Opernhaus Dortmund, Foto: Anneke Wardenbach, Stadt Dortmund
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Theater Dortmund

Foto: Sascha Rutzen
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Spielplan

Häuptling Abendwind und Die Kassierer

Johann Nestroy/Jacques Offenbach
Schauspielhaus
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	Das schlimmste ist … wenn das Fleisch alle ist! - Die mächtige Ruhrpott-Punkband Die Kassierer treffen auf den weltberühmten Dichter Johann Nestroy und das Dortmunder Schauspielensemble! Für eine „indianische Faschingsburleske“, in der unser humanistischer Bildungsanspruch von sogenannten Wilden und Zivilisierten gehörig durcheinander geschüttelt wird.<br />
	Alles beginnt auf einer Insel: Häuptling Abendwind verkündet den Besuch von Häuptling Biberhahn, Herrscher über die Nachbarinsel Papatutu. Ihm zu Ehren muss ein Festmahl her! Da die Vorratskammern aber leer sind, soll der Koch nach einem Fremden suchen - Kannibalismus hat hier noch Tradition. Zur gleichen Zeit verliebt sich der gestrandete Friseur Arthur in Atala, die Tochter des Häuptlings Abendwind. Doch als der Koch von dem Fremden erfährt, sieht er in ihm nur eins: ein wunderbares Schmorgericht feinster Zubereitung …<br />
	Nestroys Häuptling Abendwind oder Das gräuliche Festmahl basiert auf dem Libretto der Operette Vent du soir ou l’horrible festin von Philippe Gille und Léon Battu, zu der Jacques Offenbach die Musik schrieb. In seiner 1862 uraufgeführten Burleske karikierte Nestroy lachend eben jene „Menschenfresser“, die ihm vom Parkett aus anerkennend applaudierten: Kaiser und Klerus.<br />
	Die Kassierer verunsichern seit 1985 unseren Planeten. Mit dem Hinweis auf „ethische Desorientierung“ schlug die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften mehrfach vor, deren provokante Songtexte auf den Index zu stellen. In ihrer nunmehr 30 Jahre währenden Karriere nahmen sie zehn Alben auf, u. a. ein Coveralbum mit Liedern des Kabarettisten Georg Kreisler (Taubenvergiften). Musikalisch beherrschen Die Kassierer neben Punkmusik auch Country, Jazz und Volksmusik. Höchste Zeit also für ihre erste Punk-Operette!<br />
	Regisseur und Ensemblemitglied Andreas Beck bewies bereits mit seiner Inszenierung DRAMA QUEENS, wie man einen Saal - nicht nur musikalisch - zum Toben bringt.</p>

Das schlimmste ist … wenn das Fleisch alle ist! - Die mächtige Ruhrpott-Punkband Die Kassierer treffen auf den weltberühmten Dichter Johann Nestroy und das Dortmunder Schauspielensemble! Für eine „indianische Faschingsburleske“, in der unser humanistischer Bildungsanspruch von sogenannten Wilden und Zivilisierten gehörig durcheinander geschüttelt wird.
Alles beginnt auf einer Insel: Häuptling Abendwind verkündet den Besuch von Häuptling Biberhahn, Herrscher über die Nachbarinsel Papatutu. Ihm zu Ehren muss ein Festmahl her! Da die Vorratskammern aber leer sind, soll der Koch nach einem Fremden suchen - Kannibalismus hat hier noch Tradition. Zur gleichen Zeit verliebt sich der gestrandete Friseur Arthur in Atala, die Tochter des Häuptlings Abendwind. Doch als der Koch von dem Fremden erfährt, sieht er in ihm nur eins: ein wunderbares Schmorgericht feinster Zubereitung …
Nestroys Häuptling Abendwind oder Das gräuliche Festmahl basiert auf dem Libretto der Operette Vent du soir ou l’horrible festin von Philippe Gille und Léon Battu, zu der Jacques Offenbach die Musik schrieb. In seiner 1862 uraufgeführten Burleske karikierte Nestroy lachend eben jene „Menschenfresser“, die ihm vom Parkett aus anerkennend applaudierten: Kaiser und Klerus.
Die Kassierer verunsichern seit 1985 unseren Planeten. Mit dem Hinweis auf „ethische Desorientierung“ schlug die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften mehrfach vor, deren provokante Songtexte auf den Index zu stellen. In ihrer nunmehr 30 Jahre währenden Karriere nahmen sie zehn Alben auf, u. a. ein Coveralbum mit Liedern des Kabarettisten Georg Kreisler (Taubenvergiften). Musikalisch beherrschen Die Kassierer neben Punkmusik auch Country, Jazz und Volksmusik. Höchste Zeit also für ihre erste Punk-Operette!
Regisseur und Ensemblemitglied Andreas Beck bewies bereits mit seiner Inszenierung DRAMA QUEENS, wie man einen Saal - nicht nur musikalisch - zum Toben bringt.


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Inhalt


Das schlimmste ist … wenn das Fleisch alle ist! - Die mächtige Ruhrpott-Punkband Die Kassierer treffen auf den weltberühmten Dichter Johann Nestroy und das Dortmunder Schauspielensemble! Für eine „indianische Faschingsburleske“, in der unser humanistischer Bildungsanspruch von sogenannten Wilden und Zivilisierten gehörig durcheinander geschüttelt wird.

Alles beginnt auf einer Insel: Häuptling Abendwind verkündet den Besuch von Häuptling Biberhahn, Herrscher über die Nachbarinsel Papatutu. Ihm zu Ehren muss ein Festmahl her! Da die Vorratskammern aber leer sind, soll der Koch nach einem Fremden suchen - Kannibalismus hat hier noch Tradition. Zur gleichen Zeit verliebt sich der gestrandete Friseur Arthur in Atala, die Tochter des Häuptlings Abendwind. Doch als der Koch von dem Fremden erfährt, sieht er in ihm nur eins: ein wunderbares Schmorgericht feinster Zubereitung …

Nestroys Häuptling Abendwind oder Das gräuliche Festmahl basiert auf dem Libretto der Operette Vent du soir ou l’horrible festin von Philippe Gille und Léon Battu, zu der Jacques Offenbach die Musik schrieb. In seiner 1862 uraufgeführten Burleske karikierte Nestroy lachend eben jene „Menschenfresser“, die ihm vom Parkett aus anerkennend applaudierten: Kaiser und Klerus.

Die Kassierer verunsichern seit 1985 unseren Planeten. Mit dem Hinweis auf „ethische Desorientierung“ schlug die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften mehrfach vor, deren provokante Songtexte auf den Index zu stellen. In ihrer nunmehr 30 Jahre währenden Karriere nahmen sie zehn Alben auf, u. a. ein Coveralbum mit Liedern des Kabarettisten Georg Kreisler (Taubenvergiften). Musikalisch beherrschen Die Kassierer neben Punkmusik auch Country, Jazz und Volksmusik. Höchste Zeit also für ihre erste Punk-Operette!

Regisseur und Ensemblemitglied Andreas Beck bewies bereits mit seiner Inszenierung DRAMA QUEENS, wie man einen Saal - nicht nur musikalisch - zum Toben bringt.


Besetzung
Regie: Andreas Beck
Musikalische Leitung: Die Kassierer
Bühne: Sven Hansen
Kostüme: Mona Ulrich
Dramaturgie: Thorsten Bihegue