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Liz Crossley, 2010, „Let land live free“ (Detail), Tusche und Blattgold auf Landkarte © Liz Crossley / Foto: Lisa Vanovitch
Liz Crossley, 2010, „Let land live free“ (Detail), Tusche und Blattgold auf Landkarte © Liz Crossley / Foto: Lisa Vanovitch

Land-Schafft-Geschichten Liz Crossley - kartografische Inspirationen

Kunstgewerbemuseum im Schloss Köpenick
Berlin | 19.10.2018-24.03.2019
Eine Sonderausstellung des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Museen zu Berlin in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kultur und Museum beim Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen grafische Arbeiten der in Berlin-Köpenick lebenden südafrikanischen Künstlerin Liz Crossley, die sowohl ideell wie formal stark durch topografische Karten inspiriert sind. Die abstrakten Darstellungen auf Landkarten erscheinen der Künstlerin als „Chiffren für das Land, Aufteilungen der Erde mit ihren feinen Linien, Tupfen, Strömen und Geraden, wo Menschen Grenzen ziehen. Jede Landkarte wirkt wie ein Auslöser, eine zweite entsteht durch die Erste.“ Landkarten sind für Liz Crossley nicht nur topografische Momentaufnahmen, sondern zugleich auch Marken ihrer eigenen Gefühle und Gedanken, „ausgelöst durch Linien, die andere gezogen haben.“ Einen besonders intensiven Einfluss auf diese Gruppe ihrer Arbeiten hat das berühmte „Schmettau‘sche Kartenwerk“ ausgeübt, eine kartografische Aufnahme großer Teile von Preußen und Mecklenburg, das zwischen 1767 und 1787 unter der Leitung von Friedrich Wilhelm Karl Graf von Schmettau (1743–1806) entstanden ist. Fremdes Staatsgebiet musste auf diesen Karten leer gelassen werden, was Liz Crossley an südafrikanische Karten der Apartheid-Zeit erinnerte, auf denen die „Homelands“ der schwarzen Bevölkerung ebensolche Leerstellen bildeten. Dagegen war den Angehörigen der Khoi und San – die autochthonen Völker Südafrikas – wie vielen frühen Kulturen die Vorstellung, dass das Land den Menschen als Eigentum gehören kann, gänzlich fremd. Der preußische Kartograf Friedrich Wilhelm Karl von Schmettau war seit 1804 bis zu seinem Tod der Besitzer und Neugestalter von Schloss Köpenick – damit schließt sich am Ort der Ausstellung „Land-Schafft-Geschichten“ der Kreis nun gleichsam auch räumlich. Hier, in der heutigen Dependance des Berliner Kunstgewerbemuseums, werden den kartografisch inspirierten zeitgenössischen Grafiken von Liz Crossley einige besonders kunstvoll gestaltete Messinstrumente und Reißzeuge aus dem Sammlungsbestand des Museums als historische Werkzeuge geodätischer Weltaneignung assoziativ zur Seite gestellt, wodurch in der Ausstellung eine zusätzliche Bedeutungsebene aufgezeigt wird.  ...
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Hamburger Kunsthalle, Foto: Romanus Fuhrmann-Rickert
Hamburger Kunsthalle, Foto: Romanus Fuhrmann-Rickert

Aufbruch in den Realismus

Hamburger Kunsthalle - Sammlung Galerie der Gegenwart
Hamburg | 12.04.2019-28.07.2019
Im 19. Jahrhundert brechen viele Hamburger Maler auf in die Welt, kehren mit neuen Einflüssen und reichen Erfahrungen zurück und legen so früh die entscheidenden Grundlagen für den deutschen Realismus. Entdecken Sie dieses spannungsreiche Jahrhundert mit seiner Entwicklung vom Klassizismus über die Romantik, den Realismus und Naturalismus bis zum Impressionismus aus der Sicht der Hamburger Schule.  ...
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Spiegelbilder. Maori-Kunst und Helme Heines Blick auf Neuseeland

