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Giuseppe Verdi

*10.10.1813 bei Parma †27.01.1901 in Mailand
italienischer Komponist der Romantik

Werke

:
Der Troubadour (Il Trovatore) (Oper)
Ein Maskenball (Un ballo in maschera) (Oper)
Falstaff (Oper)
La Traviata (Oper)
Macbeth (Oper)
Othello (Otello) (Oper)
Rigoletto (Oper)
Simon Boccanegra (Simone Boccanegra) (Oper)

Aida (Oper)
Alzira (Oper)
Aroldo (Oper)
Der Korsar (Oper)
Die beiden Foscari (Oper)
Die Lombarden auf dem ersten Kreuzzug (Oper)
Die Macht des Schicksals (Oper)
Die Räuber
Die Schlacht von Legnano (Oper)
Die sizilianische Vesper (Oper)
Don Carlos (Oper)
Ernani (Oper)
Etzel (Oper)
Jerusalem (Oper)
Johanna von Orleans (Oper)
König für einen Tag (Oper)
Luise Miller (Oper)
Nebukadnezar (Oper)
Oberto, Graf von San Bonifazio (Oper)
Rocester (Oper)
Stiffelio (Oper)

Konzerte

:
Aida (Sinfonia)
 27.03.2011 18:00 Uhr - Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia di Roma
  Dir.: Antonio Pappano, Klavier: B. Berezovsky
Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal in Essen
Aida: Sinfonisches Vorspiel
Die Macht des Schicksals: Ouvertüre
Don Carlos
Don Carlos: Arie
 01.11.2010 20:00 Uhr - Orchester der Deutschen Oper Berlin
  Dir.: Ulf Schirmer, Bass: Matti Salminen
Deutsche Oper Berlin | Deutsche Oper Berlin in Berlin
Il trovatore
 21.01.2011 20:00 Uhr - Gürzenich-Orchester Köln
  Dir.: Markus Stenz, Chor der Oper Köln, Leonore, Gräfin von Sargasto: A. Harteros, Inez, deren Vertaute: A. Gamboa, Graf von Luna: T. Mayer, Ferrando: M. Palazzi, Azucena: A. Ulbrich, Manrico: Y. Lee, Ruiz, Manricos Vertauter: A. Fedin, Chor der Oper Köln, A. Ollivant, Gürzenich-Orchester Köln, M. Stenz: Verdi
Kölner Philharmonie | Kölner Philharmonie in Köln
 24.02.2011 20:00 Uhr - Gürzenich-Orchester Köln
  Dir.: Markus Stenz, Chor der Oper Köln, Leonore, Gräfin von Sargasto: A. Harteros, Inez, deren Vertaute: A. Gamboa, Graf von Luna: T. Mayer, Ferrando: M. Palazzi, Azucena: A. Ulbrich, Manrico: Y. Lee, Ruiz, Manricos Vertauter: A. Fedin, Chor der Oper Köln, A. Ollivant, Gürzenich-Orchester Köln, M. Stenz: Verdi
Kölner Philharmonie | Kölner Philharmonie in Köln
 26.02.2011 20:00 Uhr - Gürzenich-Orchester Köln
  Dir.: Markus Stenz, Chor der Oper Köln, Leonore, Gräfin von Sargasto: A. Harteros, Inez, deren Vertaute: A. Gamboa, Graf von Luna: T. Mayer, Ferrando: M. Palazzi, Azucena: A. Ulbrich, Manrico: Y. Lee, Ruiz, Manricos Vertauter: A. Fedin, Chor der Oper Köln, A. Ollivant, Gürzenich-Orchester Köln, M. Stenz: Verdi
Kölner Philharmonie | Kölner Philharmonie in Köln
La Traviata: Ensemble
Macbeth: Arie
Macbeth: Melodramma in vier Akten
Messa da Requiem
 17.04.2011 16:00 Uhr - Berliner Symphoniker
  Dir.: José Maria Moreno, Sopran: E. Betencour, Mezzosopran: M. L. Corbacho, Tenor: J. Montero, Bass: P. Lopez
Philharmonie und Kammermusiksaal | Philharmonie in Berlin
 20.03.2011 18:00 Uhr - Dortmunder Philharmoniker
  Dir.: Granville Walker, Sopran: Y. Frazier, Mezzosopran: K. Gumos, Tenor: H. Mallet, Bass: Z.E. Toliver, Philharmonischer Chor des Dortmunder Musikvereins
Konzerthaus Dortmund | Konzerthaus Dortmund in Dortmund
Monolog des Jago aus der Oper "Othello"
Nabucco: Arie
O don fatale / Verhängnisvoll war das Geschenk (Arie der Eboli aus "Don Carlos")
Ouvertüre zu "La forza del destino"
 18.09.2010 19:00 Uhr - Münchner Philharmoniker
  Dir.: Zubin Mehta
Gasteig München | Gasteig München in München
 19.09.2010 11:00 Uhr - Münchner Philharmoniker
  Dir.: Zubin Mehta
Gasteig München | Gasteig München in München
 01.01.2011 19:00 Uhr - Stuttgarter Philharmoniker
  Dir.: Mario Venzago
Liederhalle Stuttgart | Liederhalle Stuttgart in Stuttgart
Rigoletto: Quartett
Streichquartett e-Moll
 27.10.2010 19:30 Uhr - Staatsorchester Stuttgart
  Liederhalle Stuttgart | Liederhalle Stuttgart in Stuttgart
 24.10.2010 11:00 Uhr - Kammermusiker des Sinfonieorchester Aachen
  Violine: Marijn Simons, Iwona Kisza, Viola Andrew Simpson, Sandra Rehle-Simpson, Violoncello: N.N
Theater Aachen | Spiegelfoyer in Aachen
 25.10.2010 20:00 Uhr - Kammermusiker des Sinfonieorchester Aachen
  Violine: Marijn Simons, Iwona Kisza, Viola Andrew Simpson, Sandra Rehle-Simpson, Violoncello: N.N
Theater Aachen | Spiegelfoyer in Aachen

