Städtische Bühnen Osnabrück, Foto: Marius Maasewerd
KULTURpur - Wissen, wo was läuft!
Premiumpartner
IDEAL Versicherung
IDEALversicherung

Städtische Bühnen Osnabrück

Foto: Marius Maasewerd
Foto: Marius Maasewerd
Horst Evers (Foto: Kike)
Horst Evers (Foto: Kike)

Domhof 10-11
49074 Osnabrück
Tel.: 0541 76 00 00
Homepage

Spielplan

Brahms 1. - Reflection

Mauro de Candia
Städtische Bühnen Osnabrück
<p style="text-align: justify;">
	Wie ein Film vollzieht sich Erinnerung - fragmentarisch, bildhaft, szenisch, als Gefühl, Geräusch oder Klangfarbe. Erinnerung ist wie eine Spiegelung, eine Reflektion des Vergangenen in der Gegenwart, ein Sich-Beziehen auf Erlebtes. In seinem Tanzabend Brahms 1. - Reflection geht es Mauro de Candia um Formen und Momente der Erinnerung. Dafür greift er musikalisch erstmals auf ein symphonisches Werk zurück: die 1. Sinfonie von Johannes Brahms (1833-1897). Mit dieser Komposition bezog sich Brahms auf Beethovens 9. und 5. Sinfonie. Letztere hat mit Brahms᾿ Erster die Tonart c-Moll und die programmatische Konzeption Per aspera ad astra (Durch Nacht zum Licht) gemeinsam.<br />
	Eine zusätzliche (musikalische) Ebene fügt de Candia mit Nymphéa Reflection hinzu, einem Stück für Streichorchester der zeitgenössischen finnischen Komponistin Kaija Saariaho. Wie sich Brahms auf Beethoven bezieht, so Saariaho auf ein Gedicht von Arseni Tarkovski - Now Summer is gone (Nun ist der Sommer vorbei) -, das die Orchestermusiker flüstern.<br />
	Die Verschränkung der 1. Sinfonie von Brahms mit Nymphéa Reflection von Saariaho versinnbildlicht das Thema des Tanzabends: die Spiegelung der Vergangenheit in der Gegenwart, das Ineinandergreifen von Vergangenem und Gegenwärtigem, das Sich-In-Beziehung-Setzen zu Gedanken und Werken anderer, das Sich-Erinnern.<br />
	Beide Kompositionen erklingen live, gespielt vom Osnabrücker Symphonieorchester unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Andreas Hotz.</p>

Wie ein Film vollzieht sich Erinnerung - fragmentarisch, bildhaft, szenisch, als Gefühl, Geräusch oder Klangfarbe. Erinnerung ist wie eine Spiegelung, eine Reflektion des Vergangenen in der Gegenwart, ein Sich-Beziehen auf Erlebtes. In seinem Tanzabend Brahms 1. - Reflection geht es Mauro de Candia um Formen und Momente der Erinnerung. Dafür greift er musikalisch erstmals auf ein symphonisches Werk zurück: die 1. Sinfonie von Johannes Brahms (1833-1897). Mit dieser Komposition bezog sich Brahms auf Beethovens 9. und 5. Sinfonie. Letztere hat mit Brahms᾿ Erster die Tonart c-Moll und die programmatische Konzeption Per aspera ad astra (Durch Nacht zum Licht) gemeinsam.
Eine zusätzliche (musikalische) Ebene fügt de Candia mit Nymphéa Reflection hinzu, einem Stück für Streichorchester der zeitgenössischen finnischen Komponistin Kaija Saariaho. Wie sich Brahms auf Beethoven bezieht, so Saariaho auf ein Gedicht von Arseni Tarkovski - Now Summer is gone (Nun ist der Sommer vorbei) -, das die Orchestermusiker flüstern.
Die Verschränkung der 1. Sinfonie von Brahms mit Nymphéa Reflection von Saariaho versinnbildlicht das Thema des Tanzabends: die Spiegelung der Vergangenheit in der Gegenwart, das Ineinandergreifen von Vergangenem und Gegenwärtigem, das Sich-In-Beziehung-Setzen zu Gedanken und Werken anderer, das Sich-Erinnern.
Beide Kompositionen erklingen live, gespielt vom Osnabrücker Symphonieorchester unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Andreas Hotz.


Video anzeigen
Inhalt


Wie ein Film vollzieht sich Erinnerung - fragmentarisch, bildhaft, szenisch, als Gefühl, Geräusch oder Klangfarbe. Erinnerung ist wie eine Spiegelung, eine Reflektion des Vergangenen in der Gegenwart, ein Sich-Beziehen auf Erlebtes. In seinem Tanzabend Brahms 1. - Reflection geht es Mauro de Candia um Formen und Momente der Erinnerung. Dafür greift er musikalisch erstmals auf ein symphonisches Werk zurück: die 1. Sinfonie von Johannes Brahms (1833-1897). Mit dieser Komposition bezog sich Brahms auf Beethovens 9. und 5. Sinfonie. Letztere hat mit Brahms᾿ Erster die Tonart c-Moll und die programmatische Konzeption Per aspera ad astra (Durch Nacht zum Licht) gemeinsam.

Eine zusätzliche (musikalische) Ebene fügt de Candia mit Nymphéa Reflection hinzu, einem Stück für Streichorchester der zeitgenössischen finnischen Komponistin Kaija Saariaho. Wie sich Brahms auf Beethoven bezieht, so Saariaho auf ein Gedicht von Arseni Tarkovski - Now Summer is gone (Nun ist der Sommer vorbei) -, das die Orchestermusiker flüstern.

Die Verschränkung der 1. Sinfonie von Brahms mit Nymphéa Reflection von Saariaho versinnbildlicht das Thema des Tanzabends: die Spiegelung der Vergangenheit in der Gegenwart, das Ineinandergreifen von Vergangenem und Gegenwärtigem, das Sich-In-Beziehung-Setzen zu Gedanken und Werken anderer, das Sich-Erinnern.

Beide Kompositionen erklingen live, gespielt vom Osnabrücker Symphonieorchester unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Andreas Hotz.


Besetzung
Choreografie Mauro de Candia
Musikalische Leitung Andreas Hotz
Dramaturgie Patricia Stöckemann