Museum Fünf Kontinente
München | 12.10.2018-28.04.2019
„Reflektieren“ bedeutet widerspiegeln, aber auch nachdenken und erkennen: So wie ein Spiegelbild das Licht bricht und nur ein Abbild von dem ist, was es zeigt, beinhaltet auch die Ausstellung Spiegelbilder drei „Brechungen“ oder verschiedene Perspektiven auf das historische und heutige Aotearoa/Neuseeland, ohne dabei den Anspruch auf einen umfassenden Überblick zu erheben. Im Zentrum stehen die humorvoll-kritischen Bilder und Skulpturen des bekannten deutschen Schriftstellers, Kinderbuch-Autors ("Freunde", "Mullewapp"), politischen Zeichners und Malers Helme Heine über seine Wahlheimat Neuseeland – viele von ihnen sind spiegelsymmetrisch angelegt und extra für diese Ausstellung entstanden. Die Geschichte und Zukunft des Landes, Klischees über Neuseeland, vor allem aber die Beziehungen zwischen Māori und Pākehā (den Neuseeländern europäischer Herkunft) sind die Themen, welche zugleich ernst und augenzwinkernd aufgezeigt werden. Der Blick auf Neuseeland sollte aber nicht nur von außen, sondern immer auch von innen kommen. Cliff Whiting (1936–2017), einer der profiliertesten zeitgenössischen Māori-Künstler, schätzte den Humor von Helme Heines Neuseeland-Bildern und steuerte daher sechs seiner eigenen Werke zur Ausstellung in München bei. Diese Linoldrucke bilden eine zweite, ganz andere Perspektive auf Neuseeland: Sie befassen sich mit zwei sehr bekannten Māori-Mythen, deren landschaftliche Spuren auch heute noch in Neuseeland sichtbar sind. Die Ausstellung seiner Bilder ist damit auch eine Erinnerung und Hommage an Cliff Whiting. Teile der im Museum Fünf Kontinente bewahrten Māori-Sammlung gehören zu den ältesten Stücken des Hauses. Sie verdeutlichen beispielhaft die Ästhetik von Schnitzwerken, Grünstein-Pretiosen und Flechtkunst, aber mehr noch soziale und historische Zusammenhänge der Māori-Gesellschaft und -Kultur. Die Museumsperspektive ist damit die dritte „Reflexion“: Ausgesuchte Māori-Objekte ergänzen Cliff Whitings mythologische und Helme Heines augenzwinkernd-politische Sichtweise auf Neuseeland....
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Zwei Thronsesselbeine, Östliches Indien, Orissa, 16./17. Jahrhundert, Elfenbein, geschnitzt,Höhe jeweils 39 cm © Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin / Dietmar Katz
Zwei Thronsesselbeine, Östliches Indien, Orissa, 16./17. Jahrhundert, Elfenbein, geschnitzt,Höhe jeweils 39 cm © Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin / Dietmar Katz

Vis à vis. Asien trifft Europa

Kunstgewerbemuseum am Kulturforum Potsdamer Platz
Berlin | 12.05.2017-30.04.2019
Das Museum für Asiatische Kunst hat Anfang Januar 2017 seine Pforten in Dahlem geschlossen, um die Neuaufstellung im Humboldt Forum vorzubereiten – Gelegenheit, eine erlesene Auswahl seiner Bestände innerhalb der ständigen Ausstellung des Kunstgewerbemuseums zu präsentieren. Dabei treten die Werke beider Museen etappenweise im Rahmen von fünf thematischen Diskursen in einen assoziativen Dialog und geben Aufschluss über einen Jahrhunderte währenden Transfer von Materialien, Techniken, Formen und Motiven. Die Präsentation wird sukzessive eingerichtet und ist ab November 2017 bis voraussichtlich April 2019 in ihrem gesamten Umfang zu sehen. Der erste Diskurs widmet sich ab dem 12. Mai 2017 der Materialgruppe „Horn, Bein und Elfenbein“. Im Mittelaltersaal des Kunstgewerbemuseums werden Kunstwerke gegenübergestellt, die zwischen dem 13. und 19. Jahrhundert auf dem indischen Subkontinent und in Europa geschaffen wurden. Das wegen seiner Härte und Elastizität, seinem edlen Oberflächenglanz und der angenehmen Haptik seit jeher beliebte kostbare Material wurde bevorzugt zur Fertigung luxuriöser Gebrauchsartikel und repräsentativer Kunstgegenstände verwendet. Kulturübergreifend symbolisierte das Elfenbein Macht, Potenz, Erhabenheit und Reinheit. Für Jagd- und Kriegsgeräte, für Minnegaben und Kosmetikutensilien ebenso wie für religiöse Devotionalien und für Herrschaftsinsignien wurde es in Europa und Asien gleichermaßen wertgeschätzt. Im Westen trat der Aspekt des Exotischen hinzu, der die Aura der Exklusivität des über weitgespannte Handelsnetze bezogenen fremden Materials noch verstärkte. Exemplarisch für die spannungsreiche Gegenüberstellung asiatischer und europäischer Elfenbeine stehen zwei Thronsesselbeine aus Orissa aus dem Museum für Asiatische Kunst. Eine für das europäische Auge exotisch anmutende Ikonographie sowie die technische Finesse der Schnitzerei veranschaulichen das hohe Niveau dieser südasiatischen Elfenbeinarbeiten aus höfischem Kontext. Die noch gut erkennbare geschwungene Linie des Stoßzahns dürfte intendiert gewesen sein, um keinen Zweifel hinsichtlich des kostbaren Materials aufkommen zu lassen, welches in Asien wie in Europa mit Herrschern in Verbindung gebracht wird. Der royale Bezug offenbart sich zudem in den Tierkampfszenen, in denen Elefanten dominieren, sowie in der raffiniert rundplastisch gearbeiteten Hauptgestalt, dem aufrecht auf einer doppelten Lotosrosette stehenden Löwen mit zurückgewandtem Kopf, zugleich Wächterfigur und Synonym für Herrschaft schlechthin. Nicht aus Elfenbein, sondern aus dem Horn des Zebu-Rindes besteht ein in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Süddeutschland geschaffener bootsförmiger Deckelpokal. Seine geschnitzten Darstellungen spiegeln die exotische Herkunft des in Europa seltenen Materials: Zebu-Rind, Löwe und Elefant, ein fremdartig gewandetes Paar sowie die bekrönende Frauenfigur mit Sonnenschirm stehen als Sinnbilder für den Kontinent Afrika. Dem Horn exotischer Tiere wurde giftabweisende und potenzsteigernde Wirkung nachgesagt. Werke aus solchem Material gelangten häufig in fürstliche Sammlungen. Das Exemplar im Kunstgewerbemuseum stammt aus der Kunstkammer der Hohenzollern im Berliner Schloss. Es reflektiert das um 1680 einsetzende Bemühen Kurbrandenburgs um überseeischen Kolonialbesitz....
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Musicalübersicht

