Pfalztheater Kaiserslautern
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Pfalztheater Kaiserslautern

Pfalztheater Kaiserslautern
Pfalztheater Kaiserslautern
Gerd Dudenhöfer (Foto: Andrew Wakeford)
Gerd Dudenhöfer (Foto: Andrew Wakeford)

Willy-Brandt-Platz 4-5
67657 Kaiserslautern
Tel.: 0631 3675-0
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Spielplan

Jenufa

Leos Janacek
09.02.2019
19:30 Uhr
Großes Haus
Inhalt
Die schöne Jenufa steht zwischen zwei Männern, den Halbbrüdern
Stewa und Laca. Sie ist in den lebenslustigen, aber unzuverlässigen
Stewa verliebt und erwartet heimlich ein Kind von ihm. Zur
Verzweiflung von Jenufa verbietet ihre strenge Adoptivmutter, die
Küsterin Buryja, eine Hochzeit – Stewa soll sich in einem Probejahr
als würdig erweisen. Als dann der stille, in sich gekehrte Laca seine
Liebe erklärt und Jenufa umarmen will, kommt es zur Katastrophe:
Jenufa stößt ihn zurück, worauf Laca im Jähzorn mit einem Messer
ihre Wangen zerschneidet. Jenufa bringt ihr Kind im Verborgenen
zur Welt. Die Küsterin versucht, Stewa doch noch zu einer Ehe mit
Jenufa zu bewegen, aber für die so entstellte junge Frau hat Stewa
kein Interesse mehr. Die Küsterin sieht nur noch einen Ausweg und
lässt das Kind verschwinden, um doch eine Hochzeit zwischen
Jenufa und dem bereuenden Laca zu ermöglichen. Aber gerade
am Tag der Hochzeit taut das Eis und gibt die Kinderleiche frei …
„Jenufa“ ist Leoš Janáceks dritte Opernkomposition und sein
erstes Bühnenwerk, das sich dauerhaft mit Erfolg im Repertoire
halten konnte. Dabei war der Weg auf die Bühne ein steiniger. Der
Komponist selbst richtete mit der Autorin Gabriele Preissová deren
naturalistisches Drama „Ihre Ziehtochter“ als Operntext ein. Im
März 1894 begann Janácek mit der Komposition, doch erst 1903
wurde die Partitur fertig – und am Prager Nationaltheater abgelehnt.
So fand die erfolgreiche, jedoch folgenlose Uraufführung am
21. Januar 1904 in Brno (Brünn) statt. Erst 1916 kam die Oper dann
mit einigen Veränderungen zur Aufführung in Prag, die zu einem
Triumph für Janácek wurde. In der Folge wurde „Jenufa“ neben
Smetanas „Die verkaufte Braut“ die erfolgreichste tschechische
Oper und war in der musikalischen Moderne ein starkes Plädoyer
für einen ungeschminkten sozialen Realismus auf der Opernbühne.
Besetzung
Musikalische Leitung: Uwe Sandner
Inszenierung: Urs Häberli
Bühne: Anna Kirschstein
Kostüme: N. N.
Leitung Chor: Gerhard Polifka
Dramaturgie: Andreas Bronkalla

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