Staatstheater Nürnberg, Foto: Ludwig Olah
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Staatstheater Nürnberg

Foto: Marion Bührle
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Oper Die Zauberflöte, Foto: Ludwig Olah
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Richard Wagner Pl. 2-10
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Angry Bird

Basa Janikashvili
Blue Box
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	In einem georgischen Dorf verhärten sich die Fronten, als die christlichen Bewohner den Muslimen das Recht zum Gebet absprechen. Der religiöse Konflikt spaltet die Gemeinschaft in zwei Lager und macht aus ehemals besten Freunden Rivalen. Vor zwanzig Jahren musste Hassans Familie ihre Heimatstadt nach einem Erdrutsch verlassen. Ihr Nachbar Toma half den Flüchtlingen damals, sich am neuen Ort schnell einzuleben. Unter der nun angespannten Stimmung entwickelt sich Toma jedoch zu einem extremen Anhänger des Christentums, während Hassan die muslimische Gemeinde mit allen Mitteln verteidigt. Die 16-jährigen Jugendlichen der verfeindeten Familien, Ghio und Khatuna, lassen sich durch die Vorurteile nicht verunsichern und treffen sich regelmäßig. Sie spielen „Angry Birds“, einen Klassiker der Computerspiele, auf einem gestohlenen Tablet. Aus Freundschaft entsteht Liebe, für die ihre religiös fanatischen und engstirnigen Väter kein Verständnis haben.<br />
	Basa Janikashvili erhielt für sein Stück den ersten Preis des Dramenwettbewerbs „Talking about Borders - Über Grenzen sprechen“ 2014. Dieses internationale Theater- und Literaturprojekt entstand 2004 auf Initiative des Regisseurs Christian Papke, des österreichischen Außenministeriums und des österreichischen P.E.N.-Clubs, und findet jedes Jahr in einem anderen osteuropäischen Land statt. Die teilnehmenden Autoren sind dazu eingeladen, sich mit dem politischen Wandel in ihrer Region zu beschäftigen. 2014 stand Georgien im Mittelpunkt.</p>

In einem georgischen Dorf verhärten sich die Fronten, als die christlichen Bewohner den Muslimen das Recht zum Gebet absprechen. Der religiöse Konflikt spaltet die Gemeinschaft in zwei Lager und macht aus ehemals besten Freunden Rivalen. Vor zwanzig Jahren musste Hassans Familie ihre Heimatstadt nach einem Erdrutsch verlassen. Ihr Nachbar Toma half den Flüchtlingen damals, sich am neuen Ort schnell einzuleben. Unter der nun angespannten Stimmung entwickelt sich Toma jedoch zu einem extremen Anhänger des Christentums, während Hassan die muslimische Gemeinde mit allen Mitteln verteidigt. Die 16-jährigen Jugendlichen der verfeindeten Familien, Ghio und Khatuna, lassen sich durch die Vorurteile nicht verunsichern und treffen sich regelmäßig. Sie spielen „Angry Birds“, einen Klassiker der Computerspiele, auf einem gestohlenen Tablet. Aus Freundschaft entsteht Liebe, für die ihre religiös fanatischen und engstirnigen Väter kein Verständnis haben.
Basa Janikashvili erhielt für sein Stück den ersten Preis des Dramenwettbewerbs „Talking about Borders - Über Grenzen sprechen“ 2014. Dieses internationale Theater- und Literaturprojekt entstand 2004 auf Initiative des Regisseurs Christian Papke, des österreichischen Außenministeriums und des österreichischen P.E.N.-Clubs, und findet jedes Jahr in einem anderen osteuropäischen Land statt. Die teilnehmenden Autoren sind dazu eingeladen, sich mit dem politischen Wandel in ihrer Region zu beschäftigen. 2014 stand Georgien im Mittelpunkt.


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In einem georgischen Dorf verhärten sich die Fronten, als die christlichen Bewohner den Muslimen das Recht zum Gebet absprechen. Der religiöse Konflikt spaltet die Gemeinschaft in zwei Lager und macht aus ehemals besten Freunden Rivalen. Vor zwanzig Jahren musste Hassans Familie ihre Heimatstadt nach einem Erdrutsch verlassen. Ihr Nachbar Toma half den Flüchtlingen damals, sich am neuen Ort schnell einzuleben. Unter der nun angespannten Stimmung entwickelt sich Toma jedoch zu einem extremen Anhänger des Christentums, während Hassan die muslimische Gemeinde mit allen Mitteln verteidigt. Die 16-jährigen Jugendlichen der verfeindeten Familien, Ghio und Khatuna, lassen sich durch die Vorurteile nicht verunsichern und treffen sich regelmäßig. Sie spielen „Angry Birds“, einen Klassiker der Computerspiele, auf einem gestohlenen Tablet. Aus Freundschaft entsteht Liebe, für die ihre religiös fanatischen und engstirnigen Väter kein Verständnis haben.

Basa Janikashvili erhielt für sein Stück den ersten Preis des Dramenwettbewerbs „Talking about Borders - Über Grenzen sprechen“ 2014. Dieses internationale Theater- und Literaturprojekt entstand 2004 auf Initiative des Regisseurs Christian Papke, des österreichischen Außenministeriums und des österreichischen P.E.N.-Clubs, und findet jedes Jahr in einem anderen osteuropäischen Land statt. Die teilnehmenden Autoren sind dazu eingeladen, sich mit dem politischen Wandel in ihrer Region zu beschäftigen. 2014 stand Georgien im Mittelpunkt.


Besetzung
Regie / Inszenierung: Christoph Mehler
Dramaturgie: Diana Insel