Städtische Bühnen Osnabrück, Foto: Marius Maasewerd
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Städtische Bühnen Osnabrück

Foto: Marius Maasewerd
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Horst Evers (Foto: Kike)
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In der Republik des Glücks

Martin Crimp
Städtische Bühnen Osnabrück
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	Eine Familie versammelt sich in trauter Zwietracht um den Weihnachtsbaum, um sofort in schönster Komödientradition loszulegen: Da werden natürlich neben der Gans auch peinlichste Geheimnisse, große und kleine Gemeinheiten und allerlei Skurriles auf den Tisch gebracht. Zu allem Überfluss platzt noch Onkel Bob herein, um der Sippe im Auftrag seiner Frau Madeleine mal so richtig den Marsch zu blasen, bevor beide auf Nimmerwiedersehen verschwinden … Schnitt. Jetzt werden „Die fünf Grundfreiheiten des Individuums“ eingefordert: die Freiheit, ein furchtbares Trauma zu erleiden, flächendeckend überwacht zu werden, den eigenen Körper umzuformen, ich-fixiert zu sein und ewig zu leben. Doch nicht alle Beteiligten schaffen es in das Endspiel des dritten Teils: Die Welt draußen scheint untergegangen, doch unbeeindruckt hält ein Herrscherpaar an seinem Terrorregime fest. Oder ist das am Ende die titelgebende Republik des Glücks?<br />
	Der britische Dramatiker Martin Crimp, Jahrgang 1956, nimmt in seiner böse schillernden Versuchsanordnung das allgegenwärtige Glücksversprechen der totalen Individualität aufs Korn: Was geschieht, wenn wir wirklich die absolute Freiheit, die Loslösung von allen einengenden Bindungen erreichen?<br />
	Der junge Regisseur Nick Hartnagel, dessen Inszenierung von Die Kunden werden unruhig (Spieltriebe 5) zum Heidelberger Stückemarkt 2014 eingeladen wurde, stellt mit diesem Abend die Frage nach Himmel und Hölle der Selbstverwirklichung. Er inszeniert unter anderem am Staatstheater Hannover.</p>

Eine Familie versammelt sich in trauter Zwietracht um den Weihnachtsbaum, um sofort in schönster Komödientradition loszulegen: Da werden natürlich neben der Gans auch peinlichste Geheimnisse, große und kleine Gemeinheiten und allerlei Skurriles auf den Tisch gebracht. Zu allem Überfluss platzt noch Onkel Bob herein, um der Sippe im Auftrag seiner Frau Madeleine mal so richtig den Marsch zu blasen, bevor beide auf Nimmerwiedersehen verschwinden … Schnitt. Jetzt werden „Die fünf Grundfreiheiten des Individuums“ eingefordert: die Freiheit, ein furchtbares Trauma zu erleiden, flächendeckend überwacht zu werden, den eigenen Körper umzuformen, ich-fixiert zu sein und ewig zu leben. Doch nicht alle Beteiligten schaffen es in das Endspiel des dritten Teils: Die Welt draußen scheint untergegangen, doch unbeeindruckt hält ein Herrscherpaar an seinem Terrorregime fest. Oder ist das am Ende die titelgebende Republik des Glücks?
Der britische Dramatiker Martin Crimp, Jahrgang 1956, nimmt in seiner böse schillernden Versuchsanordnung das allgegenwärtige Glücksversprechen der totalen Individualität aufs Korn: Was geschieht, wenn wir wirklich die absolute Freiheit, die Loslösung von allen einengenden Bindungen erreichen?
Der junge Regisseur Nick Hartnagel, dessen Inszenierung von Die Kunden werden unruhig (Spieltriebe 5) zum Heidelberger Stückemarkt 2014 eingeladen wurde, stellt mit diesem Abend die Frage nach Himmel und Hölle der Selbstverwirklichung. Er inszeniert unter anderem am Staatstheater Hannover.


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Inhalt


Eine Familie versammelt sich in trauter Zwietracht um den Weihnachtsbaum, um sofort in schönster Komödientradition loszulegen: Da werden natürlich neben der Gans auch peinlichste Geheimnisse, große und kleine Gemeinheiten und allerlei Skurriles auf den Tisch gebracht. Zu allem Überfluss platzt noch Onkel Bob herein, um der Sippe im Auftrag seiner Frau Madeleine mal so richtig den Marsch zu blasen, bevor beide auf Nimmerwiedersehen verschwinden … Schnitt. Jetzt werden „Die fünf Grundfreiheiten des Individuums“ eingefordert: die Freiheit, ein furchtbares Trauma zu erleiden, flächendeckend überwacht zu werden, den eigenen Körper umzuformen, ich-fixiert zu sein und ewig zu leben. Doch nicht alle Beteiligten schaffen es in das Endspiel des dritten Teils: Die Welt draußen scheint untergegangen, doch unbeeindruckt hält ein Herrscherpaar an seinem Terrorregime fest. Oder ist das am Ende die titelgebende Republik des Glücks?

Der britische Dramatiker Martin Crimp, Jahrgang 1956, nimmt in seiner böse schillernden Versuchsanordnung das allgegenwärtige Glücksversprechen der totalen Individualität aufs Korn: Was geschieht, wenn wir wirklich die absolute Freiheit, die Loslösung von allen einengenden Bindungen erreichen?

Der junge Regisseur Nick Hartnagel, dessen Inszenierung von Die Kunden werden unruhig (Spieltriebe 5) zum Heidelberger Stückemarkt 2014 eingeladen wurde, stellt mit diesem Abend die Frage nach Himmel und Hölle der Selbstverwirklichung. Er inszeniert unter anderem am Staatstheater Hannover.


Besetzung
Inszenierung Nick Hartnagel
Bühne Mareike Hantschel
Kostüme Heike Götze
Dramaturgie Marie Senf