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Felix-Müller-Museum

Stadtplan
Anton-von-Rotenhan-Str. 2
91077 Neunkirchen am Brand
Tel.: 09134 90 80 42
Homepage

Felix Müller zum 110. Geburtstag

21.10.2014 - 25.01.2015
 

Schwerpunkt der Präsentation sind seine in den Jahren 1933/34 in Laubendorf bei Langenzenn entstandenen Arbeiten aus gebranntem Ton. Dort, wo er vor dem Krieg lebte, gibt es sehr gute Tonvorkommen und gab es Ziegeleien, in denen er seine Skulpturen brennen lassen konnte.
Von den Ton-Arbeiten aus den 1930er Jahren sind die meisten verschollen, einige davon werden in der Ausstellung gezeigt. Seinem Freund Karl Schwab schreibt er am 5. Juni 1934: „In die Kunstausstellung habe ich meinen Schäfer getan. Ich weiß aber nicht ob er aufgestellt wurde. Werde mich morgen davon überzeugen. Wenn nicht, seien Sie überzeugt, daß ich innerhalb 24 Stunden in Dachau-auch-da bin.“ Der Gauleiter Julius Streicher hat die Skulptur aus der Ausstellung entfernen lassen; sie ist seitdem verschollen. Von weiteren verschollenen Tonskulpturen gibt es eine kleine Dokumentation anhand meisterlicher alter Fotografien.
Nach 1948, als er hier in Neunkirchen lebte und arbeitete, hat er auch noch in Ton modelliert. Den Ton hat er in einer Tongrube an der Straße auf dem Weg von Neunkirchen nach Rosenbach selbst gegraben, draußen, in der Kühruh. Gebrannt wurden diese Figuren in der Ziegelei in Spardorf. Auch aus dieser Zeit werden Arbeiten gezeigt, außerdem Beispiele seiner Gebrauchsgraphik und ein Auswahl aus dem Gesamtwerk.

Öffnungszeiten:
So 15.00-17.00 Uhr