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Georg Philipp Telemann

*14.03.1681 in Magdeburg †25.06.1767 in Hamburg
prägender deutscher Komponist

concerti

:
"Ino" - Kantate für Sopran und Orchester
Arien der Orasia und Suitensätze aus der Oper "Orpheus oder die wunderbare Beständigkeit der Liebe"
 04.05.2011 20:00 Uhr - Akademie für Alte Musik Berlin
  Konzertmeister: Bernhard Forck, Sopran: S. Im
Konzerthaus Berlin | Großer Saal in Berlin
Auszüge aus der Oper "Gensericus" und "Germanicus"
Bourlesque de Quixotte - Ouvertüre
 28.02.2011 20:00 Uhr - Konzertdirektion Hans Adler, Ensemble Oriol Berlin
  Ltg.: Trevor Pinnock, Flöte: E. Pahud
Philharmonie und Kammermusiksaal | Kammermusiksaal in Berlin
 28.02.2011 20:00 Uhr - Konzertdirektion Hans Adler, Ensemble Oriol Berlin
  Ltg.: Trevor Pinnock, Flöte: E. Pahud
Philharmonie und Kammermusiksaal | Kammermusiksaal in Berlin
Burlesque de Quichotte - Ouvertüre, TWV 55 für Kinder
Concerto A-Dur
 07.04.2011 20:00 Uhr - Konzertdirektion Hans Adler, Il Musici di Roma
  Trompete: A. Balsom
Philharmonie und Kammermusiksaal | Kammermusiksaal in Berlin
 11.04.2011 20:00 Uhr - I Musici di Roma
  Trompete: Alison Balsom
Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal in Essen
Concerto D-Dur für corno da caccia
 15.01.2011 20:00 Uhr - das sinfonie orchester berlin, KD Hohenfels
  Philharmonie und Kammermusiksaal | Kammermusiksaal in Berlin
 08.06.2011 20:00 Uhr - Duisburger Philharmoniker
  Dir.: Reinhard Goebel, Sopran: C. Wolff
Mercatorhalle | Mercatorhalle in Duisburg
 09.06.2011 20:00 Uhr - Duisburger Philharmoniker
  Dir.: Reinhard Goebel, Sopran: C. Wolff
Mercatorhalle | Mercatorhalle in Duisburg
Concerto E-Dur TWV 53:E1
 29.09.2010 20:00 Uhr - Bell Arte Salzburg
  Ltg. u. Violine: Annegret Siedel
Alte Oper Frankfurt | Mozart Saal in Frankfurt/Main
Concerto e-moll TWV 52 für Flöte, Traversflöte, Streicher und Basso continuo
Concerto G-Dur
 07.04.2011 20:00 Uhr - Konzertdirektion Hans Adler, Il Musici di Roma
  Trompete: A. Balsom
Philharmonie und Kammermusiksaal | Kammermusiksaal in Berlin
 11.04.2011 20:00 Uhr - I Musici di Roma
  Trompete: Alison Balsom
Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal in Essen
Conclusion e-moll TWV 50
Darmstädter Ouvertüre D-Dur TWV 55:D18
Der 71. Psalm
Die Dirne
Divertimento B-Dur
 07.04.2011 20:00 Uhr - Konzertdirektion Hans Adler, Il Musici di Roma
  Trompete: A. Balsom
Philharmonie und Kammermusiksaal | Kammermusiksaal in Berlin
 11.04.2011 20:00 Uhr - I Musici di Roma
  Trompete: Alison Balsom
Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal in Essen
Doppelkonzert für Trompete & Violine D-Dur
Hamburger Admiralitätsmusik D-Dur 1723 (Auszüge)
Kantate "Ich weiß, dass mein Erlöser lebet"
Konzert B-Dur für drei Oboen, drei Violinen, Streicher und B. c.
