Theater Bremen, Foto: Jörg Landsberg
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Theater Bremen

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World of Reason

Alexander Giesche
Kleines Haus
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	„A paranoid man is a man who knows a little about what’s going on.“ (William S. Burroughs) - Der amerikanische Komiker Andy Kaufman ist 1984 mit 35 Jahren an Krebs gestorben. Aber ist er wirklich gestorben? Zu Lebzeiten hat er das Publikum so nachhaltig mit der Grenzenlosigkeit seiner Rollenspiele verwirrt, dass es seine Krebserkrankung für einen grandiosen Scherz hielt. Kaufman weigerte sich standhaft die Grenzen zwischen Kunstfigur, Komiker und seiner eigenen Persönlichkeit zu offenbaren. Er wusste, was die Leute von ihm erwarteten und tat dann das Gegenteil. Einige nannten ihn einen großen Spielverderber, andere einen genialen „Anti-Humor“-Performer, als der er die Kunst im Fernsehen revolutionierte. Wozu all die inszenierten Realitätsverschiebungen? Welche fiktiven Welten müssen wir produzieren, um die Welt der Vernunft zu ertragen? Erschaffen wir Gegenwelten letztlich aus Sehnsucht, mitzuspielen, Teil dieser Welt zu sein? Geht Spielverderben überhaupt oder ist es eine Maßnahme, die uns ins Zentrum des Mitspielens katapultieren soll?</p>

„A paranoid man is a man who knows a little about what’s going on.“ (William S. Burroughs) - Der amerikanische Komiker Andy Kaufman ist 1984 mit 35 Jahren an Krebs gestorben. Aber ist er wirklich gestorben? Zu Lebzeiten hat er das Publikum so nachhaltig mit der Grenzenlosigkeit seiner Rollenspiele verwirrt, dass es seine Krebserkrankung für einen grandiosen Scherz hielt. Kaufman weigerte sich standhaft die Grenzen zwischen Kunstfigur, Komiker und seiner eigenen Persönlichkeit zu offenbaren. Er wusste, was die Leute von ihm erwarteten und tat dann das Gegenteil. Einige nannten ihn einen großen Spielverderber, andere einen genialen „Anti-Humor“-Performer, als der er die Kunst im Fernsehen revolutionierte. Wozu all die inszenierten Realitätsverschiebungen? Welche fiktiven Welten müssen wir produzieren, um die Welt der Vernunft zu ertragen? Erschaffen wir Gegenwelten letztlich aus Sehnsucht, mitzuspielen, Teil dieser Welt zu sein? Geht Spielverderben überhaupt oder ist es eine Maßnahme, die uns ins Zentrum des Mitspielens katapultieren soll?


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„A paranoid man is a man who knows a little about what’s going on.“ (William S. Burroughs) - Der amerikanische Komiker Andy Kaufman ist 1984 mit 35 Jahren an Krebs gestorben. Aber ist er wirklich gestorben? Zu Lebzeiten hat er das Publikum so nachhaltig mit der Grenzenlosigkeit seiner Rollenspiele verwirrt, dass es seine Krebserkrankung für einen grandiosen Scherz hielt. Kaufman weigerte sich standhaft die Grenzen zwischen Kunstfigur, Komiker und seiner eigenen Persönlichkeit zu offenbaren. Er wusste, was die Leute von ihm erwarteten und tat dann das Gegenteil. Einige nannten ihn einen großen Spielverderber, andere einen genialen „Anti-Humor“-Performer, als der er die Kunst im Fernsehen revolutionierte. Wozu all die inszenierten Realitätsverschiebungen? Welche fiktiven Welten müssen wir produzieren, um die Welt der Vernunft zu ertragen? Erschaffen wir Gegenwelten letztlich aus Sehnsucht, mitzuspielen, Teil dieser Welt zu sein? Geht Spielverderben überhaupt oder ist es eine Maßnahme, die uns ins Zentrum des Mitspielens katapultieren soll?


Besetzung
Ein Projekt von Alexander Giesche inspiriert von Miloš Formans Film Man on the Moon