Lebenslauf

:
Giuseppe Fortunino Francesco Verdi gilt als einer der größten Opernkomponisten der Welt. Er verfasste 26 Opern und gilt als Vorreiter der italienischen romantischen Musikdramas. Noch heute stehen mindestens 10 seiner Opern auf den Spielplänen der Opernhäusern auf der ganzen Welt. Giuseppe Verdi wurde am 10. Oktober 1813 in Le Roncole bei Parma geboren. Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf. In seiner Heimatstadt bekam er von dem Organisten, der seine musikalische Begabung früh erkannte, der ersten Unterricht. 1823 wurde der Unterricht auf Fürsprache des Kaufmanns Antonio Barezzi in Busseto am dortigen Gymnasium intensiviert. 1832 bewarb Verdi sich am Mailänder Konservatorium; dieses lehnte ihn jedoch mangels ausreichender Begabung ab. So erhielt Verdi ? widerum mit Unterstützung von Antonio Barezzi ? den weiteren Unterricht bei Vincenzo Lavigna. 1836 wurde Verdi Leiter des Stadtorchesters und der Musikschule in Busseto. In demselben Jahr heiratete er Barezzis Tochter Margherita. 1839 reichte Verdi nach einigen kirchlichen Kompositionen seine erste Oper ?Oberto? an der Mailänder Scala ein. Diese wurde erfolgreich uraufgeführt und brachte ihm den Auftrag für eine komische Oper. ?Un giorno di regno?, welche 1840 uraufgeführt wurde, fiel beim Publikum durch. Die dritte Oper ?Nabucco? brachte 1842 wieder den gewünschten Erfolg. Der Gefangenenchor des Stücks wurde vom Publikum auf die herrschenden Zustände in Italien bezogen und zum Freiheits- und Unabhängigkeitsgesang der Italiener umgemünzt. Lombardei eingezogen, die Herzogtümer Parma, Modena und Lucca wurden neu erreichtet, die Reaktion des Volkes gegen die nationalen und liberalen Bestrebungen setzte mit aller Brutalität ein ? 1843 wurde die Oper auch erfolgreich in Wien aufgeführt; Verdi konnte sich nun als international bekannter Komponist durchsetzen. Ab diesem Zeitpunkt verfasste Verdi Oper um Oper; die Aufführungen einer jeden einzelnen wurden zu einem derartigen Erfolg, wie sie nur selten einem Künstler zuteil wurde. 1843 ?I Lombardi alla prima crociata?, 1844 ?Ernani?, 1847 ?Macbeth?, ?Luisa Miller? 1849. Die folgenden Opern stellen Verdis schöpferischen Höhepunkt dar: ?Rigoletto? 1851, 1853 ?Il Trovatore? und ?La Traviata?. Dieser Erfolg machte Verdi finanziell unabhängig; er lebte mit seiner Lebensgefährtin und späteren 2. Ehefrau (1859) Giuseppina Strepponi ? einer Sängerin ? auf einem Gut nahe Busseto. Von 1853-1855 ging Verdi nach Paris, wo er für die Oper schrieb, hier entstand 1855 ?Les vêpres siciliennes? 1855; in den folgenden Jahren entstanden ?Simon Boccanegra, ?Un ballo in maschera?, ?La forza del destino? und 1867 ?Don Carlo?. Nach dieser Oper machte Verdi eine Pause vom der Komposition und widmete sich dem Familienleben auf seinem Landgut. 1869 wurde das Opernhaus von Kairo mit der Aufführung von ?Rigoletto? eingeweiht, daraufhin erteilte der ägyptische Vizekönig Ismail Pascha einen Auftrag für eine neue Oper. 1871 folgte die grandiose Uraufführung von ?Aida? in Kairo. 1873 komponierte er zum ersten Todestag des Schriftstellers und Freundes Alessandro Manzoni sein bedeutendstes Werk außerhalb des Bühnenschaffens, die Messa da Requiem. Da Verdi auch schon immer politisch eine feste Meinung vertrat, war er vom fehlenden sozialen Fortschritt in Italien enttäuscht und kümmerte sich erneut um den Ausbau seines geliebten Landgutes. Des Weiteren widmete er sich hingebungsvoll der Gründung und Einrichtung eines Altenheimes für ehemalige Musiker in Mailand ?Casa di Riposo per Musicisti?. 1872 wurde Verdi zum Senator des Königreichs Italien ernannt. Verdis Verleger Giulio Ricordi überredete Verdi zu weiteren Kompositionen, so entstand 1887 ?Otello? und 1893 die letzte Oper ?Falstaff?. Am 21. Januar 1901 erlitt Verdi einen Schlaganfall, sechs Tage später verstarb er. Aufgrund des Privatunterrichts war Verdi ein gebildeter Mann, der sich oft und gern Werke großer Dichter und Schriftsteller zur Vertonung suchte.
Die am häufigsten gespielten Werke
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