© shefkate / Fotolia
KULTURpur - Wissen, wo was läuft!

Museumsausstellungen

alle Museumsausstellungen
Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus München
Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus München

Phantastisch!

Städtische Galerie im Lenbachhaus
München | 09.10.2018-17.02.2019
Häufig wird der österreichische Zeichner Alfred Kubin (1877-1959) als ein Gründungsmitglied des »Blauen Reiter« genannt, seine konkreten Beziehungen zu diesem Künstlerkreis sind jedoch so gut wie unbekannt. Die Ausstellung zeichnet erstmals mit einer Fülle von Werken, Dokumenten und Fotografien die komplexen persönlichen und künstlerischen Verflechtungen nach: Es ist fast völlig in Vergessenheit geraten, dass Kubins erste Ausstellung in München und sein berühmtes, aufsehenerregendes Frühwerk mit den drastischen Visionen von Trieb- und Zwangsvorstellungen, die Einblicke »in die Dunkelkammer der modernen Seele« erlaubten, 1904 von Wassily Kandinsky in der Künstlervereinigung »Phalanx« präsentiert wurde. Fünf Jahre später – Kubin hatte eine Phase des Umbruchs hinter sich, seinen Roman »Die andere Seite« niedergeschrieben und war von München nach Zwickledt in Oberösterreich gezogen – wurde er 1909 zur »Neuen Künstlervereinigung München« um Kandinsky, Münter, Jawlensky und Werfekin hinzugezogen. Auch nach der Abspaltung des »Blauen Reiter« 1911 wurde Kubin umgehend in einem Brief von Gabriele Münter zum Mitmachen aufgefordert. Jetzt waren es die seelischen, phantastischen und traumhaften Dimensionen, die die Künstlerfreunde an Kubins neuartigen, kalligraphisch flüssigen Tuschfederzeichnungen faszinierten. Bei der 2. Blauer Reiter-Ausstellung präsentierte er vielfigurige Szenen, die in beunruhigend irrationaler Weise einen Teppich des Lebens ausbreiten, wobei oft ein geheimnisvolles »Zwischenreich« aufscheint. Es ist diese geistige Dimension, der sich etwa auch Kandinsky, Franz Marc oder Paul Klee in ihren Werken verbunden fühlten....
weiter
weiter
Agnieszka Polska, What the Sun Has Seen (Version II), 2017, HD-Animation, Installationsansicht im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin © Nationalgalerie - Staatliche Museen zu Berlin / Jan Windszus / Courtesy Zak Branicka Galerie, Berlin and OVERDUIN & CO., LA
Agnieszka Polska, What the Sun Has Seen (Version II), 2017, HD-Animation, Installationsansicht im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart - Berlin © Nationalgalerie - Staatliche Museen zu Berlin / Jan Windszus / Courtesy Zak Branicka Galerie, Berlin and OVERDUIN & CO., LA

Preis der Nationalgalerie: Agnieszka Polska

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart
Berlin | 27.09.2018-03.03.2019
Der neunte Preis der Nationalgalerie wurde im Herbst 2017 an Agnieszka Polska (geb. 1985 in Lublin) verliehen. 2018 werden die Werke der Preisträgerin in einer umfangreichen Einzelausstellung präsentiert, die von einer Publikation begleitet wird. In Polskas Animationsfilmen treffen wir auf eine verschlüsselte Aneignung vorgefundener kultureller Erzeugnisse. Ihre Referenzen entstammen weder der fernen Vergangenheit, noch der Hochkultur. Vielmehr sind diese Bildcollagen ein verschlüsseltes Inventar der Gegenwart, das das kollektive Unbewusste heraufbeschwört, das sich World Wide Web nennt. Von einem beunruhigenden Unterton getragen, stellen Polskas Filme auf eine poetische und persönliche Weise die Frage nach dem Zustand der gegenwärtigen Welt und unserer Rolle und Verantwortung....
weiter
weiter
Zwei Thronsesselbeine, Östliches Indien, Orissa, 16./17. Jahrhundert, Elfenbein, geschnitzt,Höhe jeweils 39 cm © Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin / Dietmar Katz
Zwei Thronsesselbeine, Östliches Indien, Orissa, 16./17. Jahrhundert, Elfenbein, geschnitzt,Höhe jeweils 39 cm © Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin / Dietmar Katz

