Die Glasmenagerie
Akademietheater und Kammeroper Ulm
Laura, seine Schwester, durch eine Krankheit in ihrer Kindheit leicht körperlich behindert, flüchtet sich in eine Fantasiewelt aus Glasfiguren, da sie zu schüchtern ist mit sich selbst und der realen Welt klar zu kommen.
Eines Tages bringt Tom seinen Freund Jim mit nach Hause, der das Leben der Familie verändert.
Tennessee Williams, eigentlich Thomas Lanier Williams III studierte Publizistik und Theaterwissenschaften an der Columbia University (Missouri). Seine schwierigen Familienverhältnisse finden teilweise Widerhall in seinem schriftstellerischen Werken. Der Vater schlug seine Kinder. Die Mutter stammte aus einer vormals wohlhabenden Südstaatenfamilie. Seine Schwester war psychisch krank und emotional instabil. Daher verbrachte sie einen Großteil ihres Lebens unter ärztlicher Aufsicht.
Die Figuren in Williams’ Theaterstücken werden häufig im Zusammenhang mit seinem Familienhintergrund betrachtet. So wurde Laura Wingfield in „Die Glasmenagerie“ von seiner Schwester Rose inspiriert und Amanda Wingfield von seiner Mutter. Tom Wingfield gilt ebenfalls autobiographisch beeinflusst.
Das in Hollywood zunächst abgelehnte Script für „Die Glasmenagerie“ markierte 1944 erste Bühnenerfolge. Kritiker definieren den Stil seiner Schauspiele als „Southern Gothic“ („Südstaatengothik“). Weitere bekannte Stücke von Tennessee Williams sind „Endstation Sehnsucht“, „Die tätowierte Rose“ und „Die Katze auf dem heißen Blechdach“.
Es spielen: Tom Wingfield Henry Braun,
Amanda Wingfield Alma Gashi,
Laura Wingfield Julia Ebert,
Jim O’Connor Simon Fleischhacker,
Regieassistenz Boris Brandner






















