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Yusuf Islam (Cat Stevens)

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Steven Demetre Georgiou wurde 1948 in London als Sohn eines griechisch-zypriotischen Vaters und einer schwedischen Mutter geboren. Seine Eltern betrieben ein Café im Londoner Westend, dem Herzen des Showbusiness wie der britischen Musikindustrie. Der junge Steven hatte zwei Leidenschaften, Musik und Kunst. Wichtige Impulse seiner Jugend waren Leonard Bernsteins Westside Story (1958) und die Beatles (1963). Er besorgte sich seine erste Gitarre, fand Interesse an Blues und Folkmusik und beschloss Komponist zu werden. Cat Stevens spielte in Pubs und Clubs, als 1966 Produzent Mike Hurst auf ihn aufmerksam wurde. Die ersten Erfolge stellten sich mit Popsongs wie „I Love My Dog“, „Matthew & Son“ und „Here Comes My Baby“ ein. 1969 erkrankte er lebensgefährlich an Tuberkulose. Es dauerte mehrere Monate, bis er sich hiervon erholte hatte. Und in dieser Zeit begann er, sein bisheriges Leben in Frage zu stellen und nach Antworten zu suchen. Als er 1970 wieder an die Öffentlichkeit trat, hatte er sich gewandelt und einen musikalischen Richtungswechsel vollzogen, der eine neue, intensivere künstlerische Qualität offenbarte und ihn mit introvertierten, emotionalen Songs zum Weltstar aufstiegen ließ. Er artikulierte intuitiv Ängste und Hoffnungen der jungen Menschen, verband sich so mit dem Lebensgefühl eines Millionenpublikums. Auslöser für einen entscheidenden Impuls war das traumatische Erlebnis, fast zu ertrinken. Cat Stevens war beim Schwimmen vor Malibu Beach vom starken Wellengang überrascht worden. Die Legende will es, dass er in seiner Verzweiflung Gott um Hilfe rief und das Meer ihn tatsächlich aus seiner Umklammerung entließ. 1977 konvertierte Cat Stevens zum Islam und fand als Yusuf Islam seinen religiösen Frieden. Er gab seine Karriere auf und spendete den größten Teil seines Vermögens und Einkommens karitativen Organisationen. Inzwischen hat er gelernt, Cat Stevens und seine Musik als Teil seiner selbst wieder zu akzeptieren. Die Konzerte sind Ausdruck dieser Erkenntnis und einer positiven Einstellung zu den Abschnitten seines Lebens, die ihn mit seiner Fangemeinde verbinden. Sie müssen nun nicht länger einige der schönsten Songs der Pop-Ära live entbehren.