Städtische Bühnen Osnabrück, Foto: Marius Maasewerd
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Städtische Bühnen Osnabrück

Foto: Marius Maasewerd
Foto: Marius Maasewerd

Domhof 10-11
49074 Osnabrück
Tel.: 0541 76 00 00
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Spielplan

Kommt eine Wolke

Jens Raschke
emma-theater
Inhalt

Am Ufer der Nordsee lebte einmal eine alte Frau, Stine mit Namen, mutterseelenallein in einem Häuschen am Rande eines kleinen Dorfes. Sie verbrachte Stunden um Stunden an ihrem Fenster und las die Zeichen der Natur. An einem klirrend kalten Wintertag geschah es nun, dass die Bucht binnen kurzem zufror. Sofort machte sich das ganze Dorf auf die Beine, um auf dem Eis ein Fest zu feiern – alle, bis auf Stine. Die beobachtete lieber das bunte Treiben. Plötzlich entdeckte sie eine kleine Wolke, die aufs Ufer zuschwebte, und erkannte blitzschnell die Bedeutung: Schon in weniger als einer halben Stunde würde ein schwerer Sturm landeinwärts fegen und das Eis aufbrechen lassen, alle Dorfbewohner*innen in den eisigen Fluten ertrinken. Fieberhaft überlegte Stine, wie sie die Feiernden noch rechtzeitig warnen könnte und riss kurzentschlossen ein brennendes Holzscheit aus den Flammen ihres Herdes …



In seinem Auftragswerk für das Theater Osnabrück buchstabiert Jens Raschke (WAS DAS NASHORN SAH, ALS ES AUF DIE ANDERE SEITE DES ZAUNS SCHAUTE) nicht bloß die Geschichte einer selbstlosen Opferbereitschaft aus, sondern erzählt stattdessen auch von einer unsterblichen Freundschaft zwischen drei Kindern, aber auch davon, wie wichtig es manchmal ist, verzeihen zu können. Auch wenn es schwerfällt. Ramin Anaraki, der schon WAS DAS NASHORN SAH, ALS ES AUF DIE ANDERE SEITE DES ZAUNS SCHAUTE inszenierte, wird auch die Uraufführung von Raschkes neuestem Stück für das Theater Osnabrück realisieren.

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