Stadttheater Heilbronn
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Stadttheater Heilbronn, Foto: Heilbronn Marketing GmbH
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Rick Kavanian (Foto: Manfred Baumann)
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Berliner Platz 1
74072 Heilbronn
Tel.: 07131 56 30 50
Homepage

Spielplan

Cosi fan tutte

Wolfgang Amadeus Mozart
großes Theater
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	In der Liebe gibt es keine Garantie. Das müssen zwei junge Paare in dieser zeitlosen Geschichte aus dem 18. Jahrhundert bitter erkennen. Dabei scheint zunächst alles in schönster Ordnung zu sein: Dorabella liebt Ferrando und Fiordiligi liebt Guglielmo. Doch eine kleine, grausame Wette bringt alles ins Schwanken. Als die beiden Männer gegenüber ihrem Lehrer, dem Philosophen Alfonso, allzu sehr von der Schönheit und Beständigkeit ihrer Geliebten schwärmen, behauptet der, dass Frauen nicht treu sein können. Es werde den Männern ein Leichtes sein, die Liebste des jeweils anderen zu verführen. Derart aufgestachelt, beschließen Ferrando und Guglielmo die Treue ihrer Herzensdamen auf die Probe zu stellen. Unter dem Vorwand, in den Krieg ziehen zu müssen, verlassen sie die Frauen. Bald kehren sie verkleidet zurück und setzen nun alle Energie daran, die Geliebte des jeweils anderen zu verführen. Und es kommt, wie es kommen muss. Nach langem Widerstand werden die Frauen schwach. Die Freunde sind verzweifelt und schwören Rache. Alle stehen vor den Scherbenhaufen ihrer vermeintlich so glücklichen Beziehungen. Doch Alfonso tröstet sie: »Così fan tutte« (So machen’s alle).<br />
	Den Ausruf »Così fan tutte« hat Mozart selbst in das Libretto von Lorenzo da Ponte eingefügt. Mozart-Biograf Wolfgang Hildesheimer ver­mutet, dass diese Aussage den Erfahrungen des Komponisten entsprach, die ihn wahrscheinlich seine Constanze gelehrt hatte. Schön, dass er sie zu so einer wunderbaren Oper verarbeitet hat. Seine Musik sprüht nur so vor melodischen Ideen und detailverliebten Instrumentierungen. In dieser Oper sind ein atemloser Lebensrhythmus, prickelnde Erotik und große Gefühle musikalisch vereint.</p>

In der Liebe gibt es keine Garantie. Das müssen zwei junge Paare in dieser zeitlosen Geschichte aus dem 18. Jahrhundert bitter erkennen. Dabei scheint zunächst alles in schönster Ordnung zu sein: Dorabella liebt Ferrando und Fiordiligi liebt Guglielmo. Doch eine kleine, grausame Wette bringt alles ins Schwanken. Als die beiden Männer gegenüber ihrem Lehrer, dem Philosophen Alfonso, allzu sehr von der Schönheit und Beständigkeit ihrer Geliebten schwärmen, behauptet der, dass Frauen nicht treu sein können. Es werde den Männern ein Leichtes sein, die Liebste des jeweils anderen zu verführen. Derart aufgestachelt, beschließen Ferrando und Guglielmo die Treue ihrer Herzensdamen auf die Probe zu stellen. Unter dem Vorwand, in den Krieg ziehen zu müssen, verlassen sie die Frauen. Bald kehren sie verkleidet zurück und setzen nun alle Energie daran, die Geliebte des jeweils anderen zu verführen. Und es kommt, wie es kommen muss. Nach langem Widerstand werden die Frauen schwach. Die Freunde sind verzweifelt und schwören Rache. Alle stehen vor den Scherbenhaufen ihrer vermeintlich so glücklichen Beziehungen. Doch Alfonso tröstet sie: »Così fan tutte« (So machen’s alle).
Den Ausruf »Così fan tutte« hat Mozart selbst in das Libretto von Lorenzo da Ponte eingefügt. Mozart-Biograf Wolfgang Hildesheimer ver­mutet, dass diese Aussage den Erfahrungen des Komponisten entsprach, die ihn wahrscheinlich seine Constanze gelehrt hatte. Schön, dass er sie zu so einer wunderbaren Oper verarbeitet hat. Seine Musik sprüht nur so vor melodischen Ideen und detailverliebten Instrumentierungen. In dieser Oper sind ein atemloser Lebensrhythmus, prickelnde Erotik und große Gefühle musikalisch vereint.


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Inhalt


In der Liebe gibt es keine Garantie. Das müssen zwei junge Paare in dieser zeitlosen Geschichte aus dem 18. Jahrhundert bitter erkennen. Dabei scheint zunächst alles in schönster Ordnung zu sein: Dorabella liebt Ferrando und Fiordiligi liebt Guglielmo. Doch eine kleine, grausame Wette bringt alles ins Schwanken. Als die beiden Männer gegenüber ihrem Lehrer, dem Philosophen Alfonso, allzu sehr von der Schönheit und Beständigkeit ihrer Geliebten schwärmen, behauptet der, dass Frauen nicht treu sein können. Es werde den Männern ein Leichtes sein, die Liebste des jeweils anderen zu verführen. Derart aufgestachelt, beschließen Ferrando und Guglielmo die Treue ihrer Herzensdamen auf die Probe zu stellen. Unter dem Vorwand, in den Krieg ziehen zu müssen, verlassen sie die Frauen. Bald kehren sie verkleidet zurück und setzen nun alle Energie daran, die Geliebte des jeweils anderen zu verführen. Und es kommt, wie es kommen muss. Nach langem Widerstand werden die Frauen schwach. Die Freunde sind verzweifelt und schwören Rache. Alle stehen vor den Scherbenhaufen ihrer vermeintlich so glücklichen Beziehungen. Doch Alfonso tröstet sie: »Così fan tutte« (So machen’s alle).

Den Ausruf »Così fan tutte« hat Mozart selbst in das Libretto von Lorenzo da Ponte eingefügt. Mozart-Biograf Wolfgang Hildesheimer ver­mutet, dass diese Aussage den Erfahrungen des Komponisten entsprach, die ihn wahrscheinlich seine Constanze gelehrt hatte. Schön, dass er sie zu so einer wunderbaren Oper verarbeitet hat. Seine Musik sprüht nur so vor melodischen Ideen und detailverliebten Instrumentierungen. In dieser Oper sind ein atemloser Lebensrhythmus, prickelnde Erotik und große Gefühle musikalisch vereint.


Besetzung
Musikalische Leitung: Ruben Gazarian
Regie: Axel Vornam
Ausstattung: Tom Musch