© shefkate / Fotolia
KULTURpur - Wissen, wo was läuft!
Premiumpartner
IDEAL Versicherung
IDEALversicherung

aktuelle Galerieausstellungen

alle Galerieausstellungenalle
Klaus Killisch, "Trance", 2013, acrylic, collage on canvas, 250 x 200 cm
Klaus Killisch, "Trance", 2013, acrylic, collage on canvas, 250 x 200 cm

Trance by Klaus Killisch

Galerie Tore Suessbier
Berlin | 23.02.2018-21.04.2018
In dieser Ausstellung zeigt Klaus Killisch Werke, von denen einige vor dem Mauerfall entstanden sind und andere danach, also vor 1989 unter den verhärteten ideologischen Vorzeichen des DDR-Sozialismus und danach unter den Kunstmarktbedingungen im kapitalistischen Gefüge. Wenn wir den gesamten Bereich der relevanten sozialen Kräfte und Systeme im jeweiligen Kontext zur Kenntnis nehmen und zugleich Killischs Beitrag zu den ästhetischen Modalitäten beurteilen fällt folgendes auf: sein Formvokabular hat der Künstler über die vergangenen dreißig Jahre subtil erweitert, am Spezifischen seiner Themen und Intentionen (in einer die Realitäten überschreitenden Perspektive – siehe Titel der Ausstellung: „Trance“) hielt er fest. „Mauerdurchbruch“ (1987) und „Einstürzende Neubauten“ (1989) sind Sehnsuchtsbilder, die dem mobilisierenden Eindruck der Klangphänomene der Westberliner Formzertrümmerer gleichen Namens zu verdanken sind und pinselgestützt vom Umbruch träumen. Killisch musste sich weder verbiegen noch anpassen. Die DDR lag niemals hinter dem Mond. Wer wollte, konnte sich informieren, trotz Mauer und Stacheldraht. Aber die souveräne Art, mit der Killisch seinen Status als bildgestützter Querdenker in der DDR-Subkultur mit der westlichen Popkultur verknüpfte, brachte ihm seitens der Nonkonformisten viel Respekt ein. Killisch erreicht mit seinen Bildern oft die Intensität filmischer Makro-Aufnahmen; vor allem aber zeichnet er sich durch einen Bildklang aus, der Surround-Sound-Format zu haben scheint, voll von Empathie und Gitarrenverherrlichung. Bis in unsere Tage kombiniert er aktuelle Malerei-Diskurse mit Mustern der Identifikation und der Differenzierung. Man kann sie als eine Inbeziehungsetzung zu den Versprechungen von damals (zur Zeit des Kalten Krieges) wie von heute (angesichts der weltumspannenden Elendsszenarien) lesen. Killisch kennt sich aus mit den Rockmythen, mit Musik, Lebens- und Präsentationsformen sowie Stil- und Designentwürfen der internationalen Rockavantgarde der 1960er bis -80er Jahre. „Grateful Dead“ liegt ihm besonders am Herzen. Manche Bilder sind so kompakt wie Rocksongs und treiben einem die Tränen der Erinnerung in die Augen. „Oh superman“ (2017) und „John und Yoko“ (2017) zitieren bekannte Plattencover von Laurie Anderson und John Lennon & Yoko Ono. Dass Killisch viel häufiger auch echte Singles und LPs in jam-artigen Produktionsprozessen direkt in seine Bilder eincollagiert, manifestiert das Fanverhalten der Dedikation und gleichzeitig sein Interesse an der Wucht der unmittelbaren materialspezifischen Konfrontation.
weiter
Kailiang Yang Wachsender Baum 26, 2018 Öl auf Leinwand, 100 x 190 cm
Kailiang Yang Wachsender Baum 26, 2018 Öl auf Leinwand, 100 x 190 cm

