Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger
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Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger
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Hänsel und Gretel, Foto: N. Klinger
Hänsel und Gretel, Foto: N. Klinger

Friedrichsplatz 15
34117 Kassel
Tel.: 0561 10 940
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Spielplan

The Who's Tommy

Pete Townsend
Schauspielhaus
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	Der Geist der Rebellion wehte durch die verkrusteten Gesellschaften Nachkriegseuropas, kulminierte im Mai 1968 und brachte eine Jugend- und Protestbewegung hervor, deren Nachwehen bis heute in der Popkultur und im Bewusstsein von Jugendlichen zu spüren sind. Eines der Kult-Ereignisse dieser Jahre war das Doppelalbum Tommy der englischen Rockband »The Who«. »The Who« war bei Konzerten berüchtigt dafür, Gitarren zu zertrümmern, doch »Tommy« markiert etwas wie die Erfindung eines neuen Genres: der Rock-Oper. Mit den überaus wirkmächtigen Mitteln der Rockmusik über mehrere Songs hinweg eine Geschichte zu erzählen und diese gleichzeitig auf der Bühne zu performen - das war aufregend neu und gleichzeitig sehr theatral.<br />
	Tommy ist die Geschichte eines Jungen, der taub, stumm und blind aufwächst. Eltern, Ärzte, Psychologen und Wunderheiler scheitern mit ihren Versuchen, an ihn heranzukommen. Eines Tages entdecken die Jugendlichen, dass Tommy ein Genie am Flipperautomat ist. Als seine Mutter zuhause den Spiegel zerschlägt, in dem Tommy als Kind das Verbrechen mitansah, das ihn traumatisiert hat, wird er geheilt und schließlich zum gefeierten Star.<br />
	Tommy zeichnet weniger das Psychogramm eines kranken Jugendlichen, sondern erzählt vielmehr in symbolträchtigen Bildern die Geschichte der Pubertät überhaupt. Hits wie ›Pinball Wizard‹, ›I’m Free‹ oder ›See Me, Feel Me‹ brachten Songwriter Pete Townshend und »The Who« 1969 in die Charts, 1975 wurde der Stoff dann von Ken Russell verfilmt. 1993 brachte der Regisseur und Produzent Des MacAnuff schließlich die Musical-Fassung heraus, die unserer Produktion zugrunde liegt.</p>

Der Geist der Rebellion wehte durch die verkrusteten Gesellschaften Nachkriegseuropas, kulminierte im Mai 1968 und brachte eine Jugend- und Protestbewegung hervor, deren Nachwehen bis heute in der Popkultur und im Bewusstsein von Jugendlichen zu spüren sind. Eines der Kult-Ereignisse dieser Jahre war das Doppelalbum Tommy der englischen Rockband »The Who«. »The Who« war bei Konzerten berüchtigt dafür, Gitarren zu zertrümmern, doch »Tommy« markiert etwas wie die Erfindung eines neuen Genres: der Rock-Oper. Mit den überaus wirkmächtigen Mitteln der Rockmusik über mehrere Songs hinweg eine Geschichte zu erzählen und diese gleichzeitig auf der Bühne zu performen - das war aufregend neu und gleichzeitig sehr theatral.
Tommy ist die Geschichte eines Jungen, der taub, stumm und blind aufwächst. Eltern, Ärzte, Psychologen und Wunderheiler scheitern mit ihren Versuchen, an ihn heranzukommen. Eines Tages entdecken die Jugendlichen, dass Tommy ein Genie am Flipperautomat ist. Als seine Mutter zuhause den Spiegel zerschlägt, in dem Tommy als Kind das Verbrechen mitansah, das ihn traumatisiert hat, wird er geheilt und schließlich zum gefeierten Star.
Tommy zeichnet weniger das Psychogramm eines kranken Jugendlichen, sondern erzählt vielmehr in symbolträchtigen Bildern die Geschichte der Pubertät überhaupt. Hits wie ›Pinball Wizard‹, ›I’m Free‹ oder ›See Me, Feel Me‹ brachten Songwriter Pete Townshend und »The Who« 1969 in die Charts, 1975 wurde der Stoff dann von Ken Russell verfilmt. 1993 brachte der Regisseur und Produzent Des MacAnuff schließlich die Musical-Fassung heraus, die unserer Produktion zugrunde liegt.


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Der Geist der Rebellion wehte durch die verkrusteten Gesellschaften Nachkriegseuropas, kulminierte im Mai 1968 und brachte eine Jugend- und Protestbewegung hervor, deren Nachwehen bis heute in der Popkultur und im Bewusstsein von Jugendlichen zu spüren sind. Eines der Kult-Ereignisse dieser Jahre war das Doppelalbum Tommy der englischen Rockband »The Who«. »The Who« war bei Konzerten berüchtigt dafür, Gitarren zu zertrümmern, doch »Tommy« markiert etwas wie die Erfindung eines neuen Genres: der Rock-Oper. Mit den überaus wirkmächtigen Mitteln der Rockmusik über mehrere Songs hinweg eine Geschichte zu erzählen und diese gleichzeitig auf der Bühne zu performen - das war aufregend neu und gleichzeitig sehr theatral.

Tommy ist die Geschichte eines Jungen, der taub, stumm und blind aufwächst. Eltern, Ärzte, Psychologen und Wunderheiler scheitern mit ihren Versuchen, an ihn heranzukommen. Eines Tages entdecken die Jugendlichen, dass Tommy ein Genie am Flipperautomat ist. Als seine Mutter zuhause den Spiegel zerschlägt, in dem Tommy als Kind das Verbrechen mitansah, das ihn traumatisiert hat, wird er geheilt und schließlich zum gefeierten Star.

Tommy zeichnet weniger das Psychogramm eines kranken Jugendlichen, sondern erzählt vielmehr in symbolträchtigen Bildern die Geschichte der Pubertät überhaupt. Hits wie ›Pinball Wizard‹, ›I’m Free‹ oder ›See Me, Feel Me‹ brachten Songwriter Pete Townshend und »The Who« 1969 in die Charts, 1975 wurde der Stoff dann von Ken Russell verfilmt. 1993 brachte der Regisseur und Produzent Des MacAnuff schließlich die Musical-Fassung heraus, die unserer Produktion zugrunde liegt.


Besetzung
Musikalische Leitung: Thorsten Drücker
Inszenierung: Patrick Schlösser
Bühne: Ulrike Obermüller
Kostüme: Wiebke Meier
Video Mapping: Stefan Pfeifer
Licht: Christian Franzen
Dramaturgie: Michael Volk
Choreografie: Michael Langeneckert

Besetzung
Tommy / Erzähler: Peter Elter
Mrs. Walker: Agnes Mann
Chor der Soldaten als Mr. Walker: Franz Josef Strohmeier / Alexander Weise / Rémi Benard / Ákos Dózsa
Luca Ghedini / Victor Adrian Marinus Andreas Rottier / Shafiki Sseggayi
Lover & Pinball Wizard: Bernd Hölscher
Chor der Krankenschwestern als Acid Queen | Spezialist | Sally Simpson: Sabrina Ceesay / Eva-Maria Keller / Eva Maria Sommersberg / Zoe Gyssler
Gotaute Kalmataviciute / Lauren Rae Mace / Valentine Yannopoulos
Dunkler Clown als Uncle Ernie | Heller Clown als Cousin Kevin: Aljoscha Langel