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Theater Oberhausen


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Amok

Emmanuel Carrère
Theater Oberhausen
<p>... dann zieht die erste Lüge eine zweite nach sich, und ehe man sich‘s versieht, wird daraus ein ganzes Leben...</p>

<p>Gute Noten, erfolgreich im Job, Lob vom Chef: Sie überzeugt das alles nicht? Sie haben ständig das Gefühl, jemand könnte dahinterkommen, dass sie eigentlich ein Nichtskönner sind? Dann sollten Sie sich das Leben eines echten Hochstaplers ansehen:</p>

<p>Bei Jean-Claude Romand beginnt alles ganz harmlos. Eine versäumte Medizin-Klausur, eine kleine Lüge, die größere nach sich zieht und aus dem Fertiggerichte-fressenden Studenten Jean-Claude wird ein höchst angesehener Mediziner bei der WHO mit Familie, dickem SUV und standesgemäßem Haus. Alles – nur nicht Mittelmaß. Doch statt im Büro zu arbeiten, verbringt er seine Zeit im Wald oder im Flughafenhotel vor der Glotze. Er entwickelt 17 Jahre lang ein perfektes Scheinleben, bis der Bluff aufzufliegen droht und er zum fünffachen Mörder wird.</p>

<p>Die Abgründigkeit dieser Geschichte scheint von Dostojewski zu stammen und doch hat sie sich 1993 in einem kleinen französischen Ort an der Schweizer Grenze zugetragen. Über sechs Jahre befasste sich der französische Erfolgsautor Emmanuel Carrère mit Jean-Claude Romand. „Amok“ ist nicht nur ein Abend über das erbärmliche Gefangensein eines Hochstaplers in seiner selbstauferlegten Rolle, sondern auch über die erschreckende Faszination des Autors an dem Objekt seiner Dokumentation.</p>

<p style="text-align:justify">Jan-Christoph Gockel (*1982) verbindet wie nur wenige Regisseure Politik und Poesie. Seine Arbeiten, in denen oft Puppen, Schauspieler*innen, Musik und dokumentarisches Material aufeinandertreffen, wurden für den Nestroy-Preis nominiert, zum Heidelberger Stückemarkt und den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin eingeladen.</p>

... dann zieht die erste Lüge eine zweite nach sich, und ehe man sich‘s versieht, wird daraus ein ganzes Leben...

Gute Noten, erfolgreich im Job, Lob vom Chef: Sie überzeugt das alles nicht? Sie haben ständig das Gefühl, jemand könnte dahinterkommen, dass sie eigentlich ein Nichtskönner sind? Dann sollten Sie sich das Leben eines echten Hochstaplers ansehen:

Bei Jean-Claude Romand beginnt alles ganz harmlos. Eine versäumte Medizin-Klausur, eine kleine Lüge, die größere nach sich zieht und aus dem Fertiggerichte-fressenden Studenten Jean-Claude wird ein höchst angesehener Mediziner bei der WHO mit Familie, dickem SUV und standesgemäßem Haus. Alles – nur nicht Mittelmaß. Doch statt im Büro zu arbeiten, verbringt er seine Zeit im Wald oder im Flughafenhotel vor der Glotze. Er entwickelt 17 Jahre lang ein perfektes Scheinleben, bis der Bluff aufzufliegen droht und er zum fünffachen Mörder wird.

Die Abgründigkeit dieser Geschichte scheint von Dostojewski zu stammen und doch hat sie sich 1993 in einem kleinen französischen Ort an der Schweizer Grenze zugetragen. Über sechs Jahre befasste sich der französische Erfolgsautor Emmanuel Carrère mit Jean-Claude Romand. „Amok“ ist nicht nur ein Abend über das erbärmliche Gefangensein eines Hochstaplers in seiner selbstauferlegten Rolle, sondern auch über die erschreckende Faszination des Autors an dem Objekt seiner Dokumentation.

Jan-Christoph Gockel (*1982) verbindet wie nur wenige Regisseure Politik und Poesie. Seine Arbeiten, in denen oft Puppen, Schauspieler*innen, Musik und dokumentarisches Material aufeinandertreffen, wurden für den Nestroy-Preis nominiert, zum Heidelberger Stückemarkt und den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin eingeladen.

Inhalt

... dann zieht die erste Lüge eine zweite nach sich, und ehe man sich‘s versieht, wird daraus ein ganzes Leben...



Gute Noten, erfolgreich im Job, Lob vom Chef: Sie überzeugt das alles nicht? Sie haben ständig das Gefühl, jemand könnte dahinterkommen, dass sie eigentlich ein Nichtskönner sind? Dann sollten Sie sich das Leben eines echten Hochstaplers ansehen:



Bei Jean-Claude Romand beginnt alles ganz harmlos. Eine versäumte Medizin-Klausur, eine kleine Lüge, die größere nach sich zieht und aus dem Fertiggerichte-fressenden Studenten Jean-Claude wird ein höchst angesehener Mediziner bei der WHO mit Familie, dickem SUV und standesgemäßem Haus. Alles – nur nicht Mittelmaß. Doch statt im Büro zu arbeiten, verbringt er seine Zeit im Wald oder im Flughafenhotel vor der Glotze. Er entwickelt 17 Jahre lang ein perfektes Scheinleben, bis der Bluff aufzufliegen droht und er zum fünffachen Mörder wird.



Die Abgründigkeit dieser Geschichte scheint von Dostojewski zu stammen und doch hat sie sich 1993 in einem kleinen französischen Ort an der Schweizer Grenze zugetragen. Über sechs Jahre befasste sich der französische Erfolgsautor Emmanuel Carrère mit Jean-Claude Romand. „Amok“ ist nicht nur ein Abend über das erbärmliche Gefangensein eines Hochstaplers in seiner selbstauferlegten Rolle, sondern auch über die erschreckende Faszination des Autors an dem Objekt seiner Dokumentation.



Jan-Christoph Gockel (*1982) verbindet wie nur wenige Regisseure Politik und Poesie. Seine Arbeiten, in denen oft Puppen, Schauspieler*innen, Musik und dokumentarisches Material aufeinandertreffen, wurden für den Nestroy-Preis nominiert, zum Heidelberger Stückemarkt und den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin eingeladen.


Besetzung
Bühnenfassung:
 Patricia Nickel-Dönicke und Jan-Christoph Gockel
Regie: Jan-Christoph Gockel
Bühne und Kostüme: Julia Kurzweg
Video: Florian Rzepkowski
Dramaturgie: Patricia Nickel-Dönicke
Mit Clemens Dönicke und Dietmar Nieder