Kailiang Yang: Alte Bekannte

Schultz Contemporary
Berlin | 27.01.2018-24.02.2018
Verschwommene Elemente im Zusammenspiel mit geschärften Bildelementen ziehen sich durch das Gesamtwerk des chinesischen Künstlers Kailiang Yang. Als Inspirationsquellen nutzt er die verschiedenen Kulturen seiner Heimat in China und seines Lebensmittelpunkts in Deutschland. Kleine Autos verschwimmen im nebligen Wald und schaffen eine geheimnisvolle, gar schon unheimliche Situation. Lebewesen sucht man vergeblich in seinen Werken, der einzige stille Zuschauer dieser Situationen scheint der Mond zu sein. Ein wichtige Rolle bei der Schaffung dieser Situationen spielt ebenso die Tageszeit. Es scheint entweder Nacht zu sein oder ganz früher Morgen, was sich anhand des Morgentaus erahnen lässt. Der Titel „Alte Bekannte“ scheint auf vergangene Auseinandersetzungen mit dem Thema „Baum “ anzuspielen, in denen er sich intensiv mit diesen Naturwundern beschäftigte. Bäume können bis zu 1.000 Jahre alt werden und bilden auch in dieser Ausstellung wieder ein Kernelement seiner Bilder. Details von Bäumen oder gar komplette Bäume ziehen sich durch alle diese Werke. Der in Berlin ansässige Künstler wurde 1974 in Ji’nan geboren und absolvierte sein Studium dort am Shandong Art Institute.
weiter
Stefan Heyne: Der Agnostische Raum
Stefan Heyne: Der Agnostische Raum

Stefan Heyne: Der Agnostische Raum

Galerie Michael Schultz
Berlin | 28.02.2018-14.04.2018
weiter
Stella Hamberg, the curve 2 - Stille, 2015, Bronze, 88 x 70 x 140 cm, courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin, Foto: Mick Vincenz
Stella Hamberg, the curve 2 - Stille, 2015, Bronze, 88 x 70 x 140 cm, courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin, Foto: Mick Vincenz

Marianne Werefkin-Preis 2018: Stella Hamberg

Kommunale Galerie Berlin - Kulturamt Charlottenburg-Wilmersdorf
Berlin | 18.02.2018-25.03.2018
Anlässlich der Verleihung des Marianne Werefkin-Preises 2018 lädt der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. in die Kommunale Galerie Berlin zur Eröffnung der Preisträgerinnen-Ausstellung ein. Neben der Preisträgerin des diesjährigen Marianne Werfekin-Preises, der Berliner Künstlerin Stella Hamberg, werden die Arbeiten von weiteren neun nominierten Künstlerinnen gezeigt. In der diesjährigen Ausstellung geht es um Identitätskonstruktionen, Möglichkeiten des Widerstandes sowie der menschlichen Imagination. 1990 wurde der Marianne Werefkin-Preis ins Leben gerufen und in der Satzung festgeschrieben. Damit folgte der Verein seiner Tradition, das herausragende Schaffen von Künstlerinnen zu würdigen. In seiner Gründungszeit war es der deutschlandweit erste, ausschließlich Künstlerinnen gewidmete Preis. Namenspatronin ist die berühmte Avantgardistin und Expressionistin Marianne von Werefkin (1860-1938). Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die diesjährige Jury aus Hanna Hennenkemper, Künstlerin; Elke von der Lieth, Kommunale Galerie Berlin; Dr. Dorothee Schöne, Kunsthaus Dahlem; Dr. Julia Wallner, Georg Kolbe Museum und Dr. Marc Wellmann, Haus am Lützowplatz wählte einstimmig Stella Hamberg zur diesjährigen Preisträgerin. Stella Hamberg – Preisträgerin Stella Hambergs Plastiken bleiben stets bedeutungsoffen und appellieren an die produktive Kraft der Imagination. Jedwede Verwandlung und Vollendung der Arbeiten bleibt das Produkt der geistig-sinnlichen Betätigung des Betrachters. Es sind die klassischen bildhauerischen Themen, die Stella Hamberg bearbeitet, denen sie eine neue Form gibt und die sie in Bewegung bringt: der Mensch, Tierfiguren, Fragmente, amorphe Formen werden formal und inhaltlich in Bewegung versetzt und scheinen nie zum Stillstand zu kommen.
weiter

aktuelle Museumsausstellungen

alle Museumsausstellungenalle
Pinakothek der Moderne
Pinakothek der Moderne

Anselm Kiefer

Sammlung für Moderne Kunst in der Pinakothek der Moderne
München | 21.06.2017-01.07.2018
Die Michael & Eleonore Stoffel Stiftung hat in enger Kooperation mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen fünf Werke Anselm Kiefers erworben. Mit den Erwerbungen wird ein Meilenstein im Sammlungsausbau gesetzt. Anselm Kiefer, am 8. März 1945 in Donaueschingen geboren, hat mit seinem Schaffen das Schweigen über die deutsche Vergangenheit im Dritten Reich gebrochen und zugleich eine eindringliche Sprache für die weltweite Vernetzung menschlicher Zivilisation gefunden. Er greift alte christliche, kabbalistische oder fernöstliche Überlieferungen auf, setzt sich mit den großen mythischen, religiösen und poetischen Schriften der Welt auseinander und verknüpft sie mit der aktuellen Erfahrungswelt. In der Pinakothek der Moderne bilden nun das monumentale Gemälde „Der Sand aus den Urnen“ (2009), die zwei auf Blei ausgeführten Wandbilder „OCCUPATIONS“ (1969/2011) sowie die zwei Vitrinen „Die 12 Stämme“ (2010) und „Morgenthau“ (2016) einen weiteren Höhepunkt im Sammlungsprofil. Durch die Neuerwerbungen der fünf Werke Anselm Kiefers werden die bislang wenigen Arbeiten des Künstlers – drei Fotografien sowie das Gemälde „Nero malt“ (1974), letzteres aus der Sammlung des Wittelsbacher Ausgleichsfonds (ehemalige Sammlung Prinz Franz von Bayern) – zu einem exemplarischen Werkkomplex erweitert. Dieser steht im Kontext umfangreicher Werkgruppen und/oder Künstlerräume weiterer prägender Künstler, namentlich Georg Baselitz, Joseph Beuys, Wolfgang Laib, Sigmar Polke, Arnulf Rainer und Dan Flavin, Donald Judd und Andy Warhol. Dichte und Differenziertheit der Sammlung werden ebenso wie die internationale Sichtbarkeit der Pinakothek der Moderne durch die Erwerbung dieses Komplexes befördert....
weiter
weiter
Meister von Meßkirch, Wildensteiner Altar, Staatsgalerie Stuttgart
Meister von Meßkirch, Wildensteiner Altar, Staatsgalerie Stuttgart

