Stadttheater Pforzheim
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Am Waisenhausplatz 5
75172 Pforzheim
Tel.: 07231 39 24 40
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Spielplan

Waisen

Dennis Kelly
Podium
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	Das junge Paar Helen und Danny erwartet ein Baby. Sie sitzen beim Abendessen und besprechen ihre gemeinsame Zukunft. Man könnte an eine Idylle glauben, würde da nicht der blutüberströmte kleine Bruder Liam in die Wohnung stürzen. Er hätte einem verletzten Mann helfen wollen, ihn dann aber doch zurückgelassen. Danny möchte die Polizei rufen, Helen aber warnt davor die Aufmerksamkeit auf den vorbestraften Liam zu lenken. Der Schutz ihres Bruders ist ihr wichtiger als die medizinische Versorgung für den fremden Mann. Im Gespräch verstrickt sich Liam jedoch zunehmend in Widersprüchen. Vom anfänglichen Helfer wird er zum Täter, der den jungen Mann nicht nur angegriffen und zusammengeschlagen hat, sondern anschließend schwer verletzt in einem Schuppen gefangen hält. In einem Strudel aus Loyalität und falsch verstandenem Familiensinn verlieren Helen und Danny nach und nach den Boden unter den Füßen und jedes Gefühl für Moral und Gesetz.<br />
	Dennis Kellys Stück breitet gekonnt das Panorama menschlicher Ängste und Vorurteile aus und lässt den Zuschauer mit der Frage zurück, ob er selbst immer zielsicher den moralisch richtigen Grad zwischen Gut und Böse gefunden hätte. Schwarz und weiß verschwimmen zu grau und es wird vor Augen geführt, wie schwer es sein kann, die richtige Seite zu erkennen.<br />
	Harald Weiler, der vorrangig im Altonaer Theater und Theater Kontraste in Hamburg inszenierte und im Jahre 2012 dort mit dem Rolf-Mares-Preis ausgezeichnet wurde, wird sich dieses Stoffes annehmen.</p>

Das junge Paar Helen und Danny erwartet ein Baby. Sie sitzen beim Abendessen und besprechen ihre gemeinsame Zukunft. Man könnte an eine Idylle glauben, würde da nicht der blutüberströmte kleine Bruder Liam in die Wohnung stürzen. Er hätte einem verletzten Mann helfen wollen, ihn dann aber doch zurückgelassen. Danny möchte die Polizei rufen, Helen aber warnt davor die Aufmerksamkeit auf den vorbestraften Liam zu lenken. Der Schutz ihres Bruders ist ihr wichtiger als die medizinische Versorgung für den fremden Mann. Im Gespräch verstrickt sich Liam jedoch zunehmend in Widersprüchen. Vom anfänglichen Helfer wird er zum Täter, der den jungen Mann nicht nur angegriffen und zusammengeschlagen hat, sondern anschließend schwer verletzt in einem Schuppen gefangen hält. In einem Strudel aus Loyalität und falsch verstandenem Familiensinn verlieren Helen und Danny nach und nach den Boden unter den Füßen und jedes Gefühl für Moral und Gesetz.
Dennis Kellys Stück breitet gekonnt das Panorama menschlicher Ängste und Vorurteile aus und lässt den Zuschauer mit der Frage zurück, ob er selbst immer zielsicher den moralisch richtigen Grad zwischen Gut und Böse gefunden hätte. Schwarz und weiß verschwimmen zu grau und es wird vor Augen geführt, wie schwer es sein kann, die richtige Seite zu erkennen.
Harald Weiler, der vorrangig im Altonaer Theater und Theater Kontraste in Hamburg inszenierte und im Jahre 2012 dort mit dem Rolf-Mares-Preis ausgezeichnet wurde, wird sich dieses Stoffes annehmen.


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Inhalt


Das junge Paar Helen und Danny erwartet ein Baby. Sie sitzen beim Abendessen und besprechen ihre gemeinsame Zukunft. Man könnte an eine Idylle glauben, würde da nicht der blutüberströmte kleine Bruder Liam in die Wohnung stürzen. Er hätte einem verletzten Mann helfen wollen, ihn dann aber doch zurückgelassen. Danny möchte die Polizei rufen, Helen aber warnt davor die Aufmerksamkeit auf den vorbestraften Liam zu lenken. Der Schutz ihres Bruders ist ihr wichtiger als die medizinische Versorgung für den fremden Mann. Im Gespräch verstrickt sich Liam jedoch zunehmend in Widersprüchen. Vom anfänglichen Helfer wird er zum Täter, der den jungen Mann nicht nur angegriffen und zusammengeschlagen hat, sondern anschließend schwer verletzt in einem Schuppen gefangen hält. In einem Strudel aus Loyalität und falsch verstandenem Familiensinn verlieren Helen und Danny nach und nach den Boden unter den Füßen und jedes Gefühl für Moral und Gesetz.

Dennis Kellys Stück breitet gekonnt das Panorama menschlicher Ängste und Vorurteile aus und lässt den Zuschauer mit der Frage zurück, ob er selbst immer zielsicher den moralisch richtigen Grad zwischen Gut und Böse gefunden hätte. Schwarz und weiß verschwimmen zu grau und es wird vor Augen geführt, wie schwer es sein kann, die richtige Seite zu erkennen.

Harald Weiler, der vorrangig im Altonaer Theater und Theater Kontraste in Hamburg inszenierte und im Jahre 2012 dort mit dem Rolf-Mares-Preis ausgezeichnet wurde, wird sich dieses Stoffes annehmen.


Besetzung
Inszenierung: Harald Weiler
Bühne und Kostüme: Lars Peter