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Stefan Löffelhardt, PAG g thing 06, 2017  Coloured pencil on paper  144 x 144 cm
Stefan Löffelhardt, PAG g thing 06, 2017 Coloured pencil on paper 144 x 144 cm

Stefan Löffelhardt: Fluss

Aurel Scheibler Berlin
Berlin | 24.02.2018-07.04.2018
Today the concept of flowing has more substance than the constructive one, says Stefan Löffelhardt. He explains further: „When I draw I follow the structures and landscape formations of my soul and think about the possibility of finding a universal ground, the one that can reach beyond the personal, like a universal language everyone has access to.“ The fifth solo exhibition by Stefan Löffelhardt (*1959) at Aurel Scheibler will show his most recent drawings from the series PAG as well as new sculptures and an installation. The title of the exhibition Fluss (Stream) refers to the idea that the world is in constant change and motion: Nothing is static, everything flows. In his works Stefan Löffelhardt traces this process of permanent formation and transformation.
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Kailiang Yang Wachsender Baum 26, 2018 Öl auf Leinwand, 100 x 190 cm
Kailiang Yang Wachsender Baum 26, 2018 Öl auf Leinwand, 100 x 190 cm

Kailiang Yang: Alte Bekannte

Schultz Contemporary
Berlin | 27.01.2018-24.02.2018
Verschwommene Elemente im Zusammenspiel mit geschärften Bildelementen ziehen sich durch das Gesamtwerk des chinesischen Künstlers Kailiang Yang. Als Inspirationsquellen nutzt er die verschiedenen Kulturen seiner Heimat in China und seines Lebensmittelpunkts in Deutschland. Kleine Autos verschwimmen im nebligen Wald und schaffen eine geheimnisvolle, gar schon unheimliche Situation. Lebewesen sucht man vergeblich in seinen Werken, der einzige stille Zuschauer dieser Situationen scheint der Mond zu sein. Ein wichtige Rolle bei der Schaffung dieser Situationen spielt ebenso die Tageszeit. Es scheint entweder Nacht zu sein oder ganz früher Morgen, was sich anhand des Morgentaus erahnen lässt. Der Titel „Alte Bekannte“ scheint auf vergangene Auseinandersetzungen mit dem Thema „Baum “ anzuspielen, in denen er sich intensiv mit diesen Naturwundern beschäftigte. Bäume können bis zu 1.000 Jahre alt werden und bilden auch in dieser Ausstellung wieder ein Kernelement seiner Bilder. Details von Bäumen oder gar komplette Bäume ziehen sich durch alle diese Werke. Der in Berlin ansässige Künstler wurde 1974 in Ji’nan geboren und absolvierte sein Studium dort am Shandong Art Institute.
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Christian Faul: 04-117 florre, 60x138x4,5 cm, Öl/Acrylglas;Aluminiumschichtplatte, 2017
Christian Faul: 04-117 florre, 60x138x4,5 cm, Öl/Acrylglas;Aluminiumschichtplatte, 2017

