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KULTURpur - Wissen, wo was läuft!

Museumsausstellungen

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Abb.: Ausstellungsansicht, Foto: Michaela Hille
Abb.: Ausstellungsansicht, Foto: Michaela Hille

RAUBKUNST?

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Hamburg | 16.02.2018-01.07.2019
Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) hat die Herkunftsgeschichte der drei Benin-Bronzen aus seiner Sammlung erforscht und die Rolle des Gründungsdirektors Justus Brinckmann in diesem Zusammenhang offengelegt. Die Ergebnisse präsentiert das MKG ab dem 16. Februar 2018 im Rahmen der Ausstellung Raubkunst? Provenienzforschung zu den Sammlungen des MKG und in einer begleitenden Publikation. Dass es sich bei den Bronzen um Raubkunst handelt, steht heute außer Frage. Britische Truppen beschlagnahmten sie 1897 zusammen mit anderen Objekten im Königspalast von Benin und verbrachten sie nach Europa. Justus Brinckmann erkannte die künstlerische Kraft und Präzision der Einzelstücke sofort. Als erster deutscher Museumsdirektor erwarb er Bronzen und setzte durch Vorträge und Veröffentlichungen eine intensive Erforschung der Benin-Kunst in Gang. Brinckmanns Begeisterung weckte auch das Interesse anderer Museen und löste einen regen, von Hamburg ausgehenden Handel aus. In der Hafenstadt Hamburg mit den in Afrika verankerten Handelsfirmen saß Brinckmann an zentraler Stelle und trat als Vermittler auf. Von den rund 50 Bronzen, die durch seine Hände gingen, blieben drei im MKG. Ein großer Teil wurde in die Sammlung des Museums für Völkerkunde Hamburg abgegeben, anderes war zum Weiterverkauf bestimmt. Für das eigene Haus hatte Brinckmann wenige Objekte vorgesehen, die einen beispielhaften handwerklichen und künstlerischen Umgang mit dem Material Bronze veranschaulichen sollten. Da die Sammlung des MKG auch zu Lehrzwecken der im Museum ansässigen Kunstgewerbeschule genutzt wurde, hatte die kunsthandwerkliche Qualität der Objekte oberste Priorität. Mit dem Auszug der Kunstgewerbeschule Anfang des 20. Jahrhunderts ging diese didaktische Anbindung jedoch verloren. Es gibt heute keinerlei Hinweis darauf, ob und wie die Bronzen damals ausgestellt waren. Zuletzt waren sie 2010 in der Epochen und Kulturen übergreifenden Sammlungspräsentation Body & Soul zu sehen und 2012 als Gäste in der neu aufgestellten Antiken-Sammlung einbezogen. In der Kultur ihres Heimatlandes, dem Königreich Benin in Nigeria, werden sie nicht nur als Kunstwerke angesehen, sondern haben eine identitätsstiftende Bedeutung. Dieser Umstand verlangt nach einer angemessenen Würdigung ihrer ursprünglichen Bestimmung, die das Museum für Völkerkunde Hamburg im Kontext seiner Sammlungen besser leisten kann. Deshalb werden sie im Anschluss an ihre Präsentation im Rahmen der Raubkunst?-Ausstellung im MKG an das Museum für Völkerkunde Hamburg übergeben, das vor dem Hintergrund seiner umfangreichen Sammlung afrikanischer Kulturgüter und seiner ausgewiesenen Kompetenz den notwendigen Zusammenhang für die weitere Erforschung der Herkunftsgeschichte und den transnationalen Austausch mit Nigeria und dem Königshaus bietet.  ...
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Sammlung Schack, Foto: Sammlung Schack
Sammlung Schack, Foto: Sammlung Schack

Erzählen in Bildern Leopold Bode und Edward von Steinle

Sammlung Schack
München | 22.11.2018-10.03.2019
Zu den reizvollsten, heute aber kaum mehr bekannten Facetten der deutschen Malerei des 19. Jahrhunderts gehören die erzählenden mehrteiligen Bilderfolgen, die Maler der Spätromantik wie Moritz von Schwind, Edward von Steinle und Leopold Bode nach Stoffen aus Sage, Mythos und Literatur geschaffen haben. Während Schwind auch heutigen Museumsbesuchern ein Begriff ist, sind Steinle und Bode nahezu vergessen. Mittelalterliche Sagen, die Komödien von Shakespeare, Schillers Balladen, die Märchen von Brentano lieferten die Vorlagen für sorgfältig komponierte und ausgearbeitete Bilderzyklen, die als kostbare Sammlerstücke in Öl auf Leinwand, in Deckfarbenmalerei oder als Aquarelle ausgeführt und in reich verzierten Rahmen präsentiert wurden. Ausgehend vom Bestand der Sammlung Schack und wesentlich bereichert durch Leihgaben aus Museen und Privatbesitz zeigt die Ausstellung rund dreißig Gemälde und Zyklen Leopold von Bodes und Edward von Steinles....
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Spiegelbilder. Maori-Kunst und Helme Heines Blick auf Neuseeland

Museum Fünf Kontinente
München | 12.10.2018-28.04.2019
„Reflektieren“ bedeutet widerspiegeln, aber auch nachdenken und erkennen: So wie ein Spiegelbild das Licht bricht und nur ein Abbild von dem ist, was es zeigt, beinhaltet auch die Ausstellung Spiegelbilder drei „Brechungen“ oder verschiedene Perspektiven auf das historische und heutige Aotearoa/Neuseeland, ohne dabei den Anspruch auf einen umfassenden Überblick zu erheben. Im Zentrum stehen die humorvoll-kritischen Bilder und Skulpturen des bekannten deutschen Schriftstellers, Kinderbuch-Autors ("Freunde", "Mullewapp"), politischen Zeichners und Malers Helme Heine über seine Wahlheimat Neuseeland – viele von ihnen sind spiegelsymmetrisch angelegt und extra für diese Ausstellung entstanden. Die Geschichte und Zukunft des Landes, Klischees über Neuseeland, vor allem aber die Beziehungen zwischen Māori und Pākehā (den Neuseeländern europäischer Herkunft) sind die Themen, welche zugleich ernst und augenzwinkernd aufgezeigt werden. Der Blick auf Neuseeland sollte aber nicht nur von außen, sondern immer auch von innen kommen. Cliff Whiting (1936–2017), einer der profiliertesten zeitgenössischen Māori-Künstler, schätzte den Humor von Helme Heines Neuseeland-Bildern und steuerte daher sechs seiner eigenen Werke zur Ausstellung in München bei. Diese Linoldrucke bilden eine zweite, ganz andere Perspektive auf Neuseeland: Sie befassen sich mit zwei sehr bekannten Māori-Mythen, deren landschaftliche Spuren auch heute noch in Neuseeland sichtbar sind. Die Ausstellung seiner Bilder ist damit auch eine Erinnerung und Hommage an Cliff Whiting. Teile der im Museum Fünf Kontinente bewahrten Māori-Sammlung gehören zu den ältesten Stücken des Hauses. Sie verdeutlichen beispielhaft die Ästhetik von Schnitzwerken, Grünstein-Pretiosen und Flechtkunst, aber mehr noch soziale und historische Zusammenhänge der Māori-Gesellschaft und -Kultur. Die Museumsperspektive ist damit die dritte „Reflexion“: Ausgesuchte Māori-Objekte ergänzen Cliff Whitings mythologische und Helme Heines augenzwinkernd-politische Sichtweise auf Neuseeland....
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Otto Mueller, Selbstbildnis mit Pentagramm, um 1924 (Detail) © Von der Heydt-Museum Wuppertal / Foto: Antje Zeis-Loi, Medienzentrum Wuppertal
Otto Mueller, Selbstbildnis mit Pentagramm, um 1924 (Detail) © Von der Heydt-Museum Wuppertal / Foto: Antje Zeis-Loi, Medienzentrum Wuppertal

Maler. Mentor. Magier. Otto Mueller und sein Netzwerk in Breslau

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart
Berlin | 12.10.2018-03.03.2019
Von Berlin nach Breslau: erstmals thematisiert eine Ausstellung den großen künstlerischen Einfluss des Brücke-Künstlers und Expressionisten Otto Mueller (1874–1930). Als Maler und Mentor für eine jüngere Generation lehrte er über 10 Jahre an der Staatlichen Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau, die in den 1920er Jahren zu den fortschrittlichsten Kunstschulen in Europa zählte. Hier standen gleichberechtigt die vielfältigen Strömungen der damaligen Malerei nebeneinander: Académie Matisse, Expressionismus, Neue Sachlichkeit und Bauhaus. Der unangepasste, charismatische und von Freiheitsideen begeisterte Otto Mueller hatte maßgeblichen Einfluss auf die dortige Kunstszene. Die Strahlkraft seines Wirkens in Breslau – erweitert und verstärkt durch sein künstlerisches Netzwerk – reicht bis in die Nachkriegsmoderne. Ein wichtiges Kapitel deutsch-polnischer Kunstgeschichte erfährt mit dieser Ausstellung erstmals eine größere Beachtung....
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Musicalübersicht

Musicalübersichtalle
Mark Seibert, Foto: Chris Betz
Mark Seibert, Foto: Chris Betz

Die größten Musical Hits aller Zeiten

mit den Superstars des deutschen Musicals
Alte Oper Frankfurt
Frankfurt/Main | nächster Termin 07.03.2019 20:00 Uhr
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Shadowland Show Karten
Shadowland Show Karten

Shadowland

Tour 2019 - Das Original kehrt zurück!
Theater am Potsdamer Platz
Berlin | nächster Termin 09.04.2019 19:30 Uhr
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Pasion de Buena Vista
Pasion de Buena Vista

Pasion de Buena Vista

Heiße Rhythmen - mitreißende Tänze - exotische Schönheiten - unvergessliche Melodien
Tivoli Konzert- und Ballhaus
Freiberg | nächster Termin 08.02.2019 20:00 Uhr
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Foto: Mario Müller
Foto: Mario Müller

The 12 Tenors

live on tour!
Festhalle Zweibrücken
Zweibrücken | nächster Termin 24.01.2019 20:00 Uhr
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Comedyübersicht

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Matthias Egersdörfer (Foto: Stephan Minx)
Matthias Egersdörfer (Foto: Stephan Minx)

Matthias Egersdörfer

Ein Ding der Unmöglichkeit
Die Wühlmäuse am Theo
Berlin | nächster Termin 01.03.2019 20:00 Uhr
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Jürgen von der Lippe
Jürgen von der Lippe

Jürgen von der Lippe

Wie soll ich sagen...?
Anhaltisches Theater Dessau
Dessau-Roßlau | nächster Termin 03.02.2019 19:00 Uhr
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Lisa Eckhart (Foto: Moritz Schell)
Lisa Eckhart (Foto: Moritz Schell)

Lisa Eckhart

Die Vorteile des Lasters
Senftöpfchen-Theater
Köln | nächster Termin 06.02.2019 20:15 Uhr
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Kurt Krömer (Foto: Chris Noltekuhlmann)
Kurt Krömer (Foto: Chris Noltekuhlmann)

Kurt Krömer

Stresssituation
Tonhalle Düsseldorf
Düsseldorf | nächster Termin 13.02.2019 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

Konzertübersichtalle
Foto: Benno Kraehahn
Foto: Benno Kraehahn

Barbara Schöneberger

Tour 2019
Hannover Congress Centrum
Hannover | nächster Termin 08.03.2019 20:00 Uhr
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Take That (Foto: CODA)
Take That (Foto: CODA)

Take That

Greatest Hits Live 2019
Mitsubishi Electric HALLE
Düsseldorf | nächster Termin 15.06.2019 20:00 Uhr
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Karat (Foto: Michael Petersohn)
Karat (Foto: Michael Petersohn)

Karat

Zentralgasthof Weinböhla
Weinböhla | nächster Termin 26.04.2019 20:00 Uhr
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Stahlzeit (Foto: Knips Foto)
Stahlzeit (Foto: Knips Foto)

Stahlzeit

Schutt + Asche - Tour 2019
EmslandArena
Lingen | nächster Termin 25.01.2019 20:00 Uhr
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Premieren

Premierenalle
Foto: Theater der Altstadt
Foto: Theater der Altstadt

Die Frau in Schwarz

Theater der Altstadt

Stuttgart | nächster Termin
26.01.2019 19:30 Uhr
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Staatstheater Oldenburg, Foto: Andreas Etter
Staatstheater Oldenburg, Foto: Andreas Etter

Brundibär

Staatstheater Oldenburg

Oldenburg | nächster Termin
27.01.2019 16:00 Uhr
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Badisches Staatstheater Karlsruhe, Foto: Felix Grünschloß
Badisches Staatstheater Karlsruhe, Foto: Felix Grünschloß

Elektra

Badisches Staatstheater Karlsruhe

Karlsruhe | nächster Termin
26.01.2019 19:00 Uhr
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Foto: Sascha Rutzen
Foto: Sascha Rutzen

norway.today

Theater Dortmund

Dortmund | nächster Termin
26.01.2019 01:00 Uhr
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