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Axel Hacke (Foto: Thomas Dashuber)
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Hamlet

Ambroise Thomas
Stadttheater Bielefeld
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	Oper in fünf Akten von Ambroise Thomas // Libretto von Michel Carré und Jules Barbier nach der Tragödie von William Shakespeare // In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln<br />
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	»Sein oder Nichtsein« – das ist auch für den Hamlet der großen französischen Oper des 19. Jahrhunderts die entscheidende Frage. Als er erkennt, dass sein Vater ermordet wurde und seine Mutter wissentlich den Mörder ihres eigenen Mannes geheiratet hat, bricht für Hamlet mehr zusammen als das Vertrauen in Familienbande: Die ganze Welt gerät für ihn aus den Fugen. Wem kann er überhaupt noch trauen, wenn sein eigener Onkel ein Mörder ist und der Vater seiner großen Liebe Ophélie sich als Mitwisser entpuppt? Hin- und hergerissen zwischen der Pflicht, seinen Vater zu rächen, und der Liebe zu Ophélie, bewegt sich Hamlet permanent am Rande des Wahnsinns – dem letztlich Ophélie zum Opfer fällt.<br />
	Ambroise Thomas’ Vertonung der berühmten Tragödie von William Shakespeare verbindet die Dramatik und die psychologische Intimität der Vorlage mit der Ausdrucksstärke und der Leidenschaftlichkeit der Oper. Im Aufbau der Tradition der Grand opéra folgend, komponierte Ambroise Thomas eine farbenreiche, innige Musik, wobei er als erster Komponist überhaupt das Saxophon als Orchesterinstrument einsetzte, um besondere Stimmungen zu erzielen – zum Zeitpunkt der Uraufführung im Jahre 1868 eine gewagte Innovation. Die Partie des Hamlet wurde aufgrund ihres Reichtums an stimmlichen und darstellerischen Nuancen zur Paraderolle großer Baritone schlechthin, während Primadonnen von Nellie Melba bis Maria Callas regelmäßig mit der Wahnsinnsszene der Ophélie auftraten. Eine einmalige Gelegenheit, das in Deutschland selten gespielte Werk kennenzulernen.</p>

Oper in fünf Akten von Ambroise Thomas // Libretto von Michel Carré und Jules Barbier nach der Tragödie von William Shakespeare // In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

»Sein oder Nichtsein« – das ist auch für den Hamlet der großen französischen Oper des 19. Jahrhunderts die entscheidende Frage. Als er erkennt, dass sein Vater ermordet wurde und seine Mutter wissentlich den Mörder ihres eigenen Mannes geheiratet hat, bricht für Hamlet mehr zusammen als das Vertrauen in Familienbande: Die ganze Welt gerät für ihn aus den Fugen. Wem kann er überhaupt noch trauen, wenn sein eigener Onkel ein Mörder ist und der Vater seiner großen Liebe Ophélie sich als Mitwisser entpuppt? Hin- und hergerissen zwischen der Pflicht, seinen Vater zu rächen, und der Liebe zu Ophélie, bewegt sich Hamlet permanent am Rande des Wahnsinns – dem letztlich Ophélie zum Opfer fällt.
Ambroise Thomas’ Vertonung der berühmten Tragödie von William Shakespeare verbindet die Dramatik und die psychologische Intimität der Vorlage mit der Ausdrucksstärke und der Leidenschaftlichkeit der Oper. Im Aufbau der Tradition der Grand opéra folgend, komponierte Ambroise Thomas eine farbenreiche, innige Musik, wobei er als erster Komponist überhaupt das Saxophon als Orchesterinstrument einsetzte, um besondere Stimmungen zu erzielen – zum Zeitpunkt der Uraufführung im Jahre 1868 eine gewagte Innovation. Die Partie des Hamlet wurde aufgrund ihres Reichtums an stimmlichen und darstellerischen Nuancen zur Paraderolle großer Baritone schlechthin, während Primadonnen von Nellie Melba bis Maria Callas regelmäßig mit der Wahnsinnsszene der Ophélie auftraten. Eine einmalige Gelegenheit, das in Deutschland selten gespielte Werk kennenzulernen.


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Oper in fünf Akten von Ambroise Thomas // Libretto von Michel Carré und Jules Barbier nach der Tragödie von William Shakespeare // In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln



»Sein oder Nichtsein« – das ist auch für den Hamlet der großen französischen Oper des 19. Jahrhunderts die entscheidende Frage. Als er erkennt, dass sein Vater ermordet wurde und seine Mutter wissentlich den Mörder ihres eigenen Mannes geheiratet hat, bricht für Hamlet mehr zusammen als das Vertrauen in Familienbande: Die ganze Welt gerät für ihn aus den Fugen. Wem kann er überhaupt noch trauen, wenn sein eigener Onkel ein Mörder ist und der Vater seiner großen Liebe Ophélie sich als Mitwisser entpuppt? Hin- und hergerissen zwischen der Pflicht, seinen Vater zu rächen, und der Liebe zu Ophélie, bewegt sich Hamlet permanent am Rande des Wahnsinns – dem letztlich Ophélie zum Opfer fällt.

Ambroise Thomas’ Vertonung der berühmten Tragödie von William Shakespeare verbindet die Dramatik und die psychologische Intimität der Vorlage mit der Ausdrucksstärke und der Leidenschaftlichkeit der Oper. Im Aufbau der Tradition der Grand opéra folgend, komponierte Ambroise Thomas eine farbenreiche, innige Musik, wobei er als erster Komponist überhaupt das Saxophon als Orchesterinstrument einsetzte, um besondere Stimmungen zu erzielen – zum Zeitpunkt der Uraufführung im Jahre 1868 eine gewagte Innovation. Die Partie des Hamlet wurde aufgrund ihres Reichtums an stimmlichen und darstellerischen Nuancen zur Paraderolle großer Baritone schlechthin, während Primadonnen von Nellie Melba bis Maria Callas regelmäßig mit der Wahnsinnsszene der Ophélie auftraten. Eine einmalige Gelegenheit, das in Deutschland selten gespielte Werk kennenzulernen.


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