Programme
Orpheus
Theater Magdeburg - Opernhaus
Orasia, die Königin von Thrakien, liebt den Sänger Orpheus, doch der hat nur Augen für seine junge Frau Eurydice. Um Eurydice aus dem Weg zu räumen, verzaubert Orasia den Ort, an dem sie Eurydice erwartet: Diese stirbt durch einen Schlangenbiss. Orasia glaubt sich am Ziel ihrer Wünsche, doch Orpheus bricht in die Unterwelt auf, um Eurydice zurückzuholen. Er bezwingt den Tod durch seinen Gesang und erhält die Erlaubnis, Eurydice wieder mit in die Menschenwelt zu nehmen. Aber er scheitert an der Bedingung: Er blickt Eurydice an und verliert sie ein zweites Mal. Am Eingang der Unterwelt wartet Orasia auf den Unglücklichen …
Georg Philipp Telemann weitet in seiner Version des bekanntesten Stoffes der Opernliteratur den Blick auf den antiken Mythos, den vor ihm Monteverdi und nach ihm Gluck und Offenbach vertonten. Dabei führt er nicht nur mit Orasia eine beeindruckende dämonische Frauenfigur ein, sondern erzählt die Geschichte bis zum Tod des Orpheus zu Ende. Diese umfassende Darstellung korrespondiert mit der äußerst vielfältigen musikalischen Gestaltung des 1726 in Hamburg uraufgeführten Werks. Als Opernfachmann und Vertreter des so genannten »vermischten Geschmacks« verbindet Telemann das Beste aus italienischer, französischer und deutscher Musik zu einem faszinierenden Kaleidoskop – in drei Sprachen ein wahrhaft europäisches Musiktheatererlebnis.
Georg Philipp Telemann weitet in seiner Version des bekanntesten Stoffes der Opernliteratur den Blick auf den antiken Mythos, den vor ihm Monteverdi und nach ihm Gluck und Offenbach vertonten. Dabei führt er nicht nur mit Orasia eine beeindruckende dämonische Frauenfigur ein, sondern erzählt die Geschichte bis zum Tod des Orpheus zu Ende. Diese umfassende Darstellung korrespondiert mit der äußerst vielfältigen musikalischen Gestaltung des 1726 in Hamburg uraufgeführten Werks. Als Opernfachmann und Vertreter des so genannten »vermischten Geschmacks« verbindet Telemann das Beste aus italienischer, französischer und deutscher Musik zu einem faszinierenden Kaleidoskop – in drei Sprachen ein wahrhaft europäisches Musiktheatererlebnis.
Musikalische Leitung David Stern
Regie Jakob Peters-Messer
Bühne/Kostüme Markus Meyer
Dramaturgie Ulrike Schröder
Regie Jakob Peters-Messer
Bühne/Kostüme Markus Meyer
Dramaturgie Ulrike Schröder
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