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Mathilde ter Heijne, Women to Go, 2009 fortlaufend, Foto: Nihad Nino Pusija
Mathilde ter Heijne, Women to Go, 2009 fortlaufend, Foto: Nihad Nino Pusija

ReFraming Worlds: Gender and Mobility during the Colonial Encounter

NGBK - Neue Gesellschaft für Bildende Kunst e.V.
Berlin | 02.12.2017-21.01.2018
Das Ausstellungsprojekt betrachtet das Verhältnis von Geschlecht und Mobilität während der Hochphase des europäischen Kolonialismus aus einer dezidiert postkolonialen und feministischen Sicht. Im Zentrum steht die in der Wissenschaftsgeschichte oft unterschlagene Rolle von Forscherinnen und die verschiedenen, damit verbundenen Subjektpositionen: Forscher, Forscherin, ›Beforschte‹. Ziel des Projekts ist es, nicht nur die Rolle der Forscherinnen, jenseits einer nostalgisch-romantischen Verklärung von Einzel-Heldinnen, aufzuzeigen und die Leerstellen der Geschichtsschreibung sichtbar zu machen, sondern auch nach der Art des Wissens zu fragen, das im Kontext dieser kolonialen Unternehmungen produziert und in Europa verbreitet wurde. Projektgruppe: Oliver Baurhenn, Dorothee Bienert, Marisa Maza, Antje Weitzel, Jole Wilcke, Moira Zoitl In Kooperation mit der Galerie im Körnerpark
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Martin Parr, From 'West Bay'. Dorset. England. GB. 1996. © Martin Parr/Magnum Photos und Kunstfoyer
Martin Parr, From 'West Bay'. Dorset. England. GB. 1996. © Martin Parr/Magnum Photos und Kunstfoyer

Martin Parr. Souvenir - A Photographic Journey

Kunstfoyer der Versicherungskammer Kulturstiftung
München | 11.10.2017-28.01.2018
Martin Parr (*1952) ist einer der bedeutendsten Dokumentarfotografen unserer Zeit. In seinen Arbeiten zeigt der Brite die gesellschaftliche Realität: Phänomene wie Konsum, Tourismus oder nationale Identitäten beleuchtet er aus einer unterhaltsamen Perspektive, die das Banale, Extreme und manchmal auch Abgründige im Alltäglichen sichtbar macht. Der vielfach ausgezeichnete Fotograf ist Mitglied der renommierten Fotoagentur Magnum, mit der das Kunstfoyer bereits viele großartige Kooperationen hatte. „Souvenir“ ist die erste umfassende und zugleich aktuelle Ausstellung über Martin Parr. Sie wurde in Stockholm, Zürich und Wien gezeigt und kommt ab Oktober 2017 ins Kunstfoyer nach München. Als special event bzw. kleine Vorschau wird der Kunsttunnel (U4/5 und U3/6) am Odeonsplatz bereits ab 29. September für 10 Tage mit Werken von Martin Parr gestaltet sein. Auch zur Langen Nacht der Münchner Museen am 14. Oktober ist die Ausstellung geöffnet. Ein Doppelkonzert von GuruGuru (Elektrolurch) & The Crazy World of Arthur Brown (the God of Hellfire) in der Martin Parr Ausstellung sind ein Superevent!
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Kriegskinder

alte feuerwache / Projektraum
Berlin | 02.12.2017-21.01.2018
Betagte Damen und Herren aus Berlin - Sie sitzen nebeneinander an einem virtuellen Konferenztisch und berichten abwechselnd von ihren Erlebnissen während des 2. Weltkriegs. Im Jahr 1945 sind sie zwischen sieben und siebzehn Jahre alt gewesen und erzählen sehr emotional, aber auch erschreckend nüchtern, unglaubliche Geschichten, die sie als Kinder oder Jugendliche im zerstörten Berlin, an der Front oder auf der Flucht erlebt haben. Begleitende Veranstaltungen laden zum generationsübergreifenden Austausch ein.
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Wovon ich rede, wenn ich vom Glück rede
Wovon ich rede, wenn ich vom Glück rede

