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Am Waisenhausplatz 5
75172 Pforzheim
Tel.: 07231 39 24 40
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Lohengrin

Richard Wagner
Stadttheater Pforzheim
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	Auf Brabant herrschen Machtstreitigkeiten. Graf Telramund beschuldigt Elsa ihren Bruder Gottfried aus Machtgier ermordet zu haben, daher stünde die Befehlsgewalt ihm und seiner Gattin Ortrud zu. Das Recht soll durch ein Gottesurteil entschieden werden. Elsa erwählt für den geforderten Kampf einen Ritter aus einem Traum als Verteidiger ihrer Unschuld. Ein von einem Schwan gezogener Nachen taucht auf, dem der Ritter aus Elsas Traum entsteigt. Er wird für sie kämpfen, verspricht sich ihr sogar als Gatte, Elsa ist es jedoch verboten, ihn nach Name und Herkunft zu fragen. Der Unbekannte besiegt Telramund, schenkt ihm aber Gnade - ein Anlass für Ortrud und Telramund Misstrauen in Elsas Gemüt zu säen und ihr die verbotene Frage zu entlocken. Ein Unterfangen, das seine Opfer fordern wird.<br />
	Richard Wagner entnahm die Titelfigur seiner romantischen Oper „Lohengrin“ Wolfram von Eschenbachs Versepos „Parzival“. Die äußeren Konflikte blieben nebensächlich, vielmehr lässt er die Staatsgeschäfte zu einer Attrappe eines irrealen Vorgangs werden. Nicht das Volk besitzt die Entscheidungsgewalt, sondern eine „höhere Instanz“. Trotzdem: Liebe, Recht und Gerechtigkeit scheitern, wie auch die Revolution von 1848, die Wagner selbst ins Exil zwang. Musikalisch versuchte Wagner erstmals die einzelnen Nummern in einer komplett durchkomponierten Anlage miteinander zu verbinden, was besonders in den üppigen Chorszenen auffällt. Gerade der berühmte Brautchor bleibt ein Relikt, das noch heute bei so mancher Vermählung zu Tränen rührt.</p>

Auf Brabant herrschen Machtstreitigkeiten. Graf Telramund beschuldigt Elsa ihren Bruder Gottfried aus Machtgier ermordet zu haben, daher stünde die Befehlsgewalt ihm und seiner Gattin Ortrud zu. Das Recht soll durch ein Gottesurteil entschieden werden. Elsa erwählt für den geforderten Kampf einen Ritter aus einem Traum als Verteidiger ihrer Unschuld. Ein von einem Schwan gezogener Nachen taucht auf, dem der Ritter aus Elsas Traum entsteigt. Er wird für sie kämpfen, verspricht sich ihr sogar als Gatte, Elsa ist es jedoch verboten, ihn nach Name und Herkunft zu fragen. Der Unbekannte besiegt Telramund, schenkt ihm aber Gnade - ein Anlass für Ortrud und Telramund Misstrauen in Elsas Gemüt zu säen und ihr die verbotene Frage zu entlocken. Ein Unterfangen, das seine Opfer fordern wird.
Richard Wagner entnahm die Titelfigur seiner romantischen Oper „Lohengrin“ Wolfram von Eschenbachs Versepos „Parzival“. Die äußeren Konflikte blieben nebensächlich, vielmehr lässt er die Staatsgeschäfte zu einer Attrappe eines irrealen Vorgangs werden. Nicht das Volk besitzt die Entscheidungsgewalt, sondern eine „höhere Instanz“. Trotzdem: Liebe, Recht und Gerechtigkeit scheitern, wie auch die Revolution von 1848, die Wagner selbst ins Exil zwang. Musikalisch versuchte Wagner erstmals die einzelnen Nummern in einer komplett durchkomponierten Anlage miteinander zu verbinden, was besonders in den üppigen Chorszenen auffällt. Gerade der berühmte Brautchor bleibt ein Relikt, das noch heute bei so mancher Vermählung zu Tränen rührt.


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Auf Brabant herrschen Machtstreitigkeiten. Graf Telramund beschuldigt Elsa ihren Bruder Gottfried aus Machtgier ermordet zu haben, daher stünde die Befehlsgewalt ihm und seiner Gattin Ortrud zu. Das Recht soll durch ein Gottesurteil entschieden werden. Elsa erwählt für den geforderten Kampf einen Ritter aus einem Traum als Verteidiger ihrer Unschuld. Ein von einem Schwan gezogener Nachen taucht auf, dem der Ritter aus Elsas Traum entsteigt. Er wird für sie kämpfen, verspricht sich ihr sogar als Gatte, Elsa ist es jedoch verboten, ihn nach Name und Herkunft zu fragen. Der Unbekannte besiegt Telramund, schenkt ihm aber Gnade - ein Anlass für Ortrud und Telramund Misstrauen in Elsas Gemüt zu säen und ihr die verbotene Frage zu entlocken. Ein Unterfangen, das seine Opfer fordern wird.

Richard Wagner entnahm die Titelfigur seiner romantischen Oper „Lohengrin“ Wolfram von Eschenbachs Versepos „Parzival“. Die äußeren Konflikte blieben nebensächlich, vielmehr lässt er die Staatsgeschäfte zu einer Attrappe eines irrealen Vorgangs werden. Nicht das Volk besitzt die Entscheidungsgewalt, sondern eine „höhere Instanz“. Trotzdem: Liebe, Recht und Gerechtigkeit scheitern, wie auch die Revolution von 1848, die Wagner selbst ins Exil zwang. Musikalisch versuchte Wagner erstmals die einzelnen Nummern in einer komplett durchkomponierten Anlage miteinander zu verbinden, was besonders in den üppigen Chorszenen auffällt. Gerade der berühmte Brautchor bleibt ein Relikt, das noch heute bei so mancher Vermählung zu Tränen rührt.


Besetzung
Musikalische Leitung: GMD Markus Huber
Inszenierung: Wolf Widder
Bühne und Kostüme: Sibylle Schmalbrock