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Martin Parr, From 'West Bay'. Dorset. England. GB. 1996. © Martin Parr/Magnum Photos und Kunstfoyer
Martin Parr, From 'West Bay'. Dorset. England. GB. 1996. © Martin Parr/Magnum Photos und Kunstfoyer

Martin Parr. Souvenir - A Photographic Journey

Kunstfoyer der Versicherungskammer Kulturstiftung
München | 11.10.2017-28.01.2018
Martin Parr (*1952) ist einer der bedeutendsten Dokumentarfotografen unserer Zeit. In seinen Arbeiten zeigt der Brite die gesellschaftliche Realität: Phänomene wie Konsum, Tourismus oder nationale Identitäten beleuchtet er aus einer unterhaltsamen Perspektive, die das Banale, Extreme und manchmal auch Abgründige im Alltäglichen sichtbar macht. Der vielfach ausgezeichnete Fotograf ist Mitglied der renommierten Fotoagentur Magnum, mit der das Kunstfoyer bereits viele großartige Kooperationen hatte. „Souvenir“ ist die erste umfassende und zugleich aktuelle Ausstellung über Martin Parr. Sie wurde in Stockholm, Zürich und Wien gezeigt und kommt ab Oktober 2017 ins Kunstfoyer nach München. Als special event bzw. kleine Vorschau wird der Kunsttunnel (U4/5 und U3/6) am Odeonsplatz bereits ab 29. September für 10 Tage mit Werken von Martin Parr gestaltet sein. Auch zur Langen Nacht der Münchner Museen am 14. Oktober ist die Ausstellung geöffnet. Ein Doppelkonzert von GuruGuru (Elektrolurch) & The Crazy World of Arthur Brown (the God of Hellfire) in der Martin Parr Ausstellung sind ein Superevent!
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Catching the Light

KAI 10 - Arthena Foundation
Düsseldorf | 13.04.2018-07.07.2018
Die Ausstellung Catching the Light nimmt die Darstellung und den direkten Einsatz des Lichtes in der heutigen Kunst unter die Lupe. Der Fokus liegt dabei auf die Verbindung von Licht und Bewegung, sowohl bei der Darstellung oder Abbildung von Lichtwirkungen als auch bei der Inszenierung des Lichtes im Raum. Vor 150 Jahren konzentrierten sich die Impressionisten um Paul Cézanne auf die visuelle Wahrnehmung der Umwelt und entwickelten Darstellungsmittel, die einer sich ständig verändernden und beschleunigenden Welt entsprechen sollten. Auch die Künstler*innen der Ausstellung Catching the Light machen Prozesse der Wahrnehmung in ihrer Zeitlichkeit sichtbar. Das Spektrum der gezeigten Werke reicht von der Malerei über Fotografien und Videofilme bis zu Rauminstallationen. Dabei steht auch die Frage nach dem (auch medial bedingten) Verhältnis von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit zur Debatte. Dieses Verhältnis, das auch den sozialen und politischen Raum betrifft, hat heute völlig andere Konturen als zu Zeiten der Impressionisten. Catching the Light ist zugleich ein Plädoyer dafür, das kunsthistorische Erbe der Malerei im fortgeschrittenen Medienzeitalter nicht aus den Augen zu verlieren. Wenn der indexikalische Charakter der Fotografie kunsttheoretische Bild- und Raumbegriffe zu einseitig bestimmt, wie in der Folge von Rosalind Krauss’ Notes on the Index (1977) häufig geschehen, wird die phänomenale Vielschichtigkeit und Mehrdeutigkeit von Kunstwerken tendenziell auf ihren Informationsgehalt im Sinne ‚visueller Kommunikation‘ eingeengt.
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Johannes Makolies Poncho (2017) Faserverbundkunststoff, Stahl; 135 x 180 x 50 cm Leihgabe des Künstlers / In Kooperation mit Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK), TU Dresden, Leibniz-Institut für Polymerforschung e.V.
Johannes Makolies Poncho (2017) Faserverbundkunststoff, Stahl; 135 x 180 x 50 cm Leihgabe des Künstlers / In Kooperation mit Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK), TU Dresden, Leibniz-Institut für Polymerforschung e.V.