Vis à vis. Asien trifft Europa

Kunstgewerbemuseum am Kulturforum Potsdamer Platz
Berlin | 12.05.2017-30.04.2019
Das Museum für Asiatische Kunst hat Anfang Januar 2017 seine Pforten in Dahlem geschlossen, um die Neuaufstellung im Humboldt Forum vorzubereiten – Gelegenheit, eine erlesene Auswahl seiner Bestände innerhalb der ständigen Ausstellung des Kunstgewerbemuseums zu präsentieren. Dabei treten die Werke beider Museen etappenweise im Rahmen von fünf thematischen Diskursen in einen assoziativen Dialog und geben Aufschluss über einen Jahrhunderte währenden Transfer von Materialien, Techniken, Formen und Motiven. Die Präsentation wird sukzessive eingerichtet und ist ab November 2017 bis voraussichtlich April 2019 in ihrem gesamten Umfang zu sehen. Der erste Diskurs widmet sich ab dem 12. Mai 2017 der Materialgruppe „Horn, Bein und Elfenbein“. Im Mittelaltersaal des Kunstgewerbemuseums werden Kunstwerke gegenübergestellt, die zwischen dem 13. und 19. Jahrhundert auf dem indischen Subkontinent und in Europa geschaffen wurden. Das wegen seiner Härte und Elastizität, seinem edlen Oberflächenglanz und der angenehmen Haptik seit jeher beliebte kostbare Material wurde bevorzugt zur Fertigung luxuriöser Gebrauchsartikel und repräsentativer Kunstgegenstände verwendet. Kulturübergreifend symbolisierte das Elfenbein Macht, Potenz, Erhabenheit und Reinheit. Für Jagd- und Kriegsgeräte, für Minnegaben und Kosmetikutensilien ebenso wie für religiöse Devotionalien und für Herrschaftsinsignien wurde es in Europa und Asien gleichermaßen wertgeschätzt. Im Westen trat der Aspekt des Exotischen hinzu, der die Aura der Exklusivität des über weitgespannte Handelsnetze bezogenen fremden Materials noch verstärkte. Exemplarisch für die spannungsreiche Gegenüberstellung asiatischer und europäischer Elfenbeine stehen zwei Thronsesselbeine aus Orissa aus dem Museum für Asiatische Kunst. Eine für das europäische Auge exotisch anmutende Ikonographie sowie die technische Finesse der Schnitzerei veranschaulichen das hohe Niveau dieser südasiatischen Elfenbeinarbeiten aus höfischem Kontext. Die noch gut erkennbare geschwungene Linie des Stoßzahns dürfte intendiert gewesen sein, um keinen Zweifel hinsichtlich des kostbaren Materials aufkommen zu lassen, welches in Asien wie in Europa mit Herrschern in Verbindung gebracht wird. Der royale Bezug offenbart sich zudem in den Tierkampfszenen, in denen Elefanten dominieren, sowie in der raffiniert rundplastisch gearbeiteten Hauptgestalt, dem aufrecht auf einer doppelten Lotosrosette stehenden Löwen mit zurückgewandtem Kopf, zugleich Wächterfigur und Synonym für Herrschaft schlechthin. Nicht aus Elfenbein, sondern aus dem Horn des Zebu-Rindes besteht ein in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Süddeutschland geschaffener bootsförmiger Deckelpokal. Seine geschnitzten Darstellungen spiegeln die exotische Herkunft des in Europa seltenen Materials: Zebu-Rind, Löwe und Elefant, ein fremdartig gewandetes Paar sowie die bekrönende Frauenfigur mit Sonnenschirm stehen als Sinnbilder für den Kontinent Afrika. Dem Horn exotischer Tiere wurde giftabweisende und potenzsteigernde Wirkung nachgesagt. Werke aus solchem Material gelangten häufig in fürstliche Sammlungen. Das Exemplar im Kunstgewerbemuseum stammt aus der Kunstkammer der Hohenzollern im Berliner Schloss. Es reflektiert das um 1680 einsetzende Bemühen Kurbrandenburgs um überseeischen Kolonialbesitz....
weiter
weiter
Öl, Blut und Kohle auf nicht grundierter Leinwand, 84 x 110 cm © The Estate of Philippe Vandenberg / Courtesy Hauser & Wirth
Öl, Blut und Kohle auf nicht grundierter Leinwand, 84 x 110 cm © The Estate of Philippe Vandenberg / Courtesy Hauser & Wirth

