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Museumsausstellungen

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Eckhard Schaar (1932–2012), Bodybuilder, um 1985, C-Print, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, © Eckhard Schaar
Eckhard Schaar (1932–2012), Bodybuilder, um 1985, C-Print, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, © Eckhard Schaar

Der Amateur Vom Bauhaus zu Instagram

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Hamburg | 27.09.2019-12.01.2020
In der Ausstellung Der Amateur. Vom Bauhaus zu Instagram widmet sich das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) der Amateurfotografie und ihrem Innovationspotenzial. Seit Milliarden von Smartphone-Besitzern weltweit ihr Leben täglich in Schnappschüssen festhalten und die Fotografie ein selbstverständliches Mittel der Kommunikation geworden ist, scheint der Amateur aktueller denn je. Neben der seit ihrer Erfindung vorangetriebenen Professionalisierung hatte das kreative und demokratische Potential des Amateurs immer eine große Bedeutung und hat es noch heute. Die Ausstellung blickt aus der Gegenwart auf die Geschichte dieses Phänomens. Ein Schwerpunkt des historischen Teils ist der Amateur am Bauhaus: seine ästhetischen Regelbrüche, seine spezifische Art, die Lebenswirklichkeit abzubilden wie auch seine Idee, die Gesellschaft zu verändern. Die Ausstellung zeigt rund 150 aktuelle und historische internationale Positionen von Amateuren und künstlerische Positionen über Amateure. Sie beleuchtet die Logik der Bildproduktion auf Fotosharing-Portalen wie Instagram, betrachtet die gegenwärtige Bedeutung der Amateurfotografie und fragt, welches Potential heute in ihr liegt. Schaut man auf die Figur des „neuen“ digitalen Amateurs, ergeben sich Fragen, die die Ausstellung in einem weiteren Schwerpunkt untersucht: Was passiert, wenn Milliarden Menschen täglich Bilder aufnehmen, benutzen, sortieren und online stellen? Welche kreative Kraft wohnt diesen Bildern inne? Welche gesellschaftliche und politische Relevanz wird in den partizipativen Projekten und den Bildersammlungen etwa von Bürgerjournalisten sichtbar?...
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LWL-Freilichtmuseums, Foto: LWL/Jähne
LWL-Freilichtmuseums, Foto: LWL/Jähne

Vergiss die #liebe nicht!

LWL-Freilichtmuseum Detmold
Detmold | 02.04.2019-31.10.2019
„Love is all you need“, das wussten die Beatles schon 1967. Doch wie kam es zum Modell romantischer Liebe und was bedeutet Liebe heute? Wen oder was lieben wir? Und wie verändern sich unsere Begriffe und Vorstellungen von „Liebe“ angesichts der digitalen Möglichkeiten im Internet? Diese und viele weitere Fragen rückt das LWL-Freilichtmuseum Detmold in seinem Themenjahr vom 2. April bis 31. Oktober 2019 unter dem Titel „Vergiss die #liebe nicht!“ in den Mittelpunkt der Saison. Herzstück der Sonderausstellung ist die Sammlung von Louise Loué und ihrem „Museum der Liebesobjekte“, die individuelle Exponate und die dazugehörigen humorvollen und berührenden oder einfach nur schönen Liebes- und Trennungsgeschichten umfasst. Mit Ausstellungsbeginn werden diese Liebesobjekte für die Gäste des LWL-Freilichtmuseums zum Impulsgeber, sich mit einem eigenen Objekt an der Ausstellung zu beteiligen. So entsteht eine Ausstellung in Bewegung, die sich in Teilen im Laufe der Saison – virtuell und real – ständig verändert....
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Ausstellungsansicht "Zukunftsräume", Copyright: SKD, Foto: Klemens Renner
Ausstellungsansicht "Zukunftsräume", Copyright: SKD, Foto: Klemens Renner

Zukunftsräume. Kandinsky, Mondrian, Lissitzky und die abstrakt-konstruktive Avantgarde in Dresden 1919-1932