Christian Faul: Yulamaii

Galerie Wittenbrink
München | 26.01.2018-14.04.2018
Christian Faul (* 1967 in Erlangen) studierte 1991 bis 1997 Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, 1994 wechselte er an die Akademie nach Krakau, um dort ein Auslandssemester zu verbringen. Dank eines DAAD - Stipendiums verbrachte er von 1999 bis 2000 ein für seine künstlerische Weiterentwicklung entscheidendes Jahr in Kyoto. Die intensive Beschäftigung mit der japanischen Kunst ist unverkennbar in den Arbeiten Fauls. Schon die Motivwahl - etwa die Kois oder mikadostabartige Lineaturen, besonders aber auch die exotischen Blüten und Ranken, oft nach Ikebana angeordnet - zeugt von einer großen Nähe zur ostasiatischen Bildtradition. Und mehr noch: zu der dort wurzelnden geistigen Haltung. So kommt der Komposition der Motive ein besonderer Stellenwert zu. Stets geht es Faul explizit um die sensible Gewichtung von leeren Flächen und Dingwelt. Leere und Form sind gleichrangig in seinen Bildern und erzeugen beim Betrachter unwillkürlich das Gefühl von großer Ruhe und Harmonie. Entsprechend interessieren den Künstler malerisch die Form und die Farbe - also optische Phänomene - die er in hochdiffiziler, hauchfeiner Lasurtechnik in Öl auf glattem Material sichtbar macht. Dieses Material ist bewusst gewählt. Christian Faul malt nicht auf Leinwand. Er wählt Aluminium oder sandgestrahltes Acrylglas als Träger seiner vielzähligen (bis zu 20!) Lasurschichten. Dadurch erreicht er jene unendlich scheinende Raumtiefe. Die Bilder öffnen sich im Falle des Acrylglases nach hinten und allen Seiten, fangen Licht ein und geben Licht weiter, denn sie sind stets rahmenlos. Gerundete Ecken und eine Aufhängung mit Abstand zur Wand entwickeln die Arbeiten weg von der reinen Malerei, hin zum Objekt. Die Kernaussage des buddhistischen Herzsutra lautet: Form ist Leere, Leere ist Form. Beim Betrachten von Christian Fauls Bildern meint man, den tieferen Sinn zu erahnen. Christian Faul lebt und arbeitet in Stäfa/ Zürich. Seine Werke sind in wichtigen Sammlungen wie dem Deutschen Bundestag, Berlin, dem Burda Museum, Baden-Baden oder der Pinakothek der Moderne, München vertreten.
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Social Media Images in Art

KAI 10 - Arthena Foundation
Düsseldorf | 11.11.2017-10.03.2018
Im Zeitalter von Facebook, Instagram, Twitter und Co. hat sich der Umgang mit Bildern grundlegend verändert. Bilder, welche in digitalen Netzwerken zirkulieren, sind zum wichtigsten persönlichen Ausdrucksmittel einer breiten Öffentlichkeit geworden. Denn die interaktive Komponente des Web 2.0 schafft einen neuen dialogbasierten Raum, in dem die Nutzer*innen annähernd in Echtzeit kommunizieren können. Insbesondere wenn Bilder als Vehikel der Kommunikation genutzt werden, nimmt die Frequenz dieses Dialogs rasant an Fahrt auf. Denn Bilder mit ihrem hohen Affizierungspotenzial spielen geradezu virtuos auf der Klaviatur der Gefühle und lösen spontane Reaktionen bei ihren Adressaten aus. Ad hoc und mitunter aus dem Bauch heraus wird kommentiert, was andere posten. Dazu gehören Banalitäten aus dem Leben der User genauso wie Bildbeweisstücke aus den globalen Krisenherden unserer Gegenwart. Die Bedeutung dieser Bilder entsteht durch das Handeln mit ihnen, durch Interaktionsprozesse zwischen Bildern und Menschen, die vor allem durch affektive Dynamiken gekennzeichnet sind. Die Bilder bewegen die User, werden massenhaft ‚geliked‘ oder provozieren Proteste, sind Anlass für Kritik und ungehemmte Pöbelei, befördern öffentliche Debatten und wirken gemeinschaftsbildend. Sie werden vielfach aufgegriffen, in neuen Kontexten gepostet oder publiziert, mit Bildbearbeitungsprogrammen verändert oder mit neuen Aufnahmen nachgeahmt. Besonders im Hinblick auf zeitgenössische Formen des politischen Protests manifestiert sich das demokratische Versprechen der über die Sozialen Medien verbreiteten Bilder, alternative Perspektiven auf die politischen Krisen der Gegenwart zu liefern. Die Zunahme von ideologischer Propaganda und gefälschten Informationen in den Sozialen Medien mögen diese als Kanäle der Wissensvermittlung aktuell in Verruf gebracht haben. In den weltumspannenden Protestbewegungen der letzten Jahre avancierte jedoch gerade das private, mittels Handykamera aufgenommene und in den Netzwerken online verbreitete Foto zu dem vielleicht bedeutendsten Instrumentarium einer unabhängigen Meinungsbildung. Hier setzt die Ausstellung Affect Me. Social Media Images in Art an. Sie stellt Arbeiten von neun internationalen künstlerischen Positionen vor, die sich auf die neuen Bildphänomene der Sozialen Medien beziehen und explizit Bildmaterial aufgreifen, das im Kontext von globalen politischen Auseinandersetzungen und zivilgesellschaftlichem Protest ins Netz gespeist wurde. Sie reflektieren in ihren Arbeiten die Gebrauchsweisen und die Semantik dieser Bilder, setzen sich aber ebenso mit ihren ästhetischen Qualitäten auseinander. Mitunter lassen sie uns tief eintauchen in die Orte und Ereignisse unserer aktuellen Welt im Umbruch. Ein anderes Mal nehmen die Künstler*innen eine eher distanzierte Perspektive ein. Sie beleuchten das Vermögen der Bilder zu mobilisieren und zeigen auf, wie diese Bilder Tatsachen schaffen und dabei an der porösen Grenze zwischen Realität und Fiktion agieren.
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aktuelle Museumsausstellungen