Wovon ich rede, wenn ich vom Glück rede

aff - Atelier freier Fotografen
Berlin | 09.12.2017-11.02.2018
Die Sehnsucht nach dem Glück – ein universelles Streben der Menschheit. Seit der Antike festgelegt als der wichtigste ideale Grundpfeiler eines erfüllten Lebens, wird es fortwährend gewünscht, symbolisch dargestellt und geschenkt. So vielschichtig der Begriff, so unterschiedlich zeigen sich die Unternehmungen des Menschen bei der Annäherung des Glückszustands. Glück ist ein großes Wort mit vielen Gesichtern, es kann Lebensziel, ein utopischer Gedanke, ein Gefühl oder vielleicht doch nur bloßer Zufall sein und meist wird es wesentlich als Selbstbezug in Szene gesetzt. Arthur Schopenhauer nannte den Anspruch darauf einst den größten Irrtum der Menschheit. So unterschiedlich die Auffassungen des Glückskonzepts auch sein mögen, vereinen sie sich im Übertreffen unserer Erwartungen in der Realität. Die aff Mitglieder zeigen in der Gruppenausstellung «Wovon ich rede, wenn ich vom Glück rede» Arbeiten geprägt von Zufallsmomenten, langfristiger Zufriedenheit und dem Streben nach Glück.   Eine aff Gruppenausstellung mit den Künstlern: Anna Eckold Ann Katrin Warter Charlotte Krauss Franca Wohlt Inga Alice Lauenroth Jana Ritchie Kathrin Tschirner Matthias Walendy Mika Gröber Sarah Straßmann Solveig FaustDie Sehnsucht nach dem Glück – ein universelles Streben der Menschheit. Seit der Antike festgelegt als der wichtigste ideale Grundpfeiler eines erfüllten Lebens, wird es fortwährend gewünscht, symbolisch dargestellt und geschenkt. So vielschichtig der Begriff, so unterschiedlich zeigen sich die Unternehmungen des Menschen bei der Annäherung des Glückszustands. Glück ist ein großes Wort mit vielen Gesichtern, es kann Lebensziel, ein utopischer Gedanke, ein Gefühl oder vielleicht doch nur bloßer Zufall sein und meist wird es wesentlich als Selbstbezug in Szene gesetzt. Arthur Schopenhauer nannte den Anspruch darauf einst den größten Irrtum der Menschheit. So unterschiedlich die Auffassungen des Glückskonzepts auch sein mögen, vereinen sie sich im Übertreffen unserer Erwartungen in der Realität. Die aff Mitglieder zeigen in der Gruppenausstellung «Wovon ich rede, wenn ich vom Glück rede» Arbeiten geprägt von Zufallsmomenten, langfristiger Zufriedenheit und dem Streben nach Glück. Eine aff Gruppenausstellung mit den Künstlern: Anna Eckold, Ann Katrin Warter, Charlotte Krauss, Franca Wohlt, Inga Alice Lauenroth, Jana Ritchie, Kathrin Tschirner, Matthias Walendy, Mika Gröber, Sarah Straßmann, Solveig Faust
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aktuelle Museumsausstellungen

