Stadttheater Frth, Foto: Thomas Langer
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Stadttheater Fürth

Stadttheater Fürth, Foto: Thomas Langer
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Königstr. 116
90762 Fürth
Tel.: 0911 974 24 00
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Spielplan

Baruchs Schweigen

Ella Milch-Sheriff
Stadttheater Fürth
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	Die israelische Komponistin Ella Milch-Sheriff, geboren 1954 in Haifa, ist die Tochter osteuropäischer Shoah Überlebender. Das Grauen der Vergangenheit hat sich in ihrer Familie in die unmittelbar nächste Generation übertragen. Eisiges Schweigen bestimmte das Verhältnis zu ihrem Vater. Erst schrittweise begreift sie, dass der Grund für das gestörte Verhältnis in dessen Vergangenheit liegt. Ella Milch-Sheriff hat ihre berührende Lebensgeschichte zuerst als Buch mit dem Titel "Ein Lied für meinen Vater" 2008 veröffentlicht. Das Staatstheater Braunschweig erteilte ihr daraufhin einen Kompositionsauftrag für eine Kammeroper, die 2010 uraufgeführt wurde. Die Oper beruht auf den Tagebuchaufzeichnungen des Vaters der Komponistin aus dem Jahr 1943.<br />
	Ihr inzwischen verstorbener Vater fordert im Testament seine Tochter auf, in ihr Elternhaus zurückzukehren. Sie erfährt von dem grausamen Schicksal ihres Vaters, einem jüdischen Arzt während der Nazi-Diktatur, der nie über seine Vergangenheit gesprochen hat. Zudem hört sie erstmals, dass sie einen Bruder hat. Nun wird ihr die Existenz der verstorbenen Familienangehörigen bewusst, die sie zwar als Geister schon immer begleiteten, deren Geschichten sie aber bisher nicht kannte.<br />
	"Baruchs Schweigen" erhielt nach der Uraufführung großen Zuspruch und löste eine heftige Debatte über den Schmerz aus, welchen viele in Israel geborene Juden teilweise bis heute ungelöst in sich tragen. Am Stadttheater Fürth wird jetzt die Familiengeschichte Ella Milch-Sheriffs neuinszeniert. Die Produktion wird durch Bayerischer Rundfunk - Studio Franken aufgezeichnet.</p>

Die israelische Komponistin Ella Milch-Sheriff, geboren 1954 in Haifa, ist die Tochter osteuropäischer Shoah Überlebender. Das Grauen der Vergangenheit hat sich in ihrer Familie in die unmittelbar nächste Generation übertragen. Eisiges Schweigen bestimmte das Verhältnis zu ihrem Vater. Erst schrittweise begreift sie, dass der Grund für das gestörte Verhältnis in dessen Vergangenheit liegt. Ella Milch-Sheriff hat ihre berührende Lebensgeschichte zuerst als Buch mit dem Titel "Ein Lied für meinen Vater" 2008 veröffentlicht. Das Staatstheater Braunschweig erteilte ihr daraufhin einen Kompositionsauftrag für eine Kammeroper, die 2010 uraufgeführt wurde. Die Oper beruht auf den Tagebuchaufzeichnungen des Vaters der Komponistin aus dem Jahr 1943.
Ihr inzwischen verstorbener Vater fordert im Testament seine Tochter auf, in ihr Elternhaus zurückzukehren. Sie erfährt von dem grausamen Schicksal ihres Vaters, einem jüdischen Arzt während der Nazi-Diktatur, der nie über seine Vergangenheit gesprochen hat. Zudem hört sie erstmals, dass sie einen Bruder hat. Nun wird ihr die Existenz der verstorbenen Familienangehörigen bewusst, die sie zwar als Geister schon immer begleiteten, deren Geschichten sie aber bisher nicht kannte.
"Baruchs Schweigen" erhielt nach der Uraufführung großen Zuspruch und löste eine heftige Debatte über den Schmerz aus, welchen viele in Israel geborene Juden teilweise bis heute ungelöst in sich tragen. Am Stadttheater Fürth wird jetzt die Familiengeschichte Ella Milch-Sheriffs neuinszeniert. Die Produktion wird durch Bayerischer Rundfunk - Studio Franken aufgezeichnet.


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Inhalt


Die israelische Komponistin Ella Milch-Sheriff, geboren 1954 in Haifa, ist die Tochter osteuropäischer Shoah Überlebender. Das Grauen der Vergangenheit hat sich in ihrer Familie in die unmittelbar nächste Generation übertragen. Eisiges Schweigen bestimmte das Verhältnis zu ihrem Vater. Erst schrittweise begreift sie, dass der Grund für das gestörte Verhältnis in dessen Vergangenheit liegt. Ella Milch-Sheriff hat ihre berührende Lebensgeschichte zuerst als Buch mit dem Titel "Ein Lied für meinen Vater" 2008 veröffentlicht. Das Staatstheater Braunschweig erteilte ihr daraufhin einen Kompositionsauftrag für eine Kammeroper, die 2010 uraufgeführt wurde. Die Oper beruht auf den Tagebuchaufzeichnungen des Vaters der Komponistin aus dem Jahr 1943.

Ihr inzwischen verstorbener Vater fordert im Testament seine Tochter auf, in ihr Elternhaus zurückzukehren. Sie erfährt von dem grausamen Schicksal ihres Vaters, einem jüdischen Arzt während der Nazi-Diktatur, der nie über seine Vergangenheit gesprochen hat. Zudem hört sie erstmals, dass sie einen Bruder hat. Nun wird ihr die Existenz der verstorbenen Familienangehörigen bewusst, die sie zwar als Geister schon immer begleiteten, deren Geschichten sie aber bisher nicht kannte.

"Baruchs Schweigen" erhielt nach der Uraufführung großen Zuspruch und löste eine heftige Debatte über den Schmerz aus, welchen viele in Israel geborene Juden teilweise bis heute ungelöst in sich tragen. Am Stadttheater Fürth wird jetzt die Familiengeschichte Ella Milch-Sheriffs neuinszeniert. Die Produktion wird durch Bayerischer Rundfunk - Studio Franken aufgezeichnet.


Besetzung
Musikalische Leitung: Walter Kobéra
Inszenierung: Bruno Berger-Gorski
Ausstattung: Thomas Dörfler

Ensemble Kontraste
Aufzeichnung durch Bayerischer Rundfunk - Studio Franken