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c/o Berlin, (Foto: David von Becker)
c/o Berlin, (Foto: David von Becker)

Irving Penn: Centennial - Der Jahrhundertfotograf

c/o Berlin
Berlin | 24.03.2018-01.07.2018
Pablo Picasso, Marlene Dietrich und Alfred Hitchcock, abstrakte weibliche Akte, exquisite Stillleben, anmutige Studien von Blumen und Zigarettenstummeln, Kinder in peruanischer Tracht, Porträts von Ureinwohnern Neuguineas, französische Pâtissiers, glamouröse Modeaufnahmen für die Vogue – Irving Penn (1917–2009) gilt als der einflussreichste Fotograf des 20. Jahrhunderts. In seiner Schaffenszeit von rund 70 Jahren hat er einen höchst vielseitigen und unverwechselbaren Bildkosmos geschaffen. Er beherrschte die Gattungen wie Akt-, Mode-, Stillleben-, Porträtfotografie wie kaum ein anderer und dominierte mehr als sechs Dekaden nicht nur die zeitgenössische Fotografie und Kunst, sondern ist durch seine einmalige Handschrift sowie streng reduzierte Ästhetik bis heute stilprägend und beeinflusste unzählige Nachfolger. Mit nur 17 Jahren beginnt Irving Penn ein Studium der Gestaltung in Philadelphia und arbeitet ab 1943 unter Alexander Libermann, Art Director der Vogue, als Gestalter für das renommierte Modeheft. Noch im selben Jahr darf Irving Penn bereits sein erstes Cover fotografieren. Es folgen mehr als 160 Titelbilder und unzählige Modeaufnahmen für die Vogue. Penns Modefotografien machen ihn international bekannt. Sein Interesse am Menschenbild führt ihn jedoch weit über die klassischen Typologien hinaus und lässt ihn in ferne Länder reisen, wie 1948 nach Peru sowie in den Jahren zwischen 1967 und 1971 nach Neuguinea und Marokko. Neben seinen ethnographischen Studien hat Penn eine Serie weltbekannter Persönlichkeiten aus Kunst, Film, Literatur und Musik fotografiert. Ob Salvador Dalí, Audrey Hepburn oder Saul Steinberg – er fotografiert sie stets vor neutralem Hintergrund. Für seine erste Porträtreihe positioniert er seine weltbekannten Modelle in eine Ecke mit spitzwinkeligen Stellwänden. Durch die räumliche Begrenzung schafft Irving Penn Nähe und Intimität zu den Personen vor seiner Kamera. Er verleitet sie zu ungewöhnlichen Posen und fordert sie heraus. Mit einer analogen Rolleiflex-Kamera ausgestattet, macht er in demselben abstrakten Raum und mit derselben Aufmerksamkeit seine Serie The Small Trades, in der er Arbeiter, Handwerker und Kleingewerbetreibende in Arbeitskleidung darstellt sowie eine Reihe an Porträts von Personen indigener Völker. Sein Feinsinn für die Bedeutsamkeit des Alltäglichen, für die Schönheit des ‚Hässlichen’ und das Einfache lassen immer wieder einzigartige Stillleben und grafische Arrangements entstehen. Gerade