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ARNO RINK - NEO RAUCH

Grafikstiftung Neo Rauch
Aschersleben | 28.05.2017-29.04.2018
In der sechsten Ausstellung seit Gründung der Grafikstiftung begegnen sich in einer Doppelausstellung Werke von Arno Rink und Neo Rauch und damit von zwei aufeinanderfolgenden Malergenerationen aus Leipzig. Arno Rink war als Professor und späterer Rektor an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (von 1972 bis 2005) ein Wegbereiter für eine ganze Generation von Malern, sein Name ist untrennbar mit der strengen und traditionsbewussten Ausbildung der Hochschule verbunden, wegen der es viele junge Studierende der Malerei nach Leipzig zog beziehungsweise dort hielt. Als Schüler von Bernhard Heisig und Werner Tübke prägte er selbst den unverwechselbaren malerischen Stil der Leipziger Schule der 1980er und 90er Jahre. In seiner figürlich-gegenständlichen Malerei hat Rink in über 50 Jahren eine einzigartige Bildsprache entwickelt, in der er aus mythologischen Allegorien ebenso schöpft wie aus Vorbildern der Kunstgeschichte bis zur klassischen Moderne. So kombiniert er Stillleben mit Gitarren und Früchten mit der Figur der schreitenden Frau und arbeitet mit der Metapher des Verhüllens, sei es durch den Körper betonende und gleichzeitig umwehende Stoffe oder rein formalistische bedeckende Farbflächen, die das darunterliegende nur teilweise preisgeben. Seine Porträts, Atelierszenen und immer wieder Aktdarstellungen bilden aber nie nur ab, sondern sind Ausdruck eines eigenen Stils, der in surrealistischer Manier vieles im Unklaren lässt und sich eher durch Andeutungen und befremdliche Mysterien als durch klar zu interpretierende Sujets auszeichnet. Hier lässt sich eine Parallele zum Werk von Neo Rauch ziehen, der von 1981 bis 1986 bei Arno Rink studierte. Dezidiert für die gemeinsame Ausstellung in der Grafikstiftung hat Neo Rauch zwei neue großformatige Arbeiten auf Papier sowie vier Lithografien geschaffen, die durch eine Vielzahl an kleinformatigen Zeichnungen ergänzt werden. Wie auch bei Arno Rink sind die Szenerien in den Bildern Neo Rauchs in einer Gleichzeitigkeit verschiedener historischer Ebenen angesiedelt. Architektonische Zeugnisse, die sich zeitlich und geografisch klar in der jüngeren Vergangenheit verorten lassen, treffen auf surreale Gebilde und fabelhafte Mischwesen wie aus einer anderen Welt. Kaum ein Bild, das nicht durch die Erscheinung einer menschlichen Figur – oder Figurine – belebt wird. Wie bei Rink geht es dabei nicht um die realistische Wiedergabe tatsächlicher Personen, vielmehr sind es Protagonisten und Staffagen einer völlig eigenen Bilderwelt, die jeder Betrachter individuell sehen und assoziieren kann....
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Carmina Burana, Verlag Langer Peter Itzehoe, 1962
Carmina Burana, Verlag Langer Peter Itzehoe, 1962

Klaus-Peter Dienst: Kalligrammatische Typografie und poetische Bilder

NRW-Forum Kultur u. Wirtschaft
Düsseldorf | 24.11.2017-04.02.2018
Seine Leser sollten wieder buchstabierend lesen lernen: Im Rahmen des Forschungsprojekts „Dienstbeginn“ präsentiert der Fachbereich Design der Hochschule Düsseldorf im NRW-Forum Arbeiten des Grafikers und experimentellen Kalligrafen Klaus-Peter Dienst. Das Lebenswerk von Klaus-Peter Dienst ist vor allem eins: eine manische Liebeserklärung an die Schrift. Die hat er in zahllosen Variationen zu wahren Wort-Landschaften konstruiert. Jetzt haben angehende Kommunikationsdesigner der Hochschule Düsseldorf unter der Leitung der Professoren Victor Malsy und Holger Jacobs in zweijähriger Forschungsarbeit das Oeuvre des Gestalters recherchiert und inszeniert. Im Zentrum der Ausstellung stehen seine drei bedeutendsten und umfassendsten Werke, die vollständig abgebildete Gesamtausgabe der Literaturzeitschrift „RHINOZeros“, die grafische Textkomposition „Carmina Burana“ und das „Dictionaire Grapho-Grammatico“. Den Rahmen der Schau bildet ein eigens entworfenes und produziertes Ausstellungssystem, das das geometrische Gestaltungsprinzip der ausgestellten Arbeiten aufgreift....
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Wallraf-Richartz-Museum, Foto: Jens Korte / KölnTourismus GmbH
Wallraf-Richartz-Museum, Foto: Jens Korte / KölnTourismus GmbH

