Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger
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Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger
Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger

Friedrichsplatz 15
34117 Kassel
Tel.: 0561 10 940
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Spielplan

Anfang und Ende - B.A.C.H

Eine szenische Reise mit Kirchenkantaten von Johann Sebastian Bach
26.01.2019
19:30 Uhr
Opernhaus
Inhalt
»Nicht Bach, sondern Meer müsste er heißen«, begeisterte sich Beethoven, Wagner empfand ihn als »das wunderbarste Rätsel aller Zeiten« und Max Reger begriff ihn als eine Personifizierung der Musik schlechthin, als »Anfang und Ende aller Musik.« Mit einem ungeheuren Gespür für alles musikalische Material stellte sich Johann Sebastian Bach immer neuen Herausforderungen. Er vermochte es, alle verschiedenen musikalischen Stile mit denen der neuen Musik seiner Zeit bruchlos zu verbinden. Selbst wenn er keine Opern geschrieben hat.

Für uns heute ist Bach der Komponist seiner Passionen und Oratorien, dem wir »Die Kunst der Fuge« und »Das wohltemperierte Klavier« zu verdanken haben; äußerst populär wurden seine »Brandenburgischen Konzerte«. In seiner Zeit als Thomaskantor in Leipzig schuf er vor allem Kantaten für jeden Sonntag des Kirchenjahres. Und immer folgte er dem Credo »bey jedem Takt einen anderen Affekt« zu komponieren, denn die Musik sprechend zu machen war eines seiner Anliegen.
Dieses erweitern wir nun zu einer szenischen Version: Wir dramatisieren sechs dieser vornehmlich in Leipzig geschriebenen Kirchen-Kantaten für die Opernbühne. Als musikalisch-ästhetische Reise, die vom Dunkel ins Licht, von tiefen Seelennöten zum Jubel führen soll und die davon erzählen will, »dass der Mensch (s)ein Leben hat« und vom Anfang und Ende eines Jeden. [Von Bachs Freude am Spiel mit Zahlen ließen wir uns bei der Titelgebung inspirieren: 61 ist die gebildete Quersumme der ausgewählten Kantaten-Nummern – 187, 52, 27, 26, 146 und 172 – nach dem Bach-Werk-Verzeichnis = BWV]
Besetzung
MUSIKALISCHE LEITUNG | ORGEL | CEMBALO: Jörg Halubek
INSZENIERUNG / BÜHNE: Aniara Amos
KOSTÜME: Sarah Julia Rolke
VIDEO: Thomas Zipf
DRAMATURGIE: Dr. Ursula Benzing
CHOREINSTUDIERUNG: Marco Zeiser Celesti

Sopran: Elizabeth Bailey
Sopran: Karola Sophia Schmid
Mezzo/Alt: Marta Herman
Tenor: Younggi Moses Do
Bass: Daniel Holzhauser
"Alter Ego": Dhimas Aryo Satwiko

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