Arnold Schönberg
*13.09.1874 in Wien †13.07.1951 in Los Angelesösterreichischer Komponist und Musiktheoretiker
Werke
:Die glückliche Hand (Oper)
Erwartung (Oper)
Moses und Aron (Oper)
Von heute auf morgen (Oper)
Erwartung (Oper)
Moses und Aron (Oper)
Von heute auf morgen (Oper)
Konzerte
:| 15 Gedichte aus "Das Buch der hängenden Gärten" von Stefan George für eine Singstimme und Klavier, op. 15 | |||
| 30.10.2010 20:00 Uhr - Lied & Lyik Christian Gerhaher | |||
| Bariton: C. Gerhaher, Klavier: G. Huber, Rezitation: M. Autenrieth Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal in Essen | |||
| Begleitmusik zu einer Lichtspielszene op. 34 | |||
| Brettl-Lieder | |||
| 31.12.2010 18:00 Uhr - WDR Sinfonieorchester Köln | |||
| Dir.: Yutaka Sado, Mezzosopran: J. Koch Kölner Philharmonie | Kölner Philharmonie in Köln | |||
| Drei Klavierstücke op. 11 | |||
| Ein Überlebender aus Warschau - für Sprecher, Männerchor und Orchester, op. 46 | |||
| 28.10.2010 20:00 Uhr - Berliner Philharmoniker | |||
| Dir.: Sir Siomon Rattle, Sopran: K. Royal, Mezzosopran: M. Kozená, Sprecher: H. Zischler, Rundfunkchor Berlin Philharmonie und Kammermusiksaal | Philharmonie in Berlin | |||
| 29.10.2010 20:00 Uhr - Berliner Philharmoniker | |||
| Dir.: Sir Siomon Rattle, Sopran: K. Royal, Mezzosopran: M. Kozená, Sprecher: H. Zischler, Rundfunkchor Berlin Philharmonie und Kammermusiksaal | Philharmonie in Berlin | |||
| 30.10.2010 20:00 Uhr - Berliner Philharmoniker | |||
| Dir.: Sir Siomon Rattle, Sopran: K. Royal, Mezzosopran: M. Kozená, Sprecher: H. Zischler, Rundfunkchor Berlin Philharmonie und Kammermusiksaal | Philharmonie in Berlin | |||
| Erwartung - Monodram für Sopran und Orchester op. 17 | |||
| 19.04.2011 18:30 Uhr - Berliner Philharmoniker | |||
| Dir.: Sir Simon Rattle, Sopran: A. Denoke Großes Festspielhaus | Großes Festspielhaus in Salzburg | |||
| 22.04.2011 18:30 Uhr - Berliner Philharmoniker | |||
| Dir.: Sir Simon Rattle, Sopran: A. Denoke Großes Festspielhaus | Großes Festspielhaus in Salzburg | |||
| Friede auf Erden für gemischten Chor a cappella, op. 13 | |||
| 31.10.2010 18:00 Uhr - Konzert zum Reformationstag | |||
| Orgel: A. Fröhling, Kettwiger Bach-Ensemble, Dir.: Wolfgang Kläsener, Petri-Kammerchor Mülheim, Dir.: Gijs Burger, Essener Bachchor und Gastsänger/innen, Dir.: Stephan Peller, Bläserensemble "Hora Decima", Dir.: Thomas Rudolph, Bläserconsort, Bochumer Symphoniker, Dir.: Arno Hartmann Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal in Essen | |||
| Fünf Orchesterstücke op. 16 | |||
| 08.11.2010 20:00 Uhr - Ensemble Modern Orchestra | |||
| Dir.: Pierre Boulez Konzerthaus Berlin | Großer Saal in Berlin | |||
| Gurre-Lieder - für Soli, Chor und Orchester | |||
| Herzgewächse - für hohen Sopran, Celesta, Harmonium und Harfe op. 20 | |||
| Kammersymphonie Nr. 1 op. 9 | |||
| 26.08.2011 20:00 Uhr - Berliner Philharmoniker | |||
| Dir.: Sir Simon Rattle Philharmonie und Kammermusiksaal | Philharmonie in Berlin | |||