Tintoretto A star was born

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Köln | 06.10.2017-28.01.2018
Als erstes Museum startet das Wallraf im kommenden Jahr den internationalen Reigen von hochkarätigen Ausstellungen zum 500. Geburtstag des Malergenies Jacopo Tintoretto (* 1518/19 Venedig; † 1594 ebenda). In seiner großen Sonderschau ­„Tintoretto – A star was born“ widmet sich die ­Kölner Gemäldegalerie erstmals dem hinreißenden Frühwerk des italienischen Meisters, der zu den produktivsten und einflussreichsten Künstlern aller Zeiten gehört. Dafür holt das Wallraf zahlreiche kostbare Leihgaben aus den großen Museen, u.a. in ­Amsterdam, Budapest, London, Madrid, Rom, ­Venedig, ­Washington und Wien, an den Rhein. Die Ausstellung bietet den Besuchern nicht nur weltberühmte Werke des jungen, malwütigen und einfallsreichen Tintoretto, sondern auch brandneue Forschungsergebnisse. So fand Kurator Roland ­Krischel unter anderem heraus, dass ein großes und rätselhaftes Gemälde aus der Sammlung der britischen Königin nicht etwa von einem flämischen Maler stammt, sondern vom jungen Tintoretto. Das Wallraf zeigt das „Liebeslabyrinth“ der Royal Collection erstmals im Dialog mit gleichzeitig entstandenen Meisterwerken des Italieners. Die Kölner Jubiläumsschau läuft vom 6. Oktober 2017 bis zum 28. Januar 2018 und ist anschließend imältesten Museum Frankreichs zu Gast, dem Musée du ­Luxembourg in Paris. Jacopo Tintoretto kommt 1518/19 in Venedig als Sohn eines Färbers zur Welt – auf ein präzises Geburtsdatum hat sich die Forschung bisher nicht einigen können. Ohne Rücksicht auf sein finanzielles Auskommen und getrieben von unbändigem Ehrgeiz malt der junge Mann wie ein Besessener. Er verwandelt die Kirchen, Häuser und Paläste der Lagunenstadt mit traumhaften Parallelwelten, bevölkert von Mensch und Tier: riesige Leinwände voller Zeichen und Wunder, historischen Begebenheiten und Visionen – darunter das kolossale „Paradies“ aus dem Dogenpalast, eines der größten je gemalten Ölbilder überhaupt. Schon in seinem Frühwerk zeigt ­Tintoretto eine unnachahmliche Erzählkunst, die ihm bei Jean-Paul Sartre den Ehrentitel des „ersten Filmregisseurs“ eintrug. Wie kein anderer venezianische Maler reflektiert Tintoretto die Lebenswirklichkeit seiner Heimat. Auf durchaus riskante Weise spiegelt er auch die sozialen und religiösen Spannungen seiner Zeit. So zeugen seine Bilder vom Glanz und Elend einer untergehenden Großmacht am Mittelmeer. Religiöse, allegorische, erotische Gemälde sowie Porträts des jungen Tintoretto kommen in der ­Kölner Ausstellung nicht nur erstmals zusammen, sondern begegnen auch verwandten Werken seiner künstlerischen Vorbilder und Konkurrenten wie zum Beispiel Andrea Schiavone und Paris ­Bordone. Ausgewählte Zeichnungen, Druckgraphiken und Skulpturen verdeutlichen darüber hinaus den weiten kulturellen Horizont des aufstrebenden Malers. Einst selbst ein „Moderner“, wurde Tintoretto zum zeitlosen Vorbild und blieb es bis heute....
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Kengo Kuma, Pavilion "Hojo-an", built for the 800 anniversary of Kamo no Chômel in Shimogamojinja Shrine, Kyôto, 2013
Kengo Kuma, Pavilion "Hojo-an", built for the 800 anniversary of Kamo no Chômel in Shimogamojinja Shrine, Kyôto, 2013

