Stadttheater Heilbronn
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Stadttheater Heilbronn, Foto: Heilbronn Marketing GmbH
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Rick Kavanian (Foto: Manfred Baumann)
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Berliner Platz 1
74072 Heilbronn
Tel.: 07131 56 30 50
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Spielplan

Die Nervensäge

Francis Veber
Komödienhaus
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	Alles ist perfekt vorbereitet. Ralph, ein Auftragskiller, hat ein Hotelzimmer direkt gegenüber dem Justizpalast gemietet. Hier legt er sich auf die Lauer, um den Kronzeugen eines brisanten Prozesses zu erschießen, der, wenn er auspackte, eine Menge Leute auffliegen lassen würde. Gerade als er die Waffe zusammenschrauben will, dringen merkwürdige Geräusche durch die Verbindungstür zum Nebenzimmer.<br />
	Darin hat sich Pignon, ein Fotograf, einquartiert - mit dem festen Entschluss sich umzubringen. Seine Frau Louise ist mit ihrem Psychiater durchgebrannt und will nichts mehr von ihm wissen. Also knüpft Pignon ein Seil um das Wasserrohr im Bad - das aber unter seinem Gewicht zusammenbricht. Fast bewusstlos stürzt der Lebensmüde dem Killer vor die Füße, als der nachschauen will, was da so poltert. Völlig entsetzt über die Geschehnisse will der herbeigeeilte Hotelboy die Polizei rufen. Doch das kann Ralph gar nicht gebrauchen, denn jeden Moment kann der Kronzeuge in den Justizpalast geführt werden. Das ist seine einzige Chance, ihn zu erwischen. Also überzeugt er den Hotelboy, dass keine Polizei gebraucht wird, weil er sich um den Unglücksraben Pignon kümmern wird. Allerdings ahnt er nicht, was er sich damit einbrockt. Der trottelige Pignon ist nämlich eine fürchterliche Nervensäge. Mit seinen unaufhörlichen Quengeleien gefährdet er nicht nur Ralphs Auftrag, sondern treibt den eiskalten Killer langsam aber sicher in den Wahnsinn. Unterdessen rückt die Ankunft des Kronzeugen immer näher.<br />
	1970 fand in Paris die Uraufführung von Francis Vebers Komödie, damals noch unter dem Titel »Der Kontrakt«, statt. Das Stück wurde ein Welterfolg. Die Deutschsprachige Erstaufführung fand 1971 in der Komödie am Kurfürstendamm statt und wurde seither von vielen Bühnen in Deutschland nachgespielt. Die Verfilmung mit Lino Ventura und Jacques Brel füllte weltweit ebenso die Kinokassen wie das einige Jahre später gedrehte Remake, in dem Walter Matthau und Jack Lemmon die Hauptrollen spielten.<br />
	Francis Veber hat 2005 seine Komödie vollständig überarbeitet. Diese Neufassung lief unter dem Titel »L’emmerdeur« (»Die Nervensäge«) fast anderthalb Jahre mit Riesenerfolg im Pariser Théâtre de la Porte St. Martin. Dieter Hallervorden übersetzte die Neufassung ins Deutsche.</p>