Konzert für Blockflöte und Flöte e-Moll
 09.04.2011 20:00 Uhr - Deutsches Symphonie Orchester Berlin
  Dir.: Jean-Christophe Spinosi, Flöte: G. Bodoky, Blockflöte: A. Kossenko
Philharmonie und Kammermusiksaal | Philharmonie in Berlin
Konzert für Blockflöte, Traversflöte, Streicher und Generalbass e-Moll TWV 52:e 1
Konzert für drei Trompeten, zwei Oboen, Pauken, Streicher und Basso continuo D-Dur
Konzert für Horn, Streicher und Generalbass D-Dur TWV 51:D8
 13.03.2011 20:00 Uhr - Berliner Barock Solisten
  Violine und Ltg.: Bernhard Forck, Horn: R. Baborak, Horn: A. Zust
Philharmonie und Kammermusiksaal | Kammermusiksaal in Berlin
Konzert für vier Violinen ohne Bass D-Dur
Konzert für zwei Flöten, Violine, Violoncello, Streicher und B. c. D-Dur
 21.02.2011 20:00 Uhr - Akademie für Alte Musik Berlin
  Konzertmeister: Georg Kallweit
Konzerthaus Berlin | Kleiner Saal in Berlin
 22.02.2011 20:00 Uhr - Akademie für Alte Musik Berlin
  Konzertmeister: Georg Kallweit
Konzerthaus Berlin | Kleiner Saal in Berlin
 23.02.2011 20:00 Uhr - Akademie für Alte Musik Berlin
  Konzertmeister: Georg Kallweit
Konzerthaus Berlin | Kleiner Saal in Berlin
Konzert für zwei Hörner, Streicher und Generalbass Es-Dur TWV 54:Es1
 13.03.2011 20:00 Uhr - Berliner Barock Solisten
  Violine und Ltg.: Bernhard Forck, Horn: R. Baborak, Horn: A. Zust
Philharmonie und Kammermusiksaal | Kammermusiksaal in Berlin
Konzert in D-Dur für 3 Trompeten, Pauke und Streichorchester TWV 54
Konzert in F-Dur für Blockflöte und Fagott
Konzerte für Trompete und Orgel D-Dur
 23.10.2010 20:00 Uhr - Organo con stromenti
  Orgel: Joachim Dalitz, Trompete und Corno da caccia: R. Auerbach
Konzerthaus Berlin | Kleiner Saal in Berlin
Orchestersuite (Ouvertüre) für Streicher und Generalbass g-Moll TWV 55:g1
 13.03.2011 20:00 Uhr - Berliner Barock Solisten
  Violine und Ltg.: Bernhard Forck, Horn: R. Baborak, Horn: A. Zust
Philharmonie und Kammermusiksaal | Kammermusiksaal in Berlin
Orpheus TWV 21:18 (Auszüge)
Ouverture C-Dur TWV 55/C3 "Wassermusik: Hamburger Ebb und Fluth"
Ouverture C-Dur TWV 55/C6
 08.06.2011 20:00 Uhr - Duisburger Philharmoniker
  Dir.: Reinhard Goebel, Sopran: C. Wolff
Mercatorhalle | Mercatorhalle in Duisburg
 09.06.2011 20:00 Uhr - Duisburger Philharmoniker
  Dir.: Reinhard Goebel, Sopran: C. Wolff
Mercatorhalle | Mercatorhalle in Duisburg
Ouverture des Nationes anciens et modernes - für Streicher und Basso continuo G-Dur
Ouvertüre B-Dur für Streicher und Basso continuo, TWV 55
Ouvertüre B-Dur TWV 55:5 "Les Nations"
Ouvertüre D-Dur für drei Oboen, fagott, Streicher und B. c. TWV 55:B10
Ouvertüre e-moll TWV 55
Ouvertüre für Flöte, Streicher und Generalbass a-Moll TWV 55:a2
Ouvertüre für Streicher und Basso continuo A-Dur
 23.06.2011 20:00 Uhr - Akademie für Alte Musik Berlin
  Konzertmeisterin: Midori Seiler
Konzerthaus Berlin | Großer Saal in Berlin
Ouvertüre für Streicher und Basso continuo F-Dur
 04.05.2011 20:00 Uhr - Akademie für Alte Musik Berlin
  Konzertmeister: Bernhard Forck, Sopran: S. Im
Konzerthaus Berlin | Großer Saal in Berlin
Ouvertüre für zwei Oboen, zwei Hörner, Streicher und B. c. a-Moll
 04.05.2011 20:00 Uhr - Akademie für Alte Musik Berlin
  Konzertmeister: Bernhard Forck, Sopran: S. Im
Konzerthaus Berlin | Großer Saal in Berlin
Ouvertüre für zwei Oboen, zwei Hörner, Streicher und B. c. D-Dur
 21.02.2011 20:00 Uhr - Akademie für Alte Musik Berlin
  Konzertmeister: Georg Kallweit
Konzerthaus Berlin | Kleiner Saal in Berlin
 22.02.2011 20:00 Uhr - Akademie für Alte Musik Berlin
  Konzertmeister: Georg Kallweit
Konzerthaus Berlin | Kleiner Saal in Berlin
 23.02.2011 20:00 Uhr - Akademie für Alte Musik Berlin
  Konzertmeister: Georg Kallweit
Konzerthaus Berlin | Kleiner Saal in Berlin
Ouvertüre für zwei Oboen, zwei Hörner, Streicher und B. c. Es-Dur
 23.06.2011 20:00 Uhr - Akademie für Alte Musik Berlin
  Konzertmeisterin: Midori Seiler
Konzerthaus Berlin | Großer Saal in Berlin
Quartett für Blockflöte, zwei Violinen und Generalbass g-Moll TWV 43:g3
Sonate für Blockflöte, Violine und Generalbass e-Moll TWV 42:g
Sonate für zwei Oboen, zwei Violinen, zwei Violen und B. c. e-Moll
 23.06.2011 20:00 Uhr - Akademie für Alte Musik Berlin
  Konzertmeisterin: Midori Seiler
Konzerthaus Berlin | Großer Saal in Berlin
Sonate für zwei Violinen und Generalbass e-Moll TWV 42:e12
Suite (Concerto) F-Dur TWV 51:F4 "per l´orchestra di Dresda"
 08.06.2011 20:00 Uhr - Duisburger Philharmoniker
  Dir.: Reinhard Goebel, Sopran: C. Wolff
Mercatorhalle | Mercatorhalle in Duisburg
 09.06.2011 20:00 Uhr - Duisburger Philharmoniker
  Dir.: Reinhard Goebel, Sopran: C. Wolff
Mercatorhalle | Mercatorhalle in Duisburg
Suite a-Moll für Blockflöte, Streicher und Basso continuo
 11.12.2010 20:00 Uhr - Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
  Dirigent und Blockflöte: Michael Form, Solisten: J. Dittmann und S. Schultz (Trompete)
Staatsoper Hannover - Niedersächsisches Staatstheater | Staatsoper Hannover - Niedersächsisches Staatstheater in Hannover
 12.12.2010 17:00 Uhr - Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
  Dirigent und Blockflöte: Michael Form, Solisten: J. Dittmann und S. Schultz (Trompete)
Staatsoper Hannover - Niedersächsisches Staatstheater | Staatsoper Hannover - Niedersächsisches Staatstheater in Hannover
Suite e-moll TWV 55
Suite G-Dur TWV 55:G10 (Bourlesque de Quixotte)
Tafelmusik: Auszüge
Tafelmusiken
Trompetenkonzert D-Dur, TWV 51
Wassermusik "Hamburger Ebb und Fluth" C-Dur TWV 55: C3
´"Ino", Dramatische Kantate auf einen Text von Karl Wilhelm Ramler TWV 20:41
 08.06.2011 20:00 Uhr - Duisburger Philharmoniker
  Dir.: Reinhard Goebel, Sopran: C. Wolff
Mercatorhalle | Mercatorhalle in Duisburg
 09.06.2011 20:00 Uhr - Duisburger Philharmoniker
  Dir.: Reinhard Goebel, Sopran: C. Wolff
Mercatorhalle | Mercatorhalle in Duisburg

Lebenslauf

:
Georg Philipp Telemann setzte für die Musik des 18. Jahrhunderts durch seine Impulse in der Komposition und Musikanschauung maßgebliche Zeichen. Telemann wurde am 14. März 1681 in Magdeburg als Sohn einer gebildeten Predigerfamilie geboren; nach Besuch der Altstädtischen Schule wird er Schüler des Generalkantors und Musikdirektors der sechs Hauptkirchen und besucht die Domschule, wo er eine humanistische Ausbildung erhält. Die Musik erlernte Telemann hauptsächlich im Selbststudium. So brachte er sich verschiedene Instrumente, wie Geige, Blockflöte und Klavier bei. 1697 zieht die Familie nach Hildesheim, wo Telemann das Gymnasium Andreanum besucht. Dort wird er durch den Schuldirektor in seiner musikalischen Ausbildung gefördert Aufgrund seiner außerordentlichen Begabung konnte Telemann bereits früh die Musiklehrer vertreten. Seine erste Oper ?Sigismundus? komponierte Telemann mit 12 Jahren. Seine musikalische Leidenschaft wurde jedoch von seinen Eltern, die immer vor dem Lebensstandard eines Musikers warnten, gebremst. Trotzdem verfasste Telemann beinahe wöchentlich für den Kirchenchor Motetten. Daneben entstehen Stücke für die Stadtmusikanten. Nach dem Abitur beugt sich Telemann dem Wunsch der Mutter und beginnt in Leipzig das Jurastudium. In Leipzig trifft er Georg Friedrich Händel, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbindet. Aufgrund eines neugierigen und musikbegeisterten Zimmerkollegen, der eine Komposition Telemanns findet, bekommt Telemann von dem Leipziger Bürgermeister den Auftrag, monatlich 2 Kantaten für die Kirche zu verfassen. Telemann gründet an der Universität das Collegium musicum; ein aus 40 Studenten besetztes Orchester, das auch öffentliche Konzerte gibt. Dies machte Telemann bekannt und führte dazu, dass er Opernaufführungen leitete und für das Opernhaus komponierte. 1704 übernimmt Telemann die Stellung als Organist und Musikdirektor der Neuen Kirche. Im Jahr 1705 wird Telemann Kapellmeister des Grafen Erdmann von Promitz in Sorau. Er unternimmt Reisen nach Krakau und Pleß, auf denen er polnische Folklore kennenlernt und diese in seine Kompositionen einbezieht. 1706 geht Telemann nach Eisenach und wird Konzertmeister und Kantor am Hof des Herzogs Johann Wilhelm. Hier lernte er u.a. Johann Sebastian Bach kennen und schätzen; es entstehen viele Kirchenmusiken, Geburtstags- und Huldigungsmusiken für die königliche Familie, ca. 70 Kantaten und Serenaden; nebenbei entstanden auch immer noch Opern für das Leipziger Opernhaus. Als Bariton vertonte Telemann viele seine Stücke mit. Eisenach war für Telemann ?die hohe Schule?, wo er nicht allein in der Musik ?zu einer wahren Solidarität? kam, sondern auch ?im Christentum ein anderer Mensch? wurde. Im Oktober 1709 heiratete Telemann Telemann Amalie Luise Juliane Eberlin, eine Hofdame der Gräfin von Promnitz. Doch Amalie nur 1 ½ Jahre später bei der Geburt der Tochter. 1712 wurde Telemann in Frankfurt am Main zum städtischen Musikdirektor, sowie zum Sekretär und Verwalter der hochadligen Gesellschaft Frauenstein und zum Kapellmeister zweier Kirchen ernannt; nebenbei veröffentlicht er seine Werke im Selbstverlag. 1714 heiratete Telemann Maria Catharina Textor, die Tochter eines Ratskornschreibers. Auf einer Reise nach Gotha im Jahr 1716 wurde Telemann vom Herzog Friedrich eine Stelle als Kapellmeister angeboten. Telemann informierte Frankfurt über das Angebot, was zur Folge hatte, dass sein Gehalt so großzügig erhöht wurde, dass er mit zu den bestbezahlten Männern gehörte. 1721 wird Telemann als Cantor Johannei und Director Musices nach Hamburg gerufen. Da dieses Amt eines der bedeutendsten musikalischen Ämter Deutschlands war, zögerte er nicht lange und übernahm wenig später auch die Leitung der Oper. Regelmäßige Konzerte und die Verlegung seiner Kompositionen trugen dazu bei, dass Telemann zu einem der bekanntesten Musiker Deutschlands wurde. 1728 gründete Telemann zusammen mit Johann Valentin Görner die erste deutsche Musikzeitschrift, die auch Kompositionsbeiträge unterschiedlicher Musiker enthielt. Telemann hatte mit seiner Frau 9 Kinder plus seine Tochter aus erster Ehe; er trennte sich jedoch um 1735 von seiner Frau, da diese dem Glücksspiel nachging und so das Geld verspielte, welches er mühsam für die große Familie verdiente. 1737 reiste Telemann auf Einladung französischer Künstler nach Paris. Mit einem achtmonatigen Aufenthalt und viele öffentlichen Auftritten und Konzerten dort erlangte Telemann auch internationalen Ruhm. Der französische König verlieh ihm ein zwanzig Jahre dauerndes Exklusivrecht an seinen Veröffentlichungen, das vor Raubdrucken schützen sollte. 1739 wurde Telemann in die Correspondierende Societät der musicalischen Wissenschaften, die sich mit musiktheoretischen Fragen beschäftigte, aufgenommen. Aus der Zeit ab 1755 sind noch drei große Oratorien und weitere geistliche und weltliche Werke erhalten. Im Laufe der Jahre verschlechtere sich Telemanns Sehvermögen. Sein letztes Werk, eine Markus-Passion, komponierte er 1767. Am 25. Juni starb Telemann an den Folgen einer Lungenentzündung. Sein Nachfolger im Amt wurde sein Patensohn, Carl Philipp Emanuel Bach. Da Telemann bereits früh autobiographische Schriften verfasste, die gespickt waren mit Anekdoten und von einen großen Verstand und Sinn für Humor zeugten, ist aus seinem Leben mehr überliefert als aus denen seiner Zeitgenossen.
Die am häufigsten gespielten Werke
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