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Wegemuseum Wusterhausen

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Am Markt 3
16868 Wusterhausen
Tel.: 033979 87760
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Wege zwischen Preußen und Sachsen. Zeitzeugen der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung vor und nach 1815 in Brandenburg

09.05.2014 - 31.01.2015
 

Auf einer Reise in das Kurfürstentum Sachsen im Jahre 1730 lernte der preußische König Friedrich Wilhelm I. das sächsische System der Postmeilensteine kennen und beschloss, dieses System auch in Preußen einzuführen. In Folge wurden die ersten preußischen Postmeilensteine gesetzt. Unter seinen Nachfolgern Friedrich Wilhelm II. und Friedrich Wilhelm III. wurden die Poststraßen vermessen, Postmeilensteine weiter gesetzt und die ersten Fernchausseen gebaut. In Sachsen war schon 1706 mit dem Chausseebau begonnen worden, aber erst nach 1781 im großen Umfang fortgesetzt worden. Mit der veränderten Grenzziehung zwischen Sachsen und Preußen im Jahr 1815 in Folge des Wiener Kongresses standen zahlreiche sächsische Postmeilensäulen nun auf preußischem Boden in Brandenburg.
Die Sonderausstellung des Wegemuseums verortet die historischen Wege und ihre Entwicklungen sowohl im Hinblick auf das Postwesen als auch auf den Chausseebau in den historisch-politischen Verflechtungen zwischen Sachsen und Preußen. Die landestypischen Meilensteine, die Organisation des Post- und Verkehrswesens und die Entwicklungsstufen des Straßenausbaus werden ebenso thematisiert wie ihre heutigen Spuren in Brandenburg.

Öffnungszeiten:
Do-So 10.00-16.00 Uhr
Eintritspreise:
3,- / 1,50 €