Landestheater Niederbayern Landshut, Foto: Peter Litvai
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Landestheater Niederbayern Landshut

Landestheater Niederbayern Landshut, Foto: Peter Litvai
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Niedermayerstr. 101
84036 Landshut
Tel.: 0871 922 08 33
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Spielplan

Carmen

Georges Bizet
Burgfestspiele
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	Liebe hält sich nicht an Gesetze. An Moral und Konventionen erst recht nicht. „Wenn du mich nicht liebst, liebe ich dich, wenn ich dich liebe, nimm dich in Acht“, so die Zigeunerin Carmen, der alle Männer willenlos ergeben sind. Carmen ist schön, impulsiv, unberechenbar. Magisch von ihrer Erotik angezogen ist auch Don José. Immer tiefer in den Sog von Leidenschaft und Liebe hineingezogen, vergisst er all seine Pflichten, seinen Beruf, seine Verlobte, seine Mutter. Der Eifersucht und Unentschlossenheit Josés ist Carmen bald überdrüssig und gibt sich dem vor Männlichkeit strotzenden Stierkämpfer Escamillo hin. Don José kann nun nicht mehr zurück, er geht bis zum Äußersten …<br />
	Die in Sevilla angesiedelte Geschichte einer selbstzerstörerischen Liebe atmet südländisches Flair. Andalusische Tanzrhythmen und eine farbige Instrumentation versprühen Vitalität und Erotik und entwickeln eine enorme Verführungskraft in den berühmten Melodien der Oper, so in der Seguidilla und Habanera Carmens, in Don Josés Blumenarie (La fleur que tu m’avais jetée) und Escamillos Chanson (Toréador engarde!).<br />
	Freiheitsliebende Menschen, die allen Konventionen zum Trotz leben, jeden Moment auskosten und sich nicht um die Folgen ihres Handelns scheren, faszinieren seit je her. Dem Uraufführungspublikum von 1875 waren die starke Persönlichkeit und die Unmoral der Zigeunerin jedoch zu offensiv. Heute gehört Carmen zu den faszinierendsten und berühmt-berüchtigten Frauengestalten der Opernliteratur. Georges Bizet konnte den großen Erfolg seiner Carmen, die auf Prosper Mérimées Novelle von 1845 basiert, nicht mehr miterleben: Er starb wenige Monate nach der Uraufführung im Alter von 36 Jahren, bevor sein Werk Weltruhm erlangte.</p>

Liebe hält sich nicht an Gesetze. An Moral und Konventionen erst recht nicht. „Wenn du mich nicht liebst, liebe ich dich, wenn ich dich liebe, nimm dich in Acht“, so die Zigeunerin Carmen, der alle Männer willenlos ergeben sind. Carmen ist schön, impulsiv, unberechenbar. Magisch von ihrer Erotik angezogen ist auch Don José. Immer tiefer in den Sog von Leidenschaft und Liebe hineingezogen, vergisst er all seine Pflichten, seinen Beruf, seine Verlobte, seine Mutter. Der Eifersucht und Unentschlossenheit Josés ist Carmen bald überdrüssig und gibt sich dem vor Männlichkeit strotzenden Stierkämpfer Escamillo hin. Don José kann nun nicht mehr zurück, er geht bis zum Äußersten …
Die in Sevilla angesiedelte Geschichte einer selbstzerstörerischen Liebe atmet südländisches Flair. Andalusische Tanzrhythmen und eine farbige Instrumentation versprühen Vitalität und Erotik und entwickeln eine enorme Verführungskraft in den berühmten Melodien der Oper, so in der Seguidilla und Habanera Carmens, in Don Josés Blumenarie (La fleur que tu m’avais jetée) und Escamillos Chanson (Toréador engarde!).
Freiheitsliebende Menschen, die allen Konventionen zum Trotz leben, jeden Moment auskosten und sich nicht um die Folgen ihres Handelns scheren, faszinieren seit je her. Dem Uraufführungspublikum von 1875 waren die starke Persönlichkeit und die Unmoral der Zigeunerin jedoch zu offensiv. Heute gehört Carmen zu den faszinierendsten und berühmt-berüchtigten Frauengestalten der Opernliteratur. Georges Bizet konnte den großen Erfolg seiner Carmen, die auf Prosper Mérimées Novelle von 1845 basiert, nicht mehr miterleben: Er starb wenige Monate nach der Uraufführung im Alter von 36 Jahren, bevor sein Werk Weltruhm erlangte.


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Liebe hält sich nicht an Gesetze. An Moral und Konventionen erst recht nicht. „Wenn du mich nicht liebst, liebe ich dich, wenn ich dich liebe, nimm dich in Acht“, so die Zigeunerin Carmen, der alle Männer willenlos ergeben sind. Carmen ist schön, impulsiv, unberechenbar. Magisch von ihrer Erotik angezogen ist auch Don José. Immer tiefer in den Sog von Leidenschaft und Liebe hineingezogen, vergisst er all seine Pflichten, seinen Beruf, seine Verlobte, seine Mutter. Der Eifersucht und Unentschlossenheit Josés ist Carmen bald überdrüssig und gibt sich dem vor Männlichkeit strotzenden Stierkämpfer Escamillo hin. Don José kann nun nicht mehr zurück, er geht bis zum Äußersten …

Die in Sevilla angesiedelte Geschichte einer selbstzerstörerischen Liebe atmet südländisches Flair. Andalusische Tanzrhythmen und eine farbige Instrumentation versprühen Vitalität und Erotik und entwickeln eine enorme Verführungskraft in den berühmten Melodien der Oper, so in der Seguidilla und Habanera Carmens, in Don Josés Blumenarie (La fleur que tu m’avais jetée) und Escamillos Chanson (Toréador engarde!).

Freiheitsliebende Menschen, die allen Konventionen zum Trotz leben, jeden Moment auskosten und sich nicht um die Folgen ihres Handelns scheren, faszinieren seit je her. Dem Uraufführungspublikum von 1875 waren die starke Persönlichkeit und die Unmoral der Zigeunerin jedoch zu offensiv. Heute gehört Carmen zu den faszinierendsten und berühmt-berüchtigten Frauengestalten der Opernliteratur. Georges Bizet konnte den großen Erfolg seiner Carmen, die auf Prosper Mérimées Novelle von 1845 basiert, nicht mehr miterleben: Er starb wenige Monate nach der Uraufführung im Alter von 36 Jahren, bevor sein Werk Weltruhm erlangte.


Besetzung
Musikalische Leitung: Basil H. E. Coleman
Regie: Jonathan Lunn
Choreographie: Jonathan Lunn
Bühnen- und Kostümbild: N.N.