Remembering the Future

Altana Galerie
Dresden | 16.09.2017-26.01.2018
Élise Alloin, Guillaume Barth, Björn Braun, Manuel Frolik, Moritz Simon Geist, Roland Görgen, Bertram Haude, Olaf Holzapfel, Jens Klein, Amelie Marei Löllmann, Johannes Makolies, Matt McClune, Christoph Rodde, Cindy Schmiedichen, Su-Ran Sichling, Karen Weinert, Barbara Wille Ein Ausstellungsprojekt der Kustodie der TU Dresden in Kooperation mit der Galerie Ursula Walter und Studierenden der Hochschule für Bildende Künste Dresden Projektleitung: Gwendolin Kremer, Kuratorische Leiterin, Ausstellungshaus der Kustodie (Altana Galerie, TU Dresden; Kuratorenteam: Gwendolin Kremer, Andreas Kempe und Patricia Westerholz, Galerie Ursula Walter Was passiert, wenn man Künstler*innen und Wissenschaftler*innen zusammenbringt, die sich beide intensiv mit Werkstoffen und Materialien, auch im übertragenen, immateriellen Sinne, beschäftigen? Für das Projekt Remembering the Future öffneten Sammlungen und Institute der Technischen Universität Dresden und der außeruniversitären Institute und Einrichtungen von DRESDEN-concept e.V. den siebzehn eingeladenen Künstler*innen ihre Türen.
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Volker Schmidt zeigt in seinem Archiv einen Katalog, signiert von Hanna Schygulla.
Volker Schmidt zeigt in seinem Archiv einen Katalog, signiert von Hanna Schygulla.

„Ich will erinnern, was mir gefällt' - Volker Schmidt: Kunstliebhaber aus Leidenschaft

Galerie im Park
Bremen | 03.12.2017-01.04.2018
Ob Programmheft, Kunstplakat, Schallplatte, Grafik, Malerei, Fotografie, Installation, Zeichnung oder Video, immer geht es um eine tiefe persönliche Auseinandersetzung mit der Kunst und dem Künstler. Volker Schmidt beschäftigt sich seit Jahrzehnten leidenschaftlich mit vielen Facetten internationaler zeitgenössischer Kunst. Sorgfältig festgehalten und von A bis Z auf Karteikarten archiviert, hat der Kunstliebhaber ein stattliches Archiv und eine bemerkenswerte Sammlung aufgebaut. Erstmalig ist daraus eine umfangreiche Ausstellung entstanden.
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aktuelle Museumsausstellungen

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Jan Fišar, „Um einen Schritt weiter“, 1999, 37 x 48 x 15 cm, Sammlung Frauke Thole, Museum Kunstpalast, Glasmuseum Hentrich (LP 2016-24). Foto: Studio Fuis
Jan Fišar, „Um einen Schritt weiter“, 1999, 37 x 48 x 15 cm, Sammlung Frauke Thole, Museum Kunstpalast, Glasmuseum Hentrich (LP 2016-24). Foto: Studio Fuis

Jan Fišar – Arbeiten aus der Sammlung Frauke Thole

Museum Kunstpalast
Düsseldorf | 10.11.2017-04.03.2018
Die Hamburger Sammlerin Frauke Thole hat dem Glasmuseum Hentrich ihre Sammlung von 27 Arbeiten des tschechischen Bildhauers Jan Fišar übereignet. Jan Fišar (1933–2010) studierte in den 1950er-Jahren Bildhauerei an der Hochschule für angewandte Kunst in Prag bei Prof. Josef Wágner. Von Beginn seiner künstlerischen Laufbahn an arbeitete Fišar mit den verschiedensten Materialien – Bronze, Holz, Keramik, Stein. Mit Glas befasste er sich erst seit 1966, als die Glaskünstler Stanislav Libenský und Jaroslava Brychtová einluden, an ihrem Projekt für die Weltausstellung 1967 in Montreal mitzuwirken. Diese Ausstellung führte der westlichen Welt erstmals die Qualität der tschechoslowakischen Bildhauerei der Nachkriegszeit vor Augen. Mit großer Selbstverständlichkeit trat hier Glas als ein Material der freien Kunst auf, und es wurde in den folgenden Jahren zum hauptsächlichen, bald zum fast ausschließlichen Material in der Arbeit von Jan Fišar. Im Glasmuseum Hentrich kann das Werk eines besonderen Künstlers in exemplarischer Weise und über 40 Jahre dargestellt werden, durch alle seine deutlich voneinander unterscheidbaren und monographisch gut erschlossenen Schaffensphasen....
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gute aussichten 2017/2018: Foto Rie Yamada, Familie Werden, www.guteaussichten.org
gute aussichten 2017/2018: Foto Rie Yamada, Familie Werden, www.guteaussichten.org