Albertinum
Dresden | 02.03.2019-02.06.2019
Dresden war in den 1920er Jahren ein Hotspot für die künstlerische Avantgarde Europas. In der Mitte des Jahrzehnts sorgte vor allem die Kunst des sowjetrussischen Konstruktivismus, der niederländischen De Stijl-Bewegung und des Bauhauses im traditionsgesättigten Elbflorenz für Aufregung. Werke von El Lissitzky, Piet Mondrian, Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky, Paul Klee, László Moholy-Nagy, Oskar Schlemmer und anderen Künstler*innen wurden in den Galerien der Stadt ausgestellt und in der Presse kontrovers besprochen. 1925 fand in der Dresdner Kunstausstellung Kühl und Kühn die erste Personalausstellung von Mondrian in Deutschland statt, in der Bildungsanstalt im Festspielhaus Hellerau war für kurze Zeit ein Kabinett mit abstrakten und konstruktivistischen Werken eingerichtet. Die Galerie Ernst Arnold veranstaltete 1926 eine große Jubiläumsschau zum 60. Geburtstag von Kandinsky. Der Bauhausmeister Hinnerk Scheper gestaltete die Räume der Galerie Neue Kunst Fides, die nicht nur Künstler wie Feininger, Klee, Moholy-Nagy und Schlemmer im Programm hatte, sondern auch moderne Stahlrohrmöbel verkaufte. Das breite Publikum rieb sich die Augen, die lokale Kunstkritik empörte sich, doch das neuen Ausdrucksformen gegenüber aufgeschlossene bürgerliche Establishment besuchte die Ausstellungen. Einige kauften sogar die neue Kunst. Allen voran die wohl bekannteste Dresdner Sammlerin und Mäzenin Ida Bienert. Sie beauftragte den in Paris lebenden Mondrian zudem mit der Ausgestaltung eines Wohnraums in der Villa der Familie Bienert. Sein Entwurf von 1926 offenbart ein visionäres Raum- und Lebensgefühl, wenngleich er nicht verwirklicht wurde. Im gleichen Jahr wurde Lissitzky aus Moskau nach Dresden eingeladen und baute einen spektakulären Demonstrationsraum für abstrakte Kunst, der auf der internationalen Kunstausstellung die traditionellen Sehgewohnheiten des Publikums auf die Probe stellte. Das einmalige Erlebnis dieser – analog wie virtuell – wiederbelebten „Zukunftsräume“ steht im Zentrum einer großen Ausstellung abstrakter und konstruktivistischer Kunst, die Meisterwerke von Mondrian, Lissitzky, Kandinsky, Klee, Feininger, Moholy-Nagy, Schlemmer und anderen Künstler*innen aus vielen bedeutenden internationalen Museen und Sammlungen im Dresdner Albertinum zusammenführt. Sie handelt davon, wie die von gesellschaftsutopischen Idealen getragenen „Kunst der Zukunft“, in den 1920er Jahren in Dresden ausgestellt, gesammelt und diskutiert wurde – zwischen heftiger Ablehnung und begeisterter Zustimmung....
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Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus München
Foto: Städtische Galerie im Lenbachhaus München

Natur als Kunst

Städtische Galerie im Lenbachhaus
München | 19.03.2019-18.08.2019
Nach einer zweijährigen Tournee durch Deutschland kehrt die Sammlung der Christoph Heilmann Stiftung im März mit einer Ausstellung ins Lenbachhaus zurück. In einem ungewöhnlichen Münchner „Gipfeltreffen“ werden in der Ausstellung Natur als Kunst die Gemälde der Heilmann-Sammlung mit Fotografien aus dem Münchner Stadtmuseum in einen konstruktiven Dialog treten. Zwei der innovativsten Bildmedien des 19. Jahrhunderts – die freimalerische Ölskizze und die präzise Naturfotografie – revolutionierten jedes auf seine Weise das Landschaftsbild. Im 19. Jahrhundert wurden für die Darstellung der Natur neue Motive, neue Techniken und neue Arbeitsbedingungen wirksam. Die Landschaftsmaler und bald darauf auch ihre Kollegen, die Fotografen, tauschten das Atelier gegen das Reisen und den inneren Imaginationsraum gegen das Erlebnis der freien Natur. Wie sahen, malten und fotografierten sie die Natur? Landschaftsmaler wie Fotografen verließen die etablierten Reiserouten, schlugen abseitige Wege ein. Sie setzten sich eingehend mit dem Wetter in seinen unterschiedlichen Erscheinungsweisen auseinander und studierten aufmerksam besondere geologische Phänomene. Nicht mehr nur im Süden, auch in der heimischen, wilden und rauen Natur des Nordens fanden sie ihre Motive. Sie wandten sich dabei gänzlich Unspektakulärem zu und erkannten in Verwitterungsstrukturen und in Licht- und Schattenspielen eine andere Art von Schönheit. Mit der wissenschaftlichen Erforschung der Natur ging das Aufblühen einer künstlerischen Gattung einher, die den radikalen Bruch mit der Tradition des klassischen Landschaftsbildes vollzog und den Aufbruch von Malerei und Fotografie in die Moderne einleitete. Zumeist waren es an den Kunstakademien ausgebildete Maler wie Giacomo Caneva oder August Kotzsch, die nun ihre Kamera im Unterholz, auf der Wiese oder vor fließenden Gewässern aufbauten, um flüchtige Natureindrücke wirklichkeitsgetreu zu erfassen. Im breiten Umfang fanden diese fotografischen Naturstudien seit 1855 Eingang in die Künstlerateliers. Umfassende Sammlungen fotografischer Baum-, Wolken- und Tierstudien dienten den Malern – ähnlich wie ihre eigenen naturnahen Ölskizzen – als Gedächtnisstütze oder als Korrektiv ihrer künstlerischen Wahrnehmung. Gegenüber den vorangegangenen Präsentationen im Museum Schloss Moyland bei Kleve und im Erfurter Angermuseum wird die abschließende Münchner Station im Bereich der Landschaftsgemälde durch Neuerwerbungen der Christoph Heilmann Stiftung substanziell ergänzt. Landschaften und Ölskizzen von Carl Rottmann, Johann Wilhelm Schirmer, Johan Christian Dahl, Théodore Rousseau, Gustave Courbet, Camille Corot, Gustaf Wilhelm Palm und anderen bieten spektakuläre, neue Natur(ein)sichten. Fotografische Inkunabeln von Georg Maria Eckert, Gustav Völkerling, Gustave Le Gray und Constant Alexandre Famin geben zugleich weitreichende Einblicke in die Frühzeit der Landschaftsfotografie. Kuratiert von der Christoph Heilmann Stiftung und Ulrich Pohlmann, Leiter der Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums...
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Musicalübersicht

