Theater Heidelberg, Foto: waechter+waechter architekten bda
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Theater Heidelberg

Foto: waechter+waechter architekten bda
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Foto: Sebastian Bühler
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Hieronymus B.

Nanine Linning
Marguerre-Saal
<p style="text-align:justify">Die Bildwerke des Malers Hieronymus Bosch betören und erschrecken zugleich: monströse Fabelwesen durchstreifen die Welt unter loderndem Himmel und vollenden der Menschen dunkles Schicksal. Im Übergang vom Mittelalter zur Renaissance bannte Bosch die Hoffnungen und Ängste seiner Mitmenschen in eine faszinierende Farbigkeit und legte Zeugnis ab von der Zerrissenheit des menschlichen Seins - eines Seins in Zeiten des Wandels zwischen den Trümmern des Vergangenen und der Dämmerung einer ungewissen Zukunft. Die Bewunderung für Boschs Werke, ihre mystische Symbolkraft und packende Sinnlichkeit ist auch heute noch ungebrochen. Sie zeigen den »Garten der Lüste«, »die sieben Todsünden und die vier letzten Dinge«, doch jenseits religiöser Motivik ist der Mensch in seiner Verletzlichkeit und Körperlichkeit allseits präsent. Nanine Linning ist fasziniert von diesen Welten, die schier bersten vor Bewegung und Ereignissen; in denen sich der Betrachter verliert, in ihren Bann geschlagen und mittels Humor lauthals lachend wieder in die eigene Gegenwart hinaus geschleudert wird. Den 500. Todestag Hieronymus Boschs im Jahr 2016 im Blick, katapultiert Nanine Linning mit ihrer neuesten Tanzproduktion auf der großen Bühne des Marguerre-Saals und in Begleitung des Philharmonischen Orchesters Boschs Kosmos ins Hier und Jetzt: ein tänzerisches Denkmal, ein lebendiges »Memento Mori«, ein sinnlicher »Totentanz« und nicht zuletzt eine Antwort auf Linnings »weißes« Requiem an den Grenzen unserer Vorstellungskraft.</p>

Die Bildwerke des Malers Hieronymus Bosch betören und erschrecken zugleich: monströse Fabelwesen durchstreifen die Welt unter loderndem Himmel und vollenden der Menschen dunkles Schicksal. Im Übergang vom Mittelalter zur Renaissance bannte Bosch die Hoffnungen und Ängste seiner Mitmenschen in eine faszinierende Farbigkeit und legte Zeugnis ab von der Zerrissenheit des menschlichen Seins - eines Seins in Zeiten des Wandels zwischen den Trümmern des Vergangenen und der Dämmerung einer ungewissen Zukunft. Die Bewunderung für Boschs Werke, ihre mystische Symbolkraft und packende Sinnlichkeit ist auch heute noch ungebrochen. Sie zeigen den »Garten der Lüste«, »die sieben Todsünden und die vier letzten Dinge«, doch jenseits religiöser Motivik ist der Mensch in seiner Verletzlichkeit und Körperlichkeit allseits präsent. Nanine Linning ist fasziniert von diesen Welten, die schier bersten vor Bewegung und Ereignissen; in denen sich der Betrachter verliert, in ihren Bann geschlagen und mittels Humor lauthals lachend wieder in die eigene Gegenwart hinaus geschleudert wird. Den 500. Todestag Hieronymus Boschs im Jahr 2016 im Blick, katapultiert Nanine Linning mit ihrer neuesten Tanzproduktion auf der großen Bühne des Marguerre-Saals und in Begleitung des Philharmonischen Orchesters Boschs Kosmos ins Hier und Jetzt: ein tänzerisches Denkmal, ein lebendiges »Memento Mori«, ein sinnlicher »Totentanz« und nicht zuletzt eine Antwort auf Linnings »weißes« Requiem an den Grenzen unserer Vorstellungskraft.


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Inhalt

Die Bildwerke des Malers Hieronymus Bosch betören und erschrecken zugleich: monströse Fabelwesen durchstreifen die Welt unter loderndem Himmel und vollenden der Menschen dunkles Schicksal. Im Übergang vom Mittelalter zur Renaissance bannte Bosch die Hoffnungen und Ängste seiner Mitmenschen in eine faszinierende Farbigkeit und legte Zeugnis ab von der Zerrissenheit des menschlichen Seins - eines Seins in Zeiten des Wandels zwischen den Trümmern des Vergangenen und der Dämmerung einer ungewissen Zukunft. Die Bewunderung für Boschs Werke, ihre mystische Symbolkraft und packende Sinnlichkeit ist auch heute noch ungebrochen. Sie zeigen den »Garten der Lüste«, »die sieben Todsünden und die vier letzten Dinge«, doch jenseits religiöser Motivik ist der Mensch in seiner Verletzlichkeit und Körperlichkeit allseits präsent. Nanine Linning ist fasziniert von diesen Welten, die schier bersten vor Bewegung und Ereignissen; in denen sich der Betrachter verliert, in ihren Bann geschlagen und mittels Humor lauthals lachend wieder in die eigene Gegenwart hinaus geschleudert wird. Den 500. Todestag Hieronymus Boschs im Jahr 2016 im Blick, katapultiert Nanine Linning mit ihrer neuesten Tanzproduktion auf der großen Bühne des Marguerre-Saals und in Begleitung des Philharmonischen Orchesters Boschs Kosmos ins Hier und Jetzt: ein tänzerisches Denkmal, ein lebendiges »Memento Mori«, ein sinnlicher »Totentanz« und nicht zuletzt eine Antwort auf Linnings »weißes« Requiem an den Grenzen unserer Vorstellungskraft.


Besetzung
Konzept, Choreografie und Regie: Nanine Linning
Bühne, Kostüme und Masken: Les Deux Garçons
Licht: Loes Schakenbos
Video: Roger Muskee | Erik Spruijt | Nanine Linning
Auftragskomposition: Michiel Jansen
Kamera und Fotografie: Roger Muskee
Produktionsleitung: Morgane de Toeuf
Choreografische Assistenz: Morgane de Toeuf | Erik Spruijt
Dramaturgie: Phillip Koban
Dance Company Nanine Linning/Theater Heidelberg
Sprecher: Dominik Breuer