Theater Bremen, Foto: Jörg Landsberg
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Theater Bremen

Theater Bremen, Foto: Jörg Landsberg
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Goetheplatz 1-3
28203 Bremen
Tel.: 0421 36 53 0
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Spielplan

Le Nozze di Figaro

Wolfgang Amadeus Mozart
Theater am Goetheplatz
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	„Alles reduziert sich schließlich auf die Begierde und die Abwesenheit von Begierde. Der Rest ist Nuance.“ (Emil M. Cioran)— Wenn eine Oper gleich zu Beginn ein junges Brautpaar bei der Suche nach dem besten Platz für den ehelichen Vollzug zeigt, dann ist das schon ein gutes Stück Explizitheit. Die Revolution, um die es Mozart und da Ponte ging, war nicht nur die bürgerliche, sondern vor allem auch die sexuelle. Und die ist keine historisch bedingte, sondern im besten Sinne eine permanente. Wie das Triebleben immer wieder alle auch noch so festen oder schon lockeren Standes-, Klassen- oder Lifestyle-Konventionen durchkreuzt, ist das radikal menschliche Thema dieser rasanten Komödie. Am Ende hat keiner gewonnen - nur die Erkenntnis, dass sich das Begehren nicht kontrollieren lässt.<br />
	Felix Rothenhäusler, Hausregisseur im Schauspiel, inszeniert mit „Figaro“ zum ersten Mal im Musiktheater.</p>

„Alles reduziert sich schließlich auf die Begierde und die Abwesenheit von Begierde. Der Rest ist Nuance.“ (Emil M. Cioran)— Wenn eine Oper gleich zu Beginn ein junges Brautpaar bei der Suche nach dem besten Platz für den ehelichen Vollzug zeigt, dann ist das schon ein gutes Stück Explizitheit. Die Revolution, um die es Mozart und da Ponte ging, war nicht nur die bürgerliche, sondern vor allem auch die sexuelle. Und die ist keine historisch bedingte, sondern im besten Sinne eine permanente. Wie das Triebleben immer wieder alle auch noch so festen oder schon lockeren Standes-, Klassen- oder Lifestyle-Konventionen durchkreuzt, ist das radikal menschliche Thema dieser rasanten Komödie. Am Ende hat keiner gewonnen - nur die Erkenntnis, dass sich das Begehren nicht kontrollieren lässt.
Felix Rothenhäusler, Hausregisseur im Schauspiel, inszeniert mit „Figaro“ zum ersten Mal im Musiktheater.


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„Alles reduziert sich schließlich auf die Begierde und die Abwesenheit von Begierde. Der Rest ist Nuance.“ (Emil M. Cioran)— Wenn eine Oper gleich zu Beginn ein junges Brautpaar bei der Suche nach dem besten Platz für den ehelichen Vollzug zeigt, dann ist das schon ein gutes Stück Explizitheit. Die Revolution, um die es Mozart und da Ponte ging, war nicht nur die bürgerliche, sondern vor allem auch die sexuelle. Und die ist keine historisch bedingte, sondern im besten Sinne eine permanente. Wie das Triebleben immer wieder alle auch noch so festen oder schon lockeren Standes-, Klassen- oder Lifestyle-Konventionen durchkreuzt, ist das radikal menschliche Thema dieser rasanten Komödie. Am Ende hat keiner gewonnen - nur die Erkenntnis, dass sich das Begehren nicht kontrollieren lässt.

Felix Rothenhäusler, Hausregisseur im Schauspiel, inszeniert mit „Figaro“ zum ersten Mal im Musiktheater.


Besetzung
Musikalische Leitung: Clemens Heil
Regie: Felix Rothenhäusler