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Axel Hacke (Foto: Thomas Dashuber)
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33602 Bielefeld
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Frühling der Barbaren

Jonas Lüscher
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	Die Decke der Zivilisation ist dünn. Das ist die elementare Wahrheit, die Unternehmer Preising von einer Geschäftsreise nach Tunesien mitbringt, auf der er Zeuge ungeheuerlicher Ereignisse wird. Seither laboriert er in einer Schweizer Psychiatrie an den Folgen und berichtet auf langen Spaziergängen seine Erlebnisse: Alles beginnt in einer Luxus-Oase mitten in der Wüste und mit einer Hochzeit, die ein Pärchen aus der Londoner Finanzwelt dort ausrichtet. Geladen sind 70 junge, karrierebewusste und spaßbereite Banker, die in ihrer Heimat täglich mit irrsinnigen Summen jonglieren. Snobs unter sich, unverschämt schön, unverschämt selbstsicher. Doch noch ehe die ausschweifende Feier beendet ist, verdichten sich plötzlich die Signale für einen bevorstehenden Börsencrash. Und während die Hochzeitsgesellschaft ihren Rausch ausschläft, verkündet der englische Premierminister den Staatsbankrott. Das morgige Erwachen ist bitter: Es hagelt Kündigungen per SMS, Kreditkarten sind wertlos, Milliarden vernichtet. Die üppigen Rechnungen können nicht mehr beglichen werden, Flugzeuge in die Heimat sind unbezahlbar. Im Angesicht der existenziellen Katastrophe fallen alle Fassaden, kommt das Animalische ans Tageslicht. Die Situation läuft völlig aus dem Ruder und apokalyptische Szenen läuten den »Frühling der Barbaren« ein. F<br />
	rühling der Barbaren ist eine spannende und bitterböse Novelle über ein brandaktuelles Thema. Das Debüt des Autors Jonas Lüscher schaffte es auf Anhieb auf die Longlist des Deutschen Buchpreises. Das Theater Bielefeld wird eine Dramatisierung der bildmächtigen Parabel auf die Bühne bringen.</p>

Die Decke der Zivilisation ist dünn. Das ist die elementare Wahrheit, die Unternehmer Preising von einer Geschäftsreise nach Tunesien mitbringt, auf der er Zeuge ungeheuerlicher Ereignisse wird. Seither laboriert er in einer Schweizer Psychiatrie an den Folgen und berichtet auf langen Spaziergängen seine Erlebnisse: Alles beginnt in einer Luxus-Oase mitten in der Wüste und mit einer Hochzeit, die ein Pärchen aus der Londoner Finanzwelt dort ausrichtet. Geladen sind 70 junge, karrierebewusste und spaßbereite Banker, die in ihrer Heimat täglich mit irrsinnigen Summen jonglieren. Snobs unter sich, unverschämt schön, unverschämt selbstsicher. Doch noch ehe die ausschweifende Feier beendet ist, verdichten sich plötzlich die Signale für einen bevorstehenden Börsencrash. Und während die Hochzeitsgesellschaft ihren Rausch ausschläft, verkündet der englische Premierminister den Staatsbankrott. Das morgige Erwachen ist bitter: Es hagelt Kündigungen per SMS, Kreditkarten sind wertlos, Milliarden vernichtet. Die üppigen Rechnungen können nicht mehr beglichen werden, Flugzeuge in die Heimat sind unbezahlbar. Im Angesicht der existenziellen Katastrophe fallen alle Fassaden, kommt das Animalische ans Tageslicht. Die Situation läuft völlig aus dem Ruder und apokalyptische Szenen läuten den »Frühling der Barbaren« ein. F
rühling der Barbaren ist eine spannende und bitterböse Novelle über ein brandaktuelles Thema. Das Debüt des Autors Jonas Lüscher schaffte es auf Anhieb auf die Longlist des Deutschen Buchpreises. Das Theater Bielefeld wird eine Dramatisierung der bildmächtigen Parabel auf die Bühne bringen.


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Die Decke der Zivilisation ist dünn. Das ist die elementare Wahrheit, die Unternehmer Preising von einer Geschäftsreise nach Tunesien mitbringt, auf der er Zeuge ungeheuerlicher Ereignisse wird. Seither laboriert er in einer Schweizer Psychiatrie an den Folgen und berichtet auf langen Spaziergängen seine Erlebnisse: Alles beginnt in einer Luxus-Oase mitten in der Wüste und mit einer Hochzeit, die ein Pärchen aus der Londoner Finanzwelt dort ausrichtet. Geladen sind 70 junge, karrierebewusste und spaßbereite Banker, die in ihrer Heimat täglich mit irrsinnigen Summen jonglieren. Snobs unter sich, unverschämt schön, unverschämt selbstsicher. Doch noch ehe die ausschweifende Feier beendet ist, verdichten sich plötzlich die Signale für einen bevorstehenden Börsencrash. Und während die Hochzeitsgesellschaft ihren Rausch ausschläft, verkündet der englische Premierminister den Staatsbankrott. Das morgige Erwachen ist bitter: Es hagelt Kündigungen per SMS, Kreditkarten sind wertlos, Milliarden vernichtet. Die üppigen Rechnungen können nicht mehr beglichen werden, Flugzeuge in die Heimat sind unbezahlbar. Im Angesicht der existenziellen Katastrophe fallen alle Fassaden, kommt das Animalische ans Tageslicht. Die Situation läuft völlig aus dem Ruder und apokalyptische Szenen läuten den »Frühling der Barbaren« ein. F

rühling der Barbaren ist eine spannende und bitterböse Novelle über ein brandaktuelles Thema. Das Debüt des Autors Jonas Lüscher schaffte es auf Anhieb auf die Longlist des Deutschen Buchpreises. Das Theater Bielefeld wird eine Dramatisierung der bildmächtigen Parabel auf die Bühne bringen.


Besetzung
Inszenierung: Tim Hebborn
Fassung: Tim Hebborn, Monika Fäßler, Franziska Betz
Bühne und Kostüme, Sophia Lindemann
Dramaturgie: Franziska Betz
Mit: Carmen Priego, Thomas Wolff