Philippe Vandenberg Kamikaze

Hamburger Kunsthalle - Sammlung Galerie der Gegenwart
Hamburg | 16.11.2018-24.02.2019
Die Hamburger Kunsthalle zeigt mit ca. 60 Bildern sowie über 100 Zeichnungen und Druckgraphiken die bisher größte Werkschau des belgischen Künstlers Philippe Vandenberg (1952-2009) überhaupt und lädt zur Entdeckung eines wichtigen Künstlers und seines Werkes ein. Es ist die erste Ausstellung des Künstlers in Deutschland. In seinem Heimatland Belgien sehr geschätzt, gilt es das radikale und schonungslose Œuvre Vandenbergs international erst zu entdecken. Der Ausstellungstitel Kamikaze beschreibt das radikale Arbeits- und Stilprinzip Philippe Vandenbergs, für den die bewusste Destruktion des Vorangegangenen eine Grundbedingung jeder Kreativität war. Jenseits eines einzelnen künstlerischen »Stils« schuf Vandenberg so vielschichtige Bilder unserer Zeit, die zugleich aktuell-zeitgenössisch und existentiell sind. Der Großteil der Leihgaben stammt aus dem Nachlass des Künstlers und ist zum Teil das erste Mal öffentlich ausgestellt. Zu sehen ist ein höchst diverses und vielschichtiges malerisches und zeichnerisches Werk: Frühe figurative Bildfindungen werden von expressionistischen abgelöst, monochrome und geometrisch-abstrakte Übermalungen folgen auf graffiti-ähnliche Werke. In den letzten Lebensjahren des Künstlers entstehen Bilder, die sich mit Worten und Satzfragmenten beschäftigen. Literatur und Kunstgeschichte, Mythen und Sagen, wie auch das aktuelle Weltgeschehen finden Eingang in Vandenbergs Kunst. Wiederkehrende Zeichen und Symbole (Kreis, Kreuz, Swastika, Hund, Löwe und Bären) bevölkern seine Arbeiten. Sie erzählen von der dunklen Seite des Menschen, von Hass und Gewalt, Lieblosigkeit und Hetze wie auch von zwischenmenschlicher Nähe und Teilhabe. Vandenbergs Kunst ist geprägt von einer großen Intensität, die verstörend und anregend zugleich ist, die ihre Betrachter_innen angeht und umtreibt – und zur Reflexion beiträgt. Mit Philippe Vandenberg. Kamikaze setzt die Kunsthalle ihre Reihe monographischer Ausstellungen (wie zuletzt zu Eva Hesse und Gego, 2013/14 und zu Geta Brătescu, 2016) fort, mit der sie das Werk bisher in Deutschland weniger beachteter zeitgenössischer Künstlerpersönlichkeiten vorstellt. Die Ausstellung wird anschließend im Pasquart Kunsthaus in Biel (Schweiz) gezeigt.  ...
weiter
weiter

Musicalübersicht

Musicalübersichtalle
Magie der Travestie
Magie der Travestie

Magie der Travestie

Die Nacht der Illusionen!
Kleist-Theater Frankfurt/Oder
Frankfurt/Oder | nächster Termin 01.02.2019 20:00 Uhr
weiter
The Sound of Classic Motown
The Sound of Classic Motown

The Sound of Classic Motown

Prinzregententheater / Theaterakademie August Everding
München | nächster Termin 22.02.2019 20:00 Uhr
weiter
Disneys Der König der Löwen Musical
Disneys Der König der Löwen Musical

Disneys Der König der Löwen

Musik von Sir Elton John
Theater im Hafen Hamburg
Hamburg | nächster Termin 24.01.2019 20:00 Uhr
weiter
Foto: Daniela Landwehr
Foto: Daniela Landwehr

Pinocchio

Das Familienmusical
Kaisersaal Erfurt
Erfurt | nächster Termin 26.01.2019 15:00 Uhr
weiter

Comedyübersicht

Comedyübersichtalle
Bülent Ceylan Kronk (Fotos: Alexander Grüber)
Bülent Ceylan Kronk (Fotos: Alexander Grüber)

Bülent Ceylan

Lassmalache
Fraport Arena
Frankfurt/Main | nächster Termin 08.02.2019 20:00 Uhr
weiter
Backblech Karten
Backblech Karten

Backblech

Love Hurts
Theaterhaus Stuttgart
Stuttgart | nächster Termin 23.02.2019 20:15 Uhr
weiter
Matthias Brodowy (Foto: Tomas Rodriguez)
Matthias Brodowy (Foto: Tomas Rodriguez)

Matthias Brodowy

Gesellschaft mit beschränkter Haltung
Apollo Hannover
Hannover | nächster Termin 09.04.2019 20:15 Uhr
weiter
Kay Ray Show (Foto: Anne de Wolf)
Kay Ray Show (Foto: Anne de Wolf)

Kay Ray

Wonach sieht's denn aus?!?
Metro Kino Kiel
Kiel | nächster Termin 03.02.2019 19:30 Uhr
weiter

Konzertübersicht

Konzertübersichtalle
Andrea Berg (Foto: Sandra Ludewig)
Andrea Berg (Foto: Sandra Ludewig)

Andrea Berg

Das Open Air 2019
Waldbühne Berlin
Berlin | nächster Termin 27.07.2019 20:00 Uhr
weiter
Nena (Foto: Kristian Schuller)
Nena (Foto: Kristian Schuller)

Nena

Nichts versäumt Tour
Tollwood Winterfestival München
München | nächster Termin 13.07.2019 19:00 Uhr
weiter
(Foto: eventim)
(Foto: eventim)

The Queen Kings

More than just a tribute
Zeche Prinz Regent
Bochum | nächster Termin 22.02.2019 20:00 Uhr
weiter
Foto: Stephan Pick
Foto: Stephan Pick

Mary Roos

Abenteuer Unvernunft Tour 2018/2019
Congress Centrum Würzburg
Würzburg | nächster Termin 01.03.2019 20:00 Uhr
weiter

Premieren

Premierenalle
Staatstheater Oldenburg, Foto: Andreas Etter
Staatstheater Oldenburg, Foto: Andreas Etter

Brundibär

Staatstheater Oldenburg

Oldenburg | nächster Termin
27.01.2019 16:00 Uhr
weiter
Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger
Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger

Anfang und Ende - B.A.C.H

Staatstheater Kassel

Kassel | nächster Termin
26.01.2019 19:30 Uhr
weiter
Foto: M. Korbel
Foto: M. Korbel

Die Bartholomäusnacht

Städtische Bühnen Freiburg

Freiburg im Breisgau | nächster Termin
25.01.2019 19:30 Uhr
weiter

Dresden 2029

Staatsschauspiel Dresden

Dresden | nächster Termin
26.01.2019 01:00 Uhr
weiter

Die aktuellen Blockbuster

NEU
im Kino
Chaos im Netz

Chaos im Netz

Animation
USA 2018
FSK: ab 6 Jahre , ca. 112 min.
Der Junge muss an die frische Luft

Der Junge muss an die frische Luft

Biographie, Tragikomödie
Deutschland 2018
FSK: ab 6 Jahre , ca. 99 min.
Glass

Glass

Thriller, Action, Fantasy
USA 2018
FSK: ab 16 Jahre , ca. 129 min.
Immenhof - Das Abenteuer eines Sommers

Immenhof - Das Abenteuer eines Sommers

Kinder-/Jugendfilm
Deutschland 2018
FSK: ab 0 Jahre , ca. 106 min.
NEU
im Kino
Creed 2

Creed 2

Drama
USA 2018
FSK: ab 12 Jahre , ca. 130 min.
Manhattan Queen

Manhattan Queen

Komödie
USA 2018
FSK: ab 0 Jahre , ca. 105 min.
Aquaman 3D

Aquaman 3D

Action, Abenteuer, Science-Fiction
USA 2018
FSK: ab 12 Jahre , ca. 143 min.
Kalte Füße

Kalte Füße

Komödie
Deutschland 2018
FSK: ab 12 Jahre , ca. 93 min.
NEU
im Kino
Die unglaublichen Abenteuer von Bella

Die unglaublichen Abenteuer von Bella

Drama
USA 2018
FSK: ab 0 Jahre , ca. 96 min.
Robin Hood

Robin Hood

Abenteuer, Action
USA 2018
FSK: ab 12 Jahre , ca. 116 min.
Bohemian Rhapsody

Bohemian Rhapsody

Biographie, Drama, Musik
USA 2018
FSK: ab 6 Jahre , ca. 134 min.
Maria Stuart, Königin von Schottland

Maria Stuart, Königin von Schottland

Historienfilm
Großbritannien 2018
FSK: ab 12 Jahre , ca. 125 min.
Der kleine Drache Kokosnuss - Auf in den Dschungel!

Der kleine Drache Kokosnuss - Auf in den Dschungel!

Animation, Kinder-/Jugendfilm
Deutschland 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 80 min.
Mary Poppins' Rückkehr

Mary Poppins' Rückkehr

Familiengeschichte, Fantasy, Musikfilm
USA 2018
FSK: ab 0 Jahre , ca. 131 min.
100 Dinge

100 Dinge

Komödie
Deutschland 2018
FSK: ab 6 Jahre , ca. 111 min.
Feuerwehrmann Sam - Plötzlich Filmheld!

Feuerwehrmann Sam - Plötzlich Filmheld!

Animation
USA 2018
FSK: ab 0 Jahre , ca. 64 min.

KULTURpur empfehlen