Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden, Foto: Klaus Gigga
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Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden

Foto: Klaus Gigga
Foto: Klaus Gigga

Theaterplatz 2
01067 Dresden
Tel.: 0351 49110
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Spielplan

Hoffmanns Erzählungen

07.04.2020
19:00 Uhr
Semperoper - Sächsische Staatsoper Dresden
Inhalt
Surreal, magisch und irrational sind die Novellen, mit denen E.T.A Hoffmann zum Protagonisten der deutschen Schauerromantik wurde und in denen Jacques Offenbach eine ideale Inspirationsquelle für seine letzte Oper fand. In »Les Contes d’Hoffmann« lässt er den Dichter selbst auf der Bühne erscheinen und sich in seinen Erzählungen verfangen, in denen Realität und Imagination verfließen.
Um drei Frauen ranken sich die Geschichten des fiktiven Hoffmann, von drei Idealbildern männlicher Projektionen berichten sie: Olympia, die Puppe. Antonia, die Künstlerin. Giulietta, die Hure. Immer tiefer in absonderliche (Alb-)Traumwelten verführt Hoffmann sein Publikum auf der Suche nach der vollkommenen Geliebten. Doch im Spiegelkabinett seiner Fantasien entgleitet ihm mehr und mehr der Faden zur Wirklichkeit, bis er sich selbst verloren geht.
Wie ein Kaleidoskop setzt sich »Les Contes d’Hoffmann« zu einem irisierenden musikalischen Vexierbild zusammen, das die berühmte Offenbach’sche Operettenleichtigkeit streift, in der jedoch durch und durch hoffmanneske Doppelbödigkeit mitschwingt. Vielfach vom Komponisten selbst bearbeitet und nach seinem Tode durch mehr oder weniger berufene Hände ergänzt, fordert das Werk für jede Inszenierung neue Auslegungen heraus. Johannes Erath geht in seiner assoziations- und illusionsreichen Regiesprache dem Schicksal eines Mannes nach, der die Hand sehnsüchtig nach der Liebe ausstreckt und der doch zurückzuckt, bevor sie bedrohlich real werden kann.
Besetzung
Musikalische Leitung: John Fiore
Inszenierung: Johannes Erath
Bühnenbild: Heike Scheele
Mitarbeit Bühnenbild: Norman Heinrich
Kostüme: Gesine Völlm
Licht: Fabio Antoci
Video: Alexander Scherpink
Chor: Jörn Hinnerk Andresen
Dramaturgie: Anne Gerber

Hoffmann: Burkhard Fritz
Nicklausse / die Muse: Stepanka Pucalkova
Olympia: Julia Muzychenko
Antonia: Hrachuhí Bassénz
Giulietta: Ekaterina Morozova
Die vier Gegenspieler: Oliver Zwarg
Andrès, Cochenille, Pitichinaccio, Frantz: Aaron Pegram
Luther: Tilmann Rönnebeck
Hermann: Dogukan Kuran
Nathanael: Simeon Esper
Spalanzani: Tom Martinsen
Crespel: Tilmann Rönnebeck
Stimme der Mutter: Christa Mayer
Schlemihl: Dogukan Kuran
Wilhelm: Martin Schubert

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden
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