Theater Lneburg, Foto: Dan Hannen
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Theater Lüneburg


An den Reeperbahnen 3
21335 Lüneburg
Tel.: 04131 7520
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Kopf oder Zahl

Katja Hensel
JungesTheater T.3
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	Christopher ist 15 Jahre alt und hat seine Gefühle nicht im Griff. Er rastet leicht aus - und dann schlägt er zu, schnell und heftig. Deshalb war er auch einige Wochen weg - im Jugendarrest und nicht an der Nordsee, wie er seiner neuen Klasse weismachen will. Denn er hat einen anderen Jungen brutal zusammengeschlagen. Aber jetzt will Christopher einen echten Neuanfang in der neuen Klasse, er will endlich besser werden. Also sagt er sich von seinen bisherigen Freunden los, will keinen Alkohol mehr trinken, einen kühlen Kopf behalten. Das «friedliche, vorurteils- und gewaltfreie Miteinander der Kulturen» wird sein Ideal. Aber die Vergangenheit lässt sich nicht so einfach wegschieben, sie drängt sich in die Gegenwart und versucht, wieder Besitz von Christopher zu ergreifen. Christopher versucht, das zu ignorieren und stark zu bleiben, aber da ist noch «der Andere», der immer bei ihm ist, ihn nicht in Ruhe lässt, seine Anstrengungen sabotiert und ihn provoziert. Der Kampf mit diesem Alter Ego ist hart, die Zukunft steht in jedem Moment auf der Kippe: Kopf oder Zahl.<br />
	Katja Hensel hat in der Vorbereitung ihres Stückes mit Jugendlichen auf Zypern und in Berlin über Gewalt gearbeitet: Wie wird aus einer abfälligen Bemerkung ein Schlag ins Gesicht? Wie sieht Gewalt aus, wenn sie eskaliert?</p>

Christopher ist 15 Jahre alt und hat seine Gefühle nicht im Griff. Er rastet leicht aus - und dann schlägt er zu, schnell und heftig. Deshalb war er auch einige Wochen weg - im Jugendarrest und nicht an der Nordsee, wie er seiner neuen Klasse weismachen will. Denn er hat einen anderen Jungen brutal zusammengeschlagen. Aber jetzt will Christopher einen echten Neuanfang in der neuen Klasse, er will endlich besser werden. Also sagt er sich von seinen bisherigen Freunden los, will keinen Alkohol mehr trinken, einen kühlen Kopf behalten. Das «friedliche, vorurteils- und gewaltfreie Miteinander der Kulturen» wird sein Ideal. Aber die Vergangenheit lässt sich nicht so einfach wegschieben, sie drängt sich in die Gegenwart und versucht, wieder Besitz von Christopher zu ergreifen. Christopher versucht, das zu ignorieren und stark zu bleiben, aber da ist noch «der Andere», der immer bei ihm ist, ihn nicht in Ruhe lässt, seine Anstrengungen sabotiert und ihn provoziert. Der Kampf mit diesem Alter Ego ist hart, die Zukunft steht in jedem Moment auf der Kippe: Kopf oder Zahl.
Katja Hensel hat in der Vorbereitung ihres Stückes mit Jugendlichen auf Zypern und in Berlin über Gewalt gearbeitet: Wie wird aus einer abfälligen Bemerkung ein Schlag ins Gesicht? Wie sieht Gewalt aus, wenn sie eskaliert?


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Christopher ist 15 Jahre alt und hat seine Gefühle nicht im Griff. Er rastet leicht aus - und dann schlägt er zu, schnell und heftig. Deshalb war er auch einige Wochen weg - im Jugendarrest und nicht an der Nordsee, wie er seiner neuen Klasse weismachen will. Denn er hat einen anderen Jungen brutal zusammengeschlagen. Aber jetzt will Christopher einen echten Neuanfang in der neuen Klasse, er will endlich besser werden. Also sagt er sich von seinen bisherigen Freunden los, will keinen Alkohol mehr trinken, einen kühlen Kopf behalten. Das «friedliche, vorurteils- und gewaltfreie Miteinander der Kulturen» wird sein Ideal. Aber die Vergangenheit lässt sich nicht so einfach wegschieben, sie drängt sich in die Gegenwart und versucht, wieder Besitz von Christopher zu ergreifen. Christopher versucht, das zu ignorieren und stark zu bleiben, aber da ist noch «der Andere», der immer bei ihm ist, ihn nicht in Ruhe lässt, seine Anstrengungen sabotiert und ihn provoziert. Der Kampf mit diesem Alter Ego ist hart, die Zukunft steht in jedem Moment auf der Kippe: Kopf oder Zahl.

Katja Hensel hat in der Vorbereitung ihres Stückes mit Jugendlichen auf Zypern und in Berlin über Gewalt gearbeitet: Wie wird aus einer abfälligen Bemerkung ein Schlag ins Gesicht? Wie sieht Gewalt aus, wenn sie eskaliert?


Besetzung
Inszenierung: Sabine Bahnsen
Bühnen- und Kostümbild: Petra Maria Wirth