Von der Kunst, ein Teehaus zu bauen - Exkursionen in die japanische Ästhetik

Neues Museum - Staatliches Museum für Kunst und Design in Nürnberg
Nürnberg | 27.10.2017-18.02.2018
Das Neue Museum Nürnberg zeigt im Herbst 2017 eine große Japan-Ausstellung. Sie handelt von der Kunst, ein Teehaus zu bauen und lädt ein zu Streifzügen durch die Welt der japanischen Ästhetik. Ausgangspunkt der musealen Entdeckungsreise ist das traditionelle japanische Teehaus, ein Ort spiritueller Praxis. Begründet wurde diese Praxis durch den berühmten Teemeister Sen no Rikyû (1522-1591), der die Teezeremonie als ein synästhetisches Ereignis verstand. Teehäuser, so Rikyûs Empfehlung, sollen betont einfach sein und aus Materialien bestehen, die dem Verschleiß und den Witterungseinflüssen kaum widerstehen können. Aus der japanischen Teekultur und ihrer Verbindung zum Zen-Buddhismus geht eine Ästhetik der Leichtigkeit, der Fragilität und des Ephemeren hervor, der wir Objekte von überwältigender Schönheit verdanken. Die Ausstellung bietet neue Zugänge zu den in Japan essentiellen Gedanken einer ästhetischen Praxis der Transformation. In ihr wird das einfache Teetrinken zum zeremoniellen Akt. Alltägliche Verrichtungen und Gegenstände werden zum Ausgangspunkt einer Meditation über Materie und Zeit. Das hierfür geschaffene Teehaus ist der Ort einer raum-zeitlichen Verdichtung. In ihm erhält das Profane Bedeutung und die alltägliche Einfachheit den Glanz des Besonderen. Die Teezeremonie suspendiert den Fluss der Zeit. Sie zelebriert den reinen, unwiederholbaren Moment. Ereignen kann sie sich jedoch nur, wenn die Mitwirkenden ihrerseits zu einer Selbst-Transformation bereit sind. Denn erst durch die Veränderung ihrer je eigenen Wahrnehmung wird der „Weg des Tees" zu einer ästhetischen Praxis, in der die strikte Trennung von Kunst und Leben überwunden wird. In der Ausstellung werden die grundlegenden Gedanken der japanischen Tee-Ästhetik im Rahmen von sechs thematischen Sektionen entfaltet und erlebbar gemacht. Die in den Sektionen ausgestellten Werke aus Kunst, Architektur, Design und Fotografie sind Teil einer kulturgeschichtlichen Entwicklung. Die Autorinnen und Autoren der ausgestellten Werke vollbringen gewandte Transferleistungen. Im Dialog mit handwerklichen und gestalterischen Traditionen aktualisieren sie die zentralen Motive und Themen der Teekultur unter Verwendung aktueller Werkstoffe und innovativer Formen. Die Sektion Flüchtigkeit und Impermanenz (Mujô) verweist auf die buddhistischen Wurzeln der japanischen Ästhetik, in der die Vergänglichkeit von Dingen Teil ihrer Schönheit ist. So gründet die Gestaltung des von Kengo Kuma erdachten Pavillon Hôjô-an ganz in der Fragilität von Materialien und konstruktiven Verbindungen. Die Werke der Sektion Rekonstruktion und Dekonstruktion verweisen auf zyklische Prozesse, geprägt durch Zerstörung, Formverlust und Wiederaufbau. Katastrophen sowie ihre Überwindung werden hier zu Sujets künstlerischer Auseinandersetzung, wie beispielsweise die Beiträge von Atelier Bow-Wow oder Naoya Hatekayama zeigen. Werke von Hiroshi Sugimoto und Yasuaki Onishi bereichern die Sektion Lebensatem durch Darstellungen von Stofflichkeit an der Grenze des Wahrnehmbaren. Die Sektion Natur und Artefakt vereint Werke, die ihren ästhetischen Reiz aus dem Sichtbarmachen natürlicher Prozesse beziehen. Unter dem Titel Neues Handwerk sind Objekte versammelt, mittels derer Handwerkstraditionen von Jahrhunderte altem Bestand eine zeitgenössische Würdigung und Erneuerung erfahren. In der Sektion Lebendige Vieldeutigkeit bieten ausgewählte Werke Einblicke in das breite Spektrum der zeitgenössischen japanischen Keramik. Vermittelt durch Werke textiler Kunst (u. a. von Issey Miyake) verweist Schnitt und Kontinuität auf Vorstellungen von Ganzheit und Fragment als zentralen Gehalt der japanischen Ästhetik. Beteiligte Künstler sind unter anderem: Makoto Azuma (Florale Kunst), Atelier Bow Wow (Architektur), Masaki Fujihata (Neue Medien), Naoya Hatakeyama (Fotografie), Hosoo (Textile Kunst), Yuki Kimura (Installation), Takahiro Kondo (Keramik), Kengo Kuma (Architektur), Issey Miyake (Mode), Makoto Ofune (Skulptur), Kaikado (Kunsthandwerk), Yasuaki Onishi (Installation), Reijiro Wada (Skulptur/Installation). Das Neue Museum Nürnberg ist ein Museum, das Kunst und Design vereint und hat im spartenübergreifenden Projekt Von der Kunst, ein Teehaus zu bauen den Anspruch, die zeitgenössischen angewandten Disziplinen, die bildende Kunst und das Handwerk aus Japan in einer Ausstellung zusammen zu bringen. Die ausgewählten Werke werden in einer sinnlichen architektonischen Inszenierung präsentiert, die durch In-situ-Installationen beteiligter Künstler bereichert wird. Die Ausstellung wird vom Neuen Museum produziert und in Zusammenarbeit mit den Gast-Kuratoren Murielle Hladik und Axel Sowa konzipiert....
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Musicalübersicht