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Copyright: Zauber der Travestie
Copyright: Zauber der Travestie

Zauber der Travestie

Theatersaal Langenhagen
Langenhagen | nächster Termin 01.02.2019 20:00 Uhr
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Das Phantom der Oper (Foto: Carina Jahn)
Das Phantom der Oper (Foto: Carina Jahn)

Das Phantom der Oper

Musical von Sasson/Sautter
Die Glocke Das Bremer Konzerthaus
Bremen | nächster Termin 24.01.2019 20:00 Uhr
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The Nutcracker Reloaded (Foto: Daniel Ohlsson)
The Nutcracker Reloaded (Foto: Daniel Ohlsson)

The Nutcracker Reloaded

Tchaikovsky meets Streetdance
Admiralspalast
Berlin | nächster Termin 23.01.2019 20:00 Uhr
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Foto: Apassionata
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Apassionata

Der magische Traum
Ratiopharm Arena
Neu-Ulm | nächster Termin 09.02.2019 15:00 Uhr
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Comedyübersicht

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(Foto: eventim)
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Baumann & Clausen

Die Schoff
Osnabrückhalle - Stadthalle Osnabrück
Osnabrück | nächster Termin 27.01.2019 16:00 Uhr
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René Steinberg (Foto: Sebastian Mölleken)
René Steinberg (Foto: Sebastian Mölleken)

René Steinberg

Irres ist festlich - Das Weihnachtsprogramm
Cabaret Queue
Dortmund | nächster Termin 17.02.2019 19:00 Uhr
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Johann König, Foto: Boris Breuer
Johann König, Foto: Boris Breuer

Johann König

Jubel Trubel Heiserkeit
Kulturhaus Lüdenscheid
Lüdenscheid | nächster Termin 24.01.2019 19:30 Uhr
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Frank Goosen (Foto: Ira Schwindt)
Frank Goosen (Foto: Ira Schwindt)

Frank Goosen

Was ist da los?
RIFF - Die Bermudahalle
Bochum | nächster Termin 14.02.2019 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

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Andreas Gabalier (Foto: Die Media)
Andreas Gabalier (Foto: Die Media)

Andreas Gabalier

Stadiontour 2019
Commerzbank-Arena Frankfurt
Frankfurt/Main | nächster Termin 01.06.2019 20:00 Uhr
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Foto: Peter Rieger Konzertagentur
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Phil Collins

Still Not Dead Yet Live 2019
Mercedes-Benz Arena Stuttgart
Stuttgart | nächster Termin 05.06.2019 18:45 Uhr
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Donots (Foto: Dennis Dirksen)
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Donots

lauter als bomben - Tour 2018
Aladin Music Hall
Bremen | nächster Termin 25.01.2019 20:00 Uhr
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Herbert Grönemeyer (Foto: Ali Kepenek)
Herbert Grönemeyer (Foto: Ali Kepenek)

Herbert Grönemeyer

Arena Tour 2019
Sparkassen Arena Kiel
Kiel | nächster Termin 05.03.2019 20:00 Uhr
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Premieren

Premierenalle
Foto: Kristijan Balun
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Gips

Deutsches Schauspielhaus Hamburg

Hamburg | nächster Termin
26.01.2019 18:00 Uhr
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Foto: Theater der Altstadt
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Die Frau in Schwarz

Theater der Altstadt

Stuttgart | nächster Termin
26.01.2019 19:30 Uhr
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Foto: Peter Awtukowitsch
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Frankenstein - Das Monster in uns

Theater Plauen-Zwickau - Gewandhaus Zwickau

Zwickau | nächster Termin
26.01.2019 19:30 Uhr
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Lübecker Theater, Foto: Olaf Malzahn
Lübecker Theater, Foto: Olaf Malzahn

Boris Godunow

Lübecker Theater

Lübeck | nächster Termin
25.01.2019 19:30 Uhr
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Abenteuer, Action
USA 2018
FSK: ab 12 Jahre , ca. 116 min.
Bohemian Rhapsody

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Biographie, Drama, Musik
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FSK: ab 6 Jahre , ca. 134 min.
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Familiengeschichte, Fantasy, Musikfilm
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FSK: ab 0 Jahre , ca. 131 min.
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