| 13.02.2011 20:00 Uhr - Mitglieder der Berliner Philharmoniker | |||
| Ltg.: Sir Simon Rattle, Sopran: A. Prohaska, Klavier: B. Harouni Philharmonie und Kammermusiksaal | Kammermusiksaal in Berlin | |||
| Klavierkonzert op. 42 | |||
| 05.05.2011 20:00 Uhr - Essener Philharmoniker | |||
| Dir.: Stefan Soltesz, Klavier: G. Oppitz, Sopran, Alt, Tenor, Bass: N.N., Philharmonischer Chor Essen, Extrachor des Aalto-Theaters Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal in Essen | |||
| 06.05.2011 20:00 Uhr - Essener Philharmoniker | |||
| Dir.: Stefan Soltesz, Klavier: G. Oppitz, Sopran, Alt, Tenor, Bass: N.N., Philharmonischer Chor Essen, Extrachor des Aalto-Theaters Philharmonie Essen | Alfried Krupp Saal in Essen | |||
| Konzert für Streichquartett und Orchester B-Dur nach Georg Friedrich Händels op. 6 Nr. 7 | |||
| Moderner Psalm "O Du mein Gott! Alle Völker preisen Dich...", op. 50c für Sprecher, gemischten Chor und Orchester (unvollendet) | |||
| Orchesterlieder op. 8 Nr. 4-6 | |||
| Orchestervariationen op. 31 | |||
| Pelleas und Melisande op. 5 | |||
| 19.03.2011 19:30 Uhr - Dresdner Philharmonie | |||
| Dir.: Josep Pons, Viola: Chr. Biwank, N. Mönkemeyer Kulturpalast Dresden | Festsaal in Dresden | |||
| 20.03.2011 19:30 Uhr - Dresdner Philharmonie | |||
| Dir.: Josep Pons, Viola: Chr. Biwank, N. Mönkemeyer Kulturpalast Dresden | Festsaal in Dresden | |||
| Pierrot lunaire op. 21 | |||
| 03.07.2011 11:00 Uhr - Barenboim Zyklus | |||
| Mitglieder der Staatskapelle Berlin, Dir.: Daniel Barenboim, Sopran: Christine Schäfer Staatsoper Berlin im Schiller Theater | Staatsoper Berlin im Schiller Theater in Berlin | |||
| Psalm 1 op. 50c | |||
| Sechs kleine Klavierstücke op. 19 | |||
| 18.04.2011 20:00 Uhr - | |||
| Klavier: L. O. Andsnes Philharmonie und Kammermusiksaal | Kammermusiksaal in Berlin | |||
| Sechs Orchesterlieder op. 8 | |||
| Streichquartett Nr. 1 d-moll op. 7 | |||
| Streichquartett Nr. 2 fis-moll op. 10 | |||
| 13.02.2011 20:00 Uhr - Mitglieder der Berliner Philharmoniker | |||
| Ltg.: Sir Simon Rattle, Sopran: A. Prohaska, Klavier: B. Harouni Philharmonie und Kammermusiksaal | Kammermusiksaal in Berlin | |||
| 28.11.2010 17:00 Uhr - Mannheimer Streichquartett | |||
| Violine: A. Krecher, S. Kim, Viola: N. Schwarz, Violoncello: A. Fromm, Sopran: D. Halbwachs Philharmonie Essen | Erich Brost-Pavillon in Essen | |||
| Suite für Klavier op. 25 | |||
| Thema und Variationen für Orchester op. 43b | |||
| 04.11.2010 20:00 Uhr - Konzerthausorchester Berlin | |||
| Dir.: Michael Gielen Konzerthaus Berlin | Großer Saal in Berlin | |||
| 05.11.2010 20:00 Uhr - Konzerthausorchester Berlin | |||
| Dir.: Michael Gielen Konzerthaus Berlin | Großer Saal in Berlin | |||
| 06.11.2010 20:00 Uhr - Konzerthausorchester Berlin | |||
| Dir.: Michael Gielen Konzerthaus Berlin | Großer Saal in Berlin | |||
| Trio | |||
| Verklärte Nacht op. 4 | |||
| 03.02.2011 20:00 Uhr - Gewandhausorchester | |||
| Dir.: Vassily Sinaisky Gewandhaus Leipzig | Großer Saal in Leipzig | |||