Musicalübersichtalle
Der Watzmann ruft (Foto: Lukas Beck)
Der Watzmann ruft (Foto: Lukas Beck)

Der Watzmann ruft

Die Neuinszenierung
Deutsches Theater München
München | nächster Termin 25.07.2019 19:30 Uhr
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Falco - Das Musical (Foto: Marcel Klette)
Falco - Das Musical (Foto: Marcel Klette)

Falco

Das Musical
Stadthalle Aschaffenburg
Aschaffenburg | nächster Termin 04.02.2020 20:00 Uhr
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Maxim Kowalew Don Kosaken Karten
Maxim Kowalew Don Kosaken Karten

Maxim Kowalew Don Kosaken

Legende aus Russland
Orangerie im Schlosspark
Oranienburg | nächster Termin 29.11.2019 19:00 Uhr
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Starlight Express Musical
Starlight Express Musical

Starlight Express

Starlight Express Theater Bochum
Bochum | nächster Termin 22.05.2019 18:30 Uhr
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Comedyübersicht

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Jörg Knör (Foto: Det Kempke)
Jörg Knör (Foto: Det Kempke)

Jörg Knör

FILOU! Mit der Show durchs Leben
Meerkabarett - Sylt Quelle event:halle
Sylt | nächster Termin 08.08.2019 20:00 Uhr
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Hagen Rether Liebe (Foto: Klaus Reinelt)
Hagen Rether Liebe (Foto: Klaus Reinelt)

Hagen Rether

Liebe 3
Theaterhaus Stuttgart
Stuttgart | nächster Termin 24.05.2019 20:00 Uhr
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Foto: Markus Barth
Foto: Markus Barth

Markus Barth

Sagt wer?
Savoy Theater Düsseldorf
Düsseldorf | nächster Termin 09.10.2019 20:00 Uhr
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Maxi Gstettenbauer (Foto: Robert Maschke)
Maxi Gstettenbauer (Foto: Robert Maschke)

Maxi Gstettenbauer

Lieber Maxi als normal!
Schlachthof München
München | nächster Termin 28.06.2019 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

Konzertübersichtalle
Foto: Brings
Foto: Brings

Brings

Live 2018
Burghof Lörrach
Lörrach | nächster Termin 01.06.2019 20:00 Uhr
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The Queen Kings

More than just a tribute
KUBANA Live Club
Siegburg | nächster Termin 26.10.2019 21:00 Uhr
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Foto: Lulugraphie Luisa Sole
Foto: Lulugraphie Luisa Sole

Mrs. Greenbird

In Concert!
Scheune Kulturzentrum
Dresden | nächster Termin 30.10.2019 20:00 Uhr
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Salut Salon (Foto: Frank Eidel)
Salut Salon (Foto: Frank Eidel)

Salut Salon

Liebe
Meerkabarett - Sylt Quelle event:halle
Sylt | nächster Termin 10.07.2019 20:00 Uhr
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Premieren

Premierenalle
Theater Bremen, Foto: Jörg Landsberg
Theater Bremen, Foto: Jörg Landsberg

Shirin & Leif

Theater Bremen

Bremen | nächster Termin
26.05.2019 18:00 Uhr
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Deutsche Oper Berlin, Copyright: Leo Seidel
Deutsche Oper Berlin, Copyright: Leo Seidel

Don Quichotte

Deutsche Oper Berlin

Berlin | nächster Termin
30.05.2019 19:30 Uhr
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Foto: Stefan Koch
Foto: Stefan Koch

L'Invisible

Staatstheater Braunschweig

Braunschweig | nächster Termin
25.05.2019 19:30 Uhr
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Foto: waechter+waechter architekten bda
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Katja Kabanowa

Theater Heidelberg

Heidelberg | nächster Termin
24.05.2019 19:30 Uhr
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Glam Girls - Hinreißend verdorben

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USA 2019
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