in seinen Stillleben aus den 1990er- und 2000er-Jahre spiegelt sich seine große Faszination für die Fotografie, die Liebe zum Detail, das meisterliches Spiel mit dem Licht und den Objekten vor seiner Kamera. Obgleich Mensch, Natur oder unbelebte Dinge – Irving Penn wusste sie alle mit seinem fotografischen Blick zu veredeln und zu etwas Besonderem zu machen. Seine Fotografien leben von Klarheit, Eleganz, Perfektion und makelloser Schönheit. C/O Berlin feiert den Ausnahmefotografen Irving Penn anlässlich seines 100. Geburtstages und nach 20 Jahren erstmalig wieder in Berlin mit einer großen Retrospektive. Die Ausstellung mit rund 240 Exponaten wurde vom Metropolitan Museum of Art in Zusammenarbeit mit der Irving Penn Foundation kuratiert. Die Schenkung von rund 180 Arbeiten der Irving Penn Foundation an das Metropolitan Museum of Art bildet den Kern der Ausstellung, darunter auch die mittlerweile weltbekannten Studien von Lisa Fonssagrives-Penn, das damals gefragteste Fotomodell der Zeit und die Ehefrau sowie Muse von Irving Penn. Die Ausstellung wurde ermöglicht durch die Terra Foundation for American Art und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Betriebe und Energie. Sie wird weltweit ausschließlich in New York, Paris, São Paulo – und exklusiv bei C/O Berlin gezeigt. Die Ausstellung wird von einer umfassenden Monografie begleitet, erschienen im Schirmer/ Mosel Verlag in München und herausgegeben von Maria Morris Hambourg und Jeff L. Rosenheim, mit Beiträgen von Maria Morris Hambourg, Jeff L. Rosenheim, Alexandra Dennett, Philippe Garner, Adam Kirsch, Harald E.L. Prins und Vasilios Zatse und mehr als 365 Abbildungen der wichtigsten Werkphasen und Arbeiten von Irving Penn. Irving Penn (1917–2009) absolvierte ein Studium der Gestaltung an der Philadelphia Museum School of Industrial Art, wo Alexei Brodovitch, Art Director von Harper’s Bazaar bis 1934 lehrte. 1943 schoss er seinen ersten Titel sowie später viele weitere Titelbilder für Vogue. 1953 gründete ersein eigenes Fotostudio in New York. Penn porträtierte zahlreiche berühmte Persönlichkeiten aus Film, Musik und Kunst und fotografierte eine Vielzahl an bekannten Modeaufnahmen und Stillleben. 2009 verstarb der Fotograf in New York. Seine Werke wurden mit zahlreichen internationalen Ausstellungen geehrt und befinden sich in renommierten Museen und Sammlungen, darunter das Metropolitan Museum of Art und das Museum of Modern Art in New York, das Art Institute Chicago sowie die National Gallery of Art in Washington D.C....
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Die Neue Sammlung - Design, Foto: Pinakothek der Moderne
Die Neue Sammlung - Design, Foto: Pinakothek der Moderne

