Theater Bonn - Oper Schauspiel Tanz (Foto: Thilo Beu)
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Theater Bonn - Oper Schauspiel Tanz

Theater Bonn - Oper Schauspiel Tanz (Foto: Thilo Beu)
Theater Bonn - Oper Schauspiel Tanz (Foto: Thilo Beu)

Am Boeselagerhof 1
53111 Bonn
Tel.: 0228 77 80 08 // 22
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Spielplan

Hoffmanns Erzählungen

Jacques Offenbach
Theater Bonn - Oper Schauspiel Tanz
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	Jacques Offenbach, von Rossini als der »Mozart der Champs-Elysees« bezeichnet, der Erfinder der satirisch sprühenden opéra bouffe, wendet sich am Ende seines Lebens der vertracktgespenstischen Welt E. T. A. Hoffmanns zu, um gemeinsam mit Jules Barbier aus dessen Schauspiel LES CONTES D’HOFFMANN eine Oper zu schaffen.<br />
	Offenbach plant zunächst eine Fassung mit Rezitativen, doch das Pariser Theâtre de la Gaité-Lyrique geht in den Konkurs. Nun soll das Werk an der Opéra-Comique herauskommen - wie an diesem Hause üblich mit Dialogen zwischen den Musikpassagen. Doch am 5. Oktober 1880 stirbt Offenbach während der Proben zu seiner opéra comique und hinterlässt nicht viel mehr als einen Torso, einen Scherbenhaufen unzähliger Fassungen und Varianten.<br />
	Eine erste Uraufführung des Werkes, allerdings in einer schwer verstümmelten Version, findet am 10. Februar 1881 statt. Ihr folgen in der über 125jährigen, überaus erfolgreichen Aufführungsgeschichte zahllose sogenannte »Uraufführungen«, nur zu oft mit Neukompositionen aus fremder Hand.<br />
	Der Scherbenhaufen besteht weiter, die verdienstvollen Bemühungen der Musikwissenschaftler Michael Kaye und Jean-Christophe Keck in den letzten Jahren konnten zunehmend Licht in das Dunkel bringen, es bleibt indessen weiterhin ein Labyrinth: verirren wir uns also dahinein, folgen wir Hoffmann in die Alpträume seiner Erzählungen.</p>

Jacques Offenbach, von Rossini als der »Mozart der Champs-Elysees« bezeichnet, der Erfinder der satirisch sprühenden opéra bouffe, wendet sich am Ende seines Lebens der vertracktgespenstischen Welt E. T. A. Hoffmanns zu, um gemeinsam mit Jules Barbier aus dessen Schauspiel LES CONTES D’HOFFMANN eine Oper zu schaffen.
Offenbach plant zunächst eine Fassung mit Rezitativen, doch das Pariser Theâtre de la Gaité-Lyrique geht in den Konkurs. Nun soll das Werk an der Opéra-Comique herauskommen - wie an diesem Hause üblich mit Dialogen zwischen den Musikpassagen. Doch am 5. Oktober 1880 stirbt Offenbach während der Proben zu seiner opéra comique und hinterlässt nicht viel mehr als einen Torso, einen Scherbenhaufen unzähliger Fassungen und Varianten.
Eine erste Uraufführung des Werkes, allerdings in einer schwer verstümmelten Version, findet am 10. Februar 1881 statt. Ihr folgen in der über 125jährigen, überaus erfolgreichen Aufführungsgeschichte zahllose sogenannte »Uraufführungen«, nur zu oft mit Neukompositionen aus fremder Hand.
Der Scherbenhaufen besteht weiter, die verdienstvollen Bemühungen der Musikwissenschaftler Michael Kaye und Jean-Christophe Keck in den letzten Jahren konnten zunehmend Licht in das Dunkel bringen, es bleibt indessen weiterhin ein Labyrinth: verirren wir uns also dahinein, folgen wir Hoffmann in die Alpträume seiner Erzählungen.


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Inhalt


Jacques Offenbach, von Rossini als der »Mozart der Champs-Elysees« bezeichnet, der Erfinder der satirisch sprühenden opéra bouffe, wendet sich am Ende seines Lebens der vertracktgespenstischen Welt E. T. A. Hoffmanns zu, um gemeinsam mit Jules Barbier aus dessen Schauspiel LES CONTES D’HOFFMANN eine Oper zu schaffen.

Offenbach plant zunächst eine Fassung mit Rezitativen, doch das Pariser Theâtre de la Gaité-Lyrique geht in den Konkurs. Nun soll das Werk an der Opéra-Comique herauskommen - wie an diesem Hause üblich mit Dialogen zwischen den Musikpassagen. Doch am 5. Oktober 1880 stirbt Offenbach während der Proben zu seiner opéra comique und hinterlässt nicht viel mehr als einen Torso, einen Scherbenhaufen unzähliger Fassungen und Varianten.

Eine erste Uraufführung des Werkes, allerdings in einer schwer verstümmelten Version, findet am 10. Februar 1881 statt. Ihr folgen in der über 125jährigen, überaus erfolgreichen Aufführungsgeschichte zahllose sogenannte »Uraufführungen«, nur zu oft mit Neukompositionen aus fremder Hand.

Der Scherbenhaufen besteht weiter, die verdienstvollen Bemühungen der Musikwissenschaftler Michael Kaye und Jean-Christophe Keck in den letzten Jahren konnten zunehmend Licht in das Dunkel bringen, es bleibt indessen weiterhin ein Labyrinth: verirren wir uns also dahinein, folgen wir Hoffmann in die Alpträume seiner Erzählungen.


Besetzung
Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann / Johannes Pell
Inszenierung: Renaud Doucet
Bühnenbild und Kostüme: André Barbe
Licht: Guy Simard
Choreinstudierung: Volkmar Olbrich