Der Meister von Meßkirch

Staatsgalerie Stuttgart
Stuttgart | 08.12.2017-02.04.2018
Erstmals widmet die Staatsgalerie Stuttgart dem Meister von Meßkirch, einem der bedeutendsten deutschen Maler der Frühen Neuzeit, eine umfassende monographische Ausstellung, in der ein Großteil seiner heute verstreut in Museen und Privatsammlungen Europas und der USA befindlichen Tafelbilder und Zeichnungen vereint zu sehen sind. Seine koloristisch außergewöhnlichen Bilder – darunter der umfangreiche Altarzyklus aus der Kirche St. Martin in Meßkirch von 1535/38 – beanspruchen höchstes historisches Interesse, da sie – im Unterschied zu der sich in Württemberg fast flächendeckend durchsetzenden Reformation – das regionale Festhalten am altgläubigen Bekenntnis dokumentieren. Die Große Landesausstellung zielt darauf ab, ein neues Bewusstsein für die entwicklungsgeschichtliche Bedeutung des Meisters von Meßkirch zu wecken, der nicht nur zu den frühesten Malern der Katholischen Reform zählt, sondern auch in seinen Bildtafeln all jene Gestaltungsmittel vorwegnimmt, die charakteristisch für die spätere gegenreformatorische Kunst im Zeitalter der Konfessionalisierung werden sollten. Ein Schlüsselwerk explizit reformatorischer Bildikonographie ist der sogenannte Gothaer Tafelaltar aus der Werkstatt des Heinrich Füllmaurer, der durch die Kooperation mit der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha im Rahmen unserer Ausstellung gezeigt werden kann. Dieser um 1538 für den württembergischen Regenten Herzog Ulrich geschaffene Wandelaltar, der mit 160 Einzeldarstellungen als bilderreichstes Werk der altdeutschen Tafelmalerei gilt, kehrt mithin erstmals nach mehr als 350 Jahren an seinen ursprünglichen Bestimmungsort Stuttgart zurück. Vor dem Hintergrund der in der Reformationszeit kontrovers diskutierten Bilderfrage kommt dieser monumentalen Lehrtafel mit ihren unverblümten Angriffen auf altgläubige Bildvorstellungen eine besondere Bedeutung zu. Um den besonderen, als prägegenreformatorisch zu wertenden Gehalt dieser Bilder dem Verständnis näher zu bringen, werden vorausgegangene kulturhistorische Phänomene wie die radikale Infragestellung des Bildes durch einige Reformatoren bis hin zum Bildersturm im Rahmen der Ausstellung thematisiert. Gezeigt wird darüber hinaus eine exemplarische Auswahl von Werken aus den verschiedenen Bereichen der Reformationskunst, die mit der Entsinnlichung des Bildes durch didaktische oder polemische Textkommentare und der Tendenz zur Profanisierung christlicher Themen auf die neuen konfessionellen Verhältnisse reagierte. Die annähernd 200 Exponate umfassende Ausstellung beleuchtet das Wirken des Meisters von Meßkirch und setzt sein Schaffen mit Werken von Künstlern wie Albrecht Altdorfer, Hans Baldung Grien, Lucas Cranach d. Ä. und Albrecht Dürer in den Kontext seiner Zeit....
weiter
weiter
Foto: Altes Rathaus - Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Foto: Altes Rathaus - Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Von Zauber, Mut und Abenteuer

Altes Rathaus - Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Leipzig | 08.11.2017-25.02.2018
Wenn die Tage kürzer und die Abende länger werden, beginnt die Zeit für Märchen. Märchen verzaubern die ganze Familie. Mit Geschichten über Licht und Wärme, Mut und Belohnung lässt sich die Wartezeit auf das Weihnachtsfest und auf den Frühling auf wunderbare Weise verkürzen. Die Ausstellung befasst sich mit europäischen Volksmärchen. Seit dem Erfolg der „Kinder- und Hausmärchen“ der Gebrüder Grimm 1812 erlebten die wundersamen Geschichten einen Boom in Literatur, Theater, Film und Spielen, nicht nur in Deutschland. Aus der Museumssammlung werden wertvolle alte Bilderbücher, kunstvoll illustrierte Bilderbögen und liebevoll gestaltete Papiertheater ausgestellt. Sie zeigen den Stellenwert der Geschichten um schöne Prinzessinnen, mutige Kinder oder Zauberwelten in den Kinderzimmern vor mehr als 100 Jahren. Gleichzeitig erzählen sie etwas von den zentralen Motiven, die bis heute Märchen in aller Welt ausmachen. Eine Spielfläche lädt dazu ein, sich als Helden zu fühlen, Rätsel zu lösen und Märchen aus anderen Ländern zu erleben. Alle Wissbegierige und Abenteuerlustige sind eingeladen, mit bekannten Märchenfiguren Gefahren zu meistern, verborgene Schätze zu suchen und Spaß zu haben....
weiter
weiter
Persischer Satrap (Gouverneur). Mallos, Stater, ca. 400-375 v. Chr. © Staatliche Museen zu Berlin, Münzkabinett
Persischer Satrap (Gouverneur). Mallos, Stater, ca. 400-375 v. Chr. © Staatliche Museen zu Berlin, Münzkabinett

Menschenbilder - Wege zum Porträt von der Antike bis zur Gegenwart

Bode-Museum
Berlin | 24.11.2017-07.10.2018
In einer neuen Sonderausstellung widmet sich das Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin einem zentralen Thema der Kunst: dem Menschenbild, ausgedrückt in Münz- und Medaillenporträts von der Antike bis zur Gegenwart. Porträts können Menschen detailgetreu wiedergeben, repräsentieren, inszenieren oder stilisieren. Sie sind Träger von Botschaften derer, die sie in Auftrag geben und erschaffen. Gleichzeitig üben sie Funktionen denjenigen gegenüber aus, die sie betrachten sollen. Porträts können damit als unmittelbares Kommunikationsmittel über örtliche, zeitliche, soziale und gesellschaftliche Grenzen hinweg begriffen werden: Sie können sachlich informieren – oder auch geschickt die Wahrnehmung und Meinung des Rezipienten manipulieren. Die Abbildung des menschlichen Antlitzes war zu jeder Epoche ein zentraler Aspekt künstlerischen Schaffens und unterlag verschiedenen, oft politischen Anliegen. Sie beginnt mit der Darstellung von Götterbildern in Menschengestalt. Als die Perser im 5. Jh. v. Chr. mit den Griechen in Kontakt traten, präsentierten sie auf ihrer Münzprägung die Großkönige als entindividualisierte und unnahbare Herrscher. Sie betonten damit deren Funktion als Monarch – nicht ihre Individualität, die in diesen Porträts beinahe vollständig übergangen wurde. Erst im Hellenismus trat das Herrscherbildnis als echter Spiegel der hinter ihm stehenden Person in Erscheinung. Distanz zum Betrachter schaffen hier sorgsam ausgewählte Attribute, welche den Dargestellten in göttliche Sphären heben. Ein weiterer Blick der Ausstellung gilt den „VIPs“ der antiken griechisch-römischen Gesellschaften: Magistraten und Beamten, die als Vorsteher von Provinzen oder Träger bedeutender Ämter über die Münzprägung dem Volk in Namen und Bildnis bekannt gemacht wurden. Auch identitätsstiftende Persönlichkeiten der Vergangenheit, berühmte Philosophen und Geistesgrößen, erscheinen in der städtischen Münzprägung. Für sie galten ebenfalls bestimmte Darstellungskonventionen. Eine interessante Sonderform des Porträts sind die erfundenen Bildnisdarstellungen, beispielsweise römische Ahnenportäts. Hier spiegeln sich besonders intensiv die hinter diesen Bildnisentwürfen stehenden Aufgaben und Funktionen von Menschenbildern wider. Scheinbar individuelle Kennzeichen wie Barttracht oder Wangenfalten werden mit Porträtzügen kombiniert, welche im Grunde genommen Chiffren für bestimmte Eigenschaften und Tugenden sind. Auch regionale und zeittypische Moden des Bildniskonzeptes, die zwischen veristischen Darstellungen und „Volks-“ oder „Zeitgesichtern“ changieren, werden in der Sonderausstellung aufgearbeitet. Über die verschiedenen Aspekte des römischen Kaiser- und Privatbildnisses in Kaiserzeit und Spätantike lässt sich die Brücke zu Byzanz und dem sichtbaren Bruch von Menschen- und Herrscherdarstellungen im Mittelalter schlagen. Hier repräsentieren schemen- und schablonenhafte Bilder Distanz. Eine Revolution stellt dann das Porträt der Renaissance dar und zeigt par excellence, wie Menschenbilder als Spiegel gesellschaftlicher und kultureller Umwälzung dienen. Das Individuum rückt wieder in den Vordergrund, was sich auch an den in dieser Zeit aufkommenden Privatmedaillen (d. h. für Privatleute, nicht für Herrscher geschaffenen Arbeiten) ablesen lässt. Das neue Menschenbild und Selbstverständnis der Einzelpersonen findet im Porträt dieser Zeit einen einzigartigen Ausdruck. In der Neuzeit und der Gegenwart schließlich können mehrere Porträtströmungen nebeneinander auftreten, bleiben aber an Normen und herrscherliche Vorbilder gebunden. Spannend ist der Diskurs der Porträtkonzepte seit dem beginnenden 20. Jahrhundert, wobei weiter die Elemente typologischer Schemata, Natürlichkeit und Individualität wichtig bleiben. Konventionelle, staatstragende oder bürgerliche Perspektiven beginnen langsam aufzubrechen. Die Medaille bleibt lange ein konservatives Medium, da öffentliche oder private Auftraggeber meist bereits etablierten Porträtkonzepten anhängen. Ein Paradigmenwechsel ergibt sich seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgrund der stärkeren Betonung künstlerischer Unabhängigkeit, dem eine ungekannte Vielfalt des Kunstschaffens in der Medaille folgt. Die Sonderausstellung präsentiert ausschließlich Objekte, die bisher nicht in der Dauerausstellung des Münzkabinetts zu sehen sind....
weiter
weiter

