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Staatstheater Nürnberg

Foto: Marion Bührle
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Oper Die Zauberflöte, Foto: Ludwig Olah
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Dreiklang: Inger / Naharin / Montero

Johan Inger/Goyo Montero/Ohad Naharin
Opernhaus
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	Der Schwede Johan Inger hat bereits 2012 sein Stück „Walking Mad“ mit dem Nürnberger Ballettensemble einstudiert. Nun vertraut er seine Choreographie „Rain Dogs” (entstanden 2011 für das Basel Ballett) der Compagnie von Goyo Montero an. Inspiriert von der stets theatralen Musik von Tom Waits, entwickelt sich in „Rain Dogs“ ein höchst emotionales Bühnengeschehen, zugleich voller Hintersinn, Witz und Melancholie. Ein immer dynamisches Aufeinandertreffen brüchiger Charaktere wird vorgestellt, der Tanz wird hier zur Suche nach Identität und Nähe gleichermaßen.<br />
	Ohad Naharin, geboren in Israel, begann seine Tanzausbildung bei der Batsheva Dance Company in Tel Aviv und an der Julliard School of Music in New York. Nachdem er bei großen europäischen und amerikanischen Tanzcompagnien als Solist engagiert war, debütierte er 1980 als Choreograph und wurde 1990 Künstlerischer Leiter der Batsheva Dance Company. Eine enge Partnerschaft verbindet ihn mit dem Nederlands Dance Theater, dessen Gastchoreograph Naharin war. Seine Arbeiten finden sich zudem im Repertoire international renommierter Compagnien wie dem Bayerischen Staatsballett, Cullberg Ballet, dem Finnischen Nationalballett, Ballet du Grand Théâtre de Genève u. v. m.<br />
	Ohad Naharins „Minus 16“ ist eine überaus temperamentvolle Choreographie, in der sich das gesamte Ensemble in überschäumender Bewegungsfreude und teilweise kühner Akrobatik beweisen kann. Die Musik dazu liefert ein packender Mix aus Stücken von Dean Martin, Cha-cha-cha-, Mambo-, Techno-Rhythmen und traditioneller israelischer Musik. „Minus 16“ macht sich auch Improvisation und Naharins gefeierte „Gaga“-Methode zunutze, eine einzigartige Bewegungssprache, die mit alten Gewohnheiten bricht und die Tänzer dazu herausfordert, sich in neuen Bezügen zu erfahren. Das Stück, Naharins verstorbener Frau Mari Kajiwara gewidmet, birgt unvorhersehbare Elemente und macht jede Aufführung zu einem unwiederholbaren Erlebnis.<br />
	Goyo Monteros Neukreation „111“ zu Ludwig van Beethovens Klaviersonate Op. 111 ist „Tanz pur”. In äußerst reduzierter Besetzung und mit einem minimalistischen Gesamtkonzept versehen, verhandelt er darin Schlüsselmomente des Humanen: den Reifeprozess eines Menschenlebens wie auch einer Beziehung. Nachdem er für das Nürnberger Ballett in den vergangenen Spielzeiten auch opulente Handlungsballette geschaffen hat, kehrt der Ballettdirektor mit dieser Arbeit gleichsam zurück zu den Wurzeln und spürt dem Kern seiner Bewegungssprache nach.</p>

Der Schwede Johan Inger hat bereits 2012 sein Stück „Walking Mad“ mit dem Nürnberger Ballettensemble einstudiert. Nun vertraut er seine Choreographie „Rain Dogs” (entstanden 2011 für das Basel Ballett) der Compagnie von Goyo Montero an. Inspiriert von der stets theatralen Musik von Tom Waits, entwickelt sich in „Rain Dogs“ ein höchst emotionales Bühnengeschehen, zugleich voller Hintersinn, Witz und Melancholie. Ein immer dynamisches Aufeinandertreffen brüchiger Charaktere wird vorgestellt, der Tanz wird hier zur Suche nach Identität und Nähe gleichermaßen.
Ohad Naharin, geboren in Israel, begann seine Tanzausbildung bei der Batsheva Dance Company in Tel Aviv und an der Julliard School of Music in New York. Nachdem er bei großen europäischen und amerikanischen Tanzcompagnien als Solist engagiert war, debütierte er 1980 als Choreograph und wurde 1990 Künstlerischer Leiter der Batsheva Dance Company. Eine enge Partnerschaft verbindet ihn mit dem Nederlands Dance Theater, dessen Gastchoreograph Naharin war. Seine Arbeiten finden sich zudem im Repertoire international renommierter Compagnien wie dem Bayerischen Staatsballett, Cullberg Ballet, dem Finnischen Nationalballett, Ballet du Grand Théâtre de Genève u. v. m.
Ohad Naharins „Minus 16“ ist eine überaus temperamentvolle Choreographie, in der sich das gesamte Ensemble in überschäumender Bewegungsfreude und teilweise kühner Akrobatik beweisen kann. Die Musik dazu liefert ein packender Mix aus Stücken von Dean Martin, Cha-cha-cha-, Mambo-, Techno-Rhythmen und traditioneller israelischer Musik. „Minus 16“ macht sich auch Improvisation und Naharins gefeierte „Gaga“-Methode zunutze, eine einzigartige Bewegungssprache, die mit alten Gewohnheiten bricht und die Tänzer dazu herausfordert, sich in neuen Bezügen zu erfahren. Das Stück, Naharins verstorbener Frau Mari Kajiwara gewidmet, birgt unvorhersehbare Elemente und macht jede Aufführung zu einem unwiederholbaren Erlebnis.
Goyo Monteros Neukreation „111“ zu Ludwig van Beethovens Klaviersonate Op. 111 ist „Tanz pur”. In äußerst reduzierter Besetzung und mit einem minimalistischen Gesamtkonzept versehen, verhandelt er darin Schlüsselmomente des Humanen: den Reifeprozess eines Menschenlebens wie auch einer Beziehung. Nachdem er für das Nürnberger Ballett in den vergangenen Spielzeiten auch opulente Handlungsballette geschaffen hat, kehrt der Ballettdirektor mit dieser Arbeit gleichsam zurück zu den Wurzeln und spürt dem Kern seiner Bewegungssprache nach.