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Cinderella Familienmusical Logo
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Cinderella

Das märchenhafte Popmusical
Die Glocke Das Bremer Konzerthaus
Bremen | nächster Termin 26.01.2018 16:00 Uhr
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Disney in Concert (Foto: Kai Heimberg)
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Disney in Concert

Die Eiskönigin - völlig unverfroren
Arena Leipzig
Leipzig | nächster Termin 20.01.2018 17:00 Uhr
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Rhythm of the Dance Karten
Rhythm of the Dance Karten

Rhythm of the Dance

Das irische Tanz-Spektakel
Stadthalle Alsdorf
Alsdorf | nächster Termin 17.01.2018 20:00 Uhr
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Bibi Blocksberg Musical (Foto: Cocomico Theater)
Bibi Blocksberg Musical (Foto: Cocomico Theater)

Bibi Blocksberg

Das neue Musical: Hexen, Hexen überall
Rhein-Main Theater
Niedernhausen | nächster Termin 21.01.2018 15:00 Uhr
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Comedyübersicht

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Foto: Ohne Rolf
Foto: Ohne Rolf

Ohne Rolf

Seitenwechsel
Tafelhalle Nürnberg
Nürnberg | nächster Termin 23.02.2018 20:00 Uhr
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Tatjana Meissner (Foto: Robert Lehmann)
Tatjana Meissner (Foto: Robert Lehmann)

Tatjana Meissner

Du willst es doch auch
Clack-Theater
Lutherstadt Wittenberg | nächster Termin 20.01.2018 19:30 Uhr
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Mathias Tretter (Fotos: Stefan Stark)
Mathias Tretter (Fotos: Stefan Stark)

Mathias Tretter

NachgeTRETTERt
Die Käs Kabarett
Frankfurt/Main | nächster Termin 17.01.2018 20:00 Uhr
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Martin Rütter (Foto: Guido Engels / Mina Entertainment)
Martin Rütter (Foto: Guido Engels / Mina Entertainment)

Martin Rütter

Freispruch!
Stadthalle Chemnitz
Chemnitz | nächster Termin 17.01.2018 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