Musicalübersicht

Musicalübersichtalle
Massachusetts das Bee Gees Musical (Foto: Vince Blue Dennis)
Massachusetts das Bee Gees Musical (Foto: Vince Blue Dennis)

Massachusetts

Das Bee Gees Musical
Musik- und Kongresshalle Lübeck
Lübeck | nächster Termin 24.02.2018 20:00 Uhr
weiter
Chinesische Nationalcircus (Foto: BB Promotion)
Chinesische Nationalcircus (Foto: BB Promotion)

Chinesische Nationalcircus

The Grand HongKong Hotel
Stadthalle Rheine
Rheine | nächster Termin 24.02.2018 20:00 Uhr
weiter
Mamma Mia Musical
Mamma Mia Musical

Mamma Mia!

Deutsches Theater München
München | nächster Termin 15.08.2018 19:30 Uhr
weiter
Yamato Show (Foto: Masa Ogawa)
Yamato Show (Foto: Masa Ogawa)

Yamato

Staatsoper Hannover - Niedersächsisches Staatstheater
Hannover | nächster Termin 03.07.2018 20:00 Uhr
weiter

Comedyübersicht

Comedyübersichtalle
Torsten Sträter (Foto: Guido Schröder)
Torsten Sträter (Foto: Guido Schröder)

Torsten Sträter

Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein
Niederrheinhalle Wesel
Wesel | nächster Termin 24.02.2018 20:00 Uhr
weiter
Martina Brandl (Foto: Jorinde Gersina)
Martina Brandl (Foto: Jorinde Gersina)

Martina Brandl

Schon wieder was mit Sex
Haus der Springmaus Bonn
Bonn | nächster Termin 25.02.2018 19:00 Uhr
weiter
Foto: Vera Deckers
Foto: Vera Deckers

Vera Deckers

Probleme sind auch keine Lösung
Zeche Carl
Essen | nächster Termin 14.04.2018 20:00 Uhr
weiter
Sascha Grammel (Foto: Patrick Wamsganz)
Sascha Grammel (Foto: Patrick Wamsganz)

Sascha Grammel

Ich find's lustig!
Stadthalle Zwickau
Zwickau | nächster Termin 26.02.2018 20:00 Uhr
weiter

Konzertübersicht

Konzertübersichtalle
Foto: Martin Huch
Foto: Martin Huch

Heinz Rudolf Kunze

Einstimmig!
Stadthalle Eckernförde
Eckernförde | nächster Termin 25.02.2018 19:00 Uhr
weiter
Marcel Brell (Foto: Johanna Richter)
Marcel Brell (Foto: Johanna Richter)