Alles ist perfekt vorbereitet. Ralph, ein Auftragskiller, hat ein Hotelzimmer direkt gegenüber dem Justizpalast gemietet. Hier legt er sich auf die Lauer, um den Kronzeugen eines brisanten Prozesses zu erschießen, der, wenn er auspackte, eine Menge Leute auffliegen lassen würde. Gerade als er die Waffe zusammenschrauben will, dringen merkwürdige Geräusche durch die Verbindungstür zum Nebenzimmer.
Darin hat sich Pignon, ein Fotograf, einquartiert - mit dem festen Entschluss sich umzubringen. Seine Frau Louise ist mit ihrem Psychiater durchgebrannt und will nichts mehr von ihm wissen. Also knüpft Pignon ein Seil um das Wasserrohr im Bad - das aber unter seinem Gewicht zusammenbricht. Fast bewusstlos stürzt der Lebensmüde dem Killer vor die Füße, als der nachschauen will, was da so poltert. Völlig entsetzt über die Geschehnisse will der herbeigeeilte Hotelboy die Polizei rufen. Doch das kann Ralph gar nicht gebrauchen, denn jeden Moment kann der Kronzeuge in den Justizpalast geführt werden. Das ist seine einzige Chance, ihn zu erwischen. Also überzeugt er den Hotelboy, dass keine Polizei gebraucht wird, weil er sich um den Unglücksraben Pignon kümmern wird. Allerdings ahnt er nicht, was er sich damit einbrockt. Der trottelige Pignon ist nämlich eine fürchterliche Nervensäge. Mit seinen unaufhörlichen Quengeleien gefährdet er nicht nur Ralphs Auftrag, sondern treibt den eiskalten Killer langsam aber sicher in den Wahnsinn. Unterdessen rückt die Ankunft des Kronzeugen immer näher.
1970 fand in Paris die Uraufführung von Francis Vebers Komödie, damals noch unter dem Titel »Der Kontrakt«, statt. Das Stück wurde ein Welterfolg. Die Deutschsprachige Erstaufführung fand 1971 in der Komödie am Kurfürstendamm statt und wurde seither von vielen Bühnen in Deutschland nachgespielt. Die Verfilmung mit Lino Ventura und Jacques Brel füllte weltweit ebenso die Kinokassen wie das einige Jahre später gedrehte Remake, in dem Walter Matthau und Jack Lemmon die Hauptrollen spielten.
Francis Veber hat 2005 seine Komödie vollständig überarbeitet. Diese Neufassung lief unter dem Titel »L’emmerdeur« (»Die Nervensäge«) fast anderthalb Jahre mit Riesenerfolg im Pariser Théâtre de la Porte St. Martin. Dieter Hallervorden übersetzte die Neufassung ins Deutsche.


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Inhalt


Alles ist perfekt vorbereitet. Ralph, ein Auftragskiller, hat ein Hotelzimmer direkt gegenüber dem Justizpalast gemietet. Hier legt er sich auf die Lauer, um den Kronzeugen eines brisanten Prozesses zu erschießen, der, wenn er auspackte, eine Menge Leute auffliegen lassen würde. Gerade als er die Waffe zusammenschrauben will, dringen merkwürdige Geräusche durch die Verbindungstür zum Nebenzimmer.

Darin hat sich Pignon, ein Fotograf, einquartiert - mit dem festen Entschluss sich umzubringen. Seine Frau Louise ist mit ihrem Psychiater durchgebrannt und will nichts mehr von ihm wissen. Also knüpft Pignon ein Seil um das Wasserrohr im Bad - das aber unter seinem Gewicht zusammenbricht. Fast bewusstlos stürzt der Lebensmüde dem Killer vor die Füße, als der nachschauen will, was da so poltert. Völlig entsetzt über die Geschehnisse will der herbeigeeilte Hotelboy die Polizei rufen. Doch das kann Ralph gar nicht gebrauchen, denn jeden Moment kann der Kronzeuge in den Justizpalast geführt werden. Das ist seine einzige Chance, ihn zu erwischen. Also überzeugt er den Hotelboy, dass keine Polizei gebraucht wird, weil er sich um den Unglücksraben Pignon kümmern wird. Allerdings ahnt er nicht, was er sich damit einbrockt. Der trottelige Pignon ist nämlich eine fürchterliche Nervensäge. Mit seinen unaufhörlichen Quengeleien gefährdet er nicht nur Ralphs Auftrag, sondern treibt den eiskalten Killer langsam aber sicher in den Wahnsinn. Unterdessen rückt die Ankunft des Kronzeugen immer näher.

1970 fand in Paris die Uraufführung von Francis Vebers Komödie, damals noch unter dem Titel »Der Kontrakt«, statt. Das Stück wurde ein Welterfolg. Die Deutschsprachige Erstaufführung fand 1971 in der Komödie am Kurfürstendamm statt und wurde seither von vielen Bühnen in Deutschland nachgespielt. Die Verfilmung mit Lino Ventura und Jacques Brel füllte weltweit ebenso die Kinokassen wie das einige Jahre später gedrehte Remake, in dem Walter Matthau und Jack Lemmon die Hauptrollen spielten.

Francis Veber hat 2005 seine Komödie vollständig überarbeitet. Diese Neufassung lief unter dem Titel »L’emmerdeur« (»Die Nervensäge«) fast anderthalb Jahre mit Riesenerfolg im Pariser Théâtre de la Porte St. Martin. Dieter Hallervorden übersetzte die Neufassung ins Deutsche.


Besetzung
Regie: Alejandro Quintana
Ausstattung: Mathias Werner