Japanische Plakate: Ikko Tanaka - Faces

Die Neue Sammlung - Design in der Pinakothek der Moderne München
München | 03.03.2018-17.06.2018
Inspiriert von Bauhaus, amerikanischem Jazz und der ästhetischen Tradition Japans, ist Ikko Tanaka (1930-2002) bis heute einer der einflußreichsten japanischen Grafikdesigner. Die Präsentation widmet sich dem Motiv des Gesichts im Plakatschaffen dieses Vermittlers zwischen japanischer Kultur und dem Westen. Wie in einer Schönheitengalerie passieren die Gesichter Revue: in radikaler geometrischer Abstraktion, kalligrafischer Expressivität oder gebannt durch Fotografie, zeichenhaft, verfremdet, als undurchdringliche Maske, surreal, verspielt. Mit sublimer Verführung oder theatralischer Anmache wollen diese Gesichter die Aufmerksamkeit des Betrachters gewinnen, sei es für ein No- und Kabuki-Theater, sei es für Ausstellungen, Kommunikationsunternehmen oder eine Kollektion des Modedesigners Issey Miyake. In kühner Abstraktion und Balance des Gegensätzlichen, ausdrucksstark, elegant und kraftvoll – so könnte man den Stil von Ikko Tanaka skizzieren. Ivan Chermayeff, sein amerikanischer Kollege, nannte ihn "distiller of visual truth"....
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Foto: Museum Mensch und Natur
Foto: Museum Mensch und Natur

Wasser - wie es unsere Erde formt

Museum Mensch und Natur
München | 26.01.2018-03.06.2018
Wasser als Landschaftsgestalter Wasser ist ein besonderer Stoff und prägt unseren Planeten wie kein anderes Element. Flüssig, gefroren zu Eis und als Wasserdampf ist Wasser stets in Bewegung. Es zermürbt selbst harten Fels mit der Zeit, transportiert Steine und Sand Kilometer weit und lagert die Fracht an anderer Stelle wieder ab. Der Klimawandel beschleunigt all diese Prozesse und wird die Verteilung von flüssigem und gefrorenem Wasser drastisch verändern. Wasser in Fotografien festgehalten Die ausdrucksstarken, großformatigen Fotografien von Bernhard Edmaier präsentieren Wasser von der bisher kaum wahrgenommenen Seite – als die wichtigste landschaftsgestaltende Kraft auf unserer Erde. Es sind zumeist Luftbilder, die in den verschiedensten Regionen der Erde aufgenommen wurden. Geografische und geologische Informationen dazu bieten die Bildtexte der Wissenschaftsautorin Angelika Jung-Hüttl. Wasser erkunden Wie viel Wasser gibt es auf der Erde? Welche Kräfte treiben den Wasserkreislauf an? Wie wirkt sich der Klimawandel auf Gletscher und Meeresspiegel aus? Diesen und weiteren Fragen können Sie im interaktiven Teil der Ausstellung nachgehen. Weiterhin machen Gesteinsproben begreifbar, wie deren Entstehungsgeschichte von Wasser und Eis geprägt ist....
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Adolf Höninghaus (1810 – 1882), Ohne Titel, o.J., Öl auf Papier auf Pappe, 29 x 38,2 cm, Inv. Nr. GV 2016/805, Slg. Kunstmuseen Krefeld, Foto: V. Döhne, Kunstmuseen Krefeld
Adolf Höninghaus (1810 – 1882), Ohne Titel, o.J., Öl auf Papier auf Pappe, 29 x 38,2 cm, Inv. Nr. GV 2016/805, Slg. Kunstmuseen Krefeld, Foto: V. Döhne, Kunstmuseen Krefeld