Gute Aussichten - Junge deutsche Fotografie 2017/2018

NRW-Forum Kultur u. Wirtschaft
Düsseldorf | 24.11.2017-04.02.2018
Mit der Ausstellung „gute aussichten 2017/2018“ präsentiert das NRW-Forum Düsseldorf vom 24. November 2017 bis 4. Februar 2018 wieder die Auftaktausstellung des renommierten Nachwuchspreises. Jetzt stehen die diesjährigen Preisträger fest. Im 14. Jahr von gute aussichten wählte die Jury aus 94 Einreichungen und 35 Institutionen acht Arbeiten aus: Mit Bildern über Bilder sprechen. Einmal im Jahr kürt die Jury des Wettbewerbs „gute aussichten – junge deutsche fotografie“ die besten Arbeiten einer neuen Fotografen-Generation. Zum zweiten Mal findet die Auftaktausstellung des wichtigsten deutschen Nachwuchspreises für Fotografie im NRW-Forum Düsseldorf statt. Die gute-aussichten-Preisträger 2017/2018 sind Stephan Bögel(Ostkreuzschule Berlin), Janosch Boerckel (Fachhochschule Bielefeld), Alba Frenzel (Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig), Laura Giesdorf (Berliner Technische Kunsthochschule), Ricardo Nunes (Hochschule für Künste Bremen), Alexandra Polina (Fachhochschule Bielefeld), Julian Slagman (Neue Schule für Fotografie Berlin) und Rie Yamada (Kunsthochschule Berlin-Weißensee). Insgesamt präsentiert gute aussichten – junge deutsche fotografie // new german photography 2017/2018 über 200 Motive, darunter 52 Unikate, 10 handgefertige Foto-Familien-Alben, zwei Bücher, eine 2-Kanal-Video-Projektion, eine Dia-Projektion und ein großes Spektrum vielfältiger Ideen, Überlegungen und fotografischer Strategien, formaler wie medialer Umsetzungen, die den aktuellen Status Quo der jungen Fotografie abbilden. Nach der Auftaktausstellung im NRW-Forum Düsseldorf werden die ausgewählten Künstler in weiteren Ausstellungen und Aktionen national und international präsentiert. Preisträger 2017/2018: Stephan Bögel // Scenic Uath // Ostkreuzschule Berlin Der frei gewählte Tod eines geliebten Menschen hinterlässt eine klaffende Wunde im Herzen Angehöriger und Freunde. Viele schmerzhafte Fragen stellen sich – nach dem Warum, nach eigener Schuld und Verantwortung. Die meisten dieser Fragen finden keine schlüssigen Antworten und sickern nach und nach unter einen Mantel des Schweigens. Stephan Bögel unternimmt in Scenic Utah den Versuch, für diesen blinden Fleck in seinem Leben Bilder zu finden, dem Unfassbaren eine Kontur zu verleihen. Mit Fotos aus dem Familienalbum, eigenen Inszenierungen und den Fakten aus dem Polizeibericht konstruiert er ein nüchtern angelegtes Szenario, das keine dieser Fragen beantwortet, doch das quälende Schweigen durchbricht. Janosch Boerckel // Nonplusultra // Fachhochschule Bielefeld Was gerade alles an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine in den Laboren der Human- und Naturwissenschaftler erforscht wird, davon zeichnet Janosch Boerckel in Nonplusultra einen bildreichen Querschnitt, der zwischen Dokumentation und Inszenierung, zwischen Fiktion und Realität oszilliert. Wo der Mensch in seine Bauteile zerlegt wird, um Erkenntnisse für den künstlichen Ersatz von Armen, Beinen, Ohren und sonstigen Körperteilen zu gewinnen, dokumentieren und kommentieren Boerckels Fotografien jedoch nicht nur, sondern untersuchen und befragen auch die visuellen Parameter von wissenschaftlichen Bildern. Alba Frenzel // Fotopapier, Licht, Ei // Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig 3-, 5-, 7-Minuten-Eier, Spiegelei, Rührei, Ei in Scheiben, rohes Ei – die gesamte Palette