George Gershwin
*26.09.1898 in New York †11.07.1937 in HollywoodUS-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist
Werke
:Porgy und Bess (Oper)
concerti
:| An American in Paris | |||
| 22.01.2011 20:00 Uhr - das sinfonie orchester berlin, KD Hohenfels | |||
| Philharmonie und Kammermusiksaal | Philharmonie in Berlin | |||
| 01.02.2011 19:30 Uhr - Münchner Symphoniker | |||
| Leitung: Carlos Dominguez-Nieto, Klavier: M. Shirinyan, Fotographie und Konzept: T. Melle Gasteig München | Gasteig München in München | |||
| 12.02.2011 19:00 Uhr - Stuttgarter Philharmoniker | |||
| Dir.: Gabriel Feltz, Violoncello: T. Thedéen, Stuttgarter Hymnus-Chorknaben Liederhalle Stuttgart | Liederhalle Stuttgart in Stuttgart | |||
| Aus "Girl Crazy": I Got Rhythm | |||
| 09.07.2011 20:00 Uhr - Gewandhausorchester | |||
| Dir.: Wayne Marshall, Gesang: K. Criswell Gewandhaus Leipzig | Großer Saal in Leipzig | |||
| Aus "Lady, Be Good": The Man I Love | |||
| 09.07.2011 20:00 Uhr - Gewandhausorchester | |||
| Dir.: Wayne Marshall, Gesang: K. Criswell Gewandhaus Leipzig | Großer Saal in Leipzig | |||
| Aus "Strike Up the Band": Opening | |||
| 09.07.2011 20:00 Uhr - Gewandhausorchester | |||
| Dir.: Wayne Marshall, Gesang: K. Criswell Gewandhaus Leipzig | Großer Saal in Leipzig | |||
| Aus "Tip Toes": Sweet and Low Down | |||
| 09.07.2011 20:00 Uhr - Gewandhausorchester | |||
| Dir.: Wayne Marshall, Gesang: K. Criswell Gewandhaus Leipzig | Großer Saal in Leipzig | |||
| Catfish Row – Suite aus der Oper "Porgy and Bess" | |||
| Concerto in F für Klavier und Orchester | |||
| Cuban Overture | |||
| 24.10.2010 11:00 Uhr - Landesjugendorchester NRW | |||
| Dir.: Thomas Wise, Klarinette: B. Aust Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal in Essen | |||
| Porgy and Bess (Auszüge) | |||
| 31.12.2010 18:00 Uhr - Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz | |||
| Dir.: Karl-Heinz Steffens, Sopran: J. Dixon, Tenor: T. Richards, Bariton: D. Lawrence Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal in Essen | |||
| Porgy and Bess (Suite) | |||
| Rhapsody in Blue | |||
| 22.01.2011 20:00 Uhr - das sinfonie orchester berlin, KD Hohenfels | |||
| Philharmonie und Kammermusiksaal | Philharmonie in Berlin | |||
| 24.09.2010 20:00 Uhr - Konzerthausorchester Berlin | |||
| Dir.: Lothar Zagrosek, Klavier: F. Say Konzerthaus Berlin | Großer Saal in Berlin | |||
| 25.09.2010 20:00 Uhr - Konzerthausorchester Berlin | |||
| Dir.: Lothar Zagrosek, Klavier: F. Say Konzerthaus Berlin | Großer Saal in Berlin | |||
| 26.09.2010 16:00 Uhr - Konzerthausorchester Berlin | |||
| Dir.: Lothar Zagrosek, Klavier: F. Say Konzerthaus Berlin | Großer Saal in Berlin | |||
| 17.07.2011 11:00 Uhr - Dresdner Philharmonie | |||
| Dir.: Wayne Marshall, SWR Big Band Kulturpalast Dresden | Festsaal in Dresden | |||
| 17.07.2011 19:30 Uhr - Dresdner Philharmonie | |||
| Dir.: Wayne Marshall, SWR Big Band Kulturpalast Dresden | Festsaal in Dresden | |||
| 01.02.2011 19:30 Uhr - Münchner Symphoniker | |||
| Leitung: Carlos Dominguez-Nieto, Klavier: M. Shirinyan, Fotographie und Konzept: T. Melle Gasteig München | Gasteig München in München | |||
| 12.01.2011 20:00 Uhr - Stuttgarter Philharmoniker | |||
| Dir.:Gabriel Feltz, Klavier: A. Boyde Liederhalle Stuttgart | Liederhalle Stuttgart in Stuttgart | |||
| 18.11.2010 18:30 Uhr - Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR | |||
| Dir.: Kristjan Järvi, Klavier: A. Gonzales Liederhalle Stuttgart | Liederhalle Stuttgart in Stuttgart | |||
Lebenslauf
:Bei George Gershwin kommen sofort Melodien wie ?Lady be good? und ?I got Rythm? in den Kopf und man beginnt, im Takt der Jazzära zu wippen. Aber nicht nur Jazz, auch in der klassischen Komposition hat sich Gershwin z.B. mit der ?Rhapsody in Blue? weltweit einen Namen gemacht.
George Gershwin wurde am 26. September 1898 als Jacob Gershovitz in Brooklyn, New York City, als Kind russisch-jüdischer Immigranten geboren. Mit seinem 2 Jahre älteren Bruder Ira verbindet Gershwin zeitlebens eine enge Beziehung, die sich auch auf den Erfolg der Brüder nur positiv auswirkt.
1910 kauften die Gershwins für Ira ein Klavier, auf dem aber bald nur noch George spielte. Charles Hambitzer nahm sich des begabten Kindes an und blieb bis zu seinem Tod 1918 sein Mentor. Durch Hambitzer lernte Gershwin konventionelle Klaviertechniken und die europäischen Meister kennen. Gershwin wurde ermutigt, sich Konzerte anzuhören und konnte seine Fähigkeiten dadurch stark verbessern. Des Öfteren versuchte er das Gehörte sofort am Klavier umzusetzen.
1914 tritt Gershwin seine erste Stelle als Gutachter für Unterhaltungsmusik in einem New Yorker Musikverlag an. Angeregt durch diese Tätigkeit, versucht er sich in der Komposition von Tanzliedern und Songs.
1916 wird sein erster Song "When You Want 'Em You Can't Get 'Em" veröffentlicht. Trotz des ausbleibenden Erfolges werden einige Broadway-Komponisten auf Gershwin aufmerksam und verwenden mehrere seiner Songs in ihren Stücken. Gershwin bildet sich in Klavier und Harmonielehre stetig weiter. 1918 gelang ihm mit dem Lied ?Swanee? der erste USA-weite Hit, der zunächst auf dem Broadway zu seiner Anerkennung als Komponist führte. Nebenbei versuchte er sich auch als Pianist und konnte sich durch seine virtuosen Fähigkeiten einen Namen machen. 1919 wird die erste Broadway-Revue "La, La Lucille" aufgeführt. 1924 wird die weltberühmte "Rhapsody in Blue" in der Carnegie Hall in New York uraufgeführt. Aufgrund seiner Musikstudien gelingt es Gershwin einzigartig, europäische Kunstmusik mit Elementen des Jazz zu verbinden und wird somit zum Mitbegründer des "symphonic jazz". Vitaler Rhythmus und eingängige Liedmelodien sind die Grundelemente seines Schaffens.
Mit dem Musical "Lady, Be Good!" gelingt Gershwin sein erster großer Broadway-Erfolg. Zusammen mit seinem Bruder Ira, der maßgeblich als Songtexter bei allen Kompositionen beteiligt ist, werden die Beiden Gershwin-Brüder zum ?Song-Writer-Team" des Broadway.
1928 unternimmt Gershwin eine ausgedehnte Europa-Reise. Dabei begegnet er vielen europäischen Künstlern wie Igor Strawinsky; diese Treffen werden richtungweisend für seine Kompositionen. 1930 komponiert Gershwin das Orchesterwerk "An American in Paris".
Ab 1931 wechselt Gershwin nach Hollywood und wird Komponist für Musikfilme.
1935 wird die Volksoper "Porgy and Bess" in Boston und New York aufgeführt. Um diese Oper authentisch zu präsentieren, verbrachte Gershwin einen Sommer in Folly Island in der Nähe von Charleston (South Carolina), um sich mit der afro-amerikanischen Jazzmusik vertraut zu machen. Mit "Porgy and Bess" schafft Gershwin die erste eigenständige nordamerikanische Oper.
Am 11. Juli 1937 bricht George Gershwin am Flügel zusammen und stirbt in Berverly Hills an den Folgen eines Gehirntumors.
Die am häufigsten gespielten Werke
- 1. La Cage aux folles
von J. Herman - 2. Der kleine Horrorladen
von H. Ashman - 3. Im weißen Rössl
von R. Benatzky - 4. Der kleine Prinz
von A. de Saint-Exupéry - 5. Tosca
von G. Puccini - 6. Die Zauberflöte
von W. A. Mozart - 7. Carmen
von G. Bizet - 8. La Traviata
von G. Verdi - 9. Ein Sommernachtstraum
von W. Shakespeare - 10. My Fair Lady
von F. Loewe