Der unersättliche Blick. Die Reisen des Landschaftsmalers Adolf Höninghaus

Kaiser-Wilhelm-Museum - Kunstmuseum Krefeld
Krefeld | 20.10.2017-08.04.2018
Das Reisen durchzieht die Ausstellung Der unersättliche Blick wie ein verführerischer Leitgedanke. Gemeinsam mit dem Landschaftsmaler Adolf Höninghaus (1810 – 1882) können Bachläufe im Neandertal bei Düsseldorf entdeckt, das Forum Romanum in Rom erkundet und nach Sizilien übergesetzt werden. Dabei gilt es Wolkenformationen zu beobachten, einzelne Pflanzen, Bäume und Landschaften präzise wahrzunehmen und den Malprozess des Künstlers von der Skizze bis zum Gemälde nachzuspüren. Mit rund 110 Ölskizzen, 160 Zeichnungen und einigen Ölgemälden präsentiert die Ausstellung erstmals eine umfangreiche Auswahl an Werken aus dem Nachlass des Künstlers, der sich seit 1897 im Museum befindet. Mit Adolf Höninghaus wird ein klassischer Vertreter der Düsseldorfer Malerschule entdeckt und die Geschichte der Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts um eine faszinierende Episode fortgeschrieben. Adolf Höninghaus hat von 1829 bis 1834/1835 bei Johann Wilhelm Schirmer und Carl Friedrich Lessing an der Kunstakademie Düsseldorf studiert. Die Grand Tour nach Italien trat er 1844 an. Die ewige Stadt Rom wurde ihm zeitweilig zur Wahlheimat, von hier erkundete er die Campagna, Tivoli, Frascati, bis es ihn weiter nach Sizilien zog. 1848 kehrte er über Frankreich wieder zurück nach Deutschland, wo er sich 1857 schließlich in Dresden niederließ. Gemälde von Johann Wilhelm Schirmer, Carl Friedrich Lessing, Carl Ferdinand Sohn und anderen bereichern die Präsentation und lassen den zeitgenössischen Kontext für das Werk von Höninghaus aufscheinen. Erstmals wird damit auch die Düsseldorfer Malerschule als Teil der Sammlung der Kunstmuseen Krefeld zum Thema. Einige beeindruckende Leihgaben ergänzen die Präsentation. Im Dialog mit dem Werk von Adolf Höninghaus steht der Konzeptkünstler Victor Burgin mit der Videoinstallation Voyage to Italy von 2006. In zwei unterschiedlichen Jahrhunderten haben beide Künstler das gleiche Reiseziel: Italien. Und beide setzen sich bewusst mit bereits bestehenden Bildern und Vorstellungen auseinander und schaffen durch einen reproduzierenden Blick ein eigenes ‚Italienbild‘....
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Musicalübersicht

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Lauras Stern Musical
Lauras Stern Musical

Lauras Stern

Die zauberhafte Show für die ganze Familie
Kulturhaus Stadtgarten
Neuruppin | nächster Termin 10.03.2018 15:00 Uhr
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The World of Musicals (Foto: Gregor Eisenhuth)
The World of Musicals (Foto: Gregor Eisenhuth)

The World of Musicals

The Very Best of Musicals
Neue Stadthalle Langen
Langen | nächster Termin 27.02.2018 19:30 Uhr
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Servus Peter Heile Welt Musical Tickets
Servus Peter Heile Welt Musical Tickets

Servus Peter

Das heile Welt Musical
Moya
Rostock | nächster Termin 24.02.2018 19:00 Uhr
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Zirkus Charles Knie Karten
Zirkus Charles Knie Karten

Zirkus Charles Knie

Circuszelt Krone Stendal
Stendal | nächster Termin 31.03.2018 16:00 Uhr
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Comedyübersicht

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Foto: Elsterglanz
Foto: Elsterglanz

Elsterglanz

Angriff der HochDruckPrinzessin
Stadthalle Zwickau
Zwickau | nächster Termin 24.02.2018 20:00 Uhr
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Chris Tall (Foto: Robert Maschke)
Chris Tall (Foto: Robert Maschke)

Chris Tall

Und jetzt ist Papa dran!
Pantheon Theater Bonn
Bonn | nächster Termin 27.02.2018 20:00 Uhr
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Mirja Boes (Foto: NadineTargiel)
Mirja Boes (Foto: NadineTargiel)

Mirja Boes

Für Geld tun wir alles!
Kulturhalle Neukirchen-Vluyn
Neukirchen-Vluyn | nächster Termin 24.02.2018 20:00 Uhr
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Toni und Ursli Pfister (Foto: FOKKE)
Toni und Ursli Pfister (Foto: FOKKE)

Toni und Ursli Pfister

Wie wär's, wie wär's?
Pantheon Theater Bonn
Bonn | nächster Termin 18.05.2018 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

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Ben Becker (Foto: Fritz Brinckman, Faceland Hamburg)
Ben Becker (Foto: Fritz Brinckman, Faceland Hamburg)

Ben Becker

Der Fall Judas
Berliner Dom
Berlin | nächster Termin 02.03.2018 20:00 Uhr
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Donots (Foto: Dennis Dirksen)
Donots (Foto: Dennis Dirksen)

Donots

lauter als bomben - Tour 2018
M.A.U. Club
Rostock | nächster Termin 24.02.2018 20:00 Uhr
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Fantasy: Das Beste von Fantasy (Foto: Sony)
Fantasy: Das Beste von Fantasy (Foto: Sony)

Fantasy

Das Beste von Fantasy - Die große Jubiläumstournee
Laeiszhalle - Musikhalle Hamburg
Hamburg | nächster Termin 08.03.2018 19:30 Uhr
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Sophie Berner, Foto: Paul Zimmer
Sophie Berner, Foto: Paul Zimmer

Sophie Berner

Pure Imagination
Bar jeder Vernunft
Berlin | nächster Termin 26.03.2018 20:00 Uhr
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Premieren

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Foto: TdjW Leipzig
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Kabale und Liebe

Theater der jungen Welt Leipzig

Leipzig | nächster Termin
01.03.2018 19:30 Uhr
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Oper Frankfurt, Foto: Wolfgang Runkel
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Die Afrikanerin

Oper Frankfurt - Städtische Bühnen

Frankfurt/Main | nächster Termin
25.02.2018 17:00 Uhr
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Im Weißen Rössl

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Wiesbaden | nächster Termin
24.02.2018 19:30 Uhr
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Foto: Andrea Kremper
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High Society

Landestheater Coburg

Coburg | nächster Termin
24.02.2018 19:30 Uhr
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Die aktuellen Blockbuster

Fifty Shades of Grey - Befreite Lust

Fifty Shades of Grey - Befreite Lust

Drama, Erotik
USA 2018
FSK: ab 16 Jahre , ca. 106 min.
Black Panther 3D

Black Panther 3D

Action, Fantasy, Science-Fiction
USA 2018
FSK: ab 12 Jahre , ca. 134 min.
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Wendy 2 - Freundschaft für immer

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Abenteuer, Kinder-/Jugendfilm
Deutschland 2018
FSK: ab 0 Jahre , ca. 96 min.
Die kleine Hexe

Die kleine Hexe

Kinder-/Jugendfilm, Abenteuer
Deutschland 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 102 min.
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im Kino
Die Verlegerin

Die Verlegerin

Drama, Thriller, Biographie
USA 2017
FSK: ab 6 Jahre , ca. 117 min.
Wunder

Wunder

Drama
USA 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 113 min.
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Heilstätten

Heilstätten

Horrorfilm, Thriller
Deutschland 2017
FSK: ab 16 Jahre , ca. 88 min.
Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone

Maze Runner: Die Auserwählten in der Todeszone

Action, Science-Fiction, Thriller
USA 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 142 min.
Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft

Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft

Komödie
Deutschland 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 98 min.
Shape of Water - Das Flüstern des Wassers

Shape of Water - Das Flüstern des Wassers

Drama, Fantasy, Liebesfilm, Thriller
USA 2017
FSK: ab 16 Jahre , ca. 123 min.
Three Billboards outside Ebbing, Missouri

Three Billboards outside Ebbing, Missouri

Drama, Thriller
Großbritannien 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 115 min.
Alles Geld der Welt

Alles Geld der Welt

Thriller
USA 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 133 min.
Das Leben ist ein Fest

Das Leben ist ein Fest

Komödie
Frankreich 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 116 min.
Die dunkelste Stunde

Die dunkelste Stunde

Biographie, Drama, Historienfilm
Großbritannien 2017
FSK: ab 6 Jahre , ca. 125 min.
Dieses bescheuerte Herz

Dieses bescheuerte Herz

Tragikomödie
Deutschland 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 106 min.
Jumanji: Willkommen im Dschungel

Jumanji: Willkommen im Dschungel

Abenteuer, Action, Fantasy
USA 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 119 min.