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Der Schwede Johan Inger hat bereits 2012 sein Stück „Walking Mad“ mit dem Nürnberger Ballettensemble einstudiert. Nun vertraut er seine Choreographie „Rain Dogs” (entstanden 2011 für das Basel Ballett) der Compagnie von Goyo Montero an. Inspiriert von der stets theatralen Musik von Tom Waits, entwickelt sich in „Rain Dogs“ ein höchst emotionales Bühnengeschehen, zugleich voller Hintersinn, Witz und Melancholie. Ein immer dynamisches Aufeinandertreffen brüchiger Charaktere wird vorgestellt, der Tanz wird hier zur Suche nach Identität und Nähe gleichermaßen.

Ohad Naharin, geboren in Israel, begann seine Tanzausbildung bei der Batsheva Dance Company in Tel Aviv und an der Julliard School of Music in New York. Nachdem er bei großen europäischen und amerikanischen Tanzcompagnien als Solist engagiert war, debütierte er 1980 als Choreograph und wurde 1990 Künstlerischer Leiter der Batsheva Dance Company. Eine enge Partnerschaft verbindet ihn mit dem Nederlands Dance Theater, dessen Gastchoreograph Naharin war. Seine Arbeiten finden sich zudem im Repertoire international renommierter Compagnien wie dem Bayerischen Staatsballett, Cullberg Ballet, dem Finnischen Nationalballett, Ballet du Grand Théâtre de Genève u. v. m.

Ohad Naharins „Minus 16“ ist eine überaus temperamentvolle Choreographie, in der sich das gesamte Ensemble in überschäumender Bewegungsfreude und teilweise kühner Akrobatik beweisen kann. Die Musik dazu liefert ein packender Mix aus Stücken von Dean Martin, Cha-cha-cha-, Mambo-, Techno-Rhythmen und traditioneller israelischer Musik. „Minus 16“ macht sich auch Improvisation und Naharins gefeierte „Gaga“-Methode zunutze, eine einzigartige Bewegungssprache, die mit alten Gewohnheiten bricht und die Tänzer dazu herausfordert, sich in neuen Bezügen zu erfahren. Das Stück, Naharins verstorbener Frau Mari Kajiwara gewidmet, birgt unvorhersehbare Elemente und macht jede Aufführung zu einem unwiederholbaren Erlebnis.

Goyo Monteros Neukreation „111“ zu Ludwig van Beethovens Klaviersonate Op. 111 ist „Tanz pur”. In äußerst reduzierter Besetzung und mit einem minimalistischen Gesamtkonzept versehen, verhandelt er darin Schlüsselmomente des Humanen: den Reifeprozess eines Menschenlebens wie auch einer Beziehung. Nachdem er für das Nürnberger Ballett in den vergangenen Spielzeiten auch opulente Handlungsballette geschaffen hat, kehrt der Ballettdirektor mit dieser Arbeit gleichsam zurück zu den Wurzeln und spürt dem Kern seiner Bewegungssprache nach.


Besetzung
Choregraphie und Inszenierung: Johan Inger; Ohad Naharin; Goyo Montero
Bühnenbild: Johan Inger; Goyo Montero; Eva Adler; Ohad Naharin
Kostüme: Johan Inger; Ohad Naharin; Goyo Montero; Angelo Alberto
Licht-Design: Peter Lundin; Avi Yona Bueno; Olaf Lundt; Goyo Montero

Musik von Tom Waits, Dean Martin, Yma Sumac, Rolley Polley, Dick Dale, Tractor’s Revenge, Ohad Naharin, James Bowman, The Academy of Ancient Music, Marusha, Frédéric Chopin und Ludwig van Beethoven