denkbarer Aggregatzustände von Hühnereiern wird von Alba Frenzel auf Fotopapier gelegt, variierenden Einfallswinkeln von Licht und diversen Papieren ausgesetzt. So entstehen Fotogramme und diese Art der kameralosen Bilderzeugung geht quer durch die Geschichte der Fotografie. Mutet uns also die Technik wie ein alter Bekannter an, so ist das finale Gewand der unikaten Laborergebnisse, in dem Fotopapier, Licht, Ei an der Wand erscheint, doch erfrischend neu. Die Künstlerin, die ihre Farbfotogramme ohne Rahmen an die Wand bringt, beschneidet ihre Blätter. Daraus entwickelt sich eine überraschende Choreographie, deren Aura des kalkuliert Unperfekten integrativer Bestandteil ihrer visuellen Stärke ist. Laura Giesdorf // Full Coverage Makeup Tutorial – Concealing Myself with Flawless Monotony // Berliner Technische Kunsthochschule Glam, Modern, Simple, Every Day Makeup – ganz gleich, welchen Stil Frau braucht, es reicht ein Klick im Internet, und das gewünschte Aussehen wird uns von perfekt geschminkten Damen Schritt für Schritt erklärt. Laura Giesdorf will jedoch alles andere, als uns den neuesten Style verpassen. Ihre Frage, die hinter den monoton, lasziv und bis an die Grenze des Obszönen anmutenden Schminkvorgängen lauert, lautet: Was macht eine Frau zur Frau? Jenseits der biologischen Unterschiede sind es vor allem die Rollenzuweisungen, die eine Gesellschaft vornimmt, die Geschlechteridentitäten erzeugen. In diesem Sinn ist Giesdorfs Video als Aufruf zu verstehen, vorgegebene Rollenmuster auf- und zu durchbrechen. Ricardo Nunes // Places of Disquiet // Hochschule für Künste Bremen Betrachtet man das Portugal, das Ricardo Nunes zeichnet, so ist mehr als deutlich, wie bestimmend unser Gefühl mit den Bildern, die wir aus Erinnerungen formen, verknüpft sind. Landschaft wird bei Nunes zur Stadtlandschaft, dunkle Häuserschluchten mit harten Schatten, nahezu menschenleere, in mittäglicher Hitze brütende Straßen, trostlose Betonsilos, die wie steinerne Gebirge in den Himmel ragen. Nunes Places of Disquiet, „Orte der Unruhe“ erzählen von kindlichem Befremden zwischen Onkeln, Tanten und Cousinen, die ritualhaft besucht werden mussten, und Orten, die für das Kind mit dem Gefühl von Verlorenheit und Fremde verbunden sind. Alexandra Polina // Masks, Myths and Subjects // Fachhochschule Bielefeld Starkes Licht und kräftige Farben springen uns aus Alexandra Polinas Installation entgegen. Folkloristische Muster bilden den Hintergrund, auf dem sich Portraits tummeln. Die Hautfarbe der Protagonisten changiert zwischen weiß und milchkaffeebraun. Ein Mann ruht umgeben von Orientteppichen auf der Erde, ein Anderer liegt inmitten von Splittern chinesischen Porzellans. Solcherlei Attribute lesen sich als Teile eines Puzzles, das wir geschwind zusammenfügen: Sehen wir farbenfrohe Muster, denken wir an Afrika. Sehen wir Porzellan, so kommt es originär aus China und angesichts der Teppiche wähnen wir uns im Orient. Am Ende geht das Puzzle aber nicht so auf wie gedacht und wir blicken tief in den Spiegel unserer eigenen Klischeevorstellungen: Masks, Myths and Subjects. Die Menschen auf Polinas Fotografien sind in Deutschland geboren und aufgewachsen. Und es ist an uns, das Bild in unseren Köpfen von unseren Mitbürgern an die leibhaftige Realität anzupassen. Julian Slagman // Vergissmeinnicht // Neue Schule für Fotografie Berlin Ein kleiner Junge steht neben einem Alu-Koffer, der seinem Großvater Fritz gehört und darin befinden sich fotografische Utensilien. Als