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Ina Müller Juhu Tour 2017 (Foto: Sandra Ludewig)
Ina Müller Juhu Tour 2017 (Foto: Sandra Ludewig)

Ina Müller u. Band

...singt Draußen
Gerry Weber Stadion
Halle (Westfalen) | nächster Termin 20.07.2018 19:00 Uhr
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Mireille Mathieu (Foto: ABILENE DISC, Andre Rau)
Mireille Mathieu (Foto: ABILENE DISC, Andre Rau)

Mireille Mathieu

Meine größten Erfolge - Live mit Orchester
Stadthalle Chemnitz
Chemnitz | nächster Termin 20.04.2018 20:00 Uhr
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Helmut Lotti (Foto: Jens van Zoest)
Helmut Lotti (Foto: Jens van Zoest)

Helmut Lotti

Die Comeback Tour
Musik- und Kongresshalle Lübeck
Lübeck | nächster Termin 21.01.2018 19:00 Uhr
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The Cashbags, Foto: Tobias Ebert
The Cashbags, Foto: Tobias Ebert

The Cashbags

A Tribute To Johnny Cash
Bürgerhaus Bergisch Gladbach
Bergisch Gladbach | nächster Termin 27.01.2018 20:00 Uhr
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Premieren

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Düsseldorfer Schauspielhaus, Foto: Sebastian Hoppe
Düsseldorfer Schauspielhaus, Foto: Sebastian Hoppe

Konsens

Düsseldorfer Schauspielhaus im Central

Düsseldorf | nächster Termin
20.01.2018 19:30 Uhr
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Foto: Olaf Struck
Foto: Olaf Struck

Ab jetzt

Schauspiel Kiel - Theater Kiel

Kiel | nächster Termin
19.01.2018 20:00 Uhr
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Foto: Theater Baden-Baden
Foto: Theater Baden-Baden

Faust. (Der Tragödie zweiter Teil)

Theater Baden-Baden

Baden-Baden | nächster Termin
20.01.2018 19:00 Uhr
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Schauspielhaus Bochum, Foto: Jürgen Landes
Schauspielhaus Bochum, Foto: Jürgen Landes

Geschlossene Gesellschaft

Schauspielhaus Bochum

Bochum | nächster Termin
25.01.2018 20:00 Uhr
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Hot Dog

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Action, Komödie
Deutschland 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 105 min.
Dieses bescheuerte Herz

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Tragikomödie
Deutschland 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 106 min.
Jumanji: Willkommen im Dschungel

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Abenteuer, Action, Fantasy
USA 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 119 min.
Star Wars: Die letzten Jedi

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Action, Science-Fiction
USA 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 152 min.
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Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft

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The Commuter

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Action, Thriller
USA 2018
FSK: ab 12 Jahre , ca. 104 min.
Greatest Showman

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Biographie
USA 2017
FSK: ab 6 Jahre , ca. 105 min.
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Downsizing

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Drama, Komödie, Science-Fiction
USA 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 135 min.
Ferdinand - Geht STIERisch ab!

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Animation, Abenteuer, Komödie
USA 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 108 min.
Pitch Perfect 3

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Komödie
USA 2017
FSK: ab 6 Jahre , ca. 93 min.
Insidious - The Last Key

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Horrorfilm
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FSK: ab 16 Jahre , ca. 103 min.
Coco - Lebendiger als das Leben!

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Animation, Komödie
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FSK: ab 0 Jahre , ca. 105 min.
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Die dunkelste Stunde

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Biographie, Drama, Historienfilm
Großbritannien 2017
FSK: ab 6 Jahre , ca. 125 min.
Aus dem Nichts

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Drama, Thriller
Deutschland 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 106 min.
Paddington 2

Paddington 2

Abenteuer, Kinder-/Jugendfilm, Animation
Großbritannien 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 103 min.
Tad Stones und das Geheimnis von König Midas

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Animation
Spanien 2017
FSK: ab 6 Jahre , ca. 85 min.