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Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger
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Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger
Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger
Hänsel und Gretel, Foto: N. Klinger
Hänsel und Gretel, Foto: N. Klinger

Friedrichsplatz 15
34117 Kassel
Tel.: 0561 10 940
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Spielplan

Nachtasyl

Maxim Gorki
TIF
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Inhalt


Gescheiterte und Kriminelle, Trinker und Schauspieler, Mörder und Prostituierte bevölkern Maxim Gorkis Nachtasyl unter Tage. Sie vegetieren eher als dass sie leben. In seinem größten Erfolg stellte der russische Dichter 1903 zum ersten Mal Menschen vom untersten Rand der Gesellschaft auf die Bühne. Doch die Bewohner kennen Luxus, Genüsse und die Leichtigkeit des Geldausgebens noch aus einem früheren Leben: der Abstieg kann, so hoffen sie, also nicht von Dauer sein. Und so wird immer weiter um den letzten Rest Würde gerungen, ums nackte Überleben gekämpft – und immer wieder gescheitert. Lediglich der Priester Luca versucht den Resignierten Hoffnung und Heilung zu bringen, doch auch seine Sanftmut und Weisheit verklingen in den Ohren der anderen. Sie träumen stattdessen weiter, von einem neuen oder dem alten Leben. Mord und Selbstmord sind die Folgen des verzweifelten Versuchs, sich einen Rest Menschlichkeit zu bewahren. Nachtasyl erzählt von einer Welt, aus der die bekannten bürgerlichen Moralvorstellungen und Verhaltenskonventionen verschwunden sind, von einer Realität, die bis heute nichts von ihrem Schrecken eingebüßt hat - für diejenigen, die noch nicht ganz unten angekommen sind.

Markus Dietz, der in Kassel schon mit seinem Woyzeck in radikaler Weise das Leben eines Underdogs beleuchtet hat, wird das große, personenreiche Stück im tif, gewissermaßen unter Tage, inszenieren.


Besetzung
Inszenierung: Markus Dietz
Bühne: Daniel Roskamp
Kostüme: Ulrike Obermüller
Musik: Ole Schmidt
Dramaturgie: Annabelle Leschke

Besetzung
Kostyljew: Enrique Keil
Wassilissa: Alina Rank
Natascha: Eva Maria Sommersberg
Medwedjew: N.N.
Pepel: Artur Spannagel
Kleschtsch: Matthias Fuchs
Anna: Eva-Maria Keller
Nastja: Sabrina Ceesay
Bubnow: Aljoscha Langel
Baron: Franz Josef Strohmeier
Satin: Bernd Hölscher
Schauspieler: Christoph Förster
Luka: Uwe Steinbruch
Aljoscha: Philipp Rosendahl
Türke: Güney Korkmaz

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