| 04.02.2011 20:00 Uhr - Gewandhausorchester | |||
| Dir.: Vassily Sinaisky Gewandhaus Leipzig | Großer Saal in Leipzig | |||
| 06.02.2011 11:00 Uhr - Gewandhausorchester | |||
| Dir.: Vassily Sinaisky Gewandhaus Leipzig | Großer Saal in Leipzig | |||
| 26.06.2011 20:00 Uhr - spectrum concerts berlin | |||
| Philharmonie und Kammermusiksaal | Kammermusiksaal in Berlin | |||
| 12.09.2010 11:00 Uhr - Staatsorchester Braunschweig | |||
| Dir.: Alexander Joel, Solist: C. Veit Sist, KonzertChor Braunschweig, Chor des Staatstheater Staatstheater Braunschweig | Staatstheater Braunschweig in Braunschweig | |||
| 13.09.2010 20:00 Uhr - Staatsorchester Braunschweig | |||
| Dir.: Alexander Joel, Solist: C. Veit Sist, KonzertChor Braunschweig, Chor des Staatstheater Staatstheater Braunschweig | Staatstheater Braunschweig in Braunschweig | |||
| Vier Lieder, op. 2 | |||
| Walzer für Streichorchester | |||
Lebenslauf
:Der Wiener Komponist und Maler Arnold Schönberg (seit der Emigration nach Amerika 1933 Schoenberg) widersetzte sich sowohl menschlich als auch künstlerisch jedweder bis dahin gekannten musikalischen Richtung. Er schuf eine neugeformte Klangrede und wollte dadurch selbst Tradition schaffen.
Arnold Schönberg wurde am 13. September 1874 in Wien als Sohn eines jüdischen Kaufmannes und seiner Frau geboren. Das Violinspiel und die Kompositionslehre bringt er sich im Alter von 9 Jahren autodidaktisch bei. Als 1889 sein Vater überraschend stirbt, muss Schönberg für das Auskommen der Familie sorgen und beginnt 1891 eine Banklehre in der Wiener Privatbank Werner & Co. Um seine Leidenschaft zur Musik trotzdem weiter ausbauen zu können, nimmt Schönberg Unterricht in Musiktheorie, Poesie und Philosophie. 1895 tritt er als Cellist in das Amateurorchester ?Polyhymnia? kennenlernte. Der Dirigent dieses Orchesters, von Zemlinsky, erkannte das Talent Schönbergs und verhalf ihm 1898 zur Aufführung des ersten Streichquartettes in D-Dur im Wiener Musikvereins. Durch die Förderung Zemlinskys fasste Schönberg im Wiener Musikleben Fuß und wurde bekannt. 1899 kündigt er die Anstellung bei der Bank und wurde Dirigent des Mödlinger Gesangsverein ?Freisinn?, dem Männergesangsverein Meidling und übernimmt die Chormeisterstelle des Metallarbeiter-Sängerbunds Stockerau.
1901 heiratete Schönberg Zemlinskys Schwester. Aus dieser Ehe gingen 2 Kinder hervor. 1902 folgt Schönberg der Einladung von Richard Strauss und begann am Stern'schen Konservatorium in Berlin Harmonielehre zu unterrichten; aber schon ein Jahr kehrte die Familie nach Wien zurück, wo Schönberg Bekanntschaft mit Gustav Mahler machte.
1904 gründete er zusammen mit Freunden den ?Verein schaffender Tonkünstler?, Anton Webern und Alban Berg wurden seine Schüler. 1905 führt Schönberg im Kreis dieses Vereins die symphonische Dichtung für Orchester ?Pelleas und Melisande? auf. In den folgenden Jahren entstanden u.a. die beiden ersten Streichquartette und die 1. Kammersymphonie, die ?Gurrelieder? sowie "Pierrot Lunaire".
Schönberg war neben der Musik auch der Malerei sehr zugetan. So gab es 1910 eine Ausstellung seiner expressionistischen Bilder in einer Wiener Buchhandlung. 1911 zieht Schönberg wieder nach Berlin, wo er Dozent für Komposition am Sternschen Konservatorium wurde. 1912 beteiligte sich Schönberg mit Aufsätzen an dem von den Malern Kandinsky und Marc herausgegebenen Almanach ?Der Blaue Reiter?. 1917 wird Schönberg eingezogen und verrichtet seinen Dienst in einer Militärkapelle. Nach dem Ersten Weltkrieg gründete er in Wien den "Verein für musikalische Privataufführungen"; dieser hatte sich zur Aufgabe gemacht, neue und/oder von Schönberg und seinem Kreis als wichtig erachtete Werke aufzuführen. Zahlreiche Komponisten, wie Bartok, Debussy, Mahler, Ravel, Richard Strauss und Strawinsky waren mit ihren Kompositionen in den Konzertprogrammen des Vereins vertreten.
1923 komponierte Schönberg die ersten Zwölfton-Werke: Fünf Klavierstücke und ein Bläserquintett. Diese Methode verarbeitet die Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen. Nach dem Tod seine Frau Mathilde am 18. Oktober des gleichen Jahres in 1924 heiratete Schönberg nach dem Tod seiner ersten Frau Gertrud Kolisch, die Schwester eines seiner Schüler. Aus dieser Ehe gehen 3 weitere Kinder hervor. 1925 übernahm Schönberg den Meisterkurs für Komposition an der Preußischen Akademie der Künste. Jedoch wurde ihm diese Stelle 1933 aufgrund der neuen NS-Gesetze weggenommen. Aufgrund der nationalsozialistischen Regierung flieht Schönberg in die USA und beginnt dort 1934 als Musikerzieher am Malkin Conservatory in Boston. 1936 erhielt er einen Lehrstuhl an der University of California in Los Angeles. 1940 erlangte Schönberg die amerikanische Staatsbürgerschaft. In den Vereinigten Staaten vollendete Schönberg einige seiner bekanntesten Werke, wie das vierte Streichquartett, die Vertonung von Kol Nidre und ?Ein Überlebender aus Warschau? für Sprecher, Männerchor und Orchester. Während dieser Zeit entstanden auch viele der theoretischen Bücher. 1941 hielt Schoenberg seine ?Faculty Research Lecture? an der UCLA über die ?Komposition mit zwölf Tönen?.
1944 emeritierte Schoenberg und musste aus finanziellen Gründen Privatunterricht erteilen. Am 13. Juli 1951 stirbt Schoenberg an den Folgen eines Herzleidens in Los Angeles.
Schoenberg komponierte seit frühester Zeit atonal; da diese Methode neu war, hatte es Schönberg Zeit seines Lebens schwer, sich als Komponist durchzusetzen. Die Dodekaphonie konnte sich erst ab 1940 richtig durchsetzen, nachdem sie durch Analyse durch Schönbergs Schüler erklärt wurde. Schönberg selbst hat die Zwölftontechnik nie gelehrt, seine Schüler haben diese trotzdem begeistert aufgegriffen. Die Zwölftontechnik gilt als Anstoß zur Elektronischen Musik.
Die am häufigsten gespielten Werke
- 1. La Cage aux folles
von J. Herman - 2. Der kleine Horrorladen
von H. Ashman - 3. Im weißen Rössl
von R. Benatzky - 4. Der kleine Prinz
von A. de Saint-Exupéry - 5. Tosca
von G. Puccini - 6. Carmen
von G. Bizet - 7. Die Zauberflöte
von W. A. Mozart - 8. La Traviata
von G. Verdi - 9. Ein Sommernachtstraum
von W. Shakespeare - 10. My Fair Lady
von F. Loewe























