Pfalztheater Kaiserslautern
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Pfalztheater Kaiserslautern

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Pfalztheater Kaiserslautern
Gerd Dudenhöfer (Foto: Andrew Wakeford)
Gerd Dudenhöfer (Foto: Andrew Wakeford)

Willy-Brandt-Platz 4-5
67657 Kaiserslautern
Tel.: 0631 3675-0
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Spielplan

Rienzi, der Letzte der Tribunen

Richard Wagner
04.05.2019
18:00 Uhr
Großes Haus
Inhalt
„Rienzi“ gehört mit „Die Feen“ und „Das Liebesverbot“ zu
den drei Frühwerken Richard Wagners, die später nicht in den
Bayreuther Kanon von „Der fliegende Holländer“ bis „Parsifal“
aufgenommen wurden. Dabei war „Rienzi“ der erste durchschlagende
Erfolg Wagners und zu seinen Lebzeiten sein meistgespieltes
Werk. 1837 lernte Richard Wagner den Historienroman
„Rienzi, der letzte Tribun“ des englischen Schriftstellers Edward
BulwerLytton
kennen und entschloss sich, diesen Stoff für eine
Oper aufzugreifen, mit der er die Pariser Oper erobern wollte.
So wundert es nicht, dass sich die musikalische Konzeption an
der Grand Opéra eines Spontini, Meyerbeer oder Halévy mit
ihren großen Chortableaus orientiert. In der eher traditionellen
Nummerndramaturgie ist gleichwohl bereits die Handschrift des
späteren Musikdramatikers Wagner erkennbar. Eine Realisierung
in Paris erwies sich zu Wagners tiefer Enttäuschung als unmöglich,
doch die Uraufführung an der Dresdner Hofoper am
20. Oktober 1842 wurde zu einem ungeheuren Publikumserfolg
und zu einem ersten Triumph des Dichterkomponisten.
Rom im 14. Jahrhundert nach Christus: Der Papst ist im Exil in
Avignon – und in der Ewigen Stadt befehden sich die einflussreichen
Patrizierfamilien bis aufs Blut um die politische Vormachtstellung.
In diesem chaotischen Machtvakuum versucht
Cola Rienzi, eine historisch verbürgte Person, die alte römische
Republik neu zu beleben. Er bringt das der Machtkämpfe müde
Volk dazu, ihn als Volkstribun zu installieren. Scheinbar beugen
sich auch die verschiedenen Adelscliquen dem charismatischen
Politiker. Rienzi hat den Gipfel seiner Macht erreicht, doch
gelingt es ihm nicht, die verfeindeten Parteien hinter sich zu vereinen.
Die Adeligen planen ein Mordkomplott und ziehen gegen
ihn zu Felde – am Ende steht das Kapitol in Flammen.
Besetzung
Musikalische Leitung: Uwe Sandner
Inszenierung: Johannes Reitmeier
Bühne: Thomas Dörfler
Kostüme: Antje Adamson
Leitung Chor: Gerhard Polifka
Dramaturgie: Andreas Bronkalla

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