Staatstheater Mainz (Foto: Andreas Etter)
KULTURpur - Wissen, wo was läuft!
Premiumpartner
IDEAL Versicherung
IDEALversicherung

Staatstheater Mainz

Die Nibelungen, Foto: Bettina Müller
Die Nibelungen, Foto: Bettina Müller

Gutenbergplatz 7
55116 Mainz
Tel.: 06131 2851 222
Homepage

Spielplan

Tosca

Giacomo Puccini
Staatstheater Mainz
<p style="text-align: justify;">
	„Folterkammermusik“, „Meistermachwerk“, „abstoßendes Theater“ – so, und noch härter, äußersten sich Komponisten und Kritiker nach der Uraufführung von Giacomo Puccinis wohl erfolgreichsten Oper: Tosca. Die Kombination von Liebesgeschichte, politischem Kampf und Künstlerdrama, die vor der Folie der Napoleonischen Kriege auf italienischem Boden spielt, wurde schon in der reißerischen Dramenvorlage von Victorien Sardou als Kolportage-Werk diskreditiert. Dabei schufen Puccini und seine Librettisten hier wohl eine der am besten gebauten Opern:<br />
	Die gefeierte Sängerin Tosca liebt Cavaradossi, den Maler, der aufgrund seiner Verbundenheit mit dem flüchtigen politischen Häftling Angelotti ins Visier des Polizeichefs Scarpia gerät, der seinerseits Tosca begehrt. Scarpia sieht seine Chance gekommen, als er Cavaradossi gefangen nimmt: Ohne Skrupel verfolgt er seinen Plan, den politischen Widersacher Angelotti und seinen Liebesrivalen Cavaradossi aus dem Weg zu räumen und Tosca zu besitzen.<br />
	Tosca fasziniert durch eine kammerspielartige und konzentrierte Handlung, die sich in den Spannungsfeldern von Liebe, Kunst und Politik bewegt. Die emotionale Identität der Figuren, ihre Beziehungen und ihre Loyalität werden fortwährend auf die Probe gestellt und keiner der Beteiligten kann sich dem Strudel aus Leidenschaft und Machtobsession entziehen. „Bislang waren wir sanft, jetzt wollen wir grausam sein“, schrieb Giacomo Puccini über Tosca und verknüpft harte Klänge mit gefühlvollen Melodien zu einem beeindruckenden Krimi.<br />
	Die junge Regisseurin Julia Hölscher liest Puccinis Oper, die zwischen intimem Kammerspiel und großen Gefühlsausbrüchen changiert, konsequent als Drama der Manipulation von Gefühlen und findet in Puccinis Titelfigur den Prototyp des sich selbst bespiegelnden Künstlers.</p>

„Folterkammermusik“, „Meistermachwerk“, „abstoßendes Theater“ – so, und noch härter, äußersten sich Komponisten und Kritiker nach der Uraufführung von Giacomo Puccinis wohl erfolgreichsten Oper: Tosca. Die Kombination von Liebesgeschichte, politischem Kampf und Künstlerdrama, die vor der Folie der Napoleonischen Kriege auf italienischem Boden spielt, wurde schon in der reißerischen Dramenvorlage von Victorien Sardou als Kolportage-Werk diskreditiert. Dabei schufen Puccini und seine Librettisten hier wohl eine der am besten gebauten Opern:
Die gefeierte Sängerin Tosca liebt Cavaradossi, den Maler, der aufgrund seiner Verbundenheit mit dem flüchtigen politischen Häftling Angelotti ins Visier des Polizeichefs Scarpia gerät, der seinerseits Tosca begehrt. Scarpia sieht seine Chance gekommen, als er Cavaradossi gefangen nimmt: Ohne Skrupel verfolgt er seinen Plan, den politischen Widersacher Angelotti und seinen Liebesrivalen Cavaradossi aus dem Weg zu räumen und Tosca zu besitzen.
Tosca fasziniert durch eine kammerspielartige und konzentrierte Handlung, die sich in den Spannungsfeldern von Liebe, Kunst und Politik bewegt. Die emotionale Identität der Figuren, ihre Beziehungen und ihre Loyalität werden fortwährend auf die Probe gestellt und keiner der Beteiligten kann sich dem Strudel aus Leidenschaft und Machtobsession entziehen. „Bislang waren wir sanft, jetzt wollen wir grausam sein“, schrieb Giacomo Puccini über Tosca und verknüpft harte Klänge mit gefühlvollen Melodien zu einem beeindruckenden Krimi.
Die junge Regisseurin Julia Hölscher liest Puccinis Oper, die zwischen intimem Kammerspiel und großen Gefühlsausbrüchen changiert, konsequent als Drama der Manipulation von Gefühlen und findet in Puccinis Titelfigur den Prototyp des sich selbst bespiegelnden Künstlers.


Video anzeigen
Inhalt


„Folterkammermusik“, „Meistermachwerk“, „abstoßendes Theater“ – so, und noch härter, äußersten sich Komponisten und Kritiker nach der Uraufführung von Giacomo Puccinis wohl erfolgreichsten Oper: Tosca. Die Kombination von Liebesgeschichte, politischem Kampf und Künstlerdrama, die vor der Folie der Napoleonischen Kriege auf italienischem Boden spielt, wurde schon in der reißerischen Dramenvorlage von Victorien Sardou als Kolportage-Werk diskreditiert. Dabei schufen Puccini und seine Librettisten hier wohl eine der am besten gebauten Opern:

Die gefeierte Sängerin Tosca liebt Cavaradossi, den Maler, der aufgrund seiner Verbundenheit mit dem flüchtigen politischen Häftling Angelotti ins Visier des Polizeichefs Scarpia gerät, der seinerseits Tosca begehrt. Scarpia sieht seine Chance gekommen, als er Cavaradossi gefangen nimmt: Ohne Skrupel verfolgt er seinen Plan, den politischen Widersacher Angelotti und seinen Liebesrivalen Cavaradossi aus dem Weg zu räumen und Tosca zu besitzen.

Tosca fasziniert durch eine kammerspielartige und konzentrierte Handlung, die sich in den Spannungsfeldern von Liebe, Kunst und Politik bewegt. Die emotionale Identität der Figuren, ihre Beziehungen und ihre Loyalität werden fortwährend auf die Probe gestellt und keiner der Beteiligten kann sich dem Strudel aus Leidenschaft und Machtobsession entziehen. „Bislang waren wir sanft, jetzt wollen wir grausam sein“, schrieb Giacomo Puccini über Tosca und verknüpft harte Klänge mit gefühlvollen Melodien zu einem beeindruckenden Krimi.

Die junge Regisseurin Julia Hölscher liest Puccinis Oper, die zwischen intimem Kammerspiel und großen Gefühlsausbrüchen changiert, konsequent als Drama der Manipulation von Gefühlen und findet in Puccinis Titelfigur den Prototyp des sich selbst bespiegelnden Künstlers.


Besetzung
Musikalische Leitung: Paul-Johannes Kirschner
Inszenierung: Julia Hölscher
Bühne: Thomas Rupert
Kostüm: Amit Epstein
Licht: Stefan Bauer
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny
Dramaturgie: Lars Gebhardt

Floria Tosca: Nadja Stefanoff
Mario Cavaradossi: Eric Laporte
Baron Scarpia: Derrick Ballard
Cesare Angelotti: Florian Küppers
Der Messner: Stefan Bootz
Spoletta: Michael Pegher
Sciarrone: Timon Führ
Ein Hirt: Raphael Farhat/Simeon Göttle/Sebastian Kleinhaus

Mitglieder des Mainzer Domchor
Chor des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz