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Catching the Light

KAI 10 - Arthena Foundation
Düsseldorf | 13.04.2018-07.07.2018
Die Ausstellung Catching the Light nimmt die Darstellung und den direkten Einsatz des Lichtes in der heutigen Kunst unter die Lupe. Der Fokus liegt dabei auf die Verbindung von Licht und Bewegung, sowohl bei der Darstellung oder Abbildung von Lichtwirkungen als auch bei der Inszenierung des Lichtes im Raum. Vor 150 Jahren konzentrierten sich die Impressionisten um Paul Cézanne auf die visuelle Wahrnehmung der Umwelt und entwickelten Darstellungsmittel, die einer sich ständig verändernden und beschleunigenden Welt entsprechen sollten. Auch die Künstler*innen der Ausstellung Catching the Light machen Prozesse der Wahrnehmung in ihrer Zeitlichkeit sichtbar. Das Spektrum der gezeigten Werke reicht von der Malerei über Fotografien und Videofilme bis zu Rauminstallationen. Dabei steht auch die Frage nach dem (auch medial bedingten) Verhältnis von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit zur Debatte. Dieses Verhältnis, das auch den sozialen und politischen Raum betrifft, hat heute völlig andere Konturen als zu Zeiten der Impressionisten. Catching the Light ist zugleich ein Plädoyer dafür, das kunsthistorische Erbe der Malerei im fortgeschrittenen Medienzeitalter nicht aus den Augen zu verlieren. Wenn der indexikalische Charakter der Fotografie kunsttheoretische Bild- und Raumbegriffe zu einseitig bestimmt, wie in der Folge von Rosalind Krauss’ Notes on the Index (1977) häufig geschehen, wird die phänomenale Vielschichtigkeit und Mehrdeutigkeit von Kunstwerken tendenziell auf ihren Informationsgehalt im Sinne ‚visueller Kommunikation‘ eingeengt.
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Martin Parr, From 'West Bay'. Dorset. England. GB. 1996. © Martin Parr/Magnum Photos und Kunstfoyer
Martin Parr, From 'West Bay'. Dorset. England. GB. 1996. © Martin Parr/Magnum Photos und Kunstfoyer

Martin Parr. Souvenir - A Photographic Journey

Kunstfoyer der Versicherungskammer Kulturstiftung
München | 11.10.2017-28.01.2018
Martin Parr (*1952) ist einer der bedeutendsten Dokumentarfotografen unserer Zeit. In seinen Arbeiten zeigt der Brite die gesellschaftliche Realität: Phänomene wie Konsum, Tourismus oder nationale Identitäten beleuchtet er aus einer unterhaltsamen Perspektive, die das Banale, Extreme und manchmal auch Abgründige im Alltäglichen sichtbar macht. Der vielfach ausgezeichnete Fotograf ist Mitglied der renommierten Fotoagentur Magnum, mit der das Kunstfoyer bereits viele großartige Kooperationen hatte. „Souvenir“ ist die erste umfassende und zugleich aktuelle Ausstellung über Martin Parr. Sie wurde in Stockholm, Zürich und Wien gezeigt und kommt ab Oktober 2017 ins Kunstfoyer nach München. Als special event bzw. kleine Vorschau wird der Kunsttunnel (U4/5 und U3/6) am Odeonsplatz bereits ab 29. September für 10 Tage mit Werken von Martin Parr gestaltet sein. Auch zur Langen Nacht der Münchner Museen am 14. Oktober ist die Ausstellung geöffnet. Ein Doppelkonzert von GuruGuru (Elektrolurch) & The Crazy World of Arthur Brown (the God of Hellfire) in der Martin Parr Ausstellung sind ein Superevent!
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Ann Hamilton: "Awaken", 2000 wool, cotton thread,  poem Awaken by Susan Stewart edition of 50 with 10 Aps blanket
Ann Hamilton: "Awaken", 2000 wool, cotton thread, poem Awaken by Susan Stewart edition of 50 with 10 Aps blanket

Ann Hamilton

Akira Ikeda Gallery Berlin
Berlin | 25.11.2017-17.02.2018
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Kriegskinder

alte feuerwache / Projektraum
Berlin | 02.12.2017-21.01.2018
Betagte Damen und Herren aus Berlin - Sie sitzen nebeneinander an einem virtuellen Konferenztisch und berichten abwechselnd von ihren Erlebnissen während des 2. Weltkriegs. Im Jahr 1945 sind sie zwischen sieben und siebzehn Jahre alt gewesen und erzählen sehr emotional, aber auch erschreckend nüchtern, unglaubliche Geschichten, die sie als Kinder oder Jugendliche im zerstörten Berlin, an der Front oder auf der Flucht erlebt haben. Begleitende Veranstaltungen laden zum generationsübergreifenden Austausch ein.
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aktuelle Museumsausstellungen

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Foto: Peter Groth
Foto: Peter Groth

London 1938: Mit Kandinsky, Liebermann und Nolde gegen Hitler

Liebermann-Villa am Wannsee
Berlin | 07.10.2018-14.01.2019
1938 fand in London die Ausstellung Twentieth Century German Art statt: nicht nur die bis heute größte Ausstellung deutscher Moderne in England, sondern auch die größte internationale Antwort auf die Münchner Ausstellung „Entartete Kunst“. Die Ausstellung fand zwischen Juli und August 1938 statt und enthielt mehr als 300 Meisterwerke der deutschen Moderne. Sie war auch eines der bemerkenswertesten Projekte, mit denen sich deutsche Emigranten und die verfemten Künstler selbst zu Wort meldeten. Mehr als 100 Ausstellungsstücke kamen von deutsch-jüdischen Unternehmern, Linkspolitikern und Künstlern, die Deutschland bereits verlassen hatten, unter ihnen Max Beckmann und Paul Klee. Der Maler Max Liebermann war in der Londoner Ausstellung sehr gut vertreten, mit mindestens 22 ausgestellten Werken. Seine Witwe Martha Liebermann gehörte auch zu den Leihgebern der Ausstellung. Sie schickte ein Liebermann Porträt Albert Einsteins nach London mit der Absicht, es dort zu verkaufen, um Geld für die geplante Emigration zu sammeln. Im Jahr 2018 jährt sich dieses einmalige Ausstellungs-Ereignis zum 80. Mal – Anlass für die Liebermann-Villa diesem „Statement für die deutsche Kunst“ eine Ausstellung und einen wissenschaftlichen Katalog zu widmen. Die Ausstellung London 1938. Ein Statement für die deutsche Kunst rekonstruiert die Kunstausstellung aus dem Jahr 1938 mit einer großen Auswahl an Original-Ausstellungsstücken. Die Werke werden zusammen mit Informationen zu den Leihgebern des Jahres 1938 und der Resonanz der Ausstellung in Großbritannien und in Deutschland präsentiert. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit der Wiener Library in London, einem der weltweit bedeutensten Archive zum Holocaust und der Zeit des Nationasozialismus und wird gefördert von der Kulturstiftung des Bundes....
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© © The Wellcome Institute for the History of Medicine, London
© © The Wellcome Institute for the History of Medicine, London

Auf Herz und Nieren. Geschichte des Frankfurter Gesundheitswesens

Karmeliterkloster - Institut für Stadtgeschichte
Frankfurt/Main | 05.09.2017-08.04.2018
Frankfurts erster Stadtarzt, 1381 urkundlich erwähnt, markiert den Beginn des öffentlichen Gesundheitswesens. Stets standen Stadthygiene und Bekämpfung von Infektionskrankheiten wie Tuberkulose und Syphilis im Mittelpunkt. Die Ausstellung beleuchtet zudem die Gründung des Gesundheitsamtes 1917, dessen Verstrickungen in die NS-Rassenpolitik 1933 bis 1945 und die vielfältigen aktuellen Aufgaben. Die öffentliche Gesundheitspflege in Frankfurt am Main reicht mindestens bis ins Jahr 1381 zurück, in dem der Wundarzt Johann Wolff von Luzern als erster Mediziner in städtischen Diensten urkundlich erwähnt ist. Im Zentrum des öffentlichen Gesundheitswesens steht seit jeher die Aufgabe, die Gesundheit der Bevölkerung zu bewahren und zu fördern. Die Frankfurter Ratsherren erkannten früh, dass es für eine reiche und von Messen und vielfältigen Handelsbeziehungen geprägte Stadt unabdingbar war, Stadtärzte zu verpflichten und sich um die öffentliche Gesundheit zu kümmern. Mitten im Ersten Weltkrieg stellte die Frankfurter Stadtregierung 1917 einem Oberstadtarzt, der bis dato als Einzelkämpfer im staatlichen Gesundheitssystem Preußens tätig gewesen war, weitere Ärzte zur Seite. Damit legte sie den Grundstein des heutigen Gesundheitsamtes mit einer großen Bandbreite an Aufgaben – von der städtischen Hygiene über die Vorsorge für Kinder bis hin zum Schutz vor lebensbedrohlichen Erkrankungen. Kurz, dort wird alles auf Herz und Nieren geprüft, was uns Frankfurtern und unserer Gesundheit gefährlich werden könnte. Die von Sabine Börchers kuratierte und in Kooperation zwischen dem Institut für Stadtgeschichte und dem Gesundheitsamt verwirklichte Ausstellung skizziert die Entwicklung der öffentlichen Gesundheitsvorsorge vom Mittelalter bis heute. So stehen Präventionsmaßnahmen gegen Krankheiten und Epidemien, die Gründung des Gesundheitsamtes 1917, dessen Verstrickungen in die NS-Rassenpolitik 1933 bis 1945 und die vielfältigen aktuellen Aufgaben im Zentrum....
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Gavin Turk, Death of Marat, 1998, Privatsammlung
Gavin Turk, Death of Marat, 1998, Privatsammlung

Proof of Life / Lebenszeichen

Weserburg - Museum für moderne Kunst
Bremen | 20.05.2017-25.02.2018
Werke aus einer Privatsammlung Der Turmbau zu Babel als Massaker. Der Künstler als toter Revolutionär. Ein Gotisches Fenster aus Schmetterlingsflügeln – Proof of Life vereinigt über 100 Gemälde, Skulpturen und Fotoarbeiten, die auf sinnliche und zugleich sinnstiftende Weise existentiellen Fragestellungen nachgehen. Ihre ästhetische Wucht zieht die Betrachter wie von selbst in den Bann. Das, was sie zeigen, knüpft an eine zum Teil weit zurückreichende Tradition wirkmächtiger Bilder an. Sie zitieren, verführen, irritieren, provozieren und thematisieren zugleich moralische Wertvorstellungen. Dazu gehört die Aufforderung, das Gesehene nicht nur historisch zu verorten, sondern auch ganz konkret auf die Gegenwart zu beziehen. Die Werke stammen aus einer in dieser Form noch nicht öffentlich gezeigten Privatsammlung. Proof of Life präsentiert eine präzise Auswahl mit zum Teil raumgreifenden, überaus eindrucksvollen Werken internationaler Kunststars wie Louise Bourgeois, Jake & Dinos Chapman, Anton Corbijn, Tracey Emin, Damien Hirst oder Daniel Richter. Ein zentrales Werk der Ausstellung ist der als lebensgroße Vollplastik re-inszenierte „Tod des Marat“. Auf beeindruckende Weise verschmilzt der britische Künstler Gavin Turk hier das bekannte Bild von J.L. David aus dem Jahr 1793 mit seinem Selbstbildnis. Während es David darum ging, Marat als Märtyrer zu schildern und revolutionäre Tugenden und Ideale zu überhöhen, verbindet Turk in seinem Selbstbildnis die aktuelle Bedeutung der Kunst mit dem Scheitern der Ideale der Aufklärung und der Freiheit. Proof of Life stellt die Frage, ob und warum derartige im Gedächtnis verankerte Bilder heute noch relevant sind. Sie zeigt, wie markante Vor-Bilder auf überraschende Weise aktualisiert und in neue Bilderfindungen verwandelt werden. Die künstlerischen Resultate sind zugleich faszinierend und schockierend, die mit ihnen möglichen ästhetischen Erfahrungen vielschichtig und erkenntnisstiftend. Sie werden zu Dokumenten und Sinnbildern der heutigen Zeit und damit zu Lebenszeichen gegenwärtiger Kultur. „Die Ausstellung bezieht ihre Stärke aus der Wirkmacht der Bilder, die tiefere Erkenntnisse keineswegs ausschließt, sondern geradezu fördert. Die Werke lassen uns nicht in sprachloser Ehrfurcht erstarren, sondern lösen Verwunderung, Fragen und Zweifel aus, die wir unmittelbar auf die Gegenwart beziehen. Warum Kunst so etwas kann und wieso bestimmte uralte Motive nicht museal erstarrt, sondern weiterhin sehr lebendig sind, bilden zentrale Fragen dieser Ausstellung,“ - Peter Friese, Direktor der Weserburg Mehrere ausgestellte Werke erweitern diese Fragestellungen auf bisweilen beklemmende Weise. Jake und Dinos Chapman nutzen die biblische Erzählung vom Turmbau zu Babel als Parabel des Zerfalls aller kulturellen Gemeinsamkeiten. In Form eines Modells mit unzähligen, erschreckend gewalttätigen Figuren zeigen sie das biblische Bauvorhaben als Massaker. Damien Hirst trägt wiederum ein monumentales Kirchenfenster zur Ausstellung bei. Doch anstelle bleigefasster farbiger Gläser ließ er Tausende von buntglänzenden und fluoreszierenden Schmetterlingsflügeln verarbeiten. Wie verwandelt sich Schmerz in Schönheit, Vergänglichkeit in Dauer? Wie wird Materie in Geist überführt, der profane Schmetterling zum Sinnbild der Seele? John Isaacs präsentiert eine 1:1 Adaption und Überformung der berühmten Pieta von Michelangelo aus Carrara Marmor. Das weltberühmte Motiv, die Madonna mit dem toten Körper Jesu auf dem Schoß, ist jedoch wie von einem dünnen Seidentuch bedeckt unserem Blick entzogen. „Die Künstlerinnen und Künstler setzen kunst- und kulturgeschichtliche Zusammenhänge auf intelligente, bislang noch nicht gesehene Weise fort. Weder verklären sie Vorbilder, noch ahmen sie sie nach. Sie erneuern vertraute Sichtweisen, gleichviel ob sie der gegenständlichen oder abstrakten Kunst entstammen.“ - Peter Friese, Direktor der Weserburg Künstlerinnen und Künstler: Hilary Berseth, Louise Bourgeois, Berlinde de Bruyckere, Patrick van Caeckenbergh, Jake & Dinos Chapman, George Condo, Anton Corbijn, Thierry de Cordier, Danny Devos, Tracey Emin, Tom Friedman, Line Gulsett, Damien Hirst, Roni Horn, Thomas Houseago, John Isaacs, Sergej Jensen, Nadav Kander, Anne-Mie van Kerckhoven, Anselm Kiefer, Esther Kläs, Wolfe von Lenkiewicz, Alastair Mackie, Christian Marclay, Kate MccGwire, Richard Prince, Leopold Rabus, Daniel Richter, Terry Rodgers, Sterling Ruby, Richard Serra, Andres Serrano, Stephen Shanabrook, Mircea Suciu, Gavin Turk, Jonathan Wateridge. Mit freundlicher Unterstützung der Waldemar Koch Stiftung, der Karin und Uwe Hollweg Stiftung, der Deutschen Factoring Bank und der Museumsfreunde Weserburg. Die Weserburg wird institutionell gefördert vom Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen....
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Detail Avicenna im Kreis disputierender Ärzte, Herbarium, Verona oder Venetien, spätes 15. Jh., Cod. 5264, fol. IVv © Österreichische Nationalbibliothek
Detail Avicenna im Kreis disputierender Ärzte, Herbarium, Verona oder Venetien, spätes 15. Jh., Cod. 5264, fol. IVv © Österreichische Nationalbibliothek

Juden, Christen und Muslime: Im Dialog der Wissenschaften 500-1500

Martin-Gropius-Bau
Berlin | 09.12.2017-04.03.2018
Unsere heutige wissenschaftliche Welt steht auch auf den Schultern jener jüdischen, christlichen und muslimischen Gelehrten, die im Mittelalter Schriften der Antike übersetzten, zuerst im Nahen Osten ins Arabische und dann in Europa – zu Beginn in Süditalien und Spanien – aus dem Arabischen ins Lateinische. Die Bedeutung des Wissenstransfers in dieser Epoche kann nicht überschätzt werden, auch wenn das nicht der einzige Überlieferungsstrang gewesen ist. So ist etwa die Rezeption der Schriften des Aristoteles im mittelalterlichen Europa im Wesentlichen dieser Übersetzertätigkeit zu verdanken. Im 9. Jahrhundert war in Bagdad das „Haus der Weisheit“ begründet worden, von dem eine rege Übersetzungstätigkeit ausging: persische, aramäische, syrische, hebräische, indische (Sanskrit), und lateinische Schriften wurden dort ins Arabische übertragen, von jüdischen, christlichen und sabäischen Gelehrten. Dort unterrichtete auch der Universalgelehrte Al-Chwarizmi (780–850), dem wir einen heute sehr aktuellen Begriff verdanken, den des Algorithmus, entstanden aus einer Verballhornung seines Namens. Die Ausstellung, erarbeitet von der Österreichischen Nationalbibliothek, widmet sich dieser überragenden Phase einer Begegnung der Kulturen. Vier große Schriftkulturen werden vorgestellt: die hebräische, die griechische, die arabische und die lateinische. Religiös motivierte Fragestellungen konnten zwar die Akzeptanz kulturübergreifender Erkenntnisse verhindern, gaben jedoch auch vielfach erst den Anstoß für wissenschaftliche Auseinandersetzungen. In diesem Spannungsfeld konzentriert sich die Ausstellung auf Bereiche, die besonders vom interkulturellen Dialog profitiert haben. Die seit der Antike viel diskutierten Themen Medizin, Astronomie und Astrologie stehen im Vordergrund. Die in der Mehrzahl mittelalterlichen, oft reich illuminierten Handschriften belegen eindrucksvoll wie grundlegende Erkenntnisse auf den Gebieten dieser Wissenschaften transportiert wurden. Die für alle Seiten fruchtbaren Begegnungen fanden primär an den Schnitt- und Berührungspunkten innerhalb des Nahen Ostens und des mediterranen Raumes statt. Dabei fungierten die Höfe der Kalifen im Nahen Osten und in Europa die der Fürsten, der Schulen und der sich institutionalisierenden Universitäten als Schmelztiegel und Katalysatoren. Dort wurden die Texte übersetzt, die einzelnen Disziplinen diskutiert, die Auseinandersetzung mit fremden Schriften und Sprachen gepflegt und somit die Voraussetzungen für die Rezeption von neuen Inhalten und deren Integration in die eigene Überlieferung geschaffen. Ausgangspunkt blieb während des gesamten Mittelalters das kulturelle Erbe der Antike, die Erkenntnisse der Griechen und Römer. Vermittelt durch Byzanz, vor allem aber durch die frühe Übersetzungstätigkeit arabischer Gelehrter, prägt es das gesamte Mittelalter. Eindrucksvoll zeigt die Ausstellung wie nach der Übersetzung in die Sprache der jeweiligen Wissenskultur mit den Kommentaren und Auszügen aus Originalwerken ein kreativer Aneignungsprozess in Gang gebracht wird....
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Musicalübersicht

Musicalübersichtalle
Foto: Russisches Klassisches Ballett
Foto: Russisches Klassisches Ballett

Russisches Klassisches Ballett

Schwanensee
Congresshalle Saarbrücken
Saarbrücken | nächster Termin 17.01.2018 19:00 Uhr
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Mamma Mia Musical
Mamma Mia Musical

Mamma Mia!

Deutsches Theater München
München | nächster Termin 15.08.2018 19:30 Uhr
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Disneys Die Schöne und das Biest Musical
Disneys Die Schöne und das Biest Musical

Disneys Die Schöne und das Biest

Alan Menken/Tim Rice
PaderHalle
Paderborn | nächster Termin 10.03.2018 18:30 Uhr
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Magie der Travestie
Magie der Travestie

Magie der Travestie

Die Nacht der Illusionen!
Kleist-Theater Frankfurt/Oder
Frankfurt/Oder | nächster Termin 02.02.2018 20:00 Uhr
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Comedyübersicht

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Herr Holm (Foto: Susanne Schachler)
Herr Holm (Foto: Susanne Schachler)

Herr Holm

Die Klassiker - Das Jubiläumsprogramm
Theater an der Ilmenau
Uelzen | nächster Termin 10.02.2018 20:00 Uhr
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Alfred Mittermeier (Foto: Matthias Kling)
Alfred Mittermeier (Foto: Matthias Kling)

Alfred Mittermeier

Ausmisten
Musik-Kabarett Schatzkistl
Mannheim | nächster Termin 21.04.2018 20:00 Uhr
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Hans Werner Olm (Foto: Tonstark)
Hans Werner Olm (Foto: Tonstark)

Hans Werner Olm

Mach fertig
Kulturhaus Stadtgarten
Neuruppin | nächster Termin 02.03.2018 20:00 Uhr
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Tom Pauls
Tom Pauls

Tom Pauls

Rettet uns den Gogelmosch
Tom Pauls Theater
Pirna | nächster Termin 24.02.2018 19:30 Uhr
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Konzertübersicht

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Mireille Mathieu (Foto: ABILENE DISC, Andre Rau)
Mireille Mathieu (Foto: ABILENE DISC, Andre Rau)

Mireille Mathieu

Meine größten Erfolge - Live mit Orchester
Stadthalle Chemnitz
Chemnitz | nächster Termin 20.04.2018 20:00 Uhr
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Götz Alsmann (Foto: Fabio Lovino / Blue Note Germany)
Götz Alsmann (Foto: Fabio Lovino / Blue Note Germany)

Götz Alsmann

Götz Alsmann in Rom
Kongresshalle Gießen
Gießen | nächster Termin 26.01.2018 20:00 Uhr
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Bonnie Tyler (Foto: BB Promotion)
Bonnie Tyler (Foto: BB Promotion)

Bonnie Tyler

40 Years It’s A Heartache Tour 2018
congress center rosengarten mannheim
Mannheim | nächster Termin 11.03.2018 19:00 Uhr
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Status Quo (Foto: Warner Music Group)
Status Quo (Foto: Warner Music Group)

Status Quo

The Last Night of the Electrics Tour
Konzerthaus Freiburg
Freiburg im Breisgau | nächster Termin 15.05.2019 19:00 Uhr
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Premieren

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Theater Bonn - Kammerspiele (Foto: Thilo Beu)
Theater Bonn - Kammerspiele (Foto: Thilo Beu)

Der letzte Bürger

Theater Bonn - Kammerspiele

Bonn | nächster Termin
25.01.2018 19:30 Uhr
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E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg, Foto: Sonja Krebs & Erich Weiss  © BAMBERG Tourismus & Kongress Service
E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg, Foto: Sonja Krebs & Erich Weiss © BAMBERG Tourismus & Kongress Service

Brand

E.T.A.-Hoffmann-Theater Bamberg

Bamberg | nächster Termin
19.01.2018 20:00 Uhr
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Das Fest

Landestheater Detmold

Detmold | nächster Termin
19.01.2018 19:30 Uhr
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Wolfgang-Borchert-Theater Münster
Wolfgang-Borchert-Theater Münster

Ghetto

Wolfgang-Borchert-Theater Münster

Münster | nächster Termin
25.01.2018 01:00 Uhr
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Die aktuellen Blockbuster

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Hot Dog

Hot Dog

Action, Komödie
Deutschland 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 105 min.
Dieses bescheuerte Herz

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Tragikomödie
Deutschland 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 106 min.
Jumanji: Willkommen im Dschungel

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Abenteuer, Action, Fantasy
USA 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 119 min.
Star Wars: Die letzten Jedi

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Action, Science-Fiction
USA 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 152 min.
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Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft

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Komödie
Deutschland 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 98 min.
The Commuter

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Action, Thriller
USA 2018
FSK: ab 12 Jahre , ca. 104 min.
Greatest Showman

Greatest Showman

Biographie
USA 2017
FSK: ab 6 Jahre , ca. 105 min.
NEU
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Downsizing

Downsizing

Drama, Komödie, Science-Fiction
USA 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 135 min.
Ferdinand - Geht STIERisch ab!

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Animation, Abenteuer, Komödie
USA 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 108 min.
Pitch Perfect 3

Pitch Perfect 3

Komödie
USA 2017
FSK: ab 6 Jahre , ca. 93 min.
Insidious - The Last Key

Insidious - The Last Key

Horrorfilm
USA 2016
FSK: ab 16 Jahre , ca. 103 min.
Coco - Lebendiger als das Leben!

Coco - Lebendiger als das Leben!

Animation, Komödie
USA 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 105 min.
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Die dunkelste Stunde

Die dunkelste Stunde

Biographie, Drama, Historienfilm
Großbritannien 2017
FSK: ab 6 Jahre , ca. 125 min.
Aus dem Nichts

Aus dem Nichts

Drama, Thriller
Deutschland 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 106 min.
Paddington 2

Paddington 2

Abenteuer, Kinder-/Jugendfilm, Animation
Großbritannien 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 103 min.
Tad Stones und das Geheimnis von König Midas

Tad Stones und das Geheimnis von König Midas

Animation
Spanien 2017
FSK: ab 6 Jahre , ca. 85 min.