Auftragsfotograf nimmt Fritz Landschaftsbilder für Druckerzeugnisse wie Kalender oder Puzzles auf. Kaum neun Jahre alt, beginnt das Kind selbst, die Familie zu fotografieren, und führt damit die Tradition des Bilder-Schaffens fort. Viele Jahre später wird der junge Mann in Vergissmeinnicht ein Bild-Objekt in Form des vertrauten Koffers anfertigen, über dessen Rahmen und Vorderseite Puzzle-Teile tanzen. Die Zeitspanne zwischen beiden Bildern markiert einen Werdungsprozess: Von dem Kind, das durch die tägliche Begegnung mit Fotografie selbst zum Fotografen wird. Indes ist es nicht das Bild als autonomes Werk, dem Slagman seine Aufmerksamkeit schenkt. Julian Slagmans Art der Fotografie ist eine kontinuierliche Befragung seiner bildsprachlichen Herkunft. Diese wurzelt in der vergleichenden Betrachtung des familieneigenen Archivs und seinem eigenen Schaffen. Rie Yamada // Familie werden // Kunsthochschule Berlin-Weißensee Rie Yamada erwirbt Sammlungen alter Familienbilder und (re)konstruiert daraus fremde Lebensläufe. Indem sie Bilder auswählt, nahezu archetypische Erzählstränge entwickelt und diese anekdotisch garniert, erweckt Yamada die Geschichten der Familien zu neuem Leben. In zehn handgefertigten Alben halten wir Erzählungen in Händen, die all das wiedergeben, was seit dem Siegeszug von Kleinbildkameras auf Zelluloid gebannt wurde: Ausflüge, Heirat, das Leben der Kinder, Familie werden – alles, was Menschen im Zeitspeicher Fotografie vor dem Vergessen retten wollen. Aber das eigentliche Anliegen Yamadas ist es, selbst in die Rolle ausgewählter Protagonisten zu schlüpfen und in persona das historische Foto in allen Details nachzustellen. Am Ende sitzt Rie Yamada schon mal als rauchende Frau Kunze auf dem Wohnzimmersofa. Um es mit dem französischen Schriftsteller André Gide zu sagen: "Das beste Mittel, sich selber kennen zu lernen, ist der Versuch, andere zu verstehen." Seit 2004 laden die Begründer von gute aussichten, die Kuratorin und Kunstwissenschaftlerin Josefine Raab und der Autor und Journalist Stefan Becht, die Professoren aller deutschen Hochschulen und Akademien mit einem Studiengang Fotografie dazu ein, Abschlussarbeiten von bis zu fünf ihrer Absolventen einzureichen. Die neunköpfige Jury besteht in diesem Jahr aus Josefine Raab und Stefan Becht, Boris Becker, Fotograf, Künstler und Filmemacher, Dr. Wibke von Bonin, Kunsthistorikerin und Kulturjournalistin, Tamara Lorenz, Fotografin, Künstlerin und gute aussichten Preisträgerin 2004/2005, Amélie Schneider, Bildchefin des Magazins NEON, Alain Bieber, Künstlerischer Direktor des NRW-Forum Düsseldorf, Mario Lombardo, Bureau Lombardo und Ingo Taubhorn, Kurator am Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg. Zum ersten Mal wird in diesem Jahr der gute aussichten GRANT vergeben, ein Projekt- & Ausstellungsstipendium, das die inzwischen 122 gute aussichten Preisträger über den jährlichen Wettbewerb hinaus fördert. In diesem Jahr geht der GA GRANT an die Fotografin, Künstlerin und gute aussichten-Preisträgerin aus dem Jahr 2014/2015 Stefanie Schroeder für ihre Arbeit 40h, max. 2 Monate. Die 45 minütige 2-Kanal-Video- Projektion, die sich ganz dem Thema Selbstoptimierung widmet, ist parallel zu gute aussichten im NRW-Forum zu sehen....
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Ehrenhof während der Ausstellung_Entartete Kunst_1938, © Stadtmuseum Düsseldorf F7108
Ehrenhof während der Ausstellung_Entartete Kunst_1938, © Stadtmuseum Düsseldorf F7108

