Spielplan
John Doyle "Du bist Deutschland. Macht aber nichts"
Die Wühlmäuse am Theo
Stand Up Comedy mit John Doyle
Nach 18 Jahren Leben im Land der Dichter und Denker und fünf Minuten intensiven Nachdenkens hat sich der John Doyle entschlossen, seinem Gastgeberland endlich einmal zu danken.
„Vieles von dem, was ich bin und kann, habe ich diesem Land und seinen Einwohnern zu verdanken. Erst in Deutschland hatte ich Sex vor der Ehe, habe gelernt, dass grüne Flaschen in den Container für grüne Flaschen gehören und erst hier habe ich erfahren, das Geschwindigkeitsbegrenzungen die Demokratie gefährden: „Free Speed“ statt „Free Speech“! Thank You Deutschland.“
Die Huldigung an das Land, das dem US-Amerikaner großzügig Asyl gewährt, betrifft alle Lebensbereiche: Sex, Arbeit, Kindererziehung, Bildung, Politik und Freizeit:
„In New Jersey war ich ein dicklicher Junge, der 90 Prozent des Tages darüber nachdachte, wie er an eine Frau kommt. Heute denke ich 90 Prozent des Tages darüber nach, wie ich das Weltklima wieder ins Gleichgewicht bringe. Ich fühl mich besser dabei, irgendwie wichtiger - außerdem fällt das Dicksein nicht mehr so ins Gewicht.“
John Doyle bedankt sich für gratis Fitness-Übungen an der Aldi-Kasse: „Egal wie schnell du bist, die Kassiererin ist schneller.“
Er huldigt dem deutschen Ordnungssinn: „Deutsche Ordnung wirkt wie Psychopharmaka. In den USA schluckst du Valium, in Deutschland nimmst du einfach Ordnung,“ und er bewundert, wie selbst deutsche Rentner aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen: „Das kann man gut in den Werbebreaks beim DSF beobachten. Da heißt es: „Eine Oma will dich verwöhnen!“ Toll, dass hier auch Rentner beschäftigt werden.“
Keine Frage, Deutschland hat John Doyle positiv geprägt, aus dem oberflächlichen Ami ist ein nachdenklicher Mensch geworden. Früher hat er geweint, wenn er sich mit dem Hammer auf den Daumen geschlagen hat, heute weint er über das Waldsterben oder einfach nur so, weil deutsche Frauen auf sensible Männer stehen.
Mit seiner Danksagung möchte John Doyle den Deutschen auch Mut machen: „Dieses Land ist schön. Es hat soviel zu bieten, und man kann soviel lernen. Noch ein paar Jahre in diesem Land und ich werde zu der Aldi-Kassiererin sagen: Geht’s nicht ein bisschen schneller!“
Thank You Deutschland!
Nach 18 Jahren Leben im Land der Dichter und Denker und fünf Minuten intensiven Nachdenkens hat sich der John Doyle entschlossen, seinem Gastgeberland endlich einmal zu danken.
„Vieles von dem, was ich bin und kann, habe ich diesem Land und seinen Einwohnern zu verdanken. Erst in Deutschland hatte ich Sex vor der Ehe, habe gelernt, dass grüne Flaschen in den Container für grüne Flaschen gehören und erst hier habe ich erfahren, das Geschwindigkeitsbegrenzungen die Demokratie gefährden: „Free Speed“ statt „Free Speech“! Thank You Deutschland.“
Die Huldigung an das Land, das dem US-Amerikaner großzügig Asyl gewährt, betrifft alle Lebensbereiche: Sex, Arbeit, Kindererziehung, Bildung, Politik und Freizeit:
„In New Jersey war ich ein dicklicher Junge, der 90 Prozent des Tages darüber nachdachte, wie er an eine Frau kommt. Heute denke ich 90 Prozent des Tages darüber nach, wie ich das Weltklima wieder ins Gleichgewicht bringe. Ich fühl mich besser dabei, irgendwie wichtiger - außerdem fällt das Dicksein nicht mehr so ins Gewicht.“
John Doyle bedankt sich für gratis Fitness-Übungen an der Aldi-Kasse: „Egal wie schnell du bist, die Kassiererin ist schneller.“
Er huldigt dem deutschen Ordnungssinn: „Deutsche Ordnung wirkt wie Psychopharmaka. In den USA schluckst du Valium, in Deutschland nimmst du einfach Ordnung,“ und er bewundert, wie selbst deutsche Rentner aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen: „Das kann man gut in den Werbebreaks beim DSF beobachten. Da heißt es: „Eine Oma will dich verwöhnen!“ Toll, dass hier auch Rentner beschäftigt werden.“
Keine Frage, Deutschland hat John Doyle positiv geprägt, aus dem oberflächlichen Ami ist ein nachdenklicher Mensch geworden. Früher hat er geweint, wenn er sich mit dem Hammer auf den Daumen geschlagen hat, heute weint er über das Waldsterben oder einfach nur so, weil deutsche Frauen auf sensible Männer stehen.
Mit seiner Danksagung möchte John Doyle den Deutschen auch Mut machen: „Dieses Land ist schön. Es hat soviel zu bieten, und man kann soviel lernen. Noch ein paar Jahre in diesem Land und ich werde zu der Aldi-Kassiererin sagen: Geht’s nicht ein bisschen schneller!“
Thank You Deutschland!
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