Marcel Brell

Sprechendes Tier-Tour!
Kesselhaus - Kulturbrauerei
Berlin | nächster Termin 17.03.2018 20:00 Uhr
weiter
The Cashbags, Foto: Tobias Ebert
The Cashbags, Foto: Tobias Ebert

The Cashbags

A Tribute To Johnny Cash
Bürgerhaus Neuenhagen
Neuenhagen | nächster Termin 10.03.2018 20:00 Uhr
weiter
Peter Maffay (Foto: Andreas Richter)
Peter Maffay (Foto: Andreas Richter)

Peter Maffay

MTV Unplugged Tour 2018
Mercedes-Benz Arena Berlin
Berlin | nächster Termin 24.02.2018 20:00 Uhr
weiter

Premieren

Premierenalle

Schauspielhaus Bochum, Foto: Jürgen Landes
Schauspielhaus Bochum, Foto: Jürgen Landes

Träum weiter

Schauspielhaus Bochum

Bochum | nächster Termin
24.02.2018 19:30 Uhr
weiter
Foto: Theater Mönchengladbach
Foto: Theater Mönchengladbach

Der zerbrochne Krug

Theater Mönchengladbach

Mönchengladbach | nächster Termin
25.02.2018 19:30 Uhr
weiter

Othello

Rheinisches Landestheater Neuss

Neuss | nächster Termin
03.03.2018 20:00 Uhr
weiter

Carmen

Theater Lüneburg

Lüneburg | nächster Termin
03.03.2018 20:00 Uhr
weiter

Die aktuellen Blockbuster

Fifty Shades of Grey - Befreite Lust

Fifty Shades of Grey - Befreite Lust

Drama, Erotik
USA 2018
FSK: ab 16 Jahre , ca. 106 min.
Black Panther 3D

Black Panther 3D

Action, Fantasy, Science-Fiction
USA 2018
FSK: ab 12 Jahre , ca. 134 min.
NEU
im Kino
Wendy 2 - Freundschaft für immer

Wendy 2 - Freundschaft für immer

Abenteuer, Kinder-/Jugendfilm
Deutschland 2018
FSK: ab 0 Jahre , ca. 96 min.
Die kleine Hexe

Die kleine Hexe

Kinder-/Jugendfilm, Abenteuer
Deutschland 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 102 min.
NEU
im Kino
Die Verlegerin

Die Verlegerin

Drama, Thriller, Biographie
USA 2017
FSK: ab 6 Jahre , ca. 117 min.
Wunder

Wunder

Drama
USA 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 113 min.
NEU
im Kino
Heilstätten

Heilstätten

Horrorfilm, Thriller
Deutschland 2017
FSK: ab 16 Jahre , ca. 88 min.
Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone

Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone

Action, Science-Fiction, Thriller
USA 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 142 min.
Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft

Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft

Komödie
Deutschland 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 98 min.
Shape of Water - Das Flüstern des Wassers

Shape of Water - Das Flüstern des Wassers

Drama, Fantasy, Liebesfilm, Thriller
USA 2017
FSK: ab 16 Jahre , ca. 123 min.
Three Billboards outside Ebbing, Missouri

Three Billboards outside Ebbing, Missouri

Drama, Thriller
Großbritannien 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 115 min.
Alles Geld der Welt

Alles Geld der Welt

Thriller
USA 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 133 min.
Das Leben ist ein Fest

Das Leben ist ein Fest

Komödie
Frankreich 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 116 min.
Die dunkelste Stunde

Die dunkelste Stunde

Biographie, Drama, Historienfilm
Großbritannien 2017
FSK: ab 6 Jahre , ca. 125 min.
Dieses bescheuerte Herz

Dieses bescheuerte Herz

Tragikomödie
Deutschland 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 106 min.
Jumanji: Willkommen im Dschungel

Jumanji: Willkommen im Dschungel

Abenteuer, Action, Fantasy
USA 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 119 min.