Django Asyl
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„Er ist weit mehr als ein glänzender Analyst, der die Doppeldeutigkeit politischer Systeme mit einem untrüglichen Gespür für Pointen und für das Publikum entlarvt.“ (Süddeutsche Zeitung)
Django Asül wurde 1972 in Niederbayern geboren und schloss mit 23 Jahren seine Ausbildung zum Bankkaufmann ab. Anschließend arbeitete er als Tennistrainer, bis 1996 seine ersten Kabarett-Versuche mit Preisen belohnt wurden.
1997 folgte dann Django Asüls erste große Tournee mit Engagements bei mehreren privaten und öffentlichen TV-Sendern. Im selben Jahr erschien seine CD „Hämokratie“ bei Zampano/BGM.
Im folgenden Jahr wurde die Tour im Ausland fortgesetzt, außerdem trat er unter anderem in „7 Tage – 7 Köpfe“, in der „Harald-Schmidt-Show“, sowie im „Quatsch Comedy Club“ auf. 2000 folgte die Premiere des Bühnenprogramms „Hämokratie“, ein Jahr später kam „Autark“, 2004 „Hardliner“.
Neben den erfolgreichen Touren schrieb Django Asül regelmäßige Kolumnen für die Münchner Abendzeitung, den Ingolstädter Donaukurier sowie den Kicker.
Im Oktober 2007 strahlte die ARD Asüls zweiteilige Reportage „Djangos Reise – Asül bei den Türken“ aus, in der er einen satirischen Einblick in die Lebenswelten Berliner und Istanbuler Türken gab. Ebenfalls 2007 war Asül in einer kleinen Rolle im Münchner Tatort „Kleine Herzen“ als Platzwart zu sehen. In der Fernsehkomödie „Hanna und die Bankräuber“ übernahm er den Part des Kommissars.
2009 folgte das Bühnenprogramm „Fragil“.
Paradigma
Wie so manches Gute kommt auch das Wort Paradigma aus dem Griechischen. Es kann Beispiel oder Vorbild heißen; oder aber Abgrenzung oder gar Weltsicht. Je präziser die Sicht auf diese Welt, umso mehr wird deutlich: So geht es nicht weiter. Es braucht einen Paradigmenwechsel. Alles muss hinter-, wenn nicht sogar „vorderfragt“ werden. Und so muss auch Django Asül sich fragen: Wie kriege ich die Kurve? Wie erreiche ich die nötige Nachhaltigkeit auf sämtlichen Ebenen? Wie kümmere ich mich besser um mein soziales Umfeld? Reicht es, wenn ich weniger arbeite und noch weniger Auto fahre? Oder muss ich mein Interesse an Mitmenschen auch dadurch zeigen, indem ich ihnen permanent auf den Keks gehe? Erstmals muss auch D.A. sich um seine und fremde Ressourcen Gedanken machen. Der Rückzug ins Private scheint ein Ausweg zu sein. Denn Demokratie entpuppt sich endgültig als politischer Blindflug in Tateinheit mit finanziellem Größenwahn auf Pump. Und alles kumuliert in der Frage: Muß man Deutscher oder deutscher werden, um Europa auf Distanz zu halten? Mit dem neuen Werk Paradigma unternimmt Django Asül erstmals eine Reise zum Ich.
Mit dem Ziel, in seiner eigenen Welt anzukommen.


















