Deutsches Theater Göttingen
Theaterplatz 11
37073 Göttingen
37073 Göttingen
Tel.: 0551 49690
Kurzbeschreibung
Oldenburg/Berlin. Eröffnung am 30. September 1890 unter der Leitung von Norbert Berstl. Eröffnungsvorstellung: Schiller, 'Wilhelm Tell'. Anbauten 1904 (Magazin) und 1927 (Probensäle, Bühnentreppenhaus). Mit Beginn der Spielzeit 1950/51 wurde aus dem dreispartigen 'Stadttheater' das 'Deutsche Theater in Göttingen', das von Heinz Hilpert den Namen und als erstes deutsches Theater die Rechtsform der GmbH erhielt. In den Jahren 1981-84 ist das DT im Altbereich umgebaut und insgesamt wesentlich erweitert worden (erstmals Seiten- und Studiobühne, neuer Garderoben-, Werkstatt- und Magazintrakt, Anbau eines Glasfoyers mit Kasse, Abobüro, Bistro). Planung Architekten Brandi + Partner, Göttingen. Nach einer Übergangs-Spielzeit mit Ausweichspielstätten in Universitäts- 'Aula am Waldweg', Altem Rathaus, Galerie Apex, Malersaal, Stadthalle etc. Wiedereröffnung des DT am 4. Oktober 1984 mit 'Hamlet 1603' von Shakespeare/Berger, Regie Intendant Günther Fleckenstein.
Das Studio
Das Studio des Deutschen Theaters in Göttingen ist ab 1999/2000 die zweite, kontinuierlich bespielte Spielstätte, kurz: das "Kleine Haus" mit eigenem Spielplan und besonderer Programmatik. Es ist der Ort der Begegnung von neuester Dramatik, jungen Regisseurinnen und Regisseuren und spannenden Themen am Schnittpunkt von Zeit/Geist, den Trends im globalen Dorf und dem Focus Göttingen als der heimatlichen Scholle. Aktuelle Stoffe und unterschiedliche Theaterstile finden hier ein breitgemischtes Publikum.
Ein wichtiger Aspekt dieses Konzeptes ist die unmittelbare und persönliche Begegnung mit Theatertexten und ihren Autoren. So schreibt, zum einen, der in Göttingen geborene Autor John von Düffel eigens für Göttingen und das DT ein Stück, das in Tuchfühlung mit Schauspielern des Ensembles entsteht und im Studio uraufgeführt wird. Zum anderen lädt alljährlich die GÖTTINGER DRAMATIKER WERKSTATT zum Kennenlernen zwei junge Autorinnen/Autoren ein, die ihre Stücke im Studio präsentierten. Mentor und Leiter der ersten GÖTTINGER DRAMATIKER WERKSTATT ist John von Düffel, durch sein Göttingen-Stück im Studio zudem auch als Autor präsent.
Darüber hinaus ist das Studio zentraler Spielort (wenn auch nicht der einzige) für das Kinder- und Jugendtheater, dessen herkömmliche Gattungsgrenzen fließender werden - ein Roadmovie wie "Surfing Scotland" ist eben ein Stück für alle Generationen, also Jugendtheater im besten, umfassenden Sinn. Die tradierten Grenzen zwischen, 'Erwachsenenspielplan' und der Spielplan für Kinder und Jugendliche wird durchlässiger.
Keller
Der DT-Keller tischt auf: wir kommen nicht durch die kalte Küche, wir machen Restaurant-Theater. Eine Spielzeit rund ums Essen: vom Pausenbrot bis zum Leichenschmaus, von der WG-Küche über das Schnitzel in der Fremde bis zur antiken Orgie. Zu Herzen und durch Kehlen gehende Gesangs-Abende, Überraschungs-Menüs aus den intimen Kochbüchern unserer Schauspieler, exquisite literarische Köstlichkeiten und wiederum exotische Variationen zu großen Kino-Filmen warten auf Sie.
Der DT-Keller zeigt Fleisch: nach dem Hunger auf Bilder kommt der Hunger auf Authentizität. Nur: was ist echt? Unsere ausgewiesenen Spezialisten schenken Ihnen reinen Wein ein, frühstücken für Sie die Wirklichkeit ab und erweitern die Grenzen Ihrer Genußfähigkeit.
Am Tisch sitzt der Mensch von nebenan. Ein Wesen voller Geheimnisse, ein Wurm voller Gemeinheiten, ein Wahnsinn in Gletscherform. Wer ist er? Und mit wem?
Wir werden die sozialen Formen erkunden, die sich um die Tische räkeln, Tortenschlachten, Tischmanieren, Têtê-a-têtês mit Ihnen probieren. Wir wollen mit lhnen essen! Der DT-Keller ist ein Restaurant. Lassen Sie sich die Köstlichkeiten der hauseigenen Gastronomie und unser Menü auf der Zunge zergehen.




















