Theater Lneburg, Foto: Dan Hannen
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Theater Lüneburg


An den Reeperbahnen 3
21335 Lüneburg
Tel.: 04131 7520
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Neues vom Tage

Paul Hindemith
Großes Haus
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	Laura und Eduard wollen sich scheiden lassen. Aber als Grund ist ein einfacher Streit nicht ausreichend. Den entscheidenden Tipp für eine erfolgreiche Scheidung holen sich die beiden bei ihren Nachbarn, die die ganze Prozedur gerade hinter sich haben. Der Schlüssel zum Erfolg ist der schöne Herr Hermann, den man beim «Büro für Familienangelegenheiten» als höchst lebendigen Scheidungsgrund buchen kann. Doch für Laura und Eduard geht es nicht so glatt: Kaum tritt Herr Hermann in Aktion, stellt Eduard fest, dass er seine Frau durchaus noch liebt. Beim Showdown im Museum geht im Handgemenge öffentlichkeitswirksam eine berühmte Venus-Statue zu Bruch.<br />
	Das Gefühls- und Beziehungschaos um Laura und Eduard zieht immer weitere Kreise und lockt schließlich Theaterproduzenten und die Medien an. Lässt sich am Ende also mit einer privaten Ehekrise gutes Geld verdienen, indem man sein eigenes Leben öffentlich macht?<br />
	Hindemiths Oper ist mehr Parodie als Beziehungsdrama. Sie kommentiert durchaus ironisch, mit viel Witz und Tempo, die Mechanismen öffentlicher Neugier und Sensationsmache und nicht zuletzt den Drang, eigentlich Privates vor aller Augen und Ohren zu verhandeln - und ist damit durchaus ganz heutig. Hindemiths Musik wiederum wechselt zwischen Jazz und klassischen Elementen, das groß besetzte Orchester zieht alle Register rhythmischer und melodischer Vielfalt.</p>

Laura und Eduard wollen sich scheiden lassen. Aber als Grund ist ein einfacher Streit nicht ausreichend. Den entscheidenden Tipp für eine erfolgreiche Scheidung holen sich die beiden bei ihren Nachbarn, die die ganze Prozedur gerade hinter sich haben. Der Schlüssel zum Erfolg ist der schöne Herr Hermann, den man beim «Büro für Familienangelegenheiten» als höchst lebendigen Scheidungsgrund buchen kann. Doch für Laura und Eduard geht es nicht so glatt: Kaum tritt Herr Hermann in Aktion, stellt Eduard fest, dass er seine Frau durchaus noch liebt. Beim Showdown im Museum geht im Handgemenge öffentlichkeitswirksam eine berühmte Venus-Statue zu Bruch.
Das Gefühls- und Beziehungschaos um Laura und Eduard zieht immer weitere Kreise und lockt schließlich Theaterproduzenten und die Medien an. Lässt sich am Ende also mit einer privaten Ehekrise gutes Geld verdienen, indem man sein eigenes Leben öffentlich macht?
Hindemiths Oper ist mehr Parodie als Beziehungsdrama. Sie kommentiert durchaus ironisch, mit viel Witz und Tempo, die Mechanismen öffentlicher Neugier und Sensationsmache und nicht zuletzt den Drang, eigentlich Privates vor aller Augen und Ohren zu verhandeln - und ist damit durchaus ganz heutig. Hindemiths Musik wiederum wechselt zwischen Jazz und klassischen Elementen, das groß besetzte Orchester zieht alle Register rhythmischer und melodischer Vielfalt.


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Inhalt


Laura und Eduard wollen sich scheiden lassen. Aber als Grund ist ein einfacher Streit nicht ausreichend. Den entscheidenden Tipp für eine erfolgreiche Scheidung holen sich die beiden bei ihren Nachbarn, die die ganze Prozedur gerade hinter sich haben. Der Schlüssel zum Erfolg ist der schöne Herr Hermann, den man beim «Büro für Familienangelegenheiten» als höchst lebendigen Scheidungsgrund buchen kann. Doch für Laura und Eduard geht es nicht so glatt: Kaum tritt Herr Hermann in Aktion, stellt Eduard fest, dass er seine Frau durchaus noch liebt. Beim Showdown im Museum geht im Handgemenge öffentlichkeitswirksam eine berühmte Venus-Statue zu Bruch.

Das Gefühls- und Beziehungschaos um Laura und Eduard zieht immer weitere Kreise und lockt schließlich Theaterproduzenten und die Medien an. Lässt sich am Ende also mit einer privaten Ehekrise gutes Geld verdienen, indem man sein eigenes Leben öffentlich macht?

Hindemiths Oper ist mehr Parodie als Beziehungsdrama. Sie kommentiert durchaus ironisch, mit viel Witz und Tempo, die Mechanismen öffentlicher Neugier und Sensationsmache und nicht zuletzt den Drang, eigentlich Privates vor aller Augen und Ohren zu verhandeln - und ist damit durchaus ganz heutig. Hindemiths Musik wiederum wechselt zwischen Jazz und klassischen Elementen, das groß besetzte Orchester zieht alle Register rhythmischer und melodischer Vielfalt.


Besetzung
Musikalische Leitung: Thomas Dorsch
Inszenierung: Hajo Fouquet
Ausstattung: Stefan Rieckhoff