Theater Erfurt
KULTURpur - Wissen, wo was läuft!
Premiumpartner
IDEAL Versicherung
IDEALversicherung

Theater Erfurt

Theater Erfurt
Theater Erfurt
Pariser Leben, Foto: Lutz Edelhoff
Pariser Leben, Foto: Lutz Edelhoff

Placidus-Muth-Str. 1
99084 Erfurt
Tel.: 0361 22 33 155
Homepage

Spielplan

Faust (Margarethe)

Charles Gounod
Theater Erfurt
<p style="text-align: justify;">
	Der alternde Faust trauert um seine verlorene Jugend. In tiefer Verzweiflung will er dem Leben ein Ende setzen, als Méphistophélès erscheint, der ihm - um den Preis von Fausts Seele im Jenseits -seine Dienste anbietet. Faust willigt ein und begehrt Jugend und Liebe. Als nunmehr junger Mann lernt er Marguerite kennen. Zunächst weist sie Fausts Annäherungen zurück, der sie jedoch mit Méphistophélès‘ Hilfe verführen kann. Bald schon ist er des Mädchens überdrüssig und verlässt sie, obwohl sie ein Kind von ihm erwartet. Als Faust reumütig zu ihr zurückkehrt, trifft er auf Marguerites Bruder Valentin, der ihn zum Duell fordert. Méphistophélès greift in den Zweikampf ein, Valentin wird getötet und verflucht sterbend seine Schwester, die Fausts Rückkehr herbeisehnt. Sie wird vom bösen Geist Méphistophélès‘ in den Wahnsinn getrieben und tötet schließlich ihr Kind. Während Marguerite im Gefängnis auf ihre Hinrichtung wartet, versuchen die dunklen Mächte ein letztes Mal, sich ihrer Seele vollends zu bemächtigen.<br />
	Unter den zahlreichen Versuchen, den Faust -Stoff für das Musiktheater zu gewinnen, nimmt Charles Gounods „lyrisches Drama“ eine führende Stellung ein. Das Autoren-Gespann Jules Barbier und Michel Carré - gemeinsam schufen sie u. a. das Drama Hoffmanns Erzählungen - richtete das Textbuch ein, das im wesentlichen nur um die Gretchentragödie aus Goethes Faust I kreist. Nach dem mäßigen Uraufführungserfolg der Dialogfassung von 1859 am Pariser Théâtre-Lyrique arbeitete Gounod seinen fünfaktigen Faust 1869 zu einer durchkomponierten Grand opéra um. In dieser Fassung wurde das Werk, das im deutschen Sprachraum vor allem als Margarethe rezipiert wurde, bis heute zu einem Welterfolg und ist nun im Rahmen der Reihe „Oper halbszenisch“ erstmals seit 70 Jahren wieder in Erfurt zu erleben.</p>

Der alternde Faust trauert um seine verlorene Jugend. In tiefer Verzweiflung will er dem Leben ein Ende setzen, als Méphistophélès erscheint, der ihm - um den Preis von Fausts Seele im Jenseits -seine Dienste anbietet. Faust willigt ein und begehrt Jugend und Liebe. Als nunmehr junger Mann lernt er Marguerite kennen. Zunächst weist sie Fausts Annäherungen zurück, der sie jedoch mit Méphistophélès‘ Hilfe verführen kann. Bald schon ist er des Mädchens überdrüssig und verlässt sie, obwohl sie ein Kind von ihm erwartet. Als Faust reumütig zu ihr zurückkehrt, trifft er auf Marguerites Bruder Valentin, der ihn zum Duell fordert. Méphistophélès greift in den Zweikampf ein, Valentin wird getötet und verflucht sterbend seine Schwester, die Fausts Rückkehr herbeisehnt. Sie wird vom bösen Geist Méphistophélès‘ in den Wahnsinn getrieben und tötet schließlich ihr Kind. Während Marguerite im Gefängnis auf ihre Hinrichtung wartet, versuchen die dunklen Mächte ein letztes Mal, sich ihrer Seele vollends zu bemächtigen.
Unter den zahlreichen Versuchen, den Faust -Stoff für das Musiktheater zu gewinnen, nimmt Charles Gounods „lyrisches Drama“ eine führende Stellung ein. Das Autoren-Gespann Jules Barbier und Michel Carré - gemeinsam schufen sie u. a. das Drama Hoffmanns Erzählungen - richtete das Textbuch ein, das im wesentlichen nur um die Gretchentragödie aus Goethes Faust I kreist. Nach dem mäßigen Uraufführungserfolg der Dialogfassung von 1859 am Pariser Théâtre-Lyrique arbeitete Gounod seinen fünfaktigen Faust 1869 zu einer durchkomponierten Grand opéra um. In dieser Fassung wurde das Werk, das im deutschen Sprachraum vor allem als Margarethe rezipiert wurde, bis heute zu einem Welterfolg und ist nun im Rahmen der Reihe „Oper halbszenisch“ erstmals seit 70 Jahren wieder in Erfurt zu erleben.


Video anzeigen
Inhalt


Der alternde Faust trauert um seine verlorene Jugend. In tiefer Verzweiflung will er dem Leben ein Ende setzen, als Méphistophélès erscheint, der ihm - um den Preis von Fausts Seele im Jenseits -seine Dienste anbietet. Faust willigt ein und begehrt Jugend und Liebe. Als nunmehr junger Mann lernt er Marguerite kennen. Zunächst weist sie Fausts Annäherungen zurück, der sie jedoch mit Méphistophélès‘ Hilfe verführen kann. Bald schon ist er des Mädchens überdrüssig und verlässt sie, obwohl sie ein Kind von ihm erwartet. Als Faust reumütig zu ihr zurückkehrt, trifft er auf Marguerites Bruder Valentin, der ihn zum Duell fordert. Méphistophélès greift in den Zweikampf ein, Valentin wird getötet und verflucht sterbend seine Schwester, die Fausts Rückkehr herbeisehnt. Sie wird vom bösen Geist Méphistophélès‘ in den Wahnsinn getrieben und tötet schließlich ihr Kind. Während Marguerite im Gefängnis auf ihre Hinrichtung wartet, versuchen die dunklen Mächte ein letztes Mal, sich ihrer Seele vollends zu bemächtigen.

Unter den zahlreichen Versuchen, den Faust -Stoff für das Musiktheater zu gewinnen, nimmt Charles Gounods „lyrisches Drama“ eine führende Stellung ein. Das Autoren-Gespann Jules Barbier und Michel Carré - gemeinsam schufen sie u. a. das Drama Hoffmanns Erzählungen - richtete das Textbuch ein, das im wesentlichen nur um die Gretchentragödie aus Goethes Faust I kreist. Nach dem mäßigen Uraufführungserfolg der Dialogfassung von 1859 am Pariser Théâtre-Lyrique arbeitete Gounod seinen fünfaktigen Faust 1869 zu einer durchkomponierten Grand opéra um. In dieser Fassung wurde das Werk, das im deutschen Sprachraum vor allem als Margarethe rezipiert wurde, bis heute zu einem Welterfolg und ist nun im Rahmen der Reihe „Oper halbszenisch“ erstmals seit 70 Jahren wieder in Erfurt zu erleben.


Besetzung
Musikalische Leitung Jari Hämäläinen
Szenische Konzeption Benjamin Prins
Ausstattung Hank Irwin Kittel