1937. Die Aktion 'Entartete Kunst' in Düsseldorf

Museum Kunstpalast
Düsseldorf | 14.07.2018-07.10.2018
In den Kunstsammlungen der Stadt Düsseldorf wurden 1937 über 1.000 Kunstwerke beschlagnahmt - nur Museen in Berlin und Essen waren stärker betroffen. Wenige Werke sind heute wieder im Bestand des Museum Kunstpalast, der weitaus größere Teil ist verschollen oder zerstört, einige Werke befinden sich in anderen Sammlungen. Achtzig Jahre nach den - auf verschiedenste Weise - folgenreichen kunstpolitischen Maßnahmen der Nationalsozialisten wird mit dieser Präsentation ein aktueller Blick auf das Thema geworfen. Sie bezieht die Ergebnisse eines Forschungsprojekts des Jahres 2013 mit ein, in dem detailliert rekonstruiert wurde, welche Werke damals auf staatliche Order aus den Düsseldorfer Depots entfernt wurden. Die Ausstellung verdeutlicht das Thema in einem Raum anhand von 14 Gemälden, Skulpturen und Arbeiten auf Papier, u.a. von Otto Dix und Paula Modersohn-Becker...
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Foto: Museum für Aktuelle Kunst - Sammlung Hurrle Durbach
Foto: Museum für Aktuelle Kunst - Sammlung Hurrle Durbach

PANORAMA - Imagination und Sprache. Schlüsselwerke der Sammlung Hurrle

Museum für Aktuelle Kunst - Sammlung Hurrle Durbach
Durbach | 15.10.2017-23.04.2018
Mit einem Fundus von über 2000 Kunstwerken überwiegend deutscher Nachkriegskunst und ihrer Vorläufer bietet die Sammlung Hurrle einen exzellenten Überblick über die wegweisenden Strömungen, Künstlerpersönlichkeiten und –gruppen. Beginnend mit den Vorläufern der Nachkriegskunst, wie beispielsweise dem Expressionismus, über die Vertreter der sogenannten Verlorenen Generation, die im Krieg Werk, Heimat und Anerkennung verloren haben, hin zu den Strömungen der Abstraktion, wie Informel und Konstruktivismus und schließlich zu den erneuerten Ansätzen figurativer Malerei, wie Karlsruher Neue Figuration und Neue Wilde, wird dem Besucher Einblick in die Kunstentwicklung nach dem 2. Weltkrieg geboten. Es zeigt sich, dass der Sammler Rüdiger Hurrle stets fasziniert war von den Wechselwirkungen, Entwicklungen und Spannungsfeldern der Kunst: Die Künstler der ersten internationalen Gruppe CoBrA mit Constant und Asger Jorn bilden ebenso ein wichtiges Konvolut wie die revolutionären Mitglieder der Münchner Gruppen WIR, SPUR und Kollektiv Herzogstraße. Aber auch die ostdeutsche Kunst, die lange Zeit den figurativen Gegenpol bildete, macht einen bedeutenden Teil der Sammlung aus, sowohl beispielsweise die staatlich anerkannten Künstler wie Willi Sitte als auch die avantgardistischen Renegaten von Clara Mosch. Die Ausstellung bietet anhand der Glanzpunkte der Sammlung einen Einblick in die Fülle der Nachkriegskunst bis heute....
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Musicalübersicht

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Les Ballets Trockadero de Monte Carlo
Les Ballets Trockadero de Monte Carlo

Les Ballets Trockadero

de Monte Carlo
Deutsche Oper Berlin
Berlin | nächster Termin 31.01.2018 19:30 Uhr
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Rocky Horror Show
Rocky Horror Show

Rocky Horror Show

Bad, bizarre and bloody brilliant!
Admiralspalast
Berlin | nächster Termin 24.01.2018 20:00 Uhr
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Amazing Shadows
Amazing Shadows

Amazing Shadows

Faszinierende Reise in das Reich der Schatten
Theater Solingen
Solingen | nächster Termin 24.01.2018 19:30 Uhr
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Conni Familienmusical (Grafik: Cocomico Theater)
Conni Familienmusical (Grafik: Cocomico Theater)

Conni

Das Musical
Deutsches Haus
Flensburg | nächster Termin 27.01.2018 15:00 Uhr
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Comedyübersicht

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Sebastian Pufpaff (Foto: Manuel Berninger)
Sebastian Pufpaff (Foto: Manuel Berninger)

Sebastian Pufpaff

Auf Anfang
Kongresshalle Gießen
Gießen | nächster Termin 25.01.2018 20:00 Uhr
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Foto: Elsterglanz
Foto: Elsterglanz

Elsterglanz

Angriff der HochDruckPrinzessin
SACHSENarena
Riesa | nächster Termin 26.01.2018 20:00 Uhr
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Foto: Robert Kreis
Foto: Robert Kreis

Robert Kreis

Ach Du liebe Zeit!
Theater am Dom Köln
Köln | nächster Termin 11.03.2018 11:00 Uhr
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Katie Freudenschuss (Foto: Marco Sensche)
Katie Freudenschuss (Foto: Marco Sensche)

Katie Freudenschuss

Bis Hollywood is eh zu weit
Schlachthof München
München | nächster Termin 24.01.2018 20:00 Uhr
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Konzertübersicht

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Julia Engelmann (Foto: Marta Urbanelis)
Julia Engelmann (Foto: Marta Urbanelis)

Julia Engelmann

Poesiealbum - Live 2018
Admiralspalast
Berlin | nächster Termin 05.03.2018 20:00 Uhr
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David Hasselhoff (Foto: Wesco Taubert)
David Hasselhoff (Foto: Wesco Taubert)

David Hasselhoff

30 Years Looking For Freedom
Friedrichstadt-Palast Berlin
Berlin | nächster Termin 11.04.2018 20:00 Uhr
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Chris de Burgh (Foto: Harley-Moon Kemp)
Chris de Burgh (Foto: Harley-Moon Kemp)

Chris De Burgh

Solo Tour 2018
Esslinger Burg
Esslingen am Neckar | nächster Termin 21.07.2018 20:00 Uhr
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Alan Walker (Foto: Stian Andersen)
Alan Walker (Foto: Stian Andersen)

Alan Walker

Live 2018
Docks
Hamburg | nächster Termin 22.02.2018 20:00 Uhr
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Premieren

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Foto: Bernadette Grimmenstein
Foto: Bernadette Grimmenstein

Schwanensee

Aalto-Musiktheater Essen

Essen | nächster Termin
27.01.2018 19:00 Uhr
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Staatstheater Oldenburg, Foto: Andreas Etter
Staatstheater Oldenburg, Foto: Andreas Etter

Schläpfer/ Jully

Staatstheater Oldenburg

Oldenburg | nächster Termin
27.01.2018 19:30 Uhr
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Foto: Kristijan Balun
Foto: Kristijan Balun

Der Kaufmann von Venedig

Deutsches Schauspielhaus Hamburg

Hamburg | nächster Termin
26.01.2018 01:00 Uhr
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Staatstheater Darmstadt, Foto: Lottermann & Fuentes
Staatstheater Darmstadt, Foto: Lottermann & Fuentes

Simon Boccanegra

Staatstheater Darmstadt

Darmstadt | nächster Termin
27.01.2018 19:30 Uhr
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Hot Dog

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Action, Komödie
Deutschland 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 105 min.
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Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft

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Komödie
Deutschland 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 98 min.
Dieses bescheuerte Herz

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Tragikomödie
Deutschland 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 106 min.
Jumanji: Willkommen im Dschungel

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Abenteuer, Action, Fantasy
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The Commuter

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FSK: ab 12 Jahre , ca. 104 min.
Star Wars: Die letzten Jedi

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USA 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 152 min.
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Downsizing

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Drama, Komödie, Science-Fiction
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FSK: ab 0 Jahre , ca. 135 min.
Greatest Showman

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Biographie
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FSK: ab 6 Jahre , ca. 105 min.
Ferdinand - Geht STIERisch ab!

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Animation, Abenteuer, Komödie
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FSK: ab 0 Jahre , ca. 108 min.
Coco - Lebendiger als das Leben!

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Animation, Komödie
USA 2017
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Die dunkelste Stunde

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Horrorfilm
USA 2016
FSK: ab 16 Jahre , ca. 103 min.
Pitch Perfect 3

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Komödie
USA 2017
FSK: ab 6 Jahre , ca. 93 min.
Aus dem Nichts

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Drama, Thriller
Deutschland 2017
FSK: ab 12 Jahre , ca. 106 min.
Paddington 2

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Abenteuer, Kinder-/Jugendfilm, Animation
Großbritannien 2017
FSK: ab 0 Jahre , ca. 103 min.
Loving Vincent

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Animation, Biographie, Drama, Historienfilm
Großbritannien 2016
FSK